Viermal Freude_ Papst, Filmstar, Parteiobmann und ein schwuler Ex-Priester
Viermal Freude_ Papst, Filmstar, Parteiobmann und ein schwuler Ex-Priester
Datum: 09.02.2015, 09:29
Da wagt etwa die amerikanische Filmschauspielerin Mila Kunis (im einst österreichischen Czernowitz in der Westukraine geboren) zu sagen: „Ich bin stolz, eine nicht berufstätige Mutter zu sein. Ich habe gar kein Bedürfnis, vor der Kamera zu stehen.“ Denn sie habe den anspruchsvollsten Job ihres Lebens. Ob die Filme der 31-Jährigen jetzt auf den Index kommen? Oder ob jetzt wieder mehr Frauen wagen, solches zu sagen?
Da hat das (ja eigentlich schon konkursreife) Team Stronach einen neuen Vizeparteiobmann namens Wolfgang Auer. Und der hat nicht nur fünf Kinder, sondern bekennt sich auch noch als praktizierender Katholik. Was fast sicherer Anlass ist, dass ihn die Mainstream-Medien sofort verachten werden. (Freilich ist damit das Team Stronach alles andere als gerettet. Das wäre nur dann vielleicht noch möglich, würde der ohnedies ständig absente Parteigründer endlich wirklich abtreten und auf die Rückzahlung der Kredite für seinen Wahlkampf verzichten).
Da hat ein deutsches Schwulenmagazin seinen Chefredakteur David Berger gefeuert, einen ehemaligen, inzwischen aus der katholischen Kirche ausgetretenen Priester, der seither immer heftig gegen die Kirche gehetzt hat. Jetzt hat amüsanterweise Berger zum ersten Mal etwas gemacht, wo man ihm voll zustimmen kann, weshalb er aber sofort arbeitslos geworden ist: Er hat mutig die Verfolgung von Homosexuellen durch den Islam kritisiert. Worauf die deutsche Aids-Hilfe dem Magazin alle Inserate gestrichen hat. Das wirft zwar ein total beklemmendes Licht auf die Meinungsfreiheit im gutmenschlichen Linksmilieu. Aber es freut, wenn jemand mutig etwas Wahres sagt, auch wenn der damit seinen Job riskiert.
Da sagte der Papst etwas, was ihm wohl sofort auf Dauer zum Bösewicht für alle linken Medien macht. Er lobte einen Vater, der sich dazu bekennt, dass er „manchmal“ seine Kinder „ein bisschen“ haut, aber „nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen“. Der Kommentar des Papstes: „Wie schön. Er kennt den Sinn der Würde. Er muss bestrafen, er macht es aber gerecht und geht dann weiter.“
Weiterlesen auf: andreas-unterberger.at
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment