Wind- und Solarkraft verstärken die Wirtschaftkris

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Wind- und Solarkraft verstärken die Wirtschaftkris
Datum: 24.03.2009, 02:13

Zu verdanken ist das dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es fördert nicht den vorgeblichen „Klimaschutz“, es fördert nur hoch subventionierte Investoren und Arbeitsplätze. Die EEG-Kosten für Wind- und Solarstrom steuern in die völlig falsche Richtung und schaden Deutschland in unverantwortlicher Weise. Energieintensive Industriezweige wie die Grundstoffindustrie geben auf oder wandern ab und hinterlassen verlorene Arbeitsplätze. Gerade ist die letzte Aluminium-Elektrolyse in Neuss dabei, den Betrieb wegen viel zu hoher trompreise zu schließen. Stahl-, Zement- und Metallindustrie, sowie die Hersteller von Kunststoffen und Dünger werden folgen müssen. Und das jetzt in der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Subventionierte Umverteilung von unten nach oben

Subventionspreis und Abnahmezwang für Wind- und Solarstrom treiben den allgemeinen Strompreis zusätzlich hoch.  Das EEG ist daher eine gesetzlich geförderte Umverteilung von unten nach oben. Daraus ergeben sich immer größere soziale Spannungen. Das EEG führt zu ständig weiter steigenden Energiepreisen und damit auch zu höheren Lebensmittelpreisen. Das mindert die Kaufkraft der Bürger und  damit die  Binnennachfrage, denn Geld kann man nur einmal ausgeben. Das EEG ist schon jetzt eine der Ursachen für die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland. Wird das EEG nicht geändert, werden die deutschen Produktionskosten für Strom stetig weiter steigen und sich wegen des Wind- und Solarstroms bereits 2010 um 40 Prozent von rund 20 auf  rund 28 Milliarden Euro erhöht haben.

Dagegen hilft nur sachliche Aufklärung. Wind- und Solarkraftwerke lösen Deutschlands Energieprobleme nicht, sondern schaffen neue: Je mehr Windstrom, desto mehr andere Kraftwerke (Öl, Gas, Kohle oder Uran) brauchen wir und desto instabiler wird die Netzspannung. Natürlich sollte man den Klimawandel nicht agatellisieren. Wird es auf der Erde über Jahrzehnte oder noch länger zu warm oder zu kalt, ist das je nach dem Erdstandort durchaus bedrohlich.

CO2 ist kein Schadstoff, sondern lebensnotwendig

Klimawandel hat es auf der Erde schon immer gegeben. Es gab Kaltzeiten, Warmzeiten, auch Eiszeiten. Es gab sie in einem mehr oder minder langem Wechsel. Es gab sie schon, als Mensch und Tier zum CO2-Gehalt der Luft bzw. der Erdatmosphäre nur unmerklich und weit weniger beigetragen haben, als sie es in der heutigen Zeit tun. Aber auch das menschenverursachte (anthropogene) Kohlendioxid CO2 in den heutigen Mengen macht nur einen minimalen Anteil am naturbedingten CO2 aus. Auch ist dieses Gas für das Leben auf der Erde lebensnotwendig und daher alles andere als ein Schadstoff.

Aber zu viele Menschen glauben, weil es ihnen eingeredet wird, für den Klimawandel sei das anthropogene CO2 verantwortlich.  Das ist es nicht oder allenfalls ganz unwesentlich. Es ist noch nicht einmal sicher, ob wir wirklich wärmeren Zeiten entgegengehen oder nicht vielleicht kälteren. Katastrophen-Prognosen der globalen Erwärmung sind weder durch Daten noch durch Modelle bewiesen, obwohl interessengebundene Wissenschaftler dies als bewiesen hinstellen.

Wissenschaftliche Gegenmeinungen werden unterdrückt

Zu viele Menschen werden in dem Glauben gehalten und lassen sich in ihm halten, es gebe unter Wissenschaftlern keinen Dissens mehr über die anthropogen verursachte Klimaerwärmung. Das ist unwahr, der Dissens ist sogar heftig. Das zeigt schon das International Nongovernemental Panel on Climate Change (NIPCC) mit Hunderten von Wissenschaftlern, die mit dieser Organisation ihren Protest gegen die Wissenschaftler des politisch beeinflussten IPCC öffentlich zu machen suchen, aber von den Machern der öffentlichen Meinung unterdrückt werden. Der ausführlich belegte Kernsatz dieser Wissenschaftler lautet: "Nature, not human activities, rules the climate". Wenn Meinungen von Wissenschaftlern so gegensätzlich sind, verdienen die Zahlen, die die gegenwärtige „Klimapolitik“ als unabweisbar hinstellen sollen, höchstes Mißtrauen.

Die  wichtigsten Triebkräfte für Klimaschwankungen haben ganz offensichtlich natürliche Ursachen. Sie liegen vor allem in der unterschiedlichen Sonnenaktivität. Das war in der Vergangenheit so und ist immer noch so. Der Klimawandel ist unaufhaltsam. Die beste Politik besteht darin, sich an ein wärmeres oder kälteres Klima anzupassen. Stattdessen jedoch werden, um anthropogenes CO2  zu vermindern, Windkraft- und Solaranlagen massiv subventioniert und die so erzeugten Strommengen mit Hilfe des EEG mit hohem staatlichem Festpreis allen Bürgern zur Abnahme aufgezwungen.

Klimaschutz als Opium für das Volk

Wind weht unregelmäßig oder auch gar nicht. Nachts scheint keine Sonne. Und speichern kann man den Strom nicht. Daher ist es unmöglich, Kohlekraftwerke durch Wind- und Solarkraft zu ersetzen. Strom aus Wind- und Sonnenkraft zu erzeugen, schädigt die deutsche Volkswirtschaft und ist schon deshalb ein unsinniges Produktionsverfahren. Auch verstärkt es die Abhängigkeit vom Gas-Import.

Die Behauptung vom Klimawandel durch anthropogenes CO2 ist nichts weiter als Opium für das Volk, damit es die Energieverteuerung, an der andere viel verdienen, wie betäubt und klaglos hinnimmt und sogar glaubt, damit ein gutes Werk zu tun. Darin liegt – zusätzlich zur  Bedrohung des Westens durch den Islamismus – eine sehr große Gefahr für die Freiheit, den Wohlstand und den Fortbestand der westlichen Gesellschaft.

Sven von Storch

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