Die Zerstörung des anti-totalitären Konsenses in Deutschland

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Kurz nach dem zweiten Weltkrieg, 1951, veröffentlichte die Emigran-tin Hannah Arendt in den USA ihr erstes größeres Werk, The Origins of Totalitarism. Dieses Werk erschien dann 1955 unter dem Titel Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft auch in Deutschland. Arendt findet das Gemeinsame in Stalinismus und Nationalsozialismus als totale Herr-schaft, Totalitarismus. Zu einem Zeitpunkt als in Europa jedenfalls ei-nige, besonders auch westeuropäische Intellektuelle, Stalin feiern, hat Arendt die gemeinsame Basis beider Herrschaftstypen auf einen Be-griff gebracht: totale Herrschaft. Damit hat sie sich damals viel Kritik, auch ablenkende, untergründige Kritik von Vertretern des westlichen Marxismus, z.B. der Frankfurter Schule eingehandelt (z.B. Habermas, 1987). Ziel vieler Marxisten in West und aller Marxisten in Ost nach 1945 war es, die Einmaligkeit der NS-Verbrechen zu betonen. Hinge-gen waren die Verbrechen z.B. in den Lagern des GULAG der Sowjet-union oder im China Maos eher die Entartung einer guten Idee (s. zur Absurdität dieser Vorstellung z.B. Dörte Lüthjohann, 2019, die in ei-nem Reisebericht durch Karelien darauf hinweist, daß zur Aushebung eines dortigen Kanals 1931-33 eines der ersten GULAGs errichtet wurde, wobei die Maxime galt: Aus dem Häftling müssen wir alles in den ersten drei Monaten herausholen, danach brauchen wir ihn nicht mehr, was bedeutete ihn mit 1.300 Kcal/Tag effizient auszubeuten und gleichzeitig zugrunde zu richten). Die Repräsentanten neomarxis-tischer Theorie, Horkheimer (1981, S. 171) und Habermas (1987, S. 412) entblödeten sich nicht, die Verbrechen der Sowjetunion als büro-kratische Auswüchse oder verwaltete Welt kleinzureden. Es gibt also eine Tendenz, die Verbrechen im Namen des Sozialis-mus/Kommunismus kleinzureden, sie jedenfalls nicht dem Bereich totalitärer Herrschaft zuzuordnen. Die Arendt´sche Begriffsbestimmung totalitärer Herrschaft ist so be-merkenswert, weil diese breitenwirksam schon früh den Blick auf das Sowjetsystem als vergleichbar totalitär mit dem NS-System richtete. Eine der neueren Begriffsbestimmungen stammt von dem Hitler-Biographen Alexander Fest: Jede totalitäre Herrschaft geht von einem neuen Menschenbild aus, es ist geradezu per definitionem das Merkmal, das sie von den klas-sischen Formen der Zwangsherrschaft unterscheidet. Ihr revolutionä-rer Anspruch zielt nicht allein auf den Umbau des Staates, sie schreibt nicht nur neue Gesetze vor, sie fordert nicht nur neue Ord-nungsprinzipien oder neue Formen des Zusammenlebens, sondern: den neuen Menschen (Fest, Das Gesicht des dritten Reiches, zitiert nach Schacht, 2018). In der alten Bundesrepublik herrschte lange Zeit ein Konsens darüber, alle Formen des Totalitarismus zu verurteilen. Heute, im Deutschland des Jahres 2019 wird medial viel über totalitä-re Beispiele berichtet, genauer, fast ausschließlich über den NS-Staat. Totalitarismus wird dabei weder im Sinn von Hannah Arendt, noch von Alexander Fest verstanden. Der Totalitarismus der Sowjetunion und Chinas wird heruntergespielt, nicht zuletzt dadurch, daß wenig und im Wesentlichen immer mehr beschönigend darüber berichtet wird. Entsprechend wurde die wissenschaftliche Dokumentation der Verbrechen (Courtois et al., 1998) in Deutschland vergleichsweise ge-ring rezipiert. Aktuell ist die weit fortgeschrittene elektronische Über-wachung in China kaum ein Thema, obwohl dort für Wohl- oder Fehl-verhalten „Credit Points“ vergeben werden, die dazu führen können, daß die persönliche Freiheiten drastisch beschnitten werden. In China ist die Fiktion der totalen Überwachung schon heute zur Realität ge-worden. Der antitotalitäre Konsens gegen links und rechts der alten Bundesre-publik wurde aufgekündigt; links existiert das im Grunde Gute. Cha-rakteristisch dafür ist ein Beitrag auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung von 2006, der auch in der Zeitschrift -Aus Politik und Zeitgeschichte- im gleichen Jahr erschienen ist, also eher die Auffassung des Politikestablishments wiedergibt: „…Die sozialistische Utopie war humanistisch und sozial angelegt…“ (Vollenhals, 2006, Der Totalita-rismusbegriff im Wandel). Ähnlich der Marxist Oskar Negt, der an-lässlich seiner letzten Vorlesung von der Wochenzeitschrift „Der Spie-gel“ vor Jahren interviewt wurde und unwidersprochen fabulierte, daß der humanistische Gehalt der Marx’schen Theorie noch unabge-golten sei. Das Gegenteil ist richtig. Der inhumane Charakter der The-orie von Karl Marx wird immer wieder vernachlässigt und kleingere-det. Was ist es, das die marxistischen Utopien punktgenau und zwanghaft immer wieder in einem totalitären Desaster enden lässt? Fast alle marxistischen Phantasien haben in Ihrem Konzept das Voranschreiten einer selbsterklärten, ausgewählten Elite, die die Masse vorbildhaft führt und daraus ihre Privilegien ableitet, bei Marx ist es die Diktatur des Proletariats. Diese Avantgarde, dieser Prototyp des neuen Men-schen ist von vornherein überlegen in Bezug auf die Zukunft, vergli-chen mit der Mehrheit der Bevölkerung. Darauf gründet sich seine Privilegierung und letztlich der besonders totalitär ausgeprägte Cha-rakter einer von der Avantgarde organisierten Gesellschaft. Das konn-te im NS- Staat besichtigt werden; die Parteiführer waren Führer hin zu einer NS- Volksgemeinschaft. Dies konnte in der Sowjetunion zu allen Zeiten besichtigt werden, in China nicht nur unter Mao sondern bis heute und dies galt auch in der DDR. Entscheidend ist, daß die Masse der Bevölkerung von der selbsternannten Elite geführt werden muss. Die Masse muß zu ihrem Glück gezwungen werden, zumindest dahin geführt werden. Was aber hat das mit dem heutigen Deutschland zu tun? Dazu passt, daß der ehemalige Bundespräsident Gauck 2016 in einem Interview sagte, nicht die Eliten, sondern das Volk seien das Problem. Merk-würdige Worte eines Präsidenten in einer Demokratie; Worte, die eher an autoritäre, vielleicht sogar totalitäre politische Strukturen erinnern. Aber es ist nicht die einzige Entgleisung von Gauck (vergleiche seine Differenzierung von Helldeutschland und Dunkeldeutschland) und dieser steht mit solchen Äußerungen nicht allein. Der damalige Wirt-schaftsminister Gabriel (SPD) sprach in Bezug auf eine Gruppe von Menschen bei einem öffentlichen Auftritt von Pack. Es geht bei Gauck und Gabriel, beide als Beispiele einer sich als Elite verstehenden Gruppe, nicht um Diskurs, erst recht nicht um kritischen Diskurs, es geht um die Tabuisierung anderer um den Ausschluss von Personen und Themen aus dem öffentlichen Diskurs. Und da hilft es auch nicht, auf Unakzeptables hinzuweisen. Was nicht akzeptiert werden kann in einer Demokratie regelt das Recht, es ist eine Sache der Gerichte. Das ist es in Deutschland leider nicht mehr. Upload- Filter und Netz-DG haben genau die Funktion der Zensur außerhalb des Rechtsys-tems, wie beispielsweise der Jurist Steinhöfel immer wieder kritisiert hat. Die Regulierung des öffentlichen Diskurses hat mittlerweile ein die Demokratie in Frage stellendes Ausmaß in Deutschland angenommen. Ein Land, in dem ein Verlag (Suhrkamp, Berlin) sich von einem seiner renommiertesten Autoren (Uwe Tellkamp) wegen Aussagen zur Mig-ration auf einer Diskussionsveranstaltung öffentlich distanziert, viel-leicht sogar aufgrund eines öffentlichen Druckes distanzieren muß, hat demokratische Selbstverständlichkeiten von Rede und Gegenrede schon verloren. Was also treibt einen Verlag zu so einem öffentlichen Schritt der Distanzierung? Anpassung, Einordnung in eine formierte Gesellschaft? Den Zwang zur politischen, öffentlichen Erklärung gab es in der DDR, z.B. nach der Biermann-Ausbürgerung 1976. Ein weiterer Fall unterstreicht die Entwicklung des öffentlichen Dis-kurses, der eben wichtiges nicht mehr zum Thema macht. Auf der Frankfurter Buchmesse 2017 hatten die Zeitschrift TUMULT und der Verlag Manuskriptum einen Gemeinschaftsstand. Viele Printmedien meldeten, daß dieser nachts während der Messe „leerge-räumt“ wurde. Diese absichtsvoll verniedlichende Formulierung ent-spricht nicht der Wirklichkeit. Möglicherweise mit Billigung der Mes-seleitung und Duldung durch den Sicherheitsdienst wurden die Zeit-schriften und Bücher des Verlages gewaltsam entfernt und vermutlich vernichtet. Die Formulierung „leergeräumt“ impliziert eine breite Zu-stimmung der etablierten Medien zu diesem barbarischen Akt der Bü-chervernichtung. Was war