Was der Sozialismus will, aber nicht sagt
Was der Sozialismus will, aber nicht sagt
Datum: 12.04.2019, 16:48
Sozialismus ist nie tot, er ist immer nur scheintot. Mit dem Untergang der DDR, der Sowjetunion, des kommunistischen Ostblocks schien er erledigt zu sein, abgehakt, entsorgt. Viele dachten, dass die schrecklichen Erfahrungen sitzen, dass sie in den Köpfen der Menschen dauerhaft verankert sind, zumal in den Köpfen jener, die ihn am eigenen Leib Jahrzehnte haben erleiden müssen wie die Deutschen in der einstigen DDR. Aber sein Leben hat der Sozialismus immer nur vermeintlich ausgehaucht. Längst blüht er wieder auf. Ihm immanent ist das Enteignen. Sozialismus ist ein Enteignungsprogramm. Einen Ruf nach Enteignung erleben wir gerade in Berlin: Dort läuft seit dem 6. April ein Volksbegehren zum Enteignen von Wohnungsunternehmen.
Der Glaube an die staatliche Hand
Enteignen wollen die Initiatoren aus der linken Szene Immobilienkonzerne in Berlin mit mehr als 3000 Wohnungen. Sie glauben zu wissen, seien die Wohnungen in staatlicher Hand, gebe es dort keine Mietsteigerungen mehr. Die Enteignungsopfer wären ein Dutzend Unternehmen mit insgesamt 240 000 Wohnungen. Die FAZ*) berichtete:„Was anfangs als verrückte Idee aus der linken Szene belächelt wurde, hat sich zu einem ernsthaft diskutierten politischen Thema entwickelt. In Umfragen finden mehr als die Hälfte der Berliner die Idee zumindest im Grundsatz gut. Längst hat die Enteignungsdebatte auch die Bundespolitik erreicht.“ Warum ist der Sozialismus nicht auszurotten? Was steckt dahinter? Bitte hier weiterlesen
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