Der Weg in die staatlich kontrollierte Quotengesellschaft
Der Weg in die staatlich kontrollierte Quotengesellschaft
Datum: 11.02.2011, 15:26
Bei der Frauenquote geht es nicht um eine Gender-Frage, sondern um das Prinzip. Es geht um die Frage, wie wichtig einem Eigentumsrechte und Vertragsfreiheit sind. Die Grundfrage lautet, gehört ein Unternehmen dem Unternehmer oder Aktionären oder dem Staat? Wenn man ohnehin nichts mit Eigentumsrechten zu tun hat, hat man natürlich kein Problem damit, dass der Staat in die Personalpolitik privater Unternehmen eingreift. Im Grunde verhält sich die Linke, die mit privaten Unternehmen nie viel anfangen konnte, nur konsequent. Am besten nicht nur die Personal- sondern auch die Produkt- unr Preispolitik wird direkt vom Staat betrieben.
Es gibt ohne Zweifel in den Vorständen einen weit geringeren Anteil von Frauen, als Frauen in der Bevölkerung ausmachen. Es gibt auch einen geringeren Anteil von Ostdeutschen, Menschen mit Migrationshintergrund, speziell auch Muslimen, einen geringen Anteil an Behinderten, Geistes- und Sozialwissenschaftler usw. Wann kommt also die Quote für Ostdeutsche, für Muslime, für Sozialwissenschaftler, für Behinderte….?
Wenn man also einmal mit dem Prinzip Quote anfängt, fallen einen leicht noch ein Dutzend weitere Quoten für die Unternehmensvorstände ein. Es sind außerdem nicht nur die Unternehmensvorstände, für die eine Quote in Frage käme. Vorstellbar wäre auch eine Quote für pädagogische Berufe, in denen Männer unterrepräsentiert sind. Für die Bundeswehr, in der Männer überrepräsentiert sind. Für das Studium naturwissenschaftlicher Fächer, in denen Frauen unterrepräsentiert sind; ein Umstand, derzum großen Teil für die Lohndifferenzen verantwortlich ist. Wenn man einmal damit anfängt, wird es kein Ende geben. Die Gesellschaft wird eine staatlich kontrollierte Quotengesellschaft.
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