Thema verfehlt

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Einführung

Nicht die Windkraft ist das wirkliche Problem, sondern die Energiewende – Lauter treffende Argumente gegen die Windkraft, die sich aber politisch als zu schwach erweisen – Medien als politisch gefällige Lakaien – Die Opfer von Windkraftanlagen sind eine Minderheit und werden es bleiben 

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat neulich mit ihrem großen Windkraft-Symposium*) in Berlin das eigentliche Thema verfehlt: Nicht die Windkraft ist das wirkliche Problem, sondern die Energiewende. Wohl ist die Erzeugung von Strom aus Windkraft ein Bestandteil dieser Wende, dieser Abkehr von der Strom- und Wärmegewinnung aus Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernkraft. Wohl hat sie viele unheilvolle Auswirkungen. Aber nur gegen die Windkraft zu wettern, geht am Notwendigen vorbei, nämlich: die ganze Energiewende zu beenden, sie abzuschaffen, sie in den politischen Abfalleimer zu kippen, sie nachhaltig zu entsorgen. Raus aus dem Subventions- und Bürokratiemonster. Raus aus der künstlichen Strom- und Gasverteuerung durch verblendete, unfähige, eigennützige oder gar mit Absicht gegen das Gemeinwohl agierende Politiker. Dies zu verlangen, fand in Berlin nicht statt.

Ein Geschäftsmodell, als Klimaschutz nur getarnt

Die Klimaschutzpolitik mit der deutschen Energiewende hat immensen Schaden schon mehr als genug angerichtet. Sie tut es in sich steigernder Weise weiterhin. Sie ist ein Geschäftsmodell, als Klimaschutz nur getarnt. Warum hat die AfD nicht dies zum Thema ihres Symposiums gemacht? Warum nicht aufgegriffen, dass fünf physikalisch-technische Hindernisse der Energiewende unabänderlich entgegenstehen (siehe hier)? Warum nicht, dass die Energiewende eine ungeheure finanzielle Belastung und volkswirtschaftliche Verschwendung ist? Nichts davon war auf dem Symposium zu hören. Warum nicht? Dabei hat sich die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel in diesem nötigen Sinn doch schon oft am Rednerpult im Bundestag geäußert, hat in ihren Reden dort gegen die Energiewende deren volkswirtschaftliche und elektrotechnische Unsinnigkeit umfassend zur Sprache gebracht und gegeißelt. Warum dann diese eher nur nebensächliche Veranstaltung ihrer Fraktion?

Nichts gegen Windkraft, aber bitte nicht dort, wo ich wohne

Zwei Tage hat dieses AfD-Symposium gedauert. An beiden Tagen nahmen, mal mehr, mal weniger rund zweihundert Besucher teil, dazu zwanzig AfD-Bundestagsabgeordnete und zusätzlich auch Mitarbeiter dieser MdB.**) Die Beifallsbekundungen aus dem Publikum zu Einzelthemen ließen erkennen, dass vor allem Opfer und Gegner von Windkraftanlagen mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit wahrnahmen, sich ihr Anliegen bestätigen zu lassen, nämlich solche Anlagen in ihrem direkten Wohnumfeld und/oder in einem  ihnen nahen Wald zu verhindern. Wer zu dieser Gegnergruppe gehört, wird auch als „Nimby“ bezeichnet, eine Abkürzung von Not In My BackYard). Das sind jene Menschen, die im Prinzip gegen Klimaschutz- und Energiewendepolitik nichts haben und insofern auch nichts gegen Windkraftanlagen, nur sollen diese Anlagen bitte nicht dort stehen, wo sie wohnen. Daher argumentieren sie nicht damit, dass die flächendeckende Stromerzeugung mit Windkraft für ein hochentwickeltes Industrieland wie Deutschland untauglich ist, sondern damit, dass Windkraftanlagen der Umwelt schaden, zum Beispiel Insekten, Vögel und Fledermäuse vernichten und das Landschaftsbild verschandeln.

