Die Corona-Krise oder Das Ende der Gläubigkeit an die Wissenschaft

Wir wissen nicht, was die Corona-Krise alles bewirken wird. Aber eines ist sicher: Der Glaube an die Wissenschaften wird einen kräftigen Dämpfer erhalten.

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Wir wissen nicht, was die Corona-Krise alles bewirken wird. Ihre ökonomischen Folgen werden womöglich dramatisch sein; vielleicht wird sich unser Zusammenleben grundlegend ändern; womöglich wird die Globalisierung nicht mehr ganz so zügellos vorangetrieben. Wie wissen es nicht. Aber eines ist sicher: Der Glaube an die Wissenschaften wird einen kräftigen Dämpfer erhalten.

Seit einigen Jahren versuchen Politiker und Politik, die Wissenschaften systematisch für ihre Zwecke zu nutzen. Wann das begann, lässt sich schwer sagen. Aber spätestens am Ende der 1960er Jahre kam mit den Fragen nach einem verbesserten Umweltschutz die Bewertung der Auswirkungen technischer Innovationen ins tagespolitische Spiel.

Irgendwann in jenen Jahren begannen Studien Mode zu werden. Heute ergießt sich tagtäglich eine wahre Flut von mehr oder weniger fundierten ›Papern‹ über die Medienlandschaft; kaum ein YouTube-Video kommt ohne sie aus. Zuletzt wurde die Klimakrise zu einem Schauplatz, auf dem mit Hilfe von Studien politisches Terrain abgesteckt, angegriffen und für besetzt erklärt wurde. Der Hinweise auf »die Wissenschaften« gehört zum Lamento von Greta Thunberg bis zu ›Fridays for Future‹.

Der Trick basiert auf einem einfachen Schema: Wer Wissenschaft sagt, meint eigentlich Wahrheit. Dabei bleibt es fast durchweg bei einem Hinweis. Thunberg und ihre Anhänger haben zum großen Teil nicht die Spur einer Ahnung von den fachlichen Hintergründen, auf die sie sich bei jeder Gelegenheit so gerne berufen. Sonst wüssten sie, dass eine These, die von 98 Prozent aller Mitglieder einer Forschergruppe mit einer Sicherheit von 50 Prozent unterstützt wird, bestenfalls zu eben 50 Prozent gültig ist – und nicht zu 98 Prozent, wie man zu gern suggeriert. Der Verweis auf Klimastudien ist in den meisten Fällen Geplapper.

Doch dieses Geplapper hat einen Grund. Der Verweis auf die Wissenschaft verspricht Glaubwürdigkeit. Die meisten Zeitgenossen vertrauen den Forschern. Doch dieses Vertrauen hat in den vergangenen Wochen schweren Schaden erlitten. Mit der Corona-Krise zeigte sich: Forscher, Ärzte, Forscher, Virologen, Institutsleiter – sie können sich irren. Beispiele lassen sich Dutzende nennen: Der Nutzen der Masken, die Werte der Infektionszahl R, die Todesursache. Die täglichen Berichte des Robert-Koch-Instituts könnten getrost unter dem Titel ›Monster, Mumien, Mutationen‹ firmieren.

Wenn aber ein Institut im März den Nutzen von Masken bestreitet und keine vier Wochen später die Regierung beim Maskenzwang unterstützt, dann ist etwas faul im Institut; dann beginnen die Bürger zu zweifeln. Sie fragen sich: ›Was denn nun ?‹ – Schon sinkt die Bereitschaft, sich etwas mit dem Hinweis auf die Wissenschaften gefallen zu lassen.

Jetzt auf die Wissenschaften zu schimpfen ist jedoch falsch. Denn hinter dem Hinweis auf Epidemiologen, Ärzte und Virologen steckt Politik; eine Politik, die Forscher missbraucht. Zu keinem Zeitpunkt versuchen Wissenschaftler letzte Wahrheiten zu verkünden. Wer das meint, hat sie nicht verstanden. Sie sind einer Methode verbunden. Und diese Methode basiert im Kern auf dem Recht, ja der Pflicht, alles zuvor Gesagte immer wieder in Frage zu stellen – also geradezu auf dem Gegenteil einer letzten Wahrheit. Wenn also das RKI im März verbreitet, Masken wären nutzlos, dann ist es nicht unwissenschaftlich, vier Wochen später Masken für sinnvoll zu halten, sondern Pflicht – vorausgesetzt neue Erkenntnisse liegen vor. Unwissenschaftlich wäre es, bei der früheren Behauptung zu bleiben.

