Wieder Verharmloser am Werk
Wieder Verharmloser am Werk
Datum: 16.09.2018, 21:50
Wie beim „Messermord-Fall“ von Chemnitz sind im „Fall Köthen“ abermals die Verharmloser und Ablenker am Werk. Das Opfer von Köthen sei schwer krank gewesen und an akutem Herzversagen gestorben. Damit wird dem Publikum, das nicht dabei gewesen ist, vermittelt, der 22 Jahre junge Mann wäre ja ohnehin gestorben, seine Schlagverletzungen hätten damit nichts zu tun, es sei halt sein Pech gewesen, das sein Herz zufällig ausgerechnet dann versagt habe, als er von Migranten traktiert worden sei. Sozusagen dumm gelaufen. Aber kein Wort darüber, dass gerade dieses Traktieren den Herzkollaps des Herzkranken höchstwahrscheinlich erst ausgelöst hat und das Opfer ohne diese Gewalttat noch am Leben wäre. Halten wir mal einiges fest:
Am Ende war der 22-Jährige tot
Die Tat geschah in der Nacht vom 8. auf den 9. September, also von Sonnabend auf Sonntag. Wenige Stunden nach der Köthener Gewalttat (Sonntag 3:50 Uhr) lasen wir: „Nach einem Streit zwischen zwei Männergruppen in Köthen in Sachsen-Anhalt ist ein 22 Jahre alter Mann gestorben. Zwei Afghanen im Alter von 18 und 20 Jahren wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten. Gegen sie war am Sonntag Haftbefehl wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge erlassen worden. … Der 22 Jahre alte Mann war nach Angaben der Polizei am späten Samstagabend an akutem Herzversagen gestorben. Ein Zusammenhang zu Verletzungen konnte nicht hergestellt werden, wie die Polizei mit Blick auf das vorläufige Ergebnis der Obduktion mitteilte. Nach Angaben der „Mitteldeutschen Zeitung“ und Informationen der dpa hatte der 22-Jährige eine kardiologische Vorerkrankung. … Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war es auf einem Spielplatz zu einem Streit zwischen mehreren Männern gekommen. Drei aus Afghanistan stammende Männer sollen zunächst mit einer Frau dort darüber gestritten haben, von wem sie schwanger ist. Dann sollen der 22 Jahre alte Deutsche und ein Begleiter hinzugekommen sein, bei dem es sich um einen in Köthen bekannten Rechtsextremen handeln soll. Am Ende war der 22-Jährige tot.“ (Quelle hier). Bitte hier weiterlesen
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