der mögliche Grund für dieses Vorgehen der Täter? TUMULT und Manuskriptum publizieren auch migrations-kritische Bücher und Beiträge, darunter das Buch von R.P. Sieferle zum Migrationsproblem, 2016. Dieses Buch ist ein nüchternes, kennt-nisreiches Buch über die Folgen der Migration, geschrieben von einem renommierten Geschichtswissenschaftler, der lange Professor für Ge-schichts-wissenschaften in der Schweiz war. Neben diesem Vandalis-mus gegen Tumult/Manuskriptum war auch der „rechte“ Verlag An-taios Gegenstand von Angriffen, u.a. als dort Björn Höcke auftreten sollte. In einem erhellenden Beitrag für Welt online (Autor Marc Reichwein) vom 15.10.2017 wird die Atmosphäre auf der den Gewalttätigkeiten nachfolgenden Festveranstaltung beschrieben: „Selbst das erlesene, kultivierte Anzugträgerpublikum kannte am Sonntagvormittag, beim Einnehmen der Plätze in der Frankfurter Paulskirche, nur ein Thema. Leise, vornehme Flüsterfragen beim Warten darauf, daß der Festakt der Friedenspreisverleihung beginnt: Waren Sie gestern in Halle 4? Haben Sie was mitbekommen?“ Sind wir in Deutschland schon wieder soweit? Bücherzerstörung und das Establishment feiert sich in öffentlichen Auftritten als tolerant und weltoffen, schiebt die Vernichtung von Büchern als unwesentlich zur Seite, und das ausgerechnet auf der Frankfurter Buchmesse. Der WO-Autor hat hier den mittlerweile repressiven und abgestumpften Cha-rakter des Establishments in einem lesenswerten Artikel beschrieben. Die Tabuisierung des Historikers Sieferle steht in einer Reihe mit an-deren, kompetenten und renommierten Personen, dem Migrationsfor-scher Koopmans, den Philosophen Sloterdijk und Safranski. Selbst Per-sonen wie Stefan Aust oder Norbert Bolz kommen im öffentlich-rechtlichen Programm allenfalls noch in Randformaten vor. All dies sind Exklusionsmechanismen, die aus autoritären oder sogar totalitären Strukturen gut bekannt sind. Die Entwicklung in zwei weiteren Bereichen begünstigt die Homoge-nisierung hin zu autoritären Strukturen in Deutschland, im Bereich der Justiz und im Bereich der Wissenschaft. In der Rechtssprechung ist die Abhängigkeit der Justiz von der Legis-lative in Deutschland schon traditionell sehr hoch. Dies ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Staatsanwälte politisch wei-sungsgebunden sind. Das ist für demokratische Staaten nicht selbst-verständlich, es ist die Ausnahme. Das hat beispielsweise zur Folge, daß Strafanzeigen gegen die Bundeskanzlerin oder die Verteidi-gungsministerin einfach von den Staatsanwaltschaften nicht weiter be-achtet werden, oder die Einstellung der Ermittlungen von den Justiz-ministern verfügt werden kann. Das ist der Grund, warum es so we-nig Ermittlungen gegen Politiker in Deutschland gibt, mit einer Aus-nahme, wenn diese Politiker nicht zum Establishment gehören. Wei-terhin wird das Bundesverfassungsgericht und auch werden die Län-derverfassungsgerichte von der Politik ernannt. Nur dann, wenn sich die ernannten nach ihrer Ernennung von den Parteien emanzipieren, kann es zu politikkorrigierenden Entscheidungen dort kommen. Wie unangemessen und den Parteienfilz unterstützend diese Praxis ist, konnte an der Ernennung der Schriftstellerin Zeh in Brandenburg zur Verfassungsrichterin besichtigt werden. Zwar ist Zeh Juristin, aber der vermutliche Grund für ihre Ernennung könnte in der kürzlich erwor-benen SPD-Mitgliedschaft in Verbindung mit ihrem Bekanntheitsgrad liegen, in einem Land, in dem die SPD seit 1990 regiert. Es zeigt sich hier, daß die deutsche Justiz strukturell anfällig ist für gesellschaftliche Homogenisierungsprozesse, bis hin zu autoritären Strukturen. Ange-sichts dieser großen, zivilgesellschaftlichen Defizite der Justiz in Deutschland ist die vielfache empörte Berichterstattung beispielsweise über die unbestrittene politische Gängelung der Justiz in Polen weit-gehende Ablenkung. Experten sind Personen, die über eine besondere Kompetenz in einem Bereich verfügen, die persönlich integer und unabhängig sind (z.B. Wellmer, 2004, S. 462). Die umfangreichste Gruppe an Experten waren lange Zeit die universitären Wissenschaftler, darunter vor allem die Professoren. Die Kompetenz und Integrität dieser Personengruppe ist durch die Universitätsreform im Rahmen des „Bologna“ Prozesses er-heblich angegriffen worden, vor allem weil deren Unabhängigkeit stark beschnitten wurde. Die Einwerbung von Drittmitteln wurde für die universitären Einrichtungen zu einem konstitutiven Element der Etats. Aus den recht unabhängigen Forschern wurden damit Getriebe-ne und Abhängige der Privatwirtschaft, vor allem in den Natur- und Technikwissenschaften. Neu ist, daß in den Geistes- und Sozialwissen-schaften in erheblichem Maße Drittmittelförderung aus staatlichen, meist politisch kontrollierten Töpfen kommt, sodaß ganze Forschungs-bereiche in hohem Maße direkt politisch kontrolliert werden, mit ver-heerenden Folgen für die wissenschaftliche Qualität. An die Stelle wirklicher, unabhängiger Experten im öffentlichen Diskurs treten staatlich alimentierte Personen, die vor allem politische Positionen derjenigen unterstützen, die als Geldgeber auftraten. Ein Extrem in diesem Bereich stellt die Bertelsmann Stiftung dar, die punktgenau immer dann und immer die „wissenschaftlichen“ Gutachten bereit-stellt, die eine herrschende Politik benötigt (s. dazu jetzt Krauss, 2019). Und die dann gehorsam durch eine etablierte Medienzunft aus öffent-lich-rechtlichem Rundfunk, Spiegel, FAZ, SZ, Zeit und Welt breit ge-streut werden. Die so entstandene Abhängigkeit von Justiz und Wissenschaft von dem politischen Mainstream vernichtet Pluralität und ist ein Machtinstrument hin zu mehr Homogenität und autoritären Struktu-ren eines Establishments, das die Abgrenzung zu totalitären Struktu-ren verliert. Wie weit dies mittlerweile geht, soll abschließend an den Worten des amtierenden Bundespräsidenten gezeigt werden. Zum Kampf gegen Verschwörungstheorien äußerte Steinmeier am 17.05.2019 unter anderem Folgendes: „Es ist ein Kampf, der uns alle angeht, der in Familie, Schule, Büros und Betrieben ebenso ausgetragen werden muß, wie in Zeitungsredak-tionen, sozialen Netzwerken und Parlamenten.“ Wer wie der Bundespräsident zum „Kampf“ gegen Verschwörungs-theorien aufruft, eine Theorie also schon deswegen verwirft, weil diese die Existenz von Verschwörungen als Bestandteil hat, muß beweisen, daß es überhaupt keine Verschwörungen gibt. Und die Möglichkeit, daß es Verschwörungen gibt, kann auch Steinmeier nicht ausschließen. Deswegen ist dies der eher dumme, aber weniger gefährliche Anteil an Steinmeiers Aufruf. Gefährlicher für eine liberale Gesellschaft ist es, wie weit vorangeschritten Phantasien über eine Formierung, ja sogar Gleichschaltung der Gesellschaft beim höchsten Repräsentanten des Staates sind: Mobilisierung der ganzen Gesellschaft auf ein Ziel hin. Zu der Rede von Steinmeier gibt es einen Beitrag auf der Seite publi-comag.com von Dirk Schwarzenberg. Darin hat Schwarzenberg eine weitere kleine Enthüllung zu Steinmeier ausgegraben: Einen Beitrag aus dem Jahr 1990, indem dieser zusammen mit zwei weiteren Auto-ren in einer Zeitschrift des Pahl-Rugenstein- Verlages, eines Verlages, der lange Zeit von der DDR finanziert wurde, gegen die rasche deut-sche Einigung polemisierte, weil die DDR nicht einmal die Chance be-käme, „ihre Besonderheit, ihre Utopien, vielleicht ihre Identität in den Einigungsprozess einzubringen“ (zitiert nach Schwarzenberg, 2019). Müssen wir uns heute über die illiberalen und falschen Einlassungen dieses Bundespräsidenten zu Verschwörungstheorien wundern? Das Zitat von 1990 zeigt, daß dieser nie den antitotalitären Konsens der alten Bundesrepublik teilte. Literatur: Arendt, H. (1955): Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Frank-furt. Courtois, S. et al. (1998): Schwarzbuch des Kommunismus. München, Zürich. Habermas, J. (1987): Philosophische-politische Profile. Erweiterte Aus-gabe. Frankfurt. Horkheimer, M. (1981): Gesellschaft im Übergang. Frankfurt. Kraus, J. (2019): Vergeigte Bildung. Teil 7: Die Bertelmann Stiftung- Deutschlands Bildungs- und Polit-Gouvernante aus Gütersloh. Tumult, Frühjahr, 105- 108. Lütjohann, D. (2019): Karelien- Eine Winterreise. Tumult, Frühjahr, 94- 97. Schacht, U. (2018): Selmayr. Deutsche Profile eines Dritten Totalitaris-mus. Tumult, Sommer, S. 18- 24. Sieferle, R.P. (2016): Das Migrationsproblem. Lüdinghausen. Wellmer, A. (2004): Sprachphilosophie. Frankfurt.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ede Wachsam

