Lob der Kreativität
Lob der Kreativität
Datum: 03.04.2009, 13:46
Die meisten von uns dürften wenig bis nichts mit diesen Menschen verbinden. Dabei haben ihre Werke für unser tägliches Leben mit Sicherheit eine größere Bedeutung als die der zuerst genannten Hollywood-Stars. Robert William Thomson erfand als erster einen Luftreifen, Francisco Salva konstruierte den ersten elektrischen Telegraphen und Konrad Zuse war der Vater der Z3, die als erster moderner Computer gilt.
Nun gibt es natürlich durchaus Erfinder, die es zu finanziellem Wohlstand und einem gewissen Bekanntheitsgrad bringen. Mit Filmstars oder Fußballmillionären kann sich aber kaum einer von ihnen messen. Dabei kann ihre Leistung kaum hoch genug eingeschätzt werden. Es wird wohl niemand ernsthaft bestreiten, dass Waschmaschinen, Brillen, Prothesen, Zentralheizungen und Telefone unser Leben in vielerlei Hinsicht erleichtern. Alles Dinge, die bestimmte Menschen zu bestimmten Zeitpunkten erfunden haben. Dadurch werden sie in ihrem Tun unersetzlich - im Gegensatz zum Beispiel zu den Stars, deren Filmrollen durchaus auch Kollegen übernehmen könnten. Wenn wir also demnächst wieder darüber diskutieren, wer mit welchem Tag geehrt werden sollte oder wem für seine Arbeit wie viel Geld zusteht, sollten wir die Erfinder nicht vergessen. Ihnen verdanken wir mehr von unserem Wohlstand als irgendeiner anderen Berufsgruppe.
Und wer sich selbst nicht zum Tüftler und Konstrukteur berufen fühlt, kann dennoch eine wichtige Lehre aus dem Wirken von Zuse, da Vinci & Co. ziehen: Je mehr man seine Kreativität für seine Arbeit nutzt, desto unersetzlicher wird man.
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