Lauter treffende Argumente gegen die Windkraft, die sich politisch aber als zu schwach erweisen

Alle diese und andere Umweltschutz-Argumente werden gegen die Windkraftanlagen und das seit 2000 bestehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nun schon seit 25 Jahren vorgebracht, aber weitere Windkraftanlagen nach wie vor errichtet. Erfolg also sieht anders aus.  Warum dann ein aufwendiges Symposium, auf dem Altbekanntes nur wiederholt und geradezu heruntergebetet worden ist, aber die Begriffe „Energiewende" und „EEG" in den Themen der vielen 20-Minuten-Vorträge gar nicht vorkamen? Auch das derzeit noch geltende AfD-Grundsatzprogramm gibt für die AfD-Fraktion im Bundestag argumentativ genug her, um gegen die Energiewende und das EEG als des Übels Ursachen aufzutreten und so zu einem Rückzug von den sogenannten „erneuerbaren“ Energien beizutragen statt nur hilfsweise damit zu argumentieren, dass Windkraftanlagen der Umwelt und Natur  schweren Schaden zufügen, also mit Argumenten, die sich politisch als zu schwach erweisen, weil sie bei der Mehrheit der Bevölkerung und damit in der Politik nicht durchdringen.

Die sechs Themenblöcke des Symposiums

Die AfD-Bundestagsfraktion hatte ihr Symposium angekündigt als „Die bundesweit größte Vernetzungs- und Informationsveranstaltung zum diesem Themenfeld“. Sie richte sich an Bürgerbewegungen, Landwirte, Förster, das gastgebende Gewerbe, betroffene Bürger sowie Vertreter der Freien Medien. Die Teilnehmer erwarte ein vielseitiges Programm mit Impulsbeiträgen von über 25 Fachreferenten. Zudem würden die zuständigen Arbeitskreise der Fraktion ihre Anträge zum Thema Windkraft präsentieren. Unterteilt war das Symposium in sechs Themenblöcke:

1. Auswirkungen der Windkraft auf Umwelt und Natur mit den Vorträgen Beeinflussung des lokalen Klimas, Vegetation und Bodenerosion, Brände an WKA - Fiese Fasern, Schäden im Grundwasser, Schäden an Vögeln, Fledermäusen und Insekten Parlamentarische Initiativen des Arbeitskreises Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

2. Sind Windkraftanlagen zum Schutz des Klimas notwendig? Mit den Vorträgen - Freispruch für CO2?, - Wie kosmische Strahlen das Klima beeinflussen, - Key conclusions on state of climate science from EPA report and personal update.

3. Podiumsdiskussion/Diskussionsrunde mit dem Thema Windkraftanlagen in den Medien und in der Klimadebatte.

4. Auswirkungen der Windkraft auf die Menschen mit den Vorträgen - Schädigung der Menschen durch Infraschall, - Blackout und Notfallvorsorge, - PFAS in Natur und Lebensmitteln, -Verführung von Landwirten

5. Widerstand gegen die Windkraft mit den Vorträgen - Der Kampf der Bürgerinitiativen gegen die Windkraft, - Bürgerinitiativen und Öffentlichkeit, - Ein Insider packt aus, - Behörden, Gesetze, Genehmigungen, - Parlamentarische Initiativen des Arbeitskreises Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen

6. Wege in eine bessere Zukunft mit den Vorträgen - Parlamentarische Initiativen des Arbeitskreises Wirtschaft und Energie, - Moderne Kohlekraftwerke, - Zukunft der Kernkraft, - Vorstellung der Arbeitsgruppe Kernkraft der AfD-Bundestagfraktion, - Emotionale Aspekte der Energiediskussion, - Energiekonzepte weltweit, - Ökologischer Realismus

Medien als politisch gefällige Lakaien

Alles sind wichtige Themen, behandelt von kompetenten Rednern. Aber dass und wie Windkraftanlagen Umwelt und Natur massiv schädigen, steht seit langem fest und ist unbestreitbar. Doch hat sich die Energiewendepolitik mit dem Hinweis auf diese Schäden bis heute nicht stoppen und beenden lassen. Die als maßgeblich wahrgenommenen Medien haben als politisch gefällige Lakaien agiert, aber nicht als objektive Beobachter und neutrale Berichterstatter. Gerade sie haben diese Schäden nie zu den ständig bedeutsamen Teilen ihrer Berichterstattung und Kommentierung gemacht, zwar nicht immer völlig verschwiegen, sonst aber als – teils offen bekundete, teils heimliche – Akklamateure für Strom aus Windkraft durchweg unter den Teppich gekehrt. Daher ist die breite Bevölkerung damit nie wirklich konfrontiert und nicht dafür sensibilisiert worden.

