Franziskus trennt die Kirche von ihren Wurzeln | Freie-Welt-Wochen-Revue

Liebe Leser! Unter Papst Franziskus wird die katholische Kirche auf einen multikulturellen folkloristischen Sozialverein reduziert. Die christliche Lehre wird verwässert. Und die Deutsche Bischofskonferenz ordnet sich diesem Multikulti-Kurs unter.

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Die Kirche wird verweltlicht. Unter Bergoglio passt sich die katholische Kirche zunehmend dem multikulturellen Zeitgeist an und verliert ihre christlichen Wurzeln. Bei seinen Reformen geht Papst Franziskus nicht zimperlich vor. Im Vatikan herrscht er mit eiserner Hand. Es gibt mittlerweile ein neues Buch, das ihn als "Diktator" bezeichnet ("Neues Buch über Franziskus: »Der Diktator-Papst«"). Das Buch demaskiert Franziskus als machthungrigen Despoten. Auch unter den Kardinälen wächst die Kritik am Papst ("Kardinal Müller warnt: Papst Franziskus will katholische Kirche umkrempeln").


Auch die Deutsche Bischofskonferenz ordnet sich dem neuen Kurs unter. Auf die Petition und Postkartenaktion der "Initiative Familienschutz" zum Thema "Ehe für Alle" reagierte die Deutsche Bischofskonferenz mit einer Wischiwaschi-Antwort, die am Kern der christlichen Lehre vorbeigeht und sich stattdessen dem Mainstream-Kurs anbiedert und diesen somit unterstützt ("Deutsche Bischofskonferenz setzt sich nicht für christliche Familie ein"). Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn beklagt, dass sich Kirchenvertreter immer mehr in die Politik einmischen, während in Deutschland gleichzeitig eine Entchristlichung stattfinde ("Michael Wolffsohn: Christentum ist zur Folklore verkümmert").


Die deutschen Mainstream-Medien befeuern diesen Kurs der Kirche. Diesem Trend wird sich die "Freie Welt" entgegenstellen und über die Entsakralisierung der Kirche weiterhin kritisch berichten.

 

Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: "Halten die deutschen Bischöfe die Kirche noch für den Träger des christlichen Glaubens?". Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

Herausgeber der Freien Welt

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Konrad Bütow

Es ist erschreckend, wie unser Papst Franziskus von Menschen, die sich offenbar für besonders gut katholisch halten, angegriffen wird. Papst Franziskus trennt die Kirche nicht von ihren Wurzel – ganz im Gegenteil: er führt sie wieder dorthin. Haben seine Kritiker denn nicht die Worte Jesu begriffen, der seinen Jüngern und allen, die an ihn glaubten auf viele damals schon gestellte Fragen geantwortet hat: Der Heilige Geist wird euch zu gegebener Zeit in alle Wahrheiten einführen. Nach katholischem Glaubensverständnis wirkt bei der Papstwahl dieser HEILIGE GEIST - und offenbar hat Papst Franziskus die Aufgabe, in heutiger Zeit die vor 2000 Jahren verkündete Lehre Jesu den heutigen Menschen verständlich zu deuten. Seine Kritiker lehnen auch das Wirken des Heiligen Geistes im II. Vaticanum ab - und das entlarvt sie nicht nur als uneinsichtig und fundamentalistisch - wohin dies führen kann erleben wir hautnah bei den Islamisten - sondern macht sie zudem unglaubwürdig.

Gravatar: Joachim Datko

Das Christentum ist ein Lügengebäude. Es gibt weder Götter, noch hat es den angeblich wundertätigen Wanderprediger gegeben. Beide Wurzeln des Christentums, die abrahamitische Gottesvorstellung und die Vorstellung von einem wundertätigen Wanderprediger entsprechen nicht der Wirklichkeit.

Zitat: "Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn beklagt, dass sich Kirchenvertreter immer mehr in die Politik einmischen, während in Deutschland gleichzeitig eine Entchristlichung stattfinde ("Michael Wolffsohn: Christentum ist zur Folklore verkümmert")."

