Öffentlich-rechtlicher Rundfunk raus aus dem Internet!

Veröffentlicht:

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk raus aus dem Internet!
Datum: 08.12.2009, 12:20

Niemand hatte sie eingeladen, aber es war ein großes Haus und man ließ sie hinein.  Die Gäste brachten Essen aus ihrem eigenen Haus mit.  Allerdings war bereits reichlich Essen vorhanden und viele wollten nichts von dem, was die Gäste mitgebracht hatten.  Einen Teil des Essens räumten die Gäste in die Schränke, zu denen jeder Zugang hatte.  Man bot den Gästen Schlüssel an, mit denen sie ihre Schränke hätten abschließen können, aber sie weigerten sich, diese zu benutzen.  Da also im Prinzip jeder, der in dem Haus wohnte,  die Möglichkeit hatte, sich an den Schränken zu bedienen, verlangten die Gäste jetzt, dass auch jeder für das Essen, das sie mitgebracht hatten, bezahlen sollte.  Dass sie um das Essen niemand gebeten hatte, dass bereits genug zu Essen dagewesen war, dass nicht alle das Essen wollten und dass man Ihnen Schlüssel angeboten hatte, um ihren Anteil zu schützen, interessierte sie nicht.  Sie wollten auch nicht in ihr eigenes Haus, das sie schon lange besaßen und das ebenfalls sehr groß war, zurückkehren.  Wer in dem Haus wohnte, in dem sie sich erst nachträglich einquartiert hatten, wohnte, sollte an sie zahlen. Die Gäste waren sehr stark und sehr mächtig und die anderen Hausbewohner wussten nicht, wie sie sie wieder vor die Tür setzen sollten.  Also zahlten sie bis ans Ende ihrer Tage.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.