Wo es brennt ... ISIS, Al Kaida und Boko Haram morden – im Namen des Islam
Wo es brennt ... ISIS, Al Kaida und Boko Haram morden – im Namen des Islam
Datum: 19.12.2014, 13:01
Die Welt brennt – nicht, wie man sprichwörtlich sagen würde an allen Ecken, aber doch an vielen. Und wenn man eine Annäherung versucht, wo es denn am meisten brennt, dann sind das die Ecken, in denen der Islam auf dem Vormarsch oder an der Macht ist. In anderen Krisenherden, nehmen wir mal die Ukraine, hat man zumindest das Gefühl mit Verhandlungspartnern zu tun zu haben, deren Position man zwar nicht teilen mag, denen man aber doch eine gewisse Vernunft nicht absprechen kann. Auch wenn ich die russische Position nicht teile, kann ich mir aber vorstellen, wie sie entstanden ist.
Mit dem islamistischen Terror, den wir gerade wieder im Mord an mehr als Hundert Schulkindern in Pakistan erleben durften, ist das etwas anderes – hier hat offenbar jede Logik ausgesetzt. Alles, was mit dem Morden der IS, Al Kaida oder Boko Haram erreicht wird ist die Verbreitung von Angst und Schrecken und die völlige Ablehnung der von den Terrorgruppen besetzten Positionen. Zielführend erscheint das – zumindest aus christlicher oder westlicher Sicht – nicht, und doch gibt es auch bei uns nicht wenige, die tatsächlich für Verständnis werben, die nicht wahrhaben wollen, dass islamistische Gruppen in Deutschland um keinen Deut besser sind als die Mörder von Peschawar, ihnen nur die Möglichkeiten fehlen so zu agieren – Noch mal: Wo der Islam herrscht, brennt die Welt!
Wenn ich die Schlagzeilen zum islamistischen Terror lese, überkommen mich ganz und gar unchristliche Gefühle. Ich hatte das an anderer Stelle schon mal geschrieben: Es fällt mir zunehmend schwer, für die Täter zu beten. Ja, es fällt mir schwer, in ihnen etwas anderes zu sehen, als tollwütige Tiere – nur gut, dass es nicht an mir ist, ein ewiges Urteil über sie zu sprechen!
Und in dieser Situation diskutiert Deutschland darüber, ob man gegen Tendenzen der Islamisierung (wohlgemerkt weder gegen den Islam an sich noch gegen friedlich intergierte Muslime) demonstrieren darf, ob die Demonstrationen von PEGIDA und Co. nicht fremdenfeindlich und rassistisch wären. Dabei ist doch das Endziel der Islamisten klar: Die Islamisierung Europas und der Welt. Dass auch der normale Moslem seinen Glauben verbreiten möchte, dafür kann ich als Christ Verständnis haben. Dass ich als Christ solche Bestrebungen aber mit aller Macht ablehnen muss – dafür sollte auch ein Moslem Verständnis haben.
Ob sich die Teilnehmer der Demonstrationen in Dresden und anderswo diese Gedanken gemacht haben? Wer weiß das schon im Einzelfall. Ob sich unter sie nicht auch neonazistische Dumpfbacken mischen, die versuchen, diese Veranstaltungen zu kapern? Mag schon sein, und die Veranstalter tuen gut daran, sich deutlich von diesen Gruppen zu distanzieren. Aber eine Demonstration gegen die Islamisierung wird dadurch nicht weniger nachvollziehbar.
Ob es in Deutschland angesichts islamistischer Sympathisanten, die antijüdische Parolen brüllen und ihren bewaffneten Kampf in unsere Straßen tragen, bereits brennt, darüber kann man streiten. Aber um es noch einmal zu sagen: Wo in der Welt der Islam herrscht, da brennt oder schwelt es, da werden Frauen gesteinigt und Kinder ermordet – die Ängste von Bürgern vor einer solchen Entwicklung sollten auch Politiker im Berliner Elfenbeinturm nachvollziehen können und sie nicht mit dumpfem Ausländerhass verwechseln!
Zuerst erschienen auf papsttreuer.blog.de
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