@Lutz Schnelle 30.05.2019 - 13:56

Ihre Ausführungen sind alle ok. nur eine Bibelstelle
(Mose 3,19) gibt es nicht. Es gibt auch keinen Vers 19 im 3.Mose 3, welches nur 17 Verse hat. Ja und in den Büchern 1,2,4,und 5, Mose in den 3. Kapiteln lauten alle Verse 19 völlig anders.

Was Sie aber gemeint haben steht im 3. Buch Mose 19.Kapitel und dann in den Versen 16-18.
Es ist also schon wichtig die Bibelstellen korrekt anzugeben.


Wenn ich aber nur geschrieben habe : "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst" und das deckt sich mit der Rede Jeshuas in Luk. 10,27 dann meint es ja alles was im einzelnen erklärt und auch in den Versen 15-18 im 3. Mose 19 geschrieben steht, denn die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses und das ist mit diesem einen Satz "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" ganz klar ausgedrückt und nur darum geht es. Um die Liebe zum Schöpfer zuerst und zu unserem Nächsten mit dem wir unmittelbar zu tun haben, ganz egal ob wie ihn bei einer Begegnung kennen oder auch nicht als 2. wichtigstes Gebot.

Gravatar: Lutz Schnelle

@ Ede Wachsam

Das zweite höchste Gebot ist die Nächstenliebe. Wer der Nähste ist, beantworten die 10 Gebote, auf die Jesus seine Reden bezieht (Mose 3, 19)

16 Du sollst nicht als Verleumder umhergehen "unter deinem Volk". Du sollst auch nicht auftreten gegen deines Nächsten Leben; ich bin der HERR. 17 Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst. 18 Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren "gegen die Kinder deines Volks". Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR.

So spricht der Herr Jesus.

Gravatar: Lutz Schnelle

Rassismus war in in beiden totalitären Herrschafttsformen das Mittel zur Knechtung. Der besten Nährboden für Rassimus ist der Atheismus. Der Rassismus sitzt beim Atheisten wie ein Sperrboden im Bewußtsein und läßt keine weitere Erkenntnis zu.

