Die Reinheit des Blutes und der Rassismus der Geimpften

Wie durch die Impfung ein neuer Rassismus und eine neue Gemeinschaft entsteht

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Die Gesellschaft zerfällt in Ungeimpfte und Geimpfte. Während die einen sich dazu entscheiden, das Risiko einer Impfung nicht einzugehen, lassen sich die anderen einen Impfstoff spritzen, der ihr Blut so verändert, dass es gegen die Krankheit SARS-CoV-2 vielleicht nicht unbedingt schützt, aber zumindest den Krankheitsverlauf erträglicher macht. In jedem Fall fühlen sich die Geimpften anschließend unter Geimpften sicher und die Ungeimpften werden als Gefährdung erlebt. Eine Gemeinschaft der Geimpften entsteht.

Gemeinschaft – das ist der Traum fast aller Menschen. Der Nachbar wird endlich zum Mitmensch. Ein gemeinsames Interesse verbindet über den schnöden Alltag hinaus. Opfer werden gebracht. Hilfsbereitschaft wird gezeigt. Es geht um Leben und Tod.

Mit der Sehnsucht nach Gemeinschaft haben linke und rechte Ideologien von jeher gespielt. Auf der einen Seite, der linken, wurden sichtbare, rationale Merkmale Kennzeichen der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft; auf der anderen Seite, der rechten, waren es mystische, irrationale Merkmale, die auch hier zur Schaffung von Gemeinschaft dienten und dienen. Etwas konkreter: Die Rolle, die für die linken Kräften eine erstrebenswerte und begrifflich ausformulierte ›Gerechtigkeit‹ spielt, übernimmt auf der anderen Seite der Boden; was dort der Begriff der ›Gleichheit‹ abdeckt, übernimmt hier die Verwandtschaft des Blutes. So oder so, ob in einer Sachgemeinschaft oder einer Gemeinschaft des Blutes – die Mitglieder einer Gemeinschaft fühlen sich durch eine, wie es Helmuth Plessner nannte, »Gleichgestimmtheit der Seelen« untereinander verbunden. Sie zeigen eine tiefe Bereitschaft, sich »für einander oder das Ganze zu opfern«.

Der Drang zur Gemeinschaft dominiert, sobald eine Gesellschaft bedroht ist; sei es durch eine ökonomische Krise, sei es durch Krieg oder durch eine Krankheit. Die Bedrohten rücken zusammen und grenzen sich ab. Die rational und in allgemeinen Begriffen liierten vom jeweils Konkreten, also allem, was sich Allgemeinbegriffe wie Gleichheit und Gerechtigkeit widersetzt; die irrational liierten von allem, was den Zusammenhang zum Blut und Boden des Nachbarn oder der Väter und Mütter bedroht. Bleibt die Bedrohung akut, wenden sich Gemeinschaften gegen alles, was sie bedroht. Wer den Begriff der Gerechtigkeit kritisiert und darauf besteht, Gerechtigkeit schaffen, könne nur Gott, der macht sich verdächtig und wird bald verfolgt. Die Anderen werden vom Boden der Gemeinschaft vertrieben oder als nicht mehr zur Blutsgemeinschaft gehörend markiert. Zuletzt wird mit der Ausmerzung jener begonnen, die nicht zur Gemeinschaft gehören.

Wo befindet sich die deutsche Gesellschaft zur Zeit ?

Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, genügt ein Blick auf Impfdiskussion der vergangenen Wochen. Sie gewinnt an Schärfe und sie kehrt den eigentlichen Charakter einer Gesellschaft in Zeiten der Epidemie immer klarer nach außen: Die Impfung ist der Versuch, eine Gemeinschaft der Geimpften zu schaffen. Die aber ist zunächst einmal mystisch und irrational; eine Gemeinschaft, die sich auf ihr Blut und schließlich auf ihren Boden beruft.

Denn nichts anderes bewirkt die Impfung unabhängig davon, ob sie gegen Corona hilft oder nicht: Sie verändert das Blut und sie lässt die Geimpften als Mitglieder einer Art von Rasse erscheinen. Ihr Blut ist anders als jenes von denen, die sich nicht impfen lassen. Sie selber sind anders, sind für die anderen keine Gefahr; die anderen sind eine Gefahr. Und wer in welche Gemeinschaft gehört, darüber entscheidet das Blut. Das aber ist lupenreiner Rassismus.

Ein Blick in den Alltag lässt kaum eine andere Sichtweise zu. Immer häufiger werde ich beim Eintreten in ein Café oder ein Lokal und überhaupt bei einer Begegnung gefragt: »Sind Sie geimpft ?« – Ich bin es nicht und stehe dazu. Aber die Zahl der Fragenden, die mehr Abstand sucht als von den Behörden gefordert, nimmt ebenfalls zu. Noch begegnet man mir als Ungeimpften mit einer Mischung aus Neid auf den Mut, dem Trommelfeuer der Staats-Propaganda standgehalten zu haben, und Skepsis, ob es nicht besser wäre, sich impfen zu lassen; besser für mich, aber vor allem besser für alle Geimpften. Anschließend folgt die Kritik.

Auch die staatlichen Organe grenzen die Ungeimpften immer mehr aus – die typischen Schritte, bevor eine Gemeinschaft auf jene losgeht, die nicht zu ihr gehören. Zuerst werden die Ausgegrenzten markiert, dann konzentriert und zuletzt nach draußen geschoben. Mit dem Impfpass ist die erste Eskalationsstufe seit langem bestiegen. Die Sonderung der Ungeimpften wird schon noch kommen. Gut denkbar, dass Ungeimpfte in Zügen bald in speziellen Abteilen eingepfercht werden. Wozu sollten Ungeimpfte auch Abstand bewahren ?

Diese Blutverwandtschaft der Geimpften hat jedoch eine bezeichnende Lücke: Jugendliche und Kinder. Sie sind noch immer ungeimpft, weil die Langzeitwirkungen des Impfstoffs unbekannt sind. Die Gemeinschaft der Geimpften grenzt also einen Teil von sich aus, der gleichfalls mit ihnen blutsverwandt ist – nur eben nicht über die Impfung. Ein Bruch, der in keinem Fall akzeptiert werden kann. In keinem! Und so darf es nicht wundern, dass die Gruppe der ungeimpften Kinder immer mehr ins Visier der Geimpften gerät, obwohl für sie das Risiko bei einer Infektion mit Corona bedrohlich zu erkranken äußerst gering ist.

Eine Gemeinschaft ohne Kinder ist aber keine Gemeinschaft, denn sie hat keine Zukunft. Und nun kommt der besondere Charakter dieser Blutverwandtschaft der Geimpften ins Spiel. Sie wollen die Gemeinschaft der Ungeimpften – ja, auch sie bilden eine Gemeinschaft –, bekämpfen und wenn möglich aussterben lassen. Dafür bedienen sie sich der Art und Weise, wie die Gemeinschaft der Geimpften entstand und entsteht: Durch Impfung. Mit der Impfung der Kinder werden die Kinder in die Blutsgemeinschaft der Geimpften geholt.

Das unterscheidet das Blut der Geimpften vom deutschen und vom arischen Blut: Die Zugehörigkeit zur Blutsgemeinschaft der Geimpften lässt sich schaffen. Wo die National-Sozialisten mit viel Aufwand Blutsverwandtschaften nachweisen wollten und als sie scheiterten auf die Abstammungsurkunden der Evangelischen Kirche zugreifen mussten und konnten, besteht bei Geimpften der Nachweis in einem einfachen Test. Je nach Blutbild ließe sich ein Vollgeimpfter leicht von einem Dreiviertel- oder nur noch Halbgeimpften unterscheiden und trennen. Die mystische Gemeinschaft des Blutes findet zum rationalen Kern, den die National-Sozialisten nicht fanden; die beiden Formen von Gemeinschaft überdecken sich und werden eins. Und auch die Techniken des Rassismus finden zusammen.

Denn es werden nicht nur die Kinder der Geimpften geimpft und damit die eigenen Kinder in die Gemeinschaft der Geimpften geholt. In der nächsten Stufe werden auch die Kinder der Ungeimpften zum Ziel. Zuerst werden sie von ihren Eltern getrennt, dann wird man sie impfen. Wer das nicht glaubt, schaue sich an, was in Berlin gerade geschieht: Die Kinder werden in den Schulen von den Behörden und an den Eltern vorbei direkt angesprochen, sich impfen zu lassen; sie werden von ihren Eltern getrennt und heim in die Gemeinschaft der Geimpften geholt. Wen das an die Zwangsadoptionen von Kindern oppositioneller Eltern in sozialistischen Staaten oder der Zwangsadoption von Kindern in Kolonialgebieten erinnert, der liegt richtig. Den Ungeimpften werden ihre Kinder entrissen indem man sie impft. Im Notfall eben per Zwang.

Das ist der Punkt, an dem sich die deutsche Gesellschaft gerade befinden. Und ganz nebenbei gebiert sie alles, was zum mystischen Rassismus des Blutes gehörte; es findet sich im Impfstaat schlussendlich wieder. In Zeiten, die sich einbilden, durch und durch anti-rassistisch zu sein, tobt sich dieser neue Rassismus ungehemmt und staatlich auf breiter Front unterstützt rigoros aus: Der Rassismus der Geimpften, deren Blut reiner ist, als es das Blut der Arier je war.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Mark Anton

Es ist meine persönliche Entscheidung, ob ich mich impfen lasse oder nicht! Und für jeglichen Versuch der Ausgrenzung greift gilt für mich der Ausspruch “I respectfully don’t care.”

Gravatar: Lutz

Falsche These, denn wenn die Spritze den Krankheitsverlauf mildert, warum sterben dann mehr Menschen als im letzten Jahr?

Legt man die Kurve der Corona-Toten über die Impfkurve, dann ergibt das eine Parabel. Oben sind jeweils die Alten, die Alten, die verstorben sind und die Alten, die zuerst geimpft worden sind.
Bei 30 oder 40 Jahren schneiden sich die Kurven. Was darüber ist, ist geimpft und sollte mit der Spritze aufhören, zu sterben.
Technisch sollte sich das Sterben drastisch reduziert haben, aber das tut es nicht, es sterben mehrere hundert Prozent mehr.

Bis zum 60sten Lebensjahr sind in 540 Tagen 3.508 Menschen verstorben. Über dem 60sten Lebensjahr sind 88.155 Menschen verstorben.

Unter 70 Jahren ist Corona kein Problem. Denn 84% der Toten sind 70+. Und die sind geimpft.

Schon daß sich das Corona-Sterben mit zunehmender Impfung von Alt nach Jung überhaupt nicht reduzieren ließen, hätte hellhörig machen müssen.

Und die Politik liefert keinerlei Erklärung für diese Paradoxie!
Kann und darf sie im Übrigen auch nicht.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Die Reinheit des Blutes und der Rassismus der Geimpften“ ...

Wird ungeimpften Individuen die Menschlichkeit wie in bekannten Zeiten
https://www.braunschweiger-zeitung.de/kultur/article232142827/Boeses-Blut-Wie-der-Rassismus-in-die-Welt-kam.html
durch unsere(?) heißgeliebte(?) Göttin(?) & Co. nicht schon darum versagt, weil "in den meisten humanitären Einrichtungen [d. h. Lagern] ältere Bevölkerungsgruppen auch in Old Germany nur einen geringen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung ausmachen
https://de.rt.com/meinung/122346-covid-19-qz-made-in-usa-quarantaene-internierungslager-fuer-hochrisiko-personen/
und längst deutlich wird, dass die Nebenwirkungen der Corona-Impfung die damit zusammenhängende Todesrate nun ´massiv` in die Höhe drückt?
https://unser-mitteleuropa.com/who-statistik-zahl-der-impftoten-explodiert-schon-135-pro-tag/

https://uncutnews.ch/uk-nebenwirkungen-der-covid-injektionen-erreichen-nach-6-monaten-neuen-hoechststand-der-alle-impfnebenwirkungen-der-letzten-11-jahre-uebertrifft/

Wenn wundert da noch das jüngste ´Masken-Urteil`
https://journalistenwatch.com/2021/08/15/sehr-urteil-maskenpflicht/
und dass nun auch Norwegen seine Menschen wieder in die Freiheit entlässt?
https://journalistenwatch.com/2021/08/12/auch-norwegen-freiheit/

Auch weil dieses Lauterbach beschwört, dass die Impfung „nebenwirkungsfrei“ ist?
https://de.rt.com/inland/122421-lauterbach-sieht-bei-impfkampagne-minderheit-die-nebenwirkungsfreie-impfung-nicht-will/

Da stellt sich selbstverständlich selbst mir die Frage:

„Querdenker oder Politiker – Wer ist hier die Fake-News-Schleuder?“??
https://de.rt.com/meinung/122372-querdenker-oder-politiker-wer-ist-fake-news-schleuder/

Sind diese Fakes nicht aber schon deshalb ´ganz grauslich wichtig`, weil das elendige Volk als Pack damit quasi zur „Briefwahl“ gezwungen werden soll – um es für die Altparteien unschädlich zu machen und dann entsprechende auch gegen unsere(!) Kinder vorgehen zu können?
https://www.hallo-meinung.de/wissenschaftliche-dienste-deutscher-bundestag-gegen-unsere-kinder-ist-etwas-im-gange/

So stellt sich selbst für mich die Frage:

„Wozu finanzieren wir einen aufgeblasenen Apparat, der, statt den Menschen zu dienen, diese nur unterdrückt und ihrer Freiheiten beraubt???
https://www.rubikon.news/artikel/ein-weiterer-beweis

Allerdings bin auch ich der festen Überzeugung:

„Wer zuletzt lacht, lacht am besten“, denn:

„Jetzt reden wir“!!!
https://www.youtube.com/watch?v=R-ljJk8SjSE

Gravatar: Lutz

Ich hatte gestern mit einem zweimal geimpften Bekannten gesprochen: Er hat seitdem Kopfschmerzen und bekämpft sie mit 1 - 2 Thomapyrin (stark) täglich.

Der Pharma-Lobby ist das recht.

Gravatar: HrBrauser

Für ein besseres Verständnis der Materie ist der Artikel des Verfassers absolut notwendig und auch folgerichtig. Hier wird eine Art einer Christenverfolgung auf Ungeimpfte beschrieben. Die derzeit regierende Politik schert sich einen Dreck darum, den Sachverhalt um das "Impfen" verständlich aufzuklären und geht mit dem Druck der momentanen Machtverhältnisse mit allen Mitteln gegen die Bevölkerung vor. Die bisher Ge"impften" sind in der Masse nicht in der Lage, die Tragweite der "Impfungen" zu erkennen und nein zu sagen. Das ganze Procedere der Angsterzeugung wird von den Politikern ausgeschöpft um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Wer sich leichtfertig vor diesen Karren spannen lässt, sollte nochmal neu mit dem 1. Schuljahr anfangen um das Denken und Verstehen zu lernen. Das Teile und Herrsche wird hier von den Politikern zu Lasten der Ungeimpften und Gesunden voll durchgezogen. Die Floskel "Beibt gesund" erspare ich mir.

Gravatar: Alexander Achtstätter

Nach Wunsch der Regierung soll die neue multikulturelle, multisexuelle Herrenrasse möglichst durch Drogen und Propaganda manipuliert werden.
Solche abhängigen, multitoxischen Mischvolk-Zombies sind dann leicht zu steuern in der brave new World.

Gravatar: Carsten

Guter Artikel, allerdings sehe ich es an sich genau anders herum - dass nämlich eigentlich die Ungeimpften die Hüter des reinen Blutes sind, denn die Geimpften haben sich ja den Gendreck in den Körper spritzen lassen und sind somit ab sofort "unrein", zumindest in meinen Augen. Daher schließe mit zwei bekannten, leicht geänderten, nicht ganz ernst gemeinten Sprichwörtern - zum einen: "An ihren Impfpässen sollt ihr sie erkennen!" - Und: "Wer Impfpflicht sät, wird Terror ernten."

Gravatar: Joachim Datko

Es ist bei Impfungen in aller Regel so, dass ein Teil der Menschen ungeimpft bleibt, das ist kein Problem.

Zitat: "Die Impfung ist der Versuch, eine Gemeinschaft der Geimpften zu schaffen. Die aber ist zunächst einmal mystisch und irrational; eine Gemeinschaft, die sich auf ihr Blut und schließlich auf ihren Boden beruft."

Das ist wohl völlig überzogen. Ich habe mich impfen lassen (AstraZeneca, Moderna) und interessiere mich für den Impfstatus meiner Umgebung nicht. Es ist lediglich manchmal Teil des Small Talks. Ob geimpft oder nicht geimpft, ich treffe meiner Freunde unabhängig vom Impfstatus. Das überlasse ich jedem selbst.

Zitat: "Und ganz nebenbei gebiert sie alles, was zum mystischen Rassismus des Blutes gehörte; es findet sich im Impfstaat schlussendlich wieder."

Manche Worte, die politische Kampfbegriffe sind, nutze ich nicht. Mich freut es immer, wenn im AfD-Umfeld sachlich diskutiert wird. Die politischen Kampfbegriffe der linken Szene führen zu oft in unsachliche Diskussionen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Ein sehr heißes Eisen das Sie da anpacken.

Schon allein wegen der verwendeten Wortwahl: Da ist von Rasse, Blut, Boden die Rede, das allein genügt um Sie politisch einzuordnen.

Ich diskutiere momentan mit einem meiner Kinder die Frage : Was ist bzw. ergibt einen Zusammenhang im Sinne einer Kausalität? Geht es nur um Ursache-Wirkung (lineares Denken) oder geht es um mehr, z.B. ganze Muster?

Nein, diese Frage ist Nicht banal. Die Methoden um echte Zusammenhänge aufzuspüren teilen sich grob auf in die analytisch-logischen mit scharfem Ergebnis und die ganzheitlichen mit unscharfem Ergebnis (dennoch: wahr).

Auch im Artikel geht es ausschließlich um die wissenschaftlich-analytische Methode anhand von Tests, Analysen, logischen Schlüssen, Ursache-Wirkungszusammenhängen (Kausalitäten) und am Ende, jetzt wirds dann doch banal, gibt es nur noch die Geimpften (Weiß) und die Ungeimpften (Schwarz). Jeder dieser Schubladen werden bestimmte Eigenschaften zugewiesen.

Stimmt das überhaupt? Gibt es keinerlei Grautöne?

Als Ungeimpfter und Laie tue auch ich mich schwer in Diskussionen gegen zu halten, mangels medizinischem Fachwissen. Meine Einstellung entspringt zu einem großen Teil der Intuition bei der Frage: Wem schenke ich das größere Vertrauen, eine Grundsatzfrage im Verhältnis Mediziner - Patient.

Jetzt kommt die ganzheitliche Methode ins Spiel, man nennt sie auch die "Methode des Blinzelns". Schaut man über die einprasselnde Infoflut hinweg und "blinzelt", dann werden die einzelnen Daten zwar leicht unscharf, aber man erkennt dafür größere Muster, in anderen Worten einen größeren Zusammenhang.
Im Buch von Frederic Vester "Leitmotiv vernetzes Denken" ist ein abstraktes Bild mit vielen kleinen Vierecken aus verschiedenen Grautönen, erst beim "blinzeln" erkennt man das Ganze: Ein Portrait von Abraham Lincoln. Das Ergebnis dieser Methode ist also wahr, sie führt zu richtigen Ergebnissen, gewonnen aus einer ganzheitlichen Betrachtung die größere Muster erkennen lässt.

Seit Beginn der Corona-Zeit wurden wir mit Zahlen überschüttet, Infizierte, Erkrankte, Corona-Tote, Genesene und die berühmten Inzidenzen, wohl keine dieser Zahlen mit einer wasserdichten Definition.

In den MSM wurde und wird bis Heute meißt über Inzidenzen und Infizierte gesprochen. Die Zahl der Corona-Toten (an / mit) hat die wohl geringste Aussagekraft. Dennoch werden sie uns eingehämmert, als Grundlage politischer Entscheidungen.

Andere Zahlen, z.B. Genesene, sind zwar öffentlich für jeden zugänglich, über die wird aber nicht gesprochen. Die "Genesenen" sind die von Anfang an (!) mit am stärksten vorhandene Gruppe mit über >> 90% der vorher Infizierten, auch bereits am Anfang als es weder Medikamente noch Impfung gab.
Beim "blinzeln" über diesen ganzen Zahlensalat erkenne ich Relationen, aus Relationen erkenne ich Muster, die in der öffentlichen Diskussion aber überhaupt nicht vorkommen
Warum wohl ?

Als Laie schlussfolgere ich nun,
- dass die natürliche Immunabwehr bei den meissten Menschen wohl doch noch funktioniert
- dass eine eigenverantwortliche Risikoeinschätzung aller Alltagssituationen einen unschätzbar hohen Beitrag zur Infektionsprävention leistet.
- der Nachweis einer erfolgten Genesung erfolgt über Antikörper und das Nichtvorhandensein typischer Symptome.

Warum wird dieser Nachweis einer Genesung nicht auch für Ungeimpfte durchgeführt ?
Es muß (!) sie doch geben, die genesenen Ungeimpften / ungeimpft Genesenen, deren natürliche Immunabwehr Antikörper gegen Corona Viren gebildet hat und die keine Symptome zeigen.

Zumindest wäre eine wissenschaftliche Untersuchung genau dieser hochinteressanten Gruppe sehr sinnvoll.
Ein typischer Grauton zwischen den Weißen (Geimpften) und den Schwarzen (Ungeimpften).

Auf solch merkwürdige Fragen kommt wohl nur wer ganzheitlich über den ganzen Zahlenwirrwarr drüber schaut, wo der medizinische Fachmann streng wissenschaftlich PCR-Tests und Inzidenzen analysiert,
das Ergebnis kennen wir : Weiß oder Schwarz.

Einen schönen Sonntag.
MfG, HPK

Gravatar: Max

Früher: Kauft nicht bei Juden
Heute: Verkauft nichts an Umgeimpfte

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