Die Frauenquote

Exitstrategie für gescheiterte Politikerinnen?

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Der Bundesrat hat die Einführung der Frauenquote in sogenannten Leitungspositionen gebilligt. Jetzt muss der Bundestag entscheiden. Ökonomisch und gesellschaftlich wird sie nicht benötigt. Die diesbezüglichen Argumente der Befürworter sind nicht stichhaltig. Das weiss im Grunde jeder.

Doch die Frauenquote wird aus anderen Gründen dringend gebraucht. Wer kürzlich in der Sendung „Frontal 21“ gesehen hat, wie die Karrieren von Politikern, die es nicht ganz bis nach oben geschafft haben, durch Klüngelei einen versöhnlichen, weil gut bezahlten Abschluss finden, in irgendeinem Aufsichtsrat zum Beispiel, dem ist ein gewisser Verdacht gekommen.

In der Politik gibt es immer mehr Frauen. Auch die wollen schön versorgt sein, wenn es mit der ganz großen Politikerinnenkarriere nicht klappt. Da müssen ein paar Stellen geschaffen werden. Die Frauenquote nutzt höchstens ein paar Hundert Frauen. Das deckt sich ganz gut mit der Anzahl der Politikerinnen, die in den nächsten Jahren an die Fleischtöpfe ihres Altenteils wollen.

Für den deutschen Normalbürger wird sich nichts ändern. Wie sagte doch ein Freund von mir? Etwas drastisch, aber man versteht, was er meint: Es sei ihm egal, ob er von einem Krawattenträgerarsch oder von einer Kostümschlampe belogen würde.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karin Weber

Wozu sich aufregen? Die Dummen gewinnen ja doch.

Gravatar: Markus

Für den deutschen Normalbürger kann sich eben doch etwas aendern: wenn aufgrund von Quote, aber nicht von Leistung, das Niveau der Vorstände in den Keller geht. Da hat Frau Weber vollkommen recht. Und wegen diesen niedrigen Niveaus sind dann Fehlentscheidungen an der Tagesordnung (ueberspritzt gesagt..)

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