Die indoktrinierenden Klimaschützer

Veröffentlicht:

Die indoktrinierenden Klimaschützer
Datum: 24.04.2010, 16:49

 

Was eigentlich ist ein besseres Klima?

Gewiss, unnötigen Stromverbrauch vermeiden, ist vernünftig und daher ein guter Rat. Deshalb     sollte man in der Tat stromverbrauchende Geräte auch im Stand-by-Betrieb nicht am Stromnetz hängen lassen, sondern lieber ganz ausschalten oder einfach den Stecker ziehen. Aber wenn es   dem Klima dann „besser“ gehen soll, fragt sich, was unter einem „besseren“ Klima überhaupt zu   verstehen ist: Soll es wärmer sein? Kälter? Trockener? Feuchter? Oder was sonst? Vor allem aber: Wie kann Stromsparen das Klima – in welcher Weise auch immer – überhaupt  beeinflussen?

Welcher Gedankengang

unterschwellig hinter jener Zeitungsüberschrift steckt, ist klar. Es ist die Behauptung, das  Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre wirke auf die Erde wie ein Treibhaus, der menschenverursachte (anthropogene) CO2-Ausstoß verstärke diesen Effekt, daher werde das Klima auf der Erde wärmer, und folglich trage eine Stromerzeugung mit den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl, Erdgas zu dieser Erwärmung bei.

Dass dies zu bestreiten, nicht erwiesen und sogar zu widerlegen ist, darüber habe ich, gestützt auf unabhängige seriöse Wissenschaftler, ausführlich schon verschiedentlich geschrieben. Insofern    wirkt eine solche Überschrift daran mit, den Menschen die  Vorstellung der Rattenfänger aufzudrängen, die an der von ihnen inszenierten „Klimaschutzpolitik“ interessiert sind und von ihr finanziell gewaltig profitieren.

Aber nehmen wir einmal an,

diese Indoktrination sei berechtigt, weil jener CO2-Effekt tatsächlich bestehe. Dann ist die besagte Überschrift jedenfalls zum Teil unzutreffend. Denn wenn mit   Windkraft- und Sonnenkraft erzeugter Strom aus der Steckdose kommt, dann ist doch bei dessen Erzeugung unmittelbar kein zusätzliches Kohlendioxid entstanden. Hier also den Stecker  zu ziehen, verhindert die behauptete Erwärmung und „verbessert“ damit das Klima mit Sicherheit nicht. Das   träfe nur zu, wenn der Strom mittels fossiler Brennstoffe hergestellt worden wäre. Aber auch in diesem Fall können wir den Stecker getrost in der Dose lassen, denn die behauptete Klimaerwärmung findet mit ihm ebenfalls nicht statt.

Das Fazit liegt auf der Hand:

Strom sparen ist gut, aber nicht um das Klima zu „verbessern“, sondern um Geld zu sparen. Zu allererst sollten wir dann aber die Stecker beim Windkraft- und Solarstrom ziehen, denn dieser Strom ist der teuerste überhaupt. Mit ihm wird zugleich auch unser gesamter Strom in unverantwortlicher Weise verteuert: durch die staatlich verordnete Zwangseinspeisung ins Netz und den staatlichen Subventionspreis für die Hersteller, Geldgeber und Betreiber der Anlagen, die sich damit eine goldene Nase verdienen – zu Lasten von uns allen anderen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.