Ende mit Schrecken

Wenn die Repression zu stark wird, bleibt nur das Opfer oder die Flucht.

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Über den Verlust an Demokratie zu schreiben ist eine Sache, ihn zu erleben eine andere. Nun wurde also auch Konrad Kustos Opfer eines Anschlags linksextremistischer Kreise. Auf seine Wohnungstür wurde in roter Farbe geschmiert: „Hier wohnt ein Nazi“, und sein Auto wurde fahruntauglich gemacht. Der materielle Schaden ist beherrschbar, der mentale nicht. Der Hass und die Gewalt derjenigen, die sich für die Gerechten halten, sind in meiner persönlichen Lebenswirklichkeit angekommen, und ich weiß derzeit nicht, ob und wie es enden wird. Was ich weiß, ist, wie ich damit umgehen werde: Meine körperliche Verfassung erlaubt mir nicht, den Kampf aufzunehmen; ich werde mich dem Terror beugen. Von heute an ruht dieser Blog dauerhaft in der Hoffnung, seinen Autor aus der Schusslinie der Intoleranz zu führen. Man möge mich der Feigheit bezichtigen oder dieses Statement als Ausdruck des Protestes betrachten, aber Fakt ist, diese Stimme für die Freiheit, für den geistigen Austausch und gegen Gewalt und Intoleranz verstummt.

Dieses Schicksal ist kein Einzelfall, sondern hat im Gegenteil System. Überall in der verblassenden Republik mehren sich sowohl die individuellen Rechtsbrüche gegen Andersdenkende als auch die Umformungen des Rechts durch den Überbau. Es ist ein Ausdruck von „Chaos mit System“, des Verfalls unseres Wertesystems, das ich in meinem gleichnamigen Buches vor knapp sechs Jahren präzise beschrieb und das immer noch ein Schlüsselwerk für denjenigen ist, der die Muster, die dem gegenwärtigen Niedergang zu Grunde liegen, verstehen will.

Die Gewerkschaft Verdi rief gerade ihre Mitglieder auf, Kollegen zu bespitzeln und beim Arbeitgeber zu denunzieren. Der Justizminister kreiert neue Gesetze mit Millionenstrafen, selbst für die, die Missliebiges nicht vorauseilend aus ihren Networks löschen, und die komplette Regierung versagt dem Grundgesetz und dem Geiste demokratischer Gesetze die Gefolgschaft. Wer für die AfD arbeitet, wird bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche diskriminiert, andere Dissidenten finden Kot in ihrem Briefkasten. Als einem das Auto mit Hakenkreuzen beschmiert worden war, staunte er nicht schlecht, den Vorfall bei der Polizei als rechtsradikale Straftat etikettiert zu sehen.

Nun also wird ein leidenschaftlicher Verächter des Nationalsozialismus kurzerhand zum Nazi umformatiert. 'Hier wohnt ein Nazi'. 'Hier wohnt ein Jude'. Wie sich die Bilder jenseits der Polaritäten gleichen. Die neuen Totalitären können und wollen nicht aus Geschichte lernen, weil es ihnen letztlich nur um ihr eigenes Wohlgefühl geht. Und deshalb rufen die neuen Nazis „haltet den Nazi“, denn was könnte besser von ihrem schmutzigen Tun ablenken, als dies.

In zuvor nicht erwartbarer Harmonie arbeiten der Staat und das neue Milieu ausgerechnet mit den erklärten Feinden des Systems zusammen. Beispielhaft, wie die TAZ den Gegendemonstranten bei einer Anti-Merkel-Demo vorwarf, friedlich geblieben zu sein. Beispielhaft, wie ein Regierender Bürgermeister in Berlin geradezu zynisch die Organisation einer Trauerveranstaltung für die Opfer des islamistischen Anschlags am Breitscheidplatz islamistischen Organisationen überließ. Die Deutungshoheit liegt inzwischen weit (neu-)links der Mitte, und die Straßen gehören mehr und mehr demokratiefeindlichen Gewalttätern. Je mehr die Freiheit propagandistisch beschworen wird, desto mehr ist dies ein Mittel der Unterwerfung. Die offene Gesellschaft gerät in den Verschlusszustand.

