Männliche Erzieher_ Ja aber.....
Männliche Erzieher_ Ja aber.....
Datum: 18.04.2010, 15:53
Stichwort Doppelstrategie: auf der einen Seite fordert die Frauenlobby trendgetreu männliche Erzieher. Aber im gleichen Atemzug wird die Aussage mit der Feststellung relativiert: "Männer wollen ja gar nicht Erzieher bei der geringen Bezahlung werden."
Das weist auf die eigentliche, interne Strategie hin, die die Feminisierung der pädagogischen Berufe als Programm zur Überwindung der "hegemonialen Männlichkeit" betreibt. Dahinter steckt das altbekannte Opfer - Täter Mantra der Feministinnen. Jungens müssen zu angepassten Wesen erzogen werden, damit sie nie zu Männern als Tätern werden.
Konkret bedeutet das: Unterdrückung von typisch männlichen Verhaltensmerkmalen, die auch nur den Anschein von Aggression (Rauferei inklusive) hätten. Das Erziehungsziel ist ein sozialvergträgliches Verhalten der Buben mit Mädchen-Verhalten als Vorbild. Als Beispiel sei das Projekt "Faustlos" (mit Bundesförderung) für Schulen und Kindergärten genannt, es fördert "sozial-emotionalen Kompetenzen" der Jungen. Raufplätze werden zu "Komunikationsplätzen" umgewandelt, so geschehen kürzlich an einer Mittelschule in Basel. Nicht nur das: Jungen erhalten nachweislich bei gleichen Leistungen schlechtere Noten.
Hier wächst eine Generation männlicher Jungendliche heran, die erfahren hat, dass sie potentielle Gewalttäter sind, dass Männer in den Medien ungestraft lächerlich gemacht werden können und dass sie letzten Endes nur noch zu Verlierern werden können. Sinngemäß äußerte sich so 2006 der Amokläufer von Emsdetten in seinem Abschiedsbrief.
Eine weitere Folge: Jungen bringen sich in der Pubertät sieben (!) mal häufiger um, als Mädchen. Was ist die Reaktion der Öffentlichkeit auf solche unfassbare Fakten? Schweigen. Läge diese Faktenlage bei Mädchen vor, wäre das Grund für ein millionenschweres Förderprogramm für Mädchen. Prof. Matthias Franz, Uni Düsseldorf, subsummierte die Situation treffend: "Mädchen werden gefördert, Jungs bekommen Ritalin".
Die Feminisierung ist nach Meinung vieler Experten der Grund für die Bildungsmisere der Jungen. Sie hat außerdem zur unvorstellbaren Folge, dass es inzwischen Kinder gibt, die in ihren ersten 10 Lebensjahren kaum Männer als Vorbild erlebt haben - sei es in den KiTas, sei es in der Schule, sei es zu Hause . Bei Jungen in Home Schooling kommen - lt. einer US-Studie - übrigens derartige Bildungs - Unterschiede zwischen Buben und Mädchen nicht vor.
Und jetzt schließt sich der Kreis: männliche Erzieher werden gendergerecht und feminin ausgebildet. Sie backen dann in den KiTas, wie ihre weiblichen Kollegen, auch mit Jungs Kuchen. Denn, so unser örtlicher Erzieher, "die Jungs müssen ja später bei den Damen punkten". Ein solcher Erzieher hätte die von der Ministerin geforderte (frauengerechte) Einstiegsprüfung mit Bravour bestanden......
Diese sozial-verträglichen Jungen sind es natürlich gewohnt, es Frauen immer recht zu machen - mangels männlichen, identitätsstiftenden Vorbilder. Und ohne eigene, männliche Identität werden sie orientierungslos ins Leben gehen, werden zum Spielball der Medien oder des Rechtsextremismus. Schlimmstenfalls wandern sie ab in die kriminelle Szene. Über die möglichen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Folgen durch solche angepassten, umerzogenen "Männer" kann hier nur spekuliert werden. Die Abwanderung der gut ausgebildeten jungen Frauen von Ost- nach Westdeutschland in den letzten Jahren liefert nur einen Vorgeschmack.
Und noch zu guter letzt: Wie mag sich ein KiTa - Bewerber als fühlen, der - ohne Unschuldsvermutung - sich zusätzlicher "Gender" - Prüfungen unterziehen muß?
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