Demagogie versus Diskurs
Demagogie versus Diskurs
Datum: 05.04.2011, 09:45
"Frauen verdienen 23% weniger als Männer" Diese Aussage ist falsch, richtig ist: 8% (dazu vgl. Freie Welt - Blog von Birgit Kelle am 25.3.2011)
„Frauen wollen Karriere machen“. Viele Umfragen und Studien beweisen genau das Gegenteil: Frauen sind - viel weniger als Männer - erpicht, Karriere zu machen.
Es ist schon äußerst verblüffend, dass in Deutschland eine ganz geringe Minderheit (rd. 1%) der Bevölkerung den 99% der Restbevölkerung ihre Ideologie mit Falschaussagen aufzwingt und damit auch noch Erfolg hat, wenn man als Indikator dafür die mediale Aufmerksamkeit ansetzt. Hier hat der Wahnsinn Methode!
Die Methode des kontinuierlichen Wiederholens von Falschaussagen, die nach einiger Zeit aus der Unwahrheit in der Bevölkerung eine Wahrheit macht, führte auch hier zum Erfolg. Kennen wir das nicht? Schon Cicero wandte die Methode in seinen Reden im römischen Senat an. Jeder Propagandaminister wusste und weiß das …! Wir leben aber einer Demokratie. Und in einer Demokratie ist solches Gebaren einer Minderheit schlicht ein Skandal. Ein Skandal der weiterhin geduldet wird. Wäre ich Feminist, würde ich immer weiter solche, fast demagogische Methoden anwenden, um meine Forderungen zu erhöhen……solange, bis ich folgenreich gebremst werde!
Warum empört sich denn kein normal dcenkender Mensch? Wo sind denn die männlichen(!) Führungskräfte in der Wirtschaft, die dem Spuk ein Ende bereiten? Das Alles sieht so gar nicht nach "Patriarchen" oder "Old Boys Network" aus, womit die Feministinnengerne die Männer in der Führungsebene betzeichnen.
Wenn man sich die wachsweiche Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den DAX Unternehmen zur Frauenquote anschaut, dann könnte man meinen, hier trauten die Unternehmensführer sich nicht , den beiden Ministerrinnen Schröder und von der Leyen klar und deutlich zu sagen:
"Rund 80% unserer Unternehmen und fast 40% der Frauen sind gegen die Einführung einer Quotenregelung. In unseren Unternehmen gilt das Prinzip der Gleichberechtigung (!): d.h. bei uns spielt Geschlecht, Hautfarbe und Religion bei Personalentscheidungen keine Rolle. Unsere Pflicht ist es, unsere Unternehmen zum Erfolg zu führen. Deswegen verbitten wir uns, im Namen aller DAX-Unternehmen, ein für alle mal eine staatliche Einmischung in unternehmensinterne Entscheidungen“. Kann es sein, dass auch die Unternehmensführungen allmählich feminisiert werden – wie z. B. die staatlichen Bildungsinstitutionen es schon sind?
Delikaterweise kommt noch hinzu: die Kanzlerin hat dank ihrer Richtlinienkompetenz vor kurzem sinngemäß verkündet, mit ihr gäbe es keine gesetzliche Quotenregelung. Und was macht ihre Ministerin von der Leyen? Sie verkündet munter weiter, über alle Zuständigkeiten hinweg, wie und bis wann sie die Quotenregel einführen wird. Gemäß der noch gültigen Kabinettsdisziplin, hätte die Kanzlerin spätestens dann die Arbeitsministerin in ihre wohlverdienten Schranken weisen müssen.
Sei dem wie dem sei: Wenn die Unternehmensführer irgendwann mal geflissentlich die Quote einführen werden, dann haben sie sich zumindest schon ein Bild machen können, wie das aussieht mit der Disziplin von Frauen in Führungsetagen und der angeblich größeren Teamfähigkeit von Frauen……..
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