Die Opfer von Windkraftanlagen sind eine Minderheit und werden es bleiben

Für Windkraftanlagen interessieren sich im Wesentlichen nur Menschen, die von solchen Anlagen direkt heimgesucht werden. Sie konzentrieren sich verständlicherweise auf die von den Anlagen verursachten Schäden, vor allem dann, wenn sie selbst deren Opfer sind oder zu werden drohen. Aber gegenüber der Gesamtbevölkerung sind sie eine Minderheit und werden es bleiben. Folglich fühlt sich die politische Führung noch immer nicht dem notwendigen Druck ihrer Wähler ausgesetzt, den für Deutschland ruinösen Energiewende-Spuk in den Orkus zu schicken. Bei aller Bedeutsamkeit dieses Unheils durch Windkraftstrom, argumentativ war es bisher nur ein Nebenkriegsschauplatz.

Für noch zu viele Menschen klingt die Erzählung vom CO2 als Klimaerwärmer glaubhaft

Mehr noch ist das bei der Argumentation gegen den geschürten CO2-Wahn der Fall. Für die Behauptung, Kohlendioxid, emittiert durch menschliche („anthropogene“) Aktivitäten, heize das Erdklima auf, fehlt nach wie vor jeder Beweis. Bewiesen dagegen ist, dass die Behauptung falsch ist. Wohl wird sie eines Tages auch offiziell falsifiziert sein, also politisch und amtlich, aber darauf zu warten, dauert zu lange. Um das Energiewende-Aus zu erreichen, wäre es viel zu spät. Für noch zu viele Menschen klingt die Erzählung von der „Anthropogenen Globalen Erwärmung“ (AGW) glaubhaft. Allerdings ist der Rückhalt für die Klimaschutz- und Energiewendepolitik in der deutschen Bevölkerung deutlich geringer geworden.***)

Mit dem CO2-Wahn gegen die Energiewende zu argumentieren, bewirkt nichts

Was Lobbyisten lange genug in breiter Öffentlichkeit behaupten, was scheinbar glaubwürdige Institutionen übernehmen und durchsetzen, was Massenmedien nicht anzweifeln, wird für die meisten Menschen zur sich selbst erfüllenden Bestätigung, gilt als erwiesen und als unumstößliche Wahrheit. Das Märchen vom „CO2 als Klima-Killer“ ist für Teile von ihnen sogar zu einem Religionsersatz geworden, zu einem festen Glauben. Glaube versetzt bekanntlich Berge. So ist geworden und mit gesetzlichem Zwang durchgepaukt, was in Deutschland Energiewende heißt. Gegen Glauben kommen Aufklärer nicht an. Folglich ist das Argumentieren gegen die Energiewende mit dem CO2-Wahn untauglich. Es bewirkt einfach nichts. Ein Nebenkriegsschauplatz argumentativ also auch dies.

Die Energiewende ist mit ihren Folgen anzugreifen, die sie spürbar für alle hat

Die Energiewende ist mit ihren Folgen anzugreifen, die sie spürbar für alle hat. Das gelingt nur, wenn immer wieder deutlich gemacht wird, welche Folgen der Energiewende der gesamten Bevölkerung blühen, aber am besten, wenn die gesamte Bevölkerung die Folgen am eigenen Leib faktisch bereits zu spüren bekommt.  Begonnen haben die Folgen längst. Unweigerlich weiten sie sich schleichend aus. Es ist die dramatische Verteuerung von Strom und Gas.  Elektrischer Strom ist die alles beherrschende Energie. Ohne Strom kommt niemand aus, die Menschen im Privatleben nicht, die Betriebe beim Produzieren nicht und die ganze Wirtschaft mit ihren Branchen nicht. In allen Waren und Dienstleistungen steckt elektrische Energie, daher auch in der Wasserversorgung, in der Verkehrslenkung, in der Nachrichtenübermittlung.

Die Stromversorgung ist zu teuer und nicht mehr verlässlich wie einst

Aber die Stromversorgung ist nicht mehr verlässlich, wie sie es vor der Energiewende stets gewesen ist. Strom aus Wind und Sonnenschein ist nur Zufallsstrom, Strom aus Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernkraft sind es nicht. Nur mit herkömmlichen Kraftwerken ist die Frequenzstabilität des Stromnetzes zu gewährleisten, wenn Wind und Sonnenschein ausfallen. Aber zu viele von ihnen sind schon abgeschaltet oder dümmlich gar zerstört, weil Wind- und Solarstrom interventionistischen Vorrang genießen. Noch immer werden weitere Windkraft- und Fotovoltaikanlagen aufgestellt. Fällt Strom von ihnen aus, und es fehlt Ersatz, werden energieintensive Betriebe gezwungen, ihre Produktion zeitweise einzustellen. Unternehmen, für deren Betriebe Strom und Gas als Folge der Energiewende zu teuer geworden ist und die daher im Wettbewerb nicht mehr mithalten können, hören auf oder verlagern ihre Tätigkeit ins Ausland. Erdgas wird unbezahlbar gemacht, aber die Hälfte der deutschen Haushalte heizt mit Erdgasnach wie vor, doch die Energiewende macht es für sie unbezahlbar.

