Meinungsfreiheit in Deutschland
Meinungsfreiheit in Deutschland
Datum: 14.10.2011, 06:52
Die Politische Korrektheit beherrscht die Kultur in Deutschland. Sie ist hierzulande viel stärker verbreitet als in den USA. Doch es mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich etwas ändert. In einem kurzen Video berichtet der US-amerikanische Sender CBN über drei Opfer der Politischen Korrektheit: Eva Herman, Thilo Sarrazin und Monika Ebeling. Die drei Fälle brauchen dem deutschen Publikum nicht vorgestellt zu werden. Und man muss auch nicht die Meinungen der genannten Personen teilen. Entscheidend ist, wie es um die Meinungsfreiheit in Deutschland steht und wie die politische Kultur Deutschlands „von außen“ gesehen wird.
Die drei Personen verloren ihre Jobs, weil sie dem (linken) Mainstream widersprachen. Außerdem wurden sie in die rechte Ecke gesteckt. Eva Herman wurde vorgeworfen, die Nazis zu glorifizieren, obwohl sie sie verurteilte. In allen westlichen Ländern spielt die Politische Korrektheit eine wichtige Rolle, doch in Deutschland bildet sie einen starken politischen Faktor. Man muss sehr darauf aufpassen, was man öffentlich über Sex, Gender, Klimawandel oder Migration sagt, so der Autor des CBN-Video-Berichts.
Über bestimmte Themen, wie z.B. „Climategate“, wird in den deutschen Medien überhaupt nicht geschrieben. Sie werden totgeschwiegen. Nur wer englischsprachige Zeitungen liest, kann sich über diese Themen informieren. Der Ökologismus (environmentalism) wurde in Deutschland zu einer Ersatzreligion.
Kritiker der islamischen Migration werden von den Linken als „Rassisten“ und „Faschisten“ bezeichnet. Das betrifft vor allem diejenigen, die von dem Vorrang der christlichen Zivilisation vor dem Islam sprechen. Als der amerikanische Islam-Experte Robert Spencer und andere in Stuttgart an einem Treffen für Menschenrechte und gegen die Ausbreitung der Scharia teilnahmen, wurden sie von Linken körperlich bedroht.
Jegliche Kritik am Feminismus und an der Gleichstellungspolitik wird in Deutschland tabuisiert. Monika Ebeling verlor ihren Job als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, weil sie sich auch für Männer einsetzte und die bisherige Gleichstellungspolitik in Frage stellte. Es ist nicht politisch korrekt, benachteiligten Männern zu helfen. Monika Ebeling muss jetzt auch noch fürchten, ihre Stelle als Leiterin eines Kindergartens zu verlieren.
In dem CBN-Bericht wird hervorgehoben, dass im heutigen Deutschland die sog. 68er immer noch das Sagen haben. Sie forderten mehr Freiheit, doch brachte ihre Revolution auch Intoleranz gegenüber Andersdenkenden. Die genannten drei „Fälle“ haben jedoch das politische Klima in Deutschland verändert. Immer offener wird über Tabuthemen wie Klimawandel, Feminismus oder Migration debattiert. Die 68er werden immer älter und verschwinden langsam von der politischen Bühne. Die nachkommenden, jüngeren Entscheidungsträger sind offensichtlich toleranter, liberaler und ideologisch weniger verbohrt.
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