Die vom Flüchtlingsansturm bedrohte Freiheit
Die vom Flüchtlingsansturm bedrohte Freiheit
Datum: 09.10.2015, 19:20
Das Streben nach Freiheit ist uralt, und das Streben nach Freiheit bleibt ewig jung. Freiheit zu unterdrücken leider ebenso. Freiheit als selbstverständlich zu nehmen, wenn man sie hat, und sie nicht zu verteidigen, wenn ihr Gefahr droht, ebnet der Unterdrückung den Weg. Deutschland befindet sich auf diesem Weg. Die Flüchtlingswellen, die vor allem Deutschland überschwemmen, bringen diese Gefahr mit in unser Land und hautnah ins Bewusstsein. Die Gefahr ist konkret da und kein abstraktes Gebilde, keine Einbildung mehr.
Das importierte Konfliktpotential entfaltet sich
Es geht um unsere Freiheit - um die Freiheit, nach unseren eigenen Vorstellungen zu leben, nach familiären, nach kulturellen, nach gesellschaftlichen, nach religiösen oder nicht religiösen, eben nach aufgeklärten europäischen, abendländischen Vorstellungen. Die Flüchtlingsmassen kommen aus ganz anderen Kulturkreisen. Dort steht es um die Freiheit schlecht, besonders wenn es sich um islamische handelt. Wer von dort kommt, ist völlig anders geprägt. Das auf diese Weise importierte Konfliktpotential ist unübersehbar und entfaltet sich bereits.
Die Wertschätzung der Freiheit hat zugenommen
Wer Freiheit hat, wie unsere Vorfahren sie im Abendland einst haben erkämpfen müssen und wie wir sie seit langem genießen dürfen, neigt dazu, sie als selbstverständlich zu empfinden. Dann denkt er nicht mehr darüber nach, dass Freiheit stets gefährdet und daher stets zu verteidigen ist. Der Flüchtlingsansturm jetzt bewirkt offenbar, dass sich die Bürger in Deutschland auf den Wert der Freiheit wieder besinnen. Jedenfalls hat die Wertschätzung der Freiheit in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, wenn auch nur bescheiden. Das zeigt zumindest der Freiheitsindex Deutschland für 2015, der in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz am 6. Oktober vorgestellt worden ist.*) Bitte hier weiterlesen
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