Erste Risse im Occupy?

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Papst Franziskus hat in einer Ansprache vor Diplomaten sehr deutlich Abtreibungen verurteilt.

 

Das überrascht weniger, da eine Abtreibung einen Menschen tötet, kann der Papst einfach nicht zustimmen.

Es überrascht auch nicht, daß so langsam aber sicher die Welle der medialen Sympathie etwas abflacht.

Immerhin ist es für den Spiegel noch eine Reaktion auf den Druck “konservativer Kreise”, die den armen Papst zu dieser Stellungnahme gezwungen haben.

Die FAZ stellt immerhin fest, daß es sich um die schärfste Verurteilung der Abtreibung seit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. handelt.

Um abzusehen, was in den nächsten Monaten passieren wird, braucht man weder W

ahrsager noch Prophet sein. Zunächst werden als dezidiert katholisch wahrgenommene  Äußerungen des Papstes auf Druck konservativer Kreise wahrgenommen werden.

Man muß davon ausgehen, daß Konservative Kreise den Papst noch zu einigen Positionierungen zwingen werden. 

Später wird man dann berichten, wie der reformfreudige Papst vor den konservativen Kräften nach und nach resigniert hat.

Am Ende wird dann vom negativen Wandel des Reformers aus Argentinien zum katholischen Hardliner berichtet werden. Man wird feststellen, daß man ihn in Rom schlicht umgedreht hat.

Ich hoffe sehr, daß ich mich irre und vielleicht doch mal differenziert über die Kirche, den Papst die Bischöfe berichtet wird. Doch das wird wohl vorerst reines Wunschdenken bleiben.

Beitrag erschien auch auf: blog.peter-winnemoeller.de

 

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