Stalin, Mao, Pol Pot, Hitler - alles Atheisten und Rassisten. Im Kommunismus äußert sich der ideologisch bedingte Rassismus zu allererst als Klassendiskriminierung, Aber Stalin hat auch ganze Völker vertrieben und verschleppt.

Rassisten sind Nihilisten. Eben so, wie uns der Rassismus aus den Parteien und der Presse entgegen springt.
Rassisten sind aus ihrer Natur verlogen. Sie gehen einmal davon aus, daß alle Völker Rassen sind ganz gleich den Hunderassen, negieren aber, daß man zum Beispiel nicht alle Hunderassen in einen Zwinger sperren würde, weil die sich sonst gegenseitig totbeißen.

Die Linkspartei ist übrgens eine typische marxistisch-leninistisch organisierte Kaderpartei mit außerparlamentarischem, terroristischem Arm, der Antifa, die sie organisert und ausstattet mit Symbolen und Ideologien.
Das ist ein offenes Geheimnis, ergo haben wir es in Berlin und Brüssel und der Presse mit einem hochkriminellen Schweigekartell zu tun.

Die AfD-nahe Desiderius-Stiftung bekommt, so lautet der Beschluß des Bundestags, kein Geld.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die auch zur Kaderorganisation der Linkspartei gehört, bekommt 40 Mill. Euro im Jahr.
Das ist die neue Demokratie.

Wer so dermaßen verlogen ist wie dieses Schweigekartell, der ist brandgefährlich, dem sollte man gar nichts glauben. Deshalb ist die Politik der AfD eben auch brandgefährlich, sie beschleunigt mit ihrer naiven Islamkritik dem Sozialismusblabla den Brandsatz.

AfD, Antifaschismus Deutschland. Hört sich gut an, wird nur nicht in die Tat umgesetzt.

Ich habe mit vielen gesprochen auch an den Ständen, vor denen meist ein Pulk Idioten mit Nazischildern stand.
Mein zweiter Eindruck - das sind meist rechthaberische Männer mittleren Alters mit den Ansichten altersstarrsinniger, verknöchterter Männer ohne Neugier, Spontanität, Kühnheit, denen fehlt der jugendliche Wille zum Sieg und sich durchzusetzen. Alte Männer sollten ihre Vorzüge nutzen, Disziplin, Klugheit, Lebenserfahrung, List, aber davon ist die AfD so weit entfernt wie vom Mars.

Wenn es nicht doch noch anders ist.

Gravatar: Ede Wachsam

Es ist bei diesen verführten Despoten und Ideologen immer das gleiche sichtbare Muster der machtbesessenen satanisch dominierten Karikaturen des Menschen.

Die Bevormundung, die Gängelung, die Gleichschaltung, die Gewaltausübung, die Ausbeutung und die totale Beherrschung anderer Menschen. Wer hat denen erlaubt dies zu tun und die Angesichter ihrer eigenen Art so zu zerschlagen?


Ich dagegen glaube an die Ebenbildlichkeit Gottes jeden einzelnen Menschen, denn diese Ebenbildlichkeit hat Jesus allen Menschen aller Zeitalter und allen Nationen und Generationen am Kreuz von Golgatha zurück gegeben, in dem er unser aller Schuld, die jeder Mensch mit sich herumträgt, durch sein eigenes sündloses Leben mit seinem Tode am Kreuz aus reiner Liebe zu uns bezahlt hat. Gott vergibt uns damit total ganz egal was wir getan haben. Wir müssen zwar ernten was wir gesät haben, es sei denn wir leisten Wiedergutmachung, aber SEINE Vergebung als freies Geschenk ist total, unser Gewissen wird wieder frei von Schuld. Jeder von uns hat nun die Möglichkeit in der Akzeptanz Jesu als Sohn des lebendigen Gottes, durch seinen Heiligen Geist die 3.Person Gottes**, diesen göttlichen Geist als inwendige Kraft zu bekommen, die nie mehr von uns weichen wird, solange wir IHN in uns akzeptieren und wohnen lassen. ER würde uns sofort verlassen, wenn wir ihn darum ernsthaft bitten, sonst nicht, denn ER ist ein vollkommener Gentleman. Ich selbst habe seine Gnade und Liebe immer wieder erlebt und weiß daher was mir geschenkt wurde.(Siehe 1. Kor. 2,12) Der Gott der Bibel ist Realität
**, Gott Vater, Sohn, Heiliger Geist = der Einzige vollkommene Gott und Schöpfer des Universums und allen Seins. Geist, Seele, Leib = Ein vollkommener Mensch.


Dies ist nicht nur der Ausfluss göttlicher Liebe und Geduld und der unverdienten Gnade zu uns SEINEN Geschöpfen, sondern auch eine große uns alle als Söhne und Töchter Gottes adelnde unfassbare große Ehre. Gott erhebt uns alle damit in einen hohen Adelsstand und macht uns selbst wieder zu Prinzen und Prinzessinnen seiner eigenen Majestät.
Nun und wie sollen sich Prinzen und Prinzessinnen der höchsten Majestät verhalten? Es steht geschrieben in z.B. in:


Matth. 11,28-30 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.


(Also sollen wir sanftmütig und von Herzen demütig sein wie es Gott selbst auch ist)


Mark. 9,33-35 Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte Jesus sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt?
34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte von ihnen sei.
35 Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.


(Also soll der Größte und Erste, der Letzte und aller Diener sein, so wie Jesus, der Sohn Gottes uns gedient hat und uns in seinen Jüngern (symbolisch für das Dienen) die Füße wusch, was uns allen galt. Joh 13,,2-8)


Phil. 2,3
3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst. (ist nicht erklärungsbedürftig aber sehr wichtig)


Röm. 12,10
10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.

Ja und last not least:

Was ist aber das höchste Gebot?

Luk. 10,27 Er (Jesus) antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt , und deinen Nächsten wie dich selbst«


In diesen zwei Geboten hängt alles was Gott von uns erwartet und sich wünscht.


Nehmen wir einmal an wir alle würden uns so verhalten. Wäre das dann Bevormundung, Gängelung, Gleichschaltung, Machtausübung, Ausbeutung, Gewalt und die Beherrschung anderer Menschen, wenn die Liebe Gottes uns leiten würde, wozu wir ohne seine Kraft und seinen Geist nicht in der Lage sind?

WIR ALLE HABEN DIE WAHL; Freiheit und Liebe oder Knechtschaft, Hass und ewige Trennung von der Liebe in Person. Nein Gott ist keine Religion und auch kein Despot oder harter Mann – ER ist allerdings unbestechlich gerecht aber vor allem erfahrbare Realität und ER wird am Ende in allen Punkten Recht behalten, aber wir haben die freie Wahl uns zu entscheiden, darum allerdings wird Niemand herumkommen. Jesus sagte: “Wer nicht für mich ist der ist gegen mich.“ Insofern gibt es auch keine Weichei Stimmenthaltung.

Gott segne alle die dies gelesen oder auch nicht gelesen haben.

Ede Wachsam

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Die Menetekel mehrenen sich !!! - Ich denke daß es schon zu spät ist .

Gravatar: Unmensch

Das Menschenbild der professionellen Helfer sieht so aus: alle zu Versorgenden ("die Menschen") sind gleich viel wert, unabhängig von Herkunft usw. muss allen gleich geholfen werden.
Wer aber nicht hilfsbedürftig ist, und auch kein Helfer, der ist böse. Warum? Weil die Helfer ihr berufliches Menschenbild zum universellen solchen erhoben haben, obwohl es partiklär ist.

Gravatar: Max Moritz

Ein sehr wichtiger Beitrag, vielen Dank.

Immer deutlicher tritt zutage, was wir dem in alle Lebensbereiche vordringenden Kulturmarxismus der Alt-68 er alles zu 'verdanken' haben.
Sehr lesenwert :
"Kulturmarxismus", Benjamin Kaiser.
MM

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Heute, im Deutschland des Jahres 2019 wird medial viel über totalitä-re Beispiele berichtet, genauer, fast ausschließlich über den NS-Staat. Totalitarismus wird dabei weder im Sinn von Hannah Arendt, noch von Alexander Fest verstanden. Der Totalitarismus der Sowjetunion und Chinas wird heruntergespielt, nicht zuletzt dadurch, dass wenig und im Wesentlichen immer mehr beschönigend darüber berichtet wird.“ ...

Wird damit nicht klar, warum sich nach dem Papst
https://www.freiewelt.net/nachricht/bannon-franziskus-liefert-die-kirche-china-ihrem-folterknecht-aus-10077611/
auch seine christliche(?) Göttin(?) dies bzgl. von China zähmen ließ???
https://www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-in-china-kaum-kritische-worte-a-853090.html

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