Verschwörungstheorien und das Corona-Virus
Verschwörungstheorien und das Corona-Virus
Datum: 13.05.2020, 23:50
Mit dem Corona-Virus gerät inzwischen auch das Thema Verschwörungstheorien in die breite Öffentlichkeit. Plötzlich hat es in Politik und Medien bemerkenswerte Konjunktur. Die staatlichen Anordnungen, die sich gegen ein Ausbreiten des Virus richten, werden mit ihren Begründungen zunehmend infrage gestellt – zumal von ernstzunehmenden Virologen und namhaften anderen Kundigen. Der Widerstand gegen die immer noch ausufernden Freiheitsbeschränkungen breitet sich aus. Die Demonstrationen, darunter die mit dem Motto „Mahnwache Grundgesetz“, bekommen Zulauf. Die politische Führung und die ihr folgsamen Medien fühlen sich argumentativ in die Enge getrieben.
Politiker und Medien geraten in Begründungsnot
Von den Widerständlern sehen sie sich zunehmend unter Druck gesetzt. Deren Argumentationen wirken auf die bisher geschürte Angst der Bevölkerung zersetzend. Politiker und Medien geraten in Begründungsnot. Politiker, die Staatsmacht ausüben, glauben, sich nicht irren zu dürfen. Schwere Fehler zuzugeben, fällt schwer. Schlimmerweise haben sie mit ihren Anordnungen schon gewaltigen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Sie müssen befürchten, zur Verantwortung gezogen zu werden. Das wollen sie unbedingt vermeiden.
Verschwörungstheorie als Kampfbegriff gegen selbständig Denkende
Daher sind sie dazu übergegangen, die Kritiker als unglaubwürdig hinzustellen und mundtot zu machen. Es fällt auf, wie Verschwörungstheorien hierfür instrumentalisiert werden. Sie wissen sich nicht mehr anders zu helfen und greifen zur Keule der Diffamierung. Sie verleumden die Kritiker als Verschwörungstheoretiker. Das Wort wird zum Kampfbegriff, um selbstständig Denkende abzuschrecken und Kritiker lächerlich zu machen. Bitte hier weiterlesen
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