Wie das Symposium wirksamer hätte sein können

Nur Fakten wie diese können und werden der Energiewende den Garaus machen. Die Macht des Faktischen ist auf Dauer unbezwingbar. Wer Irrgläubige bekehren, sie von ihrem Glauben abbringen will, muss diesen Glauben erschüttern. Fakten vermögen das. Aber sie sind ständig vorzubeten und ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit 
zu bringen. Dies zu tun, wäre ein wirksameres AfD-Symposium gewesen.

______________________

*) Stattgefunden hat es am 23. und 24. Januar 2026 im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages in Berlin.

**) Im Folgenden stütze ich mich auf den Augenzeugenbericht des Symposiumteilnehmers Heinrich Duepmann, des Vorsitzenden des Vereins NAEB-Stromverbraucherschutz, dem seit Gründung auch ich angehöre. Erreichbar ist er unter heinrich.duepmann@naeb.info

***) Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach. Repräsentative Umfrage im Auftrag der BMW Foundation Herbert Quandt. Lübecker Nachrichten vom 15. Februar 2026, Seite 23.

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Vor allen Dingen war die sogenannte "Energiewende", die kein Mensch gebraucht hatte, ein Schwindel von Anfang an, um die deutsche/europäische Wirtschaft zu schwächen. Wem nutzt das? Den USA alleine aufgrund ihres hohen Staatsdefizits!

Ohne diese sogenante Schwindelenergiewende hätten wir weiterhin Kohle, Erdgas, Erdöl und sicheren Strom aus Kernkraftwerken zur Verfügung, und die freie Wirtschaft hätte ohne diese überflüssigen und gar schädlichen Staatseingriffe durch Politiker, die das Wort Physik nicht einmal richtig schreiben, geschweige denn verstehen können, sich von ganz alleine auf den günstigsten Energiemix eingestellt, wobei WKW und Photozellen jederman selbst nach Bedarf hätte hinzufügen können.

So aber sind wir alle nur ärmer geworden, und die Welt ohne Energiewende hätte zweifelsfrei besser ausgesehen alsi sie es heute ist.

Hans-Peter Klein

16.02.2026 | 18:12

Objektivität sieht anders aus.
Allein die Rhetorik lässt auf andere Motive schließen.

Sie verrät sehr deutlich, das es Ihnen nicht vordringlich um sachliche argumentative  Widerlegung geht, dann wäre es ja Teil des wichtigen Dikurses innerhalb der Energiewende um diese bestmöglich,  optimal zu gestalten. 
Aber mit der Rhetorik die Sie an den Tag legen, kann man nie und nimmer unter Fachleuten und Machern der Energiewende überzeugend punkten, das sind nicht die Politiker, das sind die Hersteller, Betreiber, Planer,  Entwickler, das gesamte technische Umfeld um die Energiewende, usw. 

Stattdessen höre ich jedenfalls heraus eine Steigerung über den reinen Widerstand, die Ablehnung in der Sache eine Aufwiegelung bis hin zum Hass gegen andersdenkende Energiewendebefürworter  heraus, einzig wegen Ihrer aggressiven Rhetorik.

Sie lehnen sich viel zu weit aus dem Fenster Ihres eigenen Fachgebietes (Ökonomie) hinaus, wenn Sie von "elektrotechnische Unsinnigkeit ", schreiben.
Mit den immerselben Argumenten seit Mitte der '80er (Vögel, Insekten , Fledermäuse, infraschall, Märchenwaldabholzung, etc.pp). 
Mit Sätzen wie "... ruinösen Energiewende-Spuk in den Orkus zu schicken. .." verhindern Sie objektive Aufklärung auf der Basis von Fakten.

Hier mal eine Auflistung worauf Sie alles nicht eingehen:

Mit keinem Wort gehen Sie auf die tägliche enorme Ressourceneinsparung an Kohle ein, das sind zeitgleich auch enorme Unsummen an Geld die im hiesigen nationalen Geldkreislauf verbleiben und zirkulieren.

Sie erwähnen mit keinem Wort das alle Erneuerbaren bereits in den ersten 7 Wochen dieses Jahres  die  5-fache Nettostromerzeugung eingespeist haben wie die letzten 3 AKWs in ihren letzten 16 Wochen 2023, damit auch die entsprechende Menge an Atommüll erst gar nicht produziert wurde.

Jeder sieht mittlerweile auf den riesigen Flachdächern der Discounter (Aldi, Lidl, penny, Norma, etc.)  und Einkaufszentren riesengroße PV-Anlagen, damit werden deren große Klima- und Kälteanlagen bedient. Auch E-Ladesäulen werden dort immer häufiger angeboten. 
Warum machen die das ? Können die nicht rechnen ?

Sie sind technisch alles andere wie Up-to-date auf dem neusten Stand. Die neuen Batterie-Großspeicher zur Reduzierung der Netz-Lastspitzen scheinen Sie Null zu interessieren.

Stattdessen bedienen Sie mit Ihrer pauschalen Rhetorik gegen die Energiewende lediglich ein ganz bestimmtes Zielpublikum.
Wirklich überzeugend ist das alles nicht.
Die Welt verändert sich täglich, die Erneuerbaren erobern täglich und unaufhaltsam immer mehr Anteile am Gesamtkuchen der Energieversorgung,

Aber Sie leben weiter in der Welt von gestern.
Verboten ist dies nicht,
aber auch nicht überzeugend.

MfG, HPK

Seit ich Fritjof Capra gelesen habe (den heute niemand mehr kennt) versuche ich, die Gesamtbilanz zu erkennen. Also was kostet die Herstellung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen, wieviele Ressourcen werden verbraucht, welche Kollateralschäden gibt während Herstellung, Transport und Betrieb, wie lang ist die Nutzungsdauer  und was kostet die spätere Entsorgung? Wie teuer kommt uns zu stehen, wenn der Abrieb der Rotorblätter sich als Mikroplastik auf landwirtschaftlichen Flächen und in der Nordsee verteilt? Was geschieht mit den gigantischen Betonfundamenten, welche ja für immer und ewig im Boden verbleiben? Warum steigen jetzt die Kosten für die Herstellung von Beton/Zement im Wohnungsbau ins unermessliche? Warum erinnert sich niemand daran, wie der Lebensstandard in Europa vor der industriellen Revolution war, welche nur möglich war wegen billiger Energie aus Kohle, später aus Erdöl? Wo führt das hin, wenn Umwelt und Natur dem Ökowahnsinn geopfert werden? 
Aber wie Mark Twain einmal sagte, mit keiner Menge an Fakten wird man jemals einen Idioten überzeugen können..

Hans-Peter Klein

18.02.2026 | 13:26

@ Volker Murr

Fritjof Capras Klassiker zu Beginn der '80er ("Wendezeit", "Das Tao der Physik") stehen immer noch in meinem Regal  bei den Stammplätzen.

Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zum spezif. Ressourcenverbrauch bei Windenergie und PV, genannt Erntefaktor oder reziprok die energetische Amortisationszeit, wurden schon in den späten 80ern/Mitte 90er durchgeführt und wurden seitdem immer wieder mal aktualisiert und dem neuen Strommix angepasst. (siehe Erich Hau, "Windenergie",Springer).

Das mit dem Abrieb bei Rororblättern halte ich für vorgeschoben da sehr selektiv ausgewählt. Das gleiche gilt für alle technischen Oberflächen seien dies Lacke,Beschichtungen oder sonstiges, somit kein spezielles Thema der Rotorblätter.
Mit Ihren "gigantischen Betonfundamenten" liegen Sie völlig daneben.
Ich habe mikt eigenen Augen beobachtet wie ineinem Gewerbegebiet ganze 5 -stöckige Hochhäuser mit 2-stöckigen Tiefgaragen diese in faustgroße Brpcken zerbröselt wurden, während drum herum der normale Verkehr mit Bussen, PKWs, Fahhrädern und Fußgängern weiter lief. Und das soll nun für Betonfundamente in der Pampa nicht möglich sein ?

Mit Ihrem Mark Twain Zitat bin ich jedoch vollstens einverstanden.

MfG, HPK
 

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