Die Rasanz, mit der sich diese Republik auflöst, ist noch erschreckender als die Tatsache an sich. Eine Trendwende wird immer unwahrscheinlicher, auch weil die Indoktrination der nachwachsenden Generationen durch Medien, virtuelle Weltsichten und das Wertebewusstsein des neuen Milieus bei gleichzeitigem Aussterben der noch demokratisch geprägten Menschen voranschreitet. Die in früheren Jahrhunderten noch konstruktive Philosophie der Aufklärung ist heute zerstörerischer Ausdruck menschlicher Hybris, die glaubt, sich über Evolution, Natur, ja sogar die Realität schlechthin erheben zu können.

Angesichts dieser Umstände muss ich gestehen, dass die Figur des Konrad Kustos, die ich aus Sorge um dieses Land und die Zukunft der gesamten Menschheit in die Welt gesetzt habe, ohnehin immer mehr in die Rolle eines Don Quijote zu rutschen drohte. Ein Rückzug in das Private scheiterte bisher also eher am Pflichtbewusstsein als an der Hoffnung, den Vektor noch drehen zu können. Nun ist es soweit, unter anderem auch deshalb, weil die Attacke gegen mich vermutlich aus dem eigenen Wohnhaus initiiert wurde. Das Schisma in der Bevölkerung und die zunehmende Diskursunwilligkeit führen dazu, dass die Bedrohung für jede einzelne Stimme der Vernunft unmittelbar und spürbar wird.

So kam es also dazu, dass ich folgenden Text in meinem Wohnhaus aushängte.

An den Mitmenschen, der die Anschläge gegen unsere Wohnung und unser Auto verübt/veranlasst hat:

Sehr inhaltlich war ja deine Botschaft nicht, aber ich vermute, dein Hass richtet sich gegen meinen Blog. Einen Blog, der sich für die Verteidigung der Meinungsfreiheit, der Demokratie und der offenen Gesellschaft einsetzt. Einen Blog, der die demokratische Grundordnung und die Gesetze wertschätzt. Einen Blog, der die Debatte statt der Gewalt als Mittel zur Lösung von gesellschaftlichen Konflikten propagiert und der sich gegen extremes Denken und Handeln egal von welcher Seite einsetzt. Es ist bezeichnend, dass du darauf nur mit Hass und Gewalt zu antworten verstehst und mich einen Nazi schimpfst, während du dich selbst faschistischer Methoden bedienst. Aber du brauchst ja keine moralische oder gesetzliche Rechtfertigung, weil du für dich ganz persönlich entschieden hast, dass du im Recht bist und der Zweck die Mittel heiligt.

Aber du hast gewonnen! 

Ich bin ein Denker, kein Kämpfer. Ich beuge mich deinem Terror und werde meinen Blog nicht weiter betreiben, jedenfalls solange ich dann von weiteren Gewalttaten und anderen Angriffen verschont bleibe. Nach einer Abschiedsbotschaft an meine Leser am 1. April werde ich keine Texte mehr verfassen, keine Kommentare mehr beantworten und mich jeder politischen und philosophischen Äußerung enthalten. Ich hoffe, dass diese Unterwerfung dein Ziel war und du und deine Freunde künftig davon ablassen, mich, meine Familie und dieses Haus anzugreifen. Mehr noch, falls das hilft: Ich bitte herzlich darum.

Mich macht das Ganze unsäglich traurig. Ein Leben der demokratischen Teilhabe, des Gedankenaustauschs und des Bemühens um Verbesserung der Zustände allgemein endet hier vermutlich, es bleibt ein Leben im Schatten – und selbst da gibt es keine Sicherheit mehr. Man mag es also Feigheit oder Fahnenflucht nennen, doch ich sehe mein Scheitern in erster Linie als Ausdruck eines dramatischen Verlustes der Freiheit dieser Gesellschaft. Einem einzelnen sind dann Grenzen gesetzt, solange dieser nicht bereit ist, sich in eine Opferrolle zu begeben. Deshalb siegt die Irrationalität und die Gewalt, die Gutmenschen triumphieren über die guten Menschen, doch am Ende haben alle verloren. Das Unrecht bricht das Recht, und die Gesellschaft schweigt nicht dazu: sie applaudiert.

