Erschöpfte Mütter - bekümmerte Kinder

Immerhin hat es am 11. Juli 2012 die dpa-Meldung mit dem Untertitel: “Doppelbelastung macht vielen Frauen zu schaffen” auf Seite eins der Schwäbischen Zeitung geschafft.

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„Erschöpfung, Depressionen, Schlafstörungen – immer mehr Mütter in Deutschland sind psychisch krank, eine Steigerung um ein Drittel in den vergangenen acht Jahren. Vor allem wachsender Zeitdruck, Doppelbelastung in Beruf und Familie und mangelnde Anerkennung ihrer Arbeit mache den Frauen zu schaffen….“

Na so was!

Bisher glaubte man doch: mit Frauen kann man alles machen, Frauen seien dauerleistungsbereite Arbeitsmaschinen, denen man immer noch mehr Lasten aufbürden darf. Jetzt klappen die Damen einfach reihenweise zusammen. Und Kinder wollen sie auch keine mehr!

Aber hallo! So war das nicht ausgemacht! Mütter haben dem Arbeitsmarkt und dem Wachstum zu dienen, Erschöpfung hin – Erschöpfung her! Dass die Krankenkassen nun auch noch knausern mit Mütterkuren, ist vielleicht nicht ganz die feine englische Art. Sei´s drum! Und wenn am Ende die Familien unter dem permanenten Druck zerbrechen – Pech gehabt! Kollateralschaden eben! Hauptsache, die Kassen haben geklingelt und die Wirtschaft boomte!

Die deutschen Frauen werden es doch hoffentlich nicht den Schwedinnen nachmachen, die vor lauter Erschöpfung in großer Zahl schon mit 50 Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Denen ist ihre versprochene Alterssicherung offenbar schnurzegal, wenn sie nur endlich ohne Hektik, ohne Zeitdruck einfach nur noch unbelastet ein paar Jährchen lebenswertes Leben vor sich haben können. Schade nur, dass die erwachsenen Kinder und die Enkel sich so selten sehen lassen. Die sind nämlich selber rund um die Uhr beschäftigt mit der verordneten Vereinbarkeit und ihrer Alterssicherung. Und die Enkel? Die sind sowieso ganztägig untergebracht. Sie werden den Teufel tun und ihre erschöpften Mütter abends noch mit ihren eigenen großen und kleinen Kümmernissen zu nerven.

Leserbriefe zu solchen Themen sind den Medien äußerst unangenehm. Sie werden abgelehnt zugunsten von Kommentaren, die sich mit der Hundesteuer befassen.

Klar: es geht ja auch n u r um Mütter!

Familiengerechtigkeit-rv.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Yussuf K.

@ Matthias:

Na ich weiß ja nicht. Wenn du da die Seite von "weiblicher Weisheit" empfiehlst und uns prophezeist, dass die Welt weiblich wird, dann lies mal hier weiter: www.frauengewalt.de.vu

Ich favoritisiere da eher ein MITeinander, so wie es www.agensev.de den Menschen offeriert.

Gravatar: Lupengucker

@Frau Weber
Stimmt, Sie haben vollkommen Recht!
Vielleicht ist es aber wichtig, die Leute immer wieder darauf aufmerksam zu machen, nicht auf das zu vertrauen, was als gute Absicht von "der politischen Klasse und deren Führungselite" in den Raum gestellt wird.
Schaut auf das, was sie tun, und nicht auf das, was sie sagen! Auf der Fahne steht immer die gute Absicht.

Gravatar: X.X.

@Lupengucker
Fortsetzung Ihres Gedankens: "...und er isst den Kuchen auf, den er vorgibt behalten zu wollen."

Gravatar: Lupengucker

@Menschenskind!

Sie sagen: "Der Staat will gleichzeitig nach links und nach rechts."
Ich meine: "Der Staat will nach links, tut aber so, als sei das rechts:"

Gravatar: Lupengucker

@Yussuf K. 15.7.2012 18:55
Was Sie schreiben, ist zutreffend.
Frau Schwarzer halte ich allerdings für ein viel kleineres Licht als wir alle glauben. Sie ist nur gesponserte Hilfskraft und Aushängeschild für viel mächtigere Drahtzieher der feministischen Bewegung, die bewusst sowohl Männern als auch Frauen schaden wollen, vor allem aber der Lebensform Familie und den Kindern.

Gravatar: Alina Bachmann

@Yussuf K.
Meine Zustimmung haben Sie auf ganzer Linie, insbesondere zur Landung in den "GanztagsVerwahranstalten".

Gravatar: Yussuf K.

Daran ist die Justiz schuld, denn sie verlagert diese Belastung der Familie einseitig und alleinig auf die Schultern der Frauen. Wir Väter wollen uns einbringen, dürfen es aber nicht, weil wir von der Justiz die im Auftrage des Feminismus wirkt, aus der Betreuung der gemeinsamen Kinder verdrängt werden. Wie gesagt: Frauen sollten massiv gegen die Justiz und Anwälte vorgehen, die sind letztlich Schuld an dieser Situation! Frauen, wehrt euch! Erst sind die Väter dran, dann die Mütter und zum Schluß landen die Kinder in den GanztagsVerwahranstalten die gerade wie Pilze aus dem Boden schließen.

www.vaeterentsorgung.de.vu

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