Formen des gewaltlosen Widerstands in Deutschland
Formen des gewaltlosen Widerstands in Deutschland
Datum: 23.01.2018, 09:30
Gewaltloser Widerstand ist eine legitime Form des politischen Handelns. In der Geschichte finden wir zahlreiche Beispiele für diese Form des Widerstands. Denken wir an Mahatma Gandhi, der mit seinen gewaltlosen Aktionen das Britische Imperium zu Fall gebracht hat, oder an die Bürgerrechtsbewegungen Osteuropas, die entscheidend zum Untergang des Kommunismus beigetragen haben.
Wie ich in einem anderen Beitrag geschrieben habe, befindet sich Deutschland in einer Großen Depression. Die Mehrheit der Deutschen ist nicht mal in der Lage, die negativen Entwicklungen wie Einschränkung der Meinungsfreiheit, Abbau des Rechtsstaats, staatliche Willkür, steigende Kriminalität und Unsicherheit zu erkennen, geschweige denn diese Entwicklungen zu stoppen und Auswege aufzuzeigen.
Der Widerstand ist immer noch viel zu klein. Deshalb möchte ich hier einige Vorschläge zum gewaltlosen Widerstand unterbreiten. Dankbar wäre ich für weitere Vorschläge, die die Leser in den Kommentaren machen könnten.
1) Keine Mainstream-Zeitungen kaufen! Mainstream-Zeitungen lügen, diffamieren, manipulieren und verbreiten Propaganda. Dafür gibt es täglich Hunderte von Beispielen. Außerdem weiß man ja schon vorher, also bevor man sie gelesen hat, was in einer Mainstream-Zeitung steht: 2-3 feministische Artikel, mindestens ein Artikel gegen Trump, mindestens ein Artikel gegen Putin, mindestens ein Artikel gegen Orbán oder einen anderen osteuropäischen „Rechtspopulisten“, mindestens ein Artikel gegen die AfD usw.
Die Zeitungen kosten ca. 3 Euro (Magazine wie Spiegel oder Focus sogar 5 Euro). Für dieses Geld kann man sich einen Kaffee und eine Schokolade oder einen Kaffee und Bananen kaufen. Auf jeden Fall wäre dafür das Geld sinnvoller ausgegeben als für die gleichgeschalteten Mainstream- Zeitungen und -Magazine. Und informieren kann man sich auf unabhängigen Seiten im Internet, und zwar auf linken, liberalen, konservativen oder rechten Seiten.
2) Keine deutschen Autos kaufen! Die deutsche Autoindustrie ist die wichtigste Säule der deutschen Wirtschaft. Deutschland ist so reich und kann sich somit alle möglichen Sozialexperimente leisten, weil es seiner Autoindustrie gut geht. Im Umkehrschluss: Wenn die deutsche Autoindustrie Einbußen erleidet, wird es der deutschen Wirtschaft – wenigstens für eine bestimmte Zeit – schlechter gehen und es wird für große Sozialexperimente kein Geld mehr geben. Deutschland wird als Einwanderungsland nicht mehr attraktiv sein.
Übrigens: Deutschland muss nicht zu den reichsten Ländern der Welt gehören. Der Wahn der Deutschen, immer die Besten, immer die Exportweltmeister zu sein und ihren Bruttosozialprodukt von Jahr zu Jahr zu steigern, kann nicht orientierungsgebend sein. Deutschland könnte sich auf dem Stand von Ländern wie Weißrussland, Litauen oder Lettland befinden. Diesen Ländern geht es ganz gut, ohne dass sie im Wohlstand ersaufen und halb Europa finanzieren. Ohnehin ist viel Reichtum, Überfluss und Konsum für den Menschen nicht förderlich.
3) Auf die Straße gehen! Das bedeutet nicht, dass man offenkundig demonstrieren muss. In den Jahren nach der Verhängung des Kriegsrechts in Polen (also nach dem 13.12.1981) durch die Kommunisten sind die Bürger des Landes während der Ausstrahlung der TV-Hauptnachrichten – ich glaube, es war um 20 Uhr - spazieren gegangen. Die Deutschen könnten diesem Vorbild folgen und während der ZDF-Nachrichten um 19 Uhr und der ARD-Nachrichten um 20 Uhr spazieren gehen.
Spazierengehen ist zunächst gut für die Gesundheit. Während eines Spaziergangs können engagierte Gespräche geführt und Kontakte geknüpft werden. Im Fortgang können Netzwerke und Organisationen gegründet werden. Sie könnten zunächst einen lokalen Charakter haben. Mit solchen Spaziegängen könnten die Deutschen ihren Unmut und ihren Widerstand gegen die massenmediale Berichterstattung und das Merkel-System zum Ausdruck bringen.
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