»Sexuelle Vielfalt« kann alles bedeuten
»Sexuelle Vielfalt« kann alles bedeuten
Datum: 04.03.2014, 23:08
Zur schwammigen Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt gehört auch - selbst wenn ich dies den Befürwortern der Forderung nicht unterstelle - Sex mit Kindern, Sex mit Tieren, Sex per Exhibition, Sex in Verbindung mit Gewaltanwendung. Es wird reichlich Menschen geben, welche solch verwerfliche Verhaltens-Praktiken auf dem Hintergrund der Forderungen der grün-rote Landesregierung auf diese Weise legitimiert sehen. Dies macht deutlich, dass eine wichtige Toleranz-Forderung nicht lauthals mit populistischen Formulierungen und einer Diffamierung Andersdenkender zu erreichen ist.
So wichtig eine Hinführung zu Toleranz als Querschnittsaufgabe in Erziehung und Bildung auch ist, Schritte zur Umsetzung setzen ein wesentlich reflektierteres Vorgehen voraus, als dies innerhalb der politischen Diskussion im Baden-Württemberg bisher erfolgte. Auch die Auffassung, dass eine Umsetzung viel eher ins Elternhaus gehört, wird derzeit ausgeklammert. Denn nur dort ist am ehesten eine dem jeweiligen Entwicklungsstand angemessene sprachliche und atmosphärische Herangehensweise möglich. Auch gilt für alle Werte-Themen, dass eine Übernahme auf ein starke positive Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem angewiesen sind. Beides kann und soll nach unserer Verfassung die Schule nicht leisten. Von daher ist es nur logisch und konsequent, dass die pauschale Forderung einer »Akzeptanz sexueller Vielfalt« als Leitlinie und fächerübergreifender Lehrstoff aus dem schulischen Bildungsplan zu streichen ist.
Weitere Argumente zur Auseinandersetzung mit dem Thema in diesem Interview.
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