Das ist abzuwägen
Das ist abzuwägen
Datum: 22.03.2020, 09:39
Das Corona-Virus SARS-CoV-2 ist in allen Medien ist das beherrschende Thema. Wo sind eigentlich all‘ die anderen Ereignisse geblieben, mit denen sie uns vordem traktiert haben und sonst zu behelligen pflegen? Wo die Informationen über die anderen Ereignisse wie bisher? Entbehren wir sie überhaupt? Kein schmerzliches Vermissen? Hat anderes Geschehen plötzlich aufgehört? Mit Sicherheit nicht. Nur erfahren wir davon nichts mehr. Oder nur ein bisschen, in kleinen Häppchen, in wohltuender Kürze. Das Weiterleben ohne sie gelingt trotzdem – wie in früheren Jahrhunderten, als die heutige Nachrichtenübermittlung noch nicht erfunden war. Wir schaffen auch das. Muss man denn wirklich alles wissen, was auf dem Globus so passiert? Ist doch meist viel Unschönes. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, sagt der Volksmund.
Jetzt, beim Corona-Virus, ist das natürlich ganz anders. Davon wollen die Menschen derzeit besonders viel wissen. Und die Medien sind ganz scharf darauf, sie damit zu versorgen. Schnell haben sie, als bekannt wurde, was in China seinen Anfang nahm und sich dann über den Globus ergoss, auf Alarm-Modus geschaltet, verständlicherweise. Dann folgten die politischen Führungen. Medien und Politiker zeigten und zeigen, zu was sie fähig sind, was sie auf die Beine stellen können – und legten los. Gegenseitig liefern sie sich die Vorlagen, spielen sich die Bälle zu. Die politischen Anordnungen, die medizinischen Ratschläge und die Reaktionen darauf lösten weiteren Informationsbedarf aus und weiteren Mitteilungsdrang. Die Info-Schwemme ist schier erdrückend. Bitte hier weiterlesen
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment