Die langfristige Goldhausse hat sehr viel Platz nach oben

„Was ist nur mit dem Goldpreis los?“, werde ich in letzter Zeit wieder häufiger gefragt, und „warum steigt er nicht?“ Diese Frage sagt uns viel über die am Goldmarkt vorherrschende Stimmung, die sehr viel Skepsis widerspiegelt. Das ist einigermaßen erstaunlich, da der Goldpreis voriges Jahr um 24,4% gestiegen ist – nach einem Plus von 18,9% in 2019.

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„Was ist nur mit dem Goldpreis los?“, werde ich in letzter Zeit wieder häufiger gefragt, und „warum steigt er nicht?“ Diese Frage sagt uns viel über die am Goldmarkt vorherrschende Stimmung, die sehr viel Skepsis widerspiegelt. Das ist einigermaßen erstaunlich, da der Goldpreis voriges Jahr um 24,4% gestiegen ist – nach einem Plus von 18,9% in 2019.

Was ist mit dem Goldpreis los?

Jetzt ist Gold seit Anfang des Jahres mit 3,4% im Minus. Meine Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um eine völlig harmlose Korrektur im Rahmen eines langfristigen Aufwärtstrends handelt. Dass die Nerven zahlreicher Edelmetallanleger dennoch blank zu liegen scheinen und von Euphorie trotz dieser deutlichen Kursgewinne überhaupt nichts zu spüren ist, spricht für eine klare Fortsetzung der Edelmetallhausse. Denn eine derart verhaltene Stimmung ist charakteristisch für eine gesunde Hausse, die noch sehr viel Platz nach oben hat.

Sehr bullishes Chartbild

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises in Dollar von 2019 bis heute. Der klare Aufwärtstrend wurde mehrmals von geradezu lehrbuchartigen Korrekturen unterbrochen. Genau das ist auch jetzt wieder der Fall. Wie Sie sehen, befindet sich der Goldpreis zum nunmehr dritten Mal in einer Formation, die als bullisher Keil bezeichnet wird. Sie gilt als bullish, weil ihr fast immer ein weiterer Kursanstieg folgt, der gewöhnlich sehr stark ausfällt. Aufgrund anderer Indikatoren und vor allem wegen eines Kaufsignals meines Gold-Preisbänder-Indikators erwarte ich das auch jetzt wieder.

Goldpreis pro Unze in $, 2019 bis 2021

 

Nach Kursgewinnen von 18,9% in 2019 und 24,4% in 2020 befindet sich der Goldpreis jetzt in einer harmlosen Korrektur, auf die weitere Kursgewinne folgen werden.

Quelle: StockCharts.com

Extrem positive Rahmenbedingungen

Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften hat sich Gold weltweit seit Jahrtausenden als Vermögensschutz bewährt. Das hat es auch in den vergangenen 20 Jahren wieder getan, indem es eine bessere Performance erzielt hat als der S&P 500 oder der DAX. Und das, obwohl sich die US-Börse in einer Spekulationsblase befindet, die so groß ist, dass eine Kursdrittelung des S&P 500 die fundamentale Bewertung lediglich auf ein Normalmaß zurückführen würde, also ausdrücklich keine Übertreibung wäre.

Das allein sollte Grund genug sein, einen Teil Ihres Vermögens der Sicherheit des Goldes anzuvertrauen, statt es einem Casino gleich in Bitcoins umzuwandeln. Noch wichtiger als die extreme Überbewertung der Aktienmärkte und die spekulativen Exzesse, für die der Bitcoin nur ein Beispiel ist, sind jedoch die sehr deutlich für Gold sprechenden Rahmenbedingungen einer völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik, die weltweit betrieben wird. Politiker und Zentralbanker lassen keinen Zweifel an ihrer Absicht, den eingeschlagenen Weg der Geldentwertung und Wohlstandsvernichtung beizubehalten. Darüber müssen Sie sich im Klaren sein, und davor können Sie sich schützen.

Minenaktien bleiben erste Wahl

Als Basis des Vermögensschutzes empfehle ich weiterhin Gold. Darüber hinaus sind Edelmetallaktien ein extrem lukratives Investment, da sie Ihnen eine Kombination aus Vermögensschutz und Vermögensmehrung bieten. Aus fundamentaler Sicht sind zahlreiche Gold- und Silberminenaktien sehr günstig bewertet. Die Gewinne sprudeln, und ein weiter steigender Goldpreis wird diese sehr positive Entwicklung noch verstärken.

Aus technischer Sicht geben einige der von mir favorisierten Minenaktien sehr klare Kaufsignale, die auf hohe Kursgewinne hindeuten. Lassen Sie sich diese Chancen nicht entgehen. Welche Aktien das sind, lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.

Zum Autor:

Claus Vogt ist zusammen mit Roland Leuschel Autor des gerade erschienenen Buchs „Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“ (261 Seiten, 19,99 €, ISBN 978-3-89879-896-9, FinanzBuch Verlag ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH ) und Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs „Krisensicher Investieren“ (www.krisensicherinvestieren.com). Dieser Wegweiser schützt und vermehrt das Kapital seiner Leser mit konkreten Investments und wertvollem Hintergrundwissen abseits des Mainstreams.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Heiko G.

Bei 1.768 USD waren wir heute!

Im Moment werden die zittrigen Hände aus dem Markt geschüttelt.

Allerdings sollte 1.689 USD möglichst nur temporär unterschritten werden oder besser gar nicht erst erreicht werden. Darunter könnte es sehr ungemütlich werden...

Gravatar: Heiko G.

Zustimmung, der Goldpreis könnte am Freitag mit dem Tief bei 1.811 USD seine Korrektur sogar schon beendet haben (Triple Three mit der letzten Korrekturwelle als Dreieck).

ABER: Ebenso gut ist es möglich, dass Gold noch bis ~1.750 bzw. 1.689 USD fällt.

Im Extremfall sollte man sich auch nicht über Kurse von 1.400/1.100 USD wundern. Das Hoch im August 2020 bei 2.075 USD wäre dann nur ein korrektiver Anstieg gewesen.

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