Ich möchte mich bei allen Lesern bedanken, die diesem Blog immerhin mehr als eine halbe Million Klicks verschafft haben. Die mit Hinweisen, Kommentaren und persönlichen Botschaften daran mitgearbeitet haben. Ich danke auch all den großen Netzwerken, die meine Gedanken auf ihren Seiten transportiert haben. Und ich danke natürlich meinem großartigen Verleger und den Menschen in meiner Nähe, die mich mit Zuspruch, Mut und ihrer Mitarbeit motiviert und gestützt haben.

Man liest sich.
Euer Konrad Kustos

Alle meine 345 Texte seit 2012 wären HIER zu finden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tom

Klaus Widmann - die Stasi war um uns herum - aber nicht in unserem Haus. Ich hatte als Maurer und Fliesenleger gearbeitet, und nebenbei noch alles Mögliche an Elektronik repariert . Vielleicht hatten wir dadurch ein paar Schutzengel - aber Ihre Ausdrucksweise ist unter aller Sau ! So !!!

Gravatar: RA Martin Schmid

herrgott nochmal,
Ihre karre wurde vermutlich fahruntüchtig gemacht ... nehme mal an, die 4 reifen ... die DKP verachtet JEGLICHE gewaltanwendung, auch gegenüber konservativen ... wir sammeln für sie für 4 neue reifen und ne neue abschlusstüre für die wohnung ... wenn wir von der DKP so schnell aufgegeben hätten, wären wir alle im KZ vergast worden ... auf jetzt, kopf hoch ...
Ihre DKP

Gravatar: Konrad Kustos

@ Brenner: Was haben Sie denn so die letzten sechs Jahre für die Freiheit getan, dass Sie hier so einen dicken Max machen?

Gravatar: Klaus Widmann

@Tom:
Sie müssen in einer anderen DDR gelebt haben als ich. Offensichtlich hatten Sie nie die Stasi am Hals, sonst würden Sie hier nicht einen solchen Stuß schreiben.
MfG

Gravatar: RA Martin Schmid

Tom:
Ich durfte leider nicht in der DDR leben, aber ich danke Ihnen herzlich für dieses statement.

Würde nur diese (!) Mauer wieder aufgebaut.

Zu spät.

Aber deshalb sollte sich der Herr Dr. Kustos nicht zurück ziehen. Rückzug bringt selten was.

Gravatar: Tom

Auch ich erinnere mich noch recht gut an die DDR, wir hatten ordentliche Arbeit, gute Freunde und reichhaltige Beziehungen. Damit konnte man leben. Wir wurden zwar auch von FDJ und später SED vollgetextet, aber es blieb beim Texten. Wer sich damals solche Späßchen mit Häuser beschmieren ; Bürger bedrohen und Auto´s anbrennen erlaubt hätte, wäre ohne viel Aufhebens im Knast verschwunden - und dessen Sympathisanten gleich mit, egal ob Rechts oder Links.

Gravatar: Hans Meier

@ropow 14.04.2017 - 19:29

Danke!

Ich denke wir sollten uns einig sein, und wir sollten unsere Gegner sorgfältig listen, sie veröffentlichen, namentlich usw. ...

Was die vorhaben wird ihnen nicht gelingen, weil sie auf heißblütiger Herrschaft bestehen, ohne je die Weisheit zu haben, noch den Verstand, einer demokratischen Gelassenheit.

Herr Kustos, kommen Sie bitte zurück, und „geben Sie sich nicht auf“!

Unser Fight geht über sehr viele Runden, und wir Alten kennen viele Finten, aus Erfahrung und wir haben die Mittel, die den jungen Schwachköpfen fehlen.
Wohl an lasst uns gemeinsam sein und sie fertig machen, jeder auf seine Art, aber konsequent!

Frohe Ostern.

Gravatar: ropow

Wenn Sie irgendetwas aus der Geschichte gelernt haben sollten, dann dies: Ihr Rückzug ist absolut sinnlos. Er wird weder Sie vor derartigen Angriffen schützen und noch weniger „individuelle Rechtsbrüche gegen Andersdenkende“ verhindern. Im Gegenteil. Er wird „die Rasanz, mit der sich diese Republik auflöst“ nur noch beschleunigen.

Glauben Sie im Ernst, dass seinerzeit Juden „aus der Schusslinie der Intoleranz“ gekommen wären, wenn sie sich wie Sie verhalten hätten? Hätte ein Text wie der Ihre in den Wohnhäusern irgendetwas verhindert oder gar „ein Zeichen gesetzt“ - und hätte eine „herzliche Bitte“ die Familie zu verschonen Nationalsozialisten davon abgehalten, Juden zu denunzieren, auf den Straßen zusammenzuschlagen oder in Konzentrationslager zu stecken?

Das Programm, das hier abläuft, heißt „den Volkstod vorantreiben“. Es geht längst nicht mehr darum Andersdenkende zum Schweigen zu bringen, sondern sie zu vernichten. Wenn also angesichts Ihres zukünftigen Schweigens irgendetwas traurig ist, dann die so offensichtliche Wirkungslosigkeit der Botschaft Martin Niemöllers:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."

Gravatar: Gerhard Berger

Neben ihrer persönlichen Betroffenheit über einen ungerechtfertigten Angriff, vermag ich kein Problem zu erkennen.

Nicht gerade als Donald Duck oder Kater Carlo, wer weiter - jenseits jedweder politischen Korrektheit - schreiben will, dem wird ein Name einfallen.
Ein Foto braucht es dazu nicht.

So rechts kann die AfD gar nicht sein, sonst hätte sie in solchen - und allen anderen - Fällen problemlos die Unterstützung der ganzen rechten Schläger- und Terrortruppen, von denen und über die und deren Untaten in der sog. freien Presse immer wieder ausführlichst berichtet wird.

Gegenwärtig sind sie - ganz bestimmt - als rechte Fußball-Hooligans für den BVB-Anschlag verantwortlich.
Nicht die willkommenen Kuturbereicherungsterroristen mit Anspruch auf freie Kost, Logis und Krankenpflege. Während es bei uns Obdachlose gibt, die von denen angezündet werden und bei lebendigem Leib verbrennen.
Ach nein, das waren auch wieder diese bösen Rechten, die noch nie einer gesehen hat, aber über die immer geschrieben wird.

Seltsamerweise sind diese vielen, trainierten Prügler nie zu sehen, wenn Kulturbereicherer deutsche Frauen und Kinder begrapschen und helfende Väter zusammengetreten werden.

Sind diese rechten Prügelgestalten bloße Erfindung dieser Medien oder allesamt Mitarbeiter der Verfassungsschutzbehören und mussten - auf staatliche Weisung - ihr Mimikry an den Nagel hängen?

DIe weisungsunabhängigen, linken Prügelheinis und Sachbeschädiger gibt es jedenfalls, wie der Autor erleben durfte.

Schlußendlich bleibt das Wort immer stärker als das Schwert - es schadet jedoch nichts, mit dem immer griffbereiten Schwert ebenso umzugehen gelernt zu haben.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Über den Verlust an Demokratie zu schreiben ist eine Sache, ihn zu erleben eine andere.“

Die ist besonders für mich zu spüren, der die DDR 1973 auch aus diesem Grund fluchtartig verließ!!!

Nun aber scheint sich „etwas" zu rühren!!!

„Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl in Deutschland sehen Umfragen die Alternative für Deutschland (AfD) im Abwärtstrend. Zurückgehende Flüchtlingszahlen und Machtkämpfe im Vorstand der Partei zeigen Wirkung. Doch ausgerechnet jetzt wird die Partei von etablierten Medien und der CDU hofiert.“

Wenn man dann auch noch liest: „Auch Unions-Fraktionsvize Georg Nüsslein (CSU) riet schon im vergangenen Jahr dazu, sich mit der AfD zumindest inhaltlich auseinanderzusetzen: „Man sollte die AfD nicht einfach in die rechtspopulistische Ecke drängen“ – „Es kann durchaus sein, dass sie die FDP dauerhaft ersetzt https://deutsch.rt.com/inland/49155-afd-der-machtkampf-die-medien-und-die-koalitionsfaehigkeit/:

Wäre es da nicht das Vernünftigste, wenn die CDU ihrer Wählerschaft von vorherein die Empfehlung gibt, die AfD zu wählen??? Hätte sich das Probleme „Merkel & Co.“ dann nicht automatisch gelöst???