Das aber genau machen Politik und Medien aus dem, was sie mit Wissenschaft meinen; sie werfen Studien und Statistiken als letztgültig in den politischen Raum. Symptomatisch ist die Angabe von Mittelwerten ohne Streuung. Streuung misst Unsicherheit. Sie wegzulassen zeigt, dass man die Unsicherheit weglassen möchte. Die Folgen sind meistens fatal.

Bei der Klimakrise hatte und hat der Missbrauch der Wissenschaften für politische Zwecke in Deutschland nahezu reibungslos den gewünschten Effekt. Bei der Klimakrise! – Doch in der Coronakrise bricht das alles allmählich zusammen. Auch deshalb reagierte die Merkel-Regierung im März so unglaublich träge. Sie wartete im übertragenen Sinne auf ein unfehlbares Statement aus Rom. Das kam jedoch nicht und falls es kam, war es weder eindeutig noch klar, sondern durchgehend probabilistisch und oftmals mit Widersprüchen gespickt. Erst als die umliegenden europäischen Länder handelten, handelte auch die Bundesregierung.

In diesen Tagen, beim vermeintlichen Ende der Corona-Krise, ist es wieder das Gleiche. Lockerungen oder Nicht-Lockerungen ? – Das ist hier die Frage. Virologen, Epidemiologen und Ärzte helfen nicht weiter, eben weil sie sind, wofür Politik und Bürger sie halten. Die Daten aus Schweden und den Vereinigten Staaten lassen sich deuten; und der israelische Mathematiker, der eine Regelmäßigkeit in den Daten entdeckt haben will, ist auch nur einem halluzinierten Trend aufgesessen.

Wenn diese Zweifel aber bei Corona angebracht sind, dann wird der Bürger auch beim Klima demnächst anders fragen. Der Hinweis auf ›die Wissenschaften‹ reicht dann womöglich nicht mehr, um weitreichende Maßnahmen erzwingen zu können. Das ist gut, denn dann werden die Wissenschaften endlich wieder das, was sie einmal waren. Methoden zur Erweiterung unseres Wissens. Der Zweifel gehörte immer dazu, war grundlegend, machte den Unterschied aus zur Religion. Dass Politiker sie zum Religionsersatz machen hat mit der Coronakrise dann, so kann man nur hoffen, ein Ende.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Bubi

Die Politiker missbrauchen statistische Zahlen wie sie wollen, wie Betrüger, um von der Wahrheit abzulenken und ihre Agenda durchzusetzen....Virologen konnten und haben auch nur bedingte Aussagen gemacht - Politiker und die Presse geben dem ganzen den Spin, den sie haben wollen: verharmlosen (keine Schutzausrüstung da) oder Angst einjagen, damit niemand sagen kann sie hätten was falsch gemacht: Und wenn die Wissenschaftler nicht spuren dann: man höre sich an was im Bundestag gehört worden ist: auf achse tv zu hören: https://www.achgut.com/artikel/lindh_zartbitter_ueber_achgut.com_im_bundestag/P70#comment_entries - in Nazimethode erklärt man zmissliebigen Wissenschaftler und Ärzten zu Idioten und zu Bösen - Wortspiel Achse des Guten - statt Bösen, bei Freisler abgeschaut!

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Wolfgang Hebold 11.05.2020 - 14:08

Werter Herr Hebold,

Ihre Frage
"Können wir dem IPCC vertrauen? "
ist mehr als berechtigt.

Blindes Vertrauen ist sicherlich und auf jeden Fall falsch, naiv sowieso.
Kritisches Hinterfragen ist immer angesagt, der ganze Fortschritt in den exakten Wissenschaften beruht auf dem Prinzip der Kritik am Bestehenden.

Und allgemein gesprochen:
Vertrauen muß man sich erarbeiten.
Es ist nicht einfach da, dem einen qua Geburt mitgegeben, dem anderen durch persönliches Pech für immer versagt.
Und selbst wer es sich mal erarbeitet hat, hat es nur auf Zeit, es muß immer wieder neu erarbeitet werden und kann von einem Moment auf den anderen leichtfertig verspielt werden.
Eine flüchtige Angelegenheit und doch zentral und essentiell für das menschliche Leben.
(Es soll Rechtsanwälte geben, die daraus, dem verspielten Vertrauen, ein Geschäftsmodell machen)

Zurück zum IPCC.

Wer ist denn dieser ominöse IPCC eigentlich?

Der IPCC besteht i.W. aus dem politischen Plenum (inkl. Vorstand, Exekutivkommittee) und 4 wissenschaftlichen Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe I (WGI):
- Naturwissenschaftliche Grundlagen

Arbeitsgruppe II (WGII):
- Folgen, Verwundbarkeit, Anpassungen

Arbeitsgruppe III (WGIII):
- Minderung des Klimawandels

Projektgruppe
- nationale Klimainventare

Speziell in der WGI sitzen all die international anerkannten Naturwissenschaftler, welche durch Veröffentlichungen eine nachgewiesene Fachexpertise in der Klimatologie vorweisen können und daraus Vorschläge für das politische Plenum erarbeiten.

Das Exekutivkommittee sorgt dafür und kontrolliert das Plenum, ob und wie die Vorschläge der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen umgesetzt werden.

An diesem Prozess ist grundsätzlich nichts zu bemängeln, alle internationalen Abkommen basieren auf einer ähnlichen Vorgehensweise.

Das Problem ist naturgemäß, das auf der politischen Ebene (Plenum) in einer anderen Sprache gesprochen wird (mehrdeutig, diplomatischer) wie auf der wissenschaftlichen Ebene (exakter, nachprüfbarer, konkreter).

Es macht einen riesigen Unterschied ob ein Politiker sagt "Das geht so und so geht es nicht" oder ob dasselbe ein Physiker, ein Ingenieur sagt. Dahinter können zwei ganz verschiedene Aussagen stecken.

Ihre persönliche Schlussfolgerung:
"Ich sage Ihnen ganz offen: Ich nicht."

kann ich in ihrer Unbedingtheit so nicht übernehmen.

Noch überwiegt bei mir die "Wissenschaftsglaubwürdigkeit" in die Aussagen der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen des IPCC.

Das hängt auch damit zusammen, das eben jene "Wissenschaftsglaubwürdigkeit" von den Leugnern des menschengemachten Klimawandels, die Abkürzung dafür kennen Sie ja, immer wieder erschüttert wird,

namentlich von EIKE und Heartland Institute.

MfG, HPK

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Klein,

bei Luhmann geht es nicht darum, dass Vertrauen die Wirklichkeit korrekt abbildet oder nicht. Vertrauen setzt da ein, wo die zukünftige Welt zu komplex wird. Da ist eine Verkürzung notwendig. Da kommt Stochastik ins Spiel. Und alle Exaktheit ist hin. Jemandem zu vertrauen, der es besser weiß, ist dann eine Option. Statt Verzweiflung.

Können wir dem IPCC vertrauen? - Ich sage Ihnen ganz offen: Ich nicht. Schon wegen der Propaganda mit dem Konsens der 98 Prozent aller Wissenschaftler. Tatsächlich sind 98 Prozent aller Wissenschaftlicher über 50 Prozent sicher, dass der Klimawandel überwiegend menschengemacht ist. Und das ist was ganz anderes. Und ich fürchte, die meisten Wissenschaftlicher haben keine Ahnung, für was sie da ausgenutzt werden.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Wolfgang Hebold 11.05.2020 - 11:42

Die von Ihnen zitierte Luhmannsche "Reduktion von Komplexität" ist im Popper'schen Sinne ein ganz hohe Kunst die darin besteht, das die Reduktion eben nicht zu einer Verfälschung führen darf. Das dies gelingen kann zeigt sich z.B. darin, das heutzutage Abiturienten die Grundzüge der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik lernen, was vor 100 Jahren nur einer handvoll der weltweit besten Physiker ihrer Zeit gelang.

Ist Politik im Spiel, besteht die "Kunst (?)" darin, die Verfälschung (Reduktion) so subtil auszuführen, das sie von der breiten Masse nicht bemerkt wird, stattdessen die Aufmerksamkeit auf andere, politische, Ziele gelenkt wird. Das nennt man dann Propaganda.

Propaganda hat mit echter Wissenschaft (Erkenntnis und Wahrheit) nichts zu tun, denn es geht i.W. um Manipulation.
Ein zurück zu seriöser Wissenschaft kann nur bedeuten, wieder hin zur seriösen, authentischen Dialektik zwischen These, Antithese und Synthese zurück zu kehren.

Steht These hier für den menschengemachten Klimawandel, dann stünde Antithese für die Position der "Klimaleugner", derjenigen, die genau diesen menschengemachten Klimawandel leugnen.

Ihre zitierte Luhmannsche "Reduktion an Komplexität" schafft z.B. auf ganz hervorragende Weise, ganz im Popper'schen Sinne, Prof. Gerd Ganteför von der Uni Konstanz mit seiner Serie populärwissenschaftlicher Videos zur Klimaproblematik.
Ihm folge ich gerne mit seiner Synthese, seinen Positionen schließe ich mich weitestgehend an, daselbst weder Physiker noch Klimatologe.
Ich bin überzeugt, das er niemanden manipulieren will und das dahinter kein Geschäftsinteresse steht.

MfG, HPK

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Adorján Kovács,

wenn ich schreibe, dass die Gläubigkeit an die Wissenschaft ein Ende hat, dann meine ich das positiv, weil Wissenschaften keinen Glauben verdienen. Sie verlangen Wissen und Denken. In diesem Sinne ist schon jeder Hinweis auf eine wissenschaftliche Erkenntnis eigentlich unwissenschaftlich, solange die selbst nachvollzogene Begründung fehlt und es bei einem Hinweis bleibt. In diesem Sinne werden die Wissenschaften ja heute auch missbraucht. Politiker verweist auf sie und meinen, das genüge. Bloß nicht nachprüfen. Sondern glauben.

Das muss aufhören.

Dass die Wissenschaften ggf zu komplex sind, ist natürlich nun ein Problem. Hier hilft nur Vertrauen im Luhmannschen Sinne: Reduktion von Komplexität. Aber das ist ein anderes Thema und auch wieder nicht.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Hartwig

Irre.

14 Kommentare.

Nur Prof. Adorján Kovács (09.05.2020 - 14:32) versteht etwas von Wissenschaft.

Nicht einmal der Autor hat es verstanden. Er begann zwar richtig, aber dann hat er den Faden verloren und wurde genau das, was er nicht mag: religiös.

Was für eine gnadenlose, stümperhafte Angeberei. Keine Ahnung vom Stoff haben, aber den Rand nicht halten wollen.

Ich rate allen, die der törichsten aller Religionen, dem Glauben an die Wissenschaft, immer noch anhängen, mal ein ganzes Jahr auf folgende Worte zu verzichten: wissenschaftlich, Wissenschaft.

Dann wird euch klar, wie nackig und ungebildet ihr doch in Wahrheit seid.

Ihr wisst von Tag zu Tag weniger. Ein Blinder verlässt sich auf einen anderen Blinden. Denken, kritisch denken, reflektieren, Wörter hinterfragen, Definitionen verstehen, die Perspektive wechseln, echte Vergleiche führen, das könnt ihr alle längst nicht mehr. Es gibt keine schlimmeren Dogmatiker, als die modernen Gläubigen der Möchtegern-Wissenschaft. Sie kennen noch nicht einmal das Fundament, von dem, was sie so sehr anbeten.

Jede christliche Omi ist Millionen Mal klüger als ihr. Hahahahahahaha.

Übrigens, das läßt sich logisch beweisen und überprüfen: die dümmsten Methoden hat die Aufklärung aufgetischt, ihren Gläubigen und nützlichen Idioten.

Ich empfehle allen das Buch von Thomas S. Kuhn. Lesen bildet. Der hat Sir Karl R. Popper voll und ganz bestätigt und den Dummschwätzer und vollkommenen Esel Jürgen Habermas widerlegt, lange vorher.

Und Falsifikation ist fast so alt wie Adam und Eva. Das bewies Popper. Er hat es nämlich NICHT erfunden.

Gravatar: Egon Dirks

„Wir wissen nicht, was die Corona-Krise alles bewirken wird. Aber eines ist sicher: Der Glaube an die Wissenschaften wird einen kräftigen Dämpfer erhalten.“

„Die Diskussion ist unterbunden worden. Das ist das Problem. Diese Politisierung der Wissenschaft ist es, die rückgängig gemacht werden muss, weil sie an faschistische bzw. kommunistische Zustände erinnert.“ /Adorjan Kovacs/.

Wenn ich so was zum Lesen kriege, ist es mir zum Lachen lustig, diese Nostalgie an die früheren Zeiten, als es noch irgendwelche Wissenschaft gab, das ist für immer vorbei und da ist für mich die große Frage, ob die Politik die Wissenschaft politisiert hat, oder die Wissenschaft sich an die Politik aus finanziellen Sicherheitsgründen angeschmiert hat! Die Politisierung muss rückgängig gemacht werden(?!), Ha-ha-ha!, das ist Geplapper eines Kindes, merken wir uns, nicht die weltweite Kommunistische Demokratie, die die Wissenschaft zu diesem Zustand gebracht hat, muss rückgängig gemacht werden, sondern die Politisierung, ja, bitte, ABER wie und wer soll das machen?!
Nur einige Beispiele. Einige von CDU halten JETZT für denkbar den Rückkehr zur Kernenergie, ja, wo waren den die deutsche Wissenschaftler, als nach Fukushima dieser Blödsinn sich abgespielt hat?, Million E-Autos auf den Straßen?, inhaltlich leeres Geplapper von „Energiewende“-Paradies und Kohleausstieg?! Wo sind da die deutschen Doktoren-Professoren? Richtig! Es ist besser das Maul halten, sonst Plagiat, Portefeuille, Arbeit, also lieber Politisierung, ABER dann wäre es besser ohne Nostalgie an frühere Zeiten...

Beste Grüße.

Gravatar: Helmut S.

da muß ich mindestens einem Kommentator recht geben. Vor nicht langer Zeit hat man es den Deutschen beigebracht, auf "streng wissenschaftlicher Grundlage" selbstverständlich, dass es "Untermenschen" gäbe. Ich vermute mal, dass ca. 90% der Deutsche das glaubte! Was aus dieser "Wissenschaft" wurde, wissen hoffentlich viele. Mit Grüßen von Helmut

Gravatar: Sting

Das Robert-Koch-Institut stützt sich bei der Angabe der mit Covid-19 Infizierten auf die Ergebnisse von Tests, die allerdings – wie sich herausstellte – fehlerhaft sind.

Es handelt sich um die sogenannten PCR-Tests, berichtet die „Rheinische Zeitung“. Sie werden für Corona oder Covid-19-Tests herangezogen, obwohl sie fachlich-medizinisch noch gar nicht evaluiert worden sind.

Sie sind deshalb fehlerhaft, weil sie sehr viele falsch-positive Ergebnisse liefern. D. h. jemand wird als Corona-Positiver getestet, obwohl da nichts ist.
-
MERKEL WIRFT DIE DEUTSCHLANDFLAGGE WEG, bereits am 22.09.2013, das ist zumindest einmal der Beweis, dass sie mit Deutschland NICHTS GUTES IM SINN HATTE und HAT !!
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https://www.youtube.com/watch?v=siqHZsMMwkM

Gravatar: Blindleistungsträger

Ich habe nichts dagegen, wenn der Glaube an die Wissenschaft erschüttert wird. Wissenschaft hat mit Religion nämlich wenig zu tun. Wissenschaft hat mit Wissen zu tun. Alle diesbezüglichen Gläubigen sollen ruhig vom Glauben abfallen.

Gravatar: Gerhard G.

Das Ende der Gläubigkeit an die Wissenschaft
....vorangetrieben durch Politik ,Globalisierung und raffgierige Finanzhaie.
Das ist meine Meinung.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Noch ist Wissenschaft die beste uns bekannte Methode um an gesichertes Wissen zu kommen. 'Sicher" nicht im absoluten Sinne und 'Wissen' nicht im Sinne einer absoluten Wahrheit, sondern relativ im Sinne eines beständigen Fortschreitens der Erkenntnis. Was wir heute wissen, kommt der Wahrheit näher als noch vor 100 Jahren, 200, 500 usw.

Wissenschaftsgläubigkeit ist ein Widerspruch in sich.
Angemessener wäre ein Vorschussvertrauen in die Aussagen der Wissenschaft, somit eine Wissenschaftsglaubwürdigkeit, das ist was anderes.

Wahrer Glaube ist hingegen der Versuch des Menschen zu einem Zugang zum Absoluten zu kommen, genau dahin wo die Wissenschaft nie hinkommen kann, aber auch gar nicht will, echte Wissenschaft ist sich ihrer Grenzen doch bewusst.

Bei der Klimakrise muß man unterscheiden zwischen dem medialen Hype der darum gemacht wird und den eigentlichen Aussagen der Klimatologie.
Folgt man dem Klima-Hype, so wird dabei suggeriert als gäbe es nur dieses eine Thema um das sich Wohl und Wehe des Planeten entscheidet.
Sieht man die Sache nüchterner, wird schnell klar, daß unsere (westliche) Wirtschafts- und Lebensweise diesen begrenzten Planeten überlastet, sie ist nicht nachhaltig.
Ein Symptom dieser Nicht-Nachhaltigkeit ist, das das Klima aus dem Ruder läuft, aber es gibt noch jede Menge andere, daran glaube ich nicht nur, ich bin davon überzeugt.

Der Artikel weist auf einen sehr wichtigen Aspekt hin: Der Missbrauch von Wissenschaft für politische Zwecke. Diese Gefahr lauert stets.
Meine Spekulation in die Zukunft geht dahin, das ein weltweiter Konsens Richtung Nachhaltigkeit mehrheitsfähig wird. Die Konsequenzen für einzelne Wissenschaftsbereiche folgen dann nur noch, eine Sache der Folgerichtigkeit.
MfG, HPK

Gravatar: karlheinz gampe

Es gibt in der Wissenschaft natürlich eine letzte Wahrheit und die nennt sich z. Bsp. Stand der Technik. Mir neuen Erkenntnissen gibt es dann wieder eine letzte Wahrheit, welche so lange gilt bis eine bessere Wahrheit gefunden ist. Rotgrüne Politik missbraucht für ihre Zwecke die Wissenschaft wie der Zuhälter die Hure. Gesunder und kritischer Geist, der misstraut Politik und Wissenschaft.

Gravatar: Roland Brehm

Glauben heißt nicht wissen. Wer also an die Wissenschaft glaubt unterliegt einem Paradoxum.
In Wirklichkeit sind Gewisse, oder sollte man besser Gewissenlose sagen, bereit für Geld jeden Quatsch zu erzählen für den sie ja bezahlt werden. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Wissen schafft nur die Forschung.
Forschung ist die Suche nach der materiellen Wahrheit.
Glaube ist die Suche nach der metaphysischen Wahrheit. Die Lüge aber ist nicht die Wahrheit. Deshalb haben die Herrschenden eine Welt des Scheins errichtet, in der treue Wasallen, hundert,- ja tausendfach, täglich die Lüge zur Wahrheit erklären. Eine Lüge aber bleibt immer eine Lüge, egal in welchem Gewand sie daher kommt. Die Lüge ist bequem und weil es so viele faule Menschen gibt die lieber der Lüge glauben anstatt sich auf die beschwerliche Suche nach der Wahrheit zu begeben, wird es immer die Lüge sein die die Welt beherrscht.
Nicht die Wissenschaft und nicht der Glaube.

Gravatar: Adorján Kovács

Da könnten Sie, Herr Hebold, recht haben. Doch wäre das in der Weise, wie Sie die Sache darstellen, fatal. Wissenschaft an sich verdient unser kritisches Vertrauen. Denn nicht die Wissenschaft hat in der Corona-Sache versagt, sondern die Politisierung der Wissenschaft ist offenkundig geworden. Das ist ein Unterschied. Wenn vom Staat bestellte und bezahlte Akademiker irgendetwas Staatstragendes publizieren, nur ihre Ansichten publik gemacht und Gegenansichten, die es immer gibt, nicht gehört werden – kann die Wissenschaft dafür? Die Diskussion ist unterbunden worden. Das ist das Problem. Diese Politisierung der Wissenschaft ist es, die rückgängig gemacht werden muss, weil sie an faschistische bzw. kommunistische Zustände erinnert.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

"Seit einiger Jahren versucht die Politik die Wissenschaften systematisch für ihre Zwecke einzuspannen. Wann das begann lässt sich schwer sagen." Es begann jedenfalls schon weit vor 1960. