Hätte er vorher den österreichischen Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) konsultiert, so wüsste er, dass diese angebliche Bedrohung bloss eine Finte der israelischen Regierung ist, um von “sozialen Problemen” abzulenken, wie Darabos das kürzlich umnachtet formulierte. Dass Darabos wenigstens angesichts der Gauck-Rede begreift, warum er rücktrittsreif ist, darf leider nicht erwartet werden. www.ortneronline.at
Eine kleine Nachhilfestunde für den Umnachteten
Bundespräsident Joachim Gauck warnt bei seinem Staatsbesuch in Israel heute ausdrücklich vor der “Bedrohung” Israels durch das iranische Atomwaffenprogramm.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Kommentare zum Artikel
Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.
Komisch, wenn es um Israel geht, muss jeder seine Worte auf die Goldwaage legen, sonst kommt gleich eine Rücktrittsforderung. Mag ja sein, dass Herr Darabos Unrecht hat, muss er deswegen aber als "umnachtet" bezeichnet werden.
Wenn man diesen Maßstab grundsätzlich an Politiker anlegte, müssten alle wohl zurücktreten. Wer von ihnen hätte noch nie eine falsche Meinung vertreten?