Ministerin Schröder_ Zweifel an der Allmacht des Staates ...

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Ministerin Schröder_ Zweifel an der Allmacht des Staates ...
Datum: 28.07.2010, 06:21

…sie will den Frauentag abschaffen, stellt „ihre“ EMMA von einer monatlichen auf eine vierteljährliche Erscheinungsweise um. Ansonsten fokussiert sie sich jetzt auf das Burka-Verbot – ähnlich wie ihre „Ahnherrin“ Judith Butler, die  den Rassismus – wie neulich in Berlin – thematisiert. Sind die alten Heldinnen müde? Gehen ihnen die Themen aus? Es spricht Vieles dafür: in meiner Kleinstadt bietet jetzt im Sommer die Gleichstellungsbeauftragte „Radfahrkurse für Migrantinnen“ an….

Die feministische Ideologie brachte Mantras in den letzten Jahren hervor, die in ihrer Aussage zunächst berechtigt erscheinen, bei der Nachprüfung sich als Verdrehung der Realität zur politischen Durchsetzung ihrer Ziele entpuppten. Als Beispiele seien genannt: die vermeintlichen Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau (bei dem Vergleich der Gehältersummen wurden fälschlicherweise die Arbeitsleistungen  gleichgesetzt ); oder: „Männer verhindern die Karriere von Frauen“ (Stichwort: „Gläserne Decke“). Dazu Ministerin Schröder: Die geringe Anzahl von Frauen auf den Chefsesseln ist nicht „das Ergebnis bewusster, schenkelklopfender Diskriminierungen!“ Eine mutige und zudem noch wahre Aussage! Frau Schröder hatte schon vorher Mut bewiesen: Sie hat klassisch vor dem Standesamt geheiratet, dabei den Namen ihres Mannes angenommen und dann sich noch kirchlich trauen lassen. Das als Ministerin des Frauenministeriums…! Und damit nicht genug, sie hat zum 1.Juli d. J. das GenderKompetenzZentrum, dem frauenpolitischen Elitetempel, geschlossen. Es bröckelt……

Sogar die Wirtschaft hat diesmal auf frauenpolitische Forderungen reagiert. Rd. 80% der DAX Unternehmen lehnen die Frauenquote mit dem ganz selbstverständlichem Argument ab, Personalentscheidungen lägen schließlich in der Verantwortung des Unternehmens. Seltsam, trotzdem geistert dieses Mantra noch durch den Blätterwald  - besonders irritierend: auch aus Männermund!

Nachdem bekannt wurde, dass 10 Jahre „Girl’s Day“ mit einem Aufwand von rd. 10 Millionen € nicht den gewünschten Erfolg brachte – nämlich eine Änderung des Berufswahlverhaltens der Mädchen – nimmt Ministerin Schröder sich eines wohl  erfolgreicheren Projektes an: „Männer in Kitas“. Ein guter Anfang, um die Feminisierung in den Kitas zu stoppen. Dazu darf man ihr viel Erfolg wünschen….

Sven von Storch

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