Fünf Rezepte, um die Amerika-Berichte zu verstehen
Fünf Rezepte, um die Amerika-Berichte zu verstehen
Datum: 05.02.2016, 09:47
Das wird nun monatelang so weitergehen. Wie bei einer Fußballmeisterschaft werden vor allem die Medien ständig vor und nach jedem Detailergebnis hyperventilieren.
Ein paar Tipps, wie man in dieser Zeit am besten die Flut der zahllosen Berichte aus Amerika überlebt:
- Erstens: Gelassenheit! Die USA sind wichtig. Aber sie sind nicht so wichtig, dass man über jede dortige Präsidentenwahl in Mitteleuropa ungefähr hundert Mal mehr lesen müsste als über Führungsentscheidungen in jedem anderen Land von Großbritannien über Frankreich bis Russland und China.
- Zweitens: Eegal, wer bei den Republikanern jeweils in den einzelnen Bundesstaaten voranliegen wird: Er wird in allen Medien jeweils als das Allermieseste und Allerdümmste dargestellt werden, was nur denkbar ist. Mediales Motto: „Wir sind zwar natürlich nicht parteiisch und gegen die Republikaner, aber bitte doch nicht ausgerechnet der …“ (Hier kann man dann den jeweils erfolgreichen Namen einsetzen; Trump, Cruz, Rubio usw). „Der“ ist dann immer „ultra-“ oder „erz-“ oder gar „christlich“. Dass auf der demokratischen Seite ein deklarierter Sozialist antritt, was für Amerika total ungewöhnlich ist, stört hingegen keines der objektiven Medien. Und für den ORF ist der "charismatisch".
Vollständiger Beitrag erschienen auf andreas-unterberger.at
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment