Teure Folgen der vorgeblichen _Klimaschutzpolitik_

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Teure Folgen der vorgeblichen _Klimaschutzpolitik_
Datum: 22.05.2009, 07:22

Der mögliche Klimawandel wird missbraucht

Es gab Kaltzeiten, Warmzeiten, auch Eiszeiten. Es gab sie in einem mehr oder minder langem Wechsel. Es gab sie schon, als Mensch und Tier zum CO2-Gehalt der Luft bzw. der Erdatmosphäre nur unmerklich und weit weniger beigetragen haben, als sie es in der heutigen Zeit tun. Aber auch das menschenverursachte (anthropogene) Kohlendioxid CO2 in den heutigen Mengen macht nur einen minimalen und damit unbedeutenden Anteil am naturbedingten CO2 aus. Auch ist Kohlendioxid für das Leben auf der Erde lebensnotwendig und daher alles andere als ein Schadstoff.

 

Klima schützen geht nicht, aber sich ihm anpassen

Die  wichtigsten Triebkräfte für Klimaschwankungen haben ganz offensichtlich natürliche Ursachen. Sie liegen vor allem in der unterschiedlichen Sonnenaktivität. Das war in der Vergangenheit so und ist immer noch so. Ein naturbedingter Klimawandel ist unaufhaltsam. Die beste Politik besteht darin, sich an ein wärmeres oder kälteres Klima anzupassen. Stattdessen jedoch werden, um anthropogenes CO2  zu vermindern, Windkraft- und Solaranlagen massiv subventioniert und die so erzeugten Strommengen mit Hilfe des „Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien“ (EEG) mit hohem staatlichem Festpreis uns Bürgern zur Abnahme aufgezwungen. Dem ehemaligen Grünen-Politiker Joseph („Joschka“) Fischer wird die zynische, aber treffende Bemerkung zugeschrieben: „Man muss den Leuten nur fortwährend Angst einflößen, dann kann man ihnen praktisch immer mehr Steuern und Abgaben aus der Tasche ziehen.“

Wind weht unregelmäßig oder auch gar nicht. Nachts scheint keine Sonne. Und speichern kann man den Strom immer noch nicht. Daher ist es unmöglich, Kohlekraftwerke durch Wind- und Solarkraft zu ersetzen. Das sind an sich Trivialitäten. Staatlich verfügter Subventionspreis und Abnahmezwang treiben den allgemeinen Strompreis zusätzlich hoch. Strom aus Wind- und Sonnenkraft zu erzeugen, schädigt die deutsche Volkswirtschaft und ist schon deshalb ein unsinniges Produktionsverfahren.

 

Die Abhängigkeit vom Gasimport droht größer zu werden

Auch verstärkt es die Abhängigkeit vom Gas-Import. Prof. Dr. Ing. Helmut Alt schreibt: „Wenn wir demnächst die 17 kostengünstigsten Kraftwerke zur Stromerzeugung vorzeitig stillegen und diese durch rund 20 000 Windenergieanlagen zusätzlich plus 200 Gasturbinen zu je 100 Megawatt ersetzen, wird sich der Erdgasbedarf aus Russland noch mal um den äquivalenten Bedarf von etwa zwölf Millionen Wohnungen mit einem Jahresbedarf von 20 000 Kilowattstunden erhöhen. Die Energiekosten werden dann die Bürger noch erheblich höher belasten, als wir uns das heute vorstellen können.“ (FAZ vom 20. Januar 2009). Jede neu aufgestellte  Wind- oder Solarstromanlage bedeutet für uns alle eine abermals zusätzliche Verteuerung des Stroms.

Ebenfalls in der FAZ (30. Dezember 2008) las ich „Münchener Rück warnt vor Kosten des Klimawandels“. Dieses große Rückversicherungsunternehmen sieht „mit großer Wahrscheinlichkeit“ als Folge von Klimawandel „immer häufigere Wetterextreme und dadurch bedingte Naturkatastrophen voraus“ und verlangt „schnelles Handeln“. Also ein Handeln gegen den Klimawandel, für „Klimaschutz“? Man fasst sich ob solcher Unkenntnis oder vielleicht gar bewußter Irreführung an den Kopf. Das Unternehmen sollte lieber vor den  Kosten  des „Klimaschutzes“ warnen.

 







Sven von Storch

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