Der "Untergang" des Christentums hängt mit der naturwissenschaftlichen Bildung zusammen. Religionen, wie das Christentum und der Islam, können sich nur ausbreiten und behaupten, wenn es ihnen gelingt, die Menschen von klein auf zu indoktrinieren. Die MINT-Fächer in der Schule verhindern religiöse Indoktrination. So verliert die katholische Kirche pro Jahr über 100.000 Kirchgänger. Zurzeit sind es nur noch ungefähr 2,3 Millionen Menschen, die am Sonntag in die Kirche gehen. Im Jahr 2000 waren es noch 4,4 Millionen.

Cartoon: https://www.cartoonstock.com/directory/s/science_teacher.asp

Joachim Datko - Physiker, Philosoph

Gravatar: Lutz Schnelle

Ich weiß nicht, was man da noch umkrempeln kann? Die Kardinäle und Geistlichen vergilt nicht Gott die Arbeit, sondern der Staat mit unseren Steuergroschen. Alles, wo Kirche drauf steht, Kindergärten, Caritas, Altenheime, .. ist Merkel drinnen.
Die Zusammenarbeit ist so eng, daß man man getrost von Papst Merkel sprechen kann. Wahrscheinlich erschien deshalb zur rechten Zeit der Roman "Die Päpstin".
Der Haushalt des Erzistums Köln ist größer als der des Vatikans. Am Golde hängt halt alles.

Duldet mutig, Millionen!
Duldet für die bessere Welt!
Droben überm Sternenzelt
Wird ein großer Gott belohnen.
Friedrich Schiller

Gravatar: Anne R.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. äußerte sich positiv zum Stil seines Nachfolgers "...da ist plötzlich eine neue Frische in der Kirche..." Letztendlich ist Franziskus aber doch traditionell in seiner kirchlichen Grundhaltung. Darauf kommt es an.
Auch Benedikt wurde in jüngeren Jahren der Freimaurerei bezichtigt und sei häretisch usw... Also alles nicht s Neues.
Da es nun zwei Päpste gibt, wird ständig versucht, die beiden gegeneinander auszuspielen und Papst Franziskus als den Zerstörer dastehen zu lassen.
Nicht ohne Grund wählte der Autor des Buches über Franziskus ein Pseudonym.
Das Ganze scheint reine Stimmungsmache zu sein:
http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Der-Ton-wird-giftiger;art312,183860

Im Übrigen verstehe ich die Kritik nicht, Kirchenvertreter würden sich in die Politik einmischen. Ist es nicht gerade das, was bei der "Ehe für alle" erwartet wird?

Gravatar: OttoVB

Darf er, soll er machen.

Und wenn es wirklich so ist wird die Katholische Kirche abgesagt und ist ändern zur Orthodox Kirche angesagt?

Gravatar: Dieter Freigarten

Ich möchte meinen Kommentar In Fragen formen. In der Annahme, dass mein Kommentar dann eher veröffentlich werden kann. Im Kapitel 3 der Johannes Apokalypse, Verse 3.10 und 3.12 ist in meiner alten Bibelausgabe von 1936, übersetzt aus dem Griechischen, Verlag John Felsberg, New York, auszugsweise zusammengefasst zu lesen:“ Weil du an meiner Lehre mit aller Standhaftigkeit festhieltest “ “…wer Sieger bleibt… “, dem “… werde ich auch meinen eigenen Namen, - den neuen – auf seine Stirne schreiben!“
Lässt sich hieraus annehmen, dass - Jesus Christus – mit Hinweis auf seinen neuen Namen sich von seinem eingangs der Johannes Apokalypse mit – Jesus Christus -vorgestellten Namen grundsätzlich distanzierte und trennte? Und seinen neuen Namen allein einem jeden mitzuteilen verspricht, der an seiner Lehre mit aller Standfestigkeit festhielt, insofern Sieger blieb?
Ist nicht auch denkbar, dass er mit dieser Maßnahme sich weitsichtiger weise von der ihm nachfolgenden Verbrechensgeschichte des Christentums völligen Abstand nahm. Die ihre Ursache in allen Lehrverfälschungen hattet ohne die anzunehmen ein jeder seiner Nachfolger umgebracht wurde? Im Hauptsächlichen in der Frage der Steuerzahlung an den Kaiser für seine Kriege und Kreuzigungen? Lässt sich so betrachtet nicht der Schluss ziehen, dass er seine Wurzeln niemals in einer christlichen Kirche hatte? Nie eine überhaupt gegründet haben wollte?.

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