Der erfundene Schießbefehl
Der erfundene Schießbefehl
Datum: 04.02.2016, 21:19
Die Gangart gegen die AfD ist härter geworden. Seit es nach den Umfragewerten bislang als sicher gilt, dass diese junge Partei im Frühjahr bei den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt auch in diese Landtage einziehen wird, bekämpfen ihre Politischen Gegner die AfD immer schärfer, unlauterer und schmutziger. Anfängliches Beschweigen hat nicht gefruchtet, Aussperren aus öffentlichen Gesprächsrunden ebenfalls nicht, nun setzt es verbale Prügel mit bösartiger Polemik, mit Unter- und mit Entstellungen, mit Unterschlagen von Informationen, mit Halbwahrheiten.
Die Altparteien sehen durch die AfD ihre Pfründen bedroht
Die Gegner sind verständlicherweise die Altparteien des in Deutschland bestehenden politischen Systems, daher auch Systemparteien genannt; sie sehen liebgewordene Pfründen bedroht. Zu ihren Gegnern gehören aber auch viele Medien (Zeitungen, Funk und Fernsehen, Online-Portale), die unübersehbar nicht nur in ihren Kommentaren, sondern auch in ihrer Berichterstattung aus ihrer Abscheu gegen diese Partei der bürgerlichen, konservativ-liberalen Mitte kein Hehl machen - teils unterschwellig zwischen den Zeilen, teils hämisch mit der Wortwahl, teils mit offenen Entgleisungen. Unablässig machen sie dabei mit, die AfD ebenso als rechtsradikal und rechtsextrem zu diffamieren und in die Nazi-Ecke zu schieben wie es Politiker der Systemparteien versuchen. Ihre Bezeichnung als „System-Medien“ haben sie unehrlich wirklich verdient.
Polizei ist notwendig, um die AfD vor Antifa-Gewalt zu schützen
Auch gut organisierte Antifa-Truppen werden gegen die AfD aufgefahren, um Demonstrationen, Versammlungen, Vortragsveranstaltungen und Parteitage der AfD zu stören und möglichst zu verhindern. Verwaltungen von Hallen und Hotelräumen haben Angst, der AfD ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen; sie befürchten Zerstörungen, weil die Antifa (Näheres hier) auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Man fühlt sich an die Sturmabteilungen (SA) von Hitlers Nationalsozialisten erinnert, die Versammlungen der politischen Gegner ebenfalls massiv und gewalttätig gestört haben, obwohl sich die Antifa als Gegner dieses Nationalsozialismus gebärdet. Polizei ist notwendig, um AfD-Veranstaltungen vor dieser Gewaltbereitschaft zu schützen.
Der Sturm der Entrüstung über eine Äußerung im Interview
In diesem aufgeheizten Umfeld ist es unvermeidbar, dass alles, was Führungsmitglieder der AfD vonsichgeben, unter die Lupe genommen und auf Verwertbarkeit im Wahlkampf geprüft wird. Dabei kann es auch vorkommen, dass AfD-Politiker im Interview oder in einer Fernseh-Gesprächsrunde zu Aussagen gedrängt werden, die sie schließlich auch machen und hinterher bereuen, wenn diese einseitig ausgeschlachtet werden. So ist es der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry im Interview mit dem Mannheimer Morgen (MM) geschehen, als sie – immer wieder bedrängt – sagte, ein Grenzpolizist müsse beim illegalen Grenzübertritt notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. Mit der Wiedergabe meist nur dieser Äußerung bliesen sich gegnerische Politiker und System-Medien zu einem Sturm der Entrüstung auf, dem auch viele AfD-Sympathisanten und –Mitglieder nicht widerstanden. Zunächst, was hat Frau Petry sonst noch gesagt, und wie sieht der Verlauf dieses Interview-Teils in toto aus: Bitte hier weiterlesen
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