Gravatar: Gernot Radtke

Ich verstehe Ihre Resignation, bedauere sie aber sehr und bedanke mich dann also für Ihre zahllosen gescheiten Essays, die mein Wissen und Denken immer ein Stück erweitert und belebt haben. Vielen, vielen herzlichen Dank, verehrter Herr Dr. Kustos! Das linke Antifa-Gesindel mag, mit Schwesigs Steuer-Millionen gefördert und erst richtig frech gemacht, eine 'Schlacht' gewonnen haben, den 'Krieg' gewinnen wird es aber nicht. Totalitarismus geht noch stets an seiner maßlosen Borniertheit zugrunde. Vielleicht schreiben Sie - unter einem Alias - aus dem Untergrund weiter? Ihre Gedanken und Ihr Anstand wären es wert. "Kustos", der Wächter, Schützer, Bewahrer, ist ja weniger eine einzelne Person als ein Prinzip humanistischer Denkungsart, worin wir alle unser Menschsein und dessen Werdung zu verantworten haben. Bleiben Sie uns, die den fanatisierten Pöbel nicht weniger verachten, doch irgendwie verbunden und gewogen!

Von Herzen, Gernot Radtke

Gravatar: Karl Brenner

Schwach

Die Täter (von den unterstützenden Regierenden, den Parteien, den Gewerkschaften und all deren Medien bis zu den steuergeldfinanzierten Schlägerbanden) werden sich in ihren Verbrechen bestätigt fühlen.

Andere haben weiter gemacht.
Beispiele: Frau von Storch.

Ich glaube es gibt da andere Gründe für "Kustos".
Der Anschlag war nur Vorwand.

Gravatar: Franz Horste

Ich hoffe, dass ein Kommentar noch möglich ist. Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen, dass bald Schaufenster mit Parolen beschmiert werden:
"Kauft nicht bei Nazis (wahlweise Rassisten)", solange bis die ersten Scheiben klirren und Menschen gejagt werden. ??
Ich jedenfalls werde meinen Blog nicht still legen, obwohl auch ich auf Leserbriefe mit Klarnamen Drohanrufe erhalten habe. Beschützt wird nur, wer links steht, derweil pensionierte profilierungssüchtige Lehrerinnen mit ihren Pseudo-Minderjährigen-Schützligen bei Aldi Schwein-frei einkaufen.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/die-links-fachisten-haben-gesiegt.html

Gravatar: J. Desillusioniert

Vielen Dank für die vielen guten und interessanten Beiträge, die sie hier veröffentlicht haben.

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Nach der Wende war es ein super Gefühl, daß man selbst mit wildfremden Leuten über alles diskutieren konnte. Mit vielen Arbeitskollegen z.B. war das auch vorher möglich - man kannte sich - aber selbst da hielt man sicherheitshalber gewisse Grenzen ein - richtiger Weise, wie sich nach der Wende zeigte. Mancher scheinbar gute Freund war ja in Wirklichkeit keiner gewesen.

Man soll ja nicht undankbar sein- rund ein viertel Jahrhundert konnten wir dieses Lebensgefühl und diese Freiheit genießen. Mancher stirbt mit hundert Jahren und hat nie was Vergleichbares erleben können.
Diese Ära der Freiheit scheint jetzt ihrem Ende entgegen zu gehen. Jede Woche mehr.

Gravatar: GP

Ich bin entsetzt, lieber Herr Kustos, kann Sie aber gut verstehen. Es wird tatsächlich unerträglich.

Gott gebe Ihnen Kraft, segne Sie und zeige Ihnen den für Sie besten Weg!

Gravatar: Martin Schmid

Sie haben weder versagt noch müssen Sie auswandern
Sir werden nicht sterben, im Gegenteil zu mir.
Ich fähtte es immer als positiv betrachet, wenn sie sogenannte RECHTEe erkannt hätte, dass sie der sogenanntenn LINKEN.com grano salis näher steht als sie denkt. Das war aber nicht möglich. Gedeck odern, ned lang schnacken, Kopp innenn Nacken.
:)
Insofern, alles Gute, sogar von der
DKP

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