Der Feuersturm 1945 in Dresden

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Der Feuersturm 1945 in Dresden
Datum: 20.02.2016, 13:55

Dresden und seine Bürger haben und werden die Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 nicht vergessen. Auch alle Deutschen, auch andere Menschen sollten diesen Tag nicht vergessen. Es ist der Tag, an dem britische Bomber die Altstadt Dresdens in Schutt und Asche legten. Hunderttausende Menschen brachten sie um – Zivilisten, die keine Soldaten waren und daher auch in einem Krieg nicht willkürlich umgebracht werden dürfen. Ein Großteil von ihnen verloren ihr Leben in einem Feuersturm, der nichts von ihnen übrigließ; in der übergroßen Hitze verdampften sie. Der Angriff war ein Kriegsverbrechen, aber kein Schuldiger kam vor Gericht, nur deutsche Schuldige als Hauptkriegsverbrecher – zwischen 1945 und 1949 vor dem Tribunal der Sieger in Nürnberg. Erschütternde Berichte über die Bombennacht gibt es viele. Eine Besonderheit ist der von der kanadischen Monatszeitschrift Das Echo. Sie hat jüngst in einem langen Beitrag über das Inferno berichtet. Ebenfalls erschütternd.

„Ehrlicher und wahrheitsgetreuer“

Erschienen ist der Beitrag in der Februar-Ausgabe dieses Jahres zur Erinnerung an die Zerstörung der Stadt vor 71 Jahren. Der Übersetzer des Artikels Rudolf Pueschel schreibt dazu: „Allgemein erscheint Das Echo in deutsch. Besagter Artikel aber ist in Englisch verfasst. Seine deutsche Übersetzung stammt von mir. Selbstverständlich übernehme ich die Verantwortung für jeden Fehler, der durch die Übersetzung entstanden sein könnte. Es dürfte  von Interesse sein, wie die Kanadier das Kriegsverbrechen vom 13./14. Februar 1945 einschätzen. Ich persönlich finde deren Abhandlung ehrlicher und wahrheitsgetreuer als die der rot-grün-schwarzen Einheitspartei Deutschlands oder die jener deutschen Historiker, die die Opferzahl dieses Verbrechen ‚wissenschaftlich’ mit 25000 bezifferten.“   Bitte hier weiterlesen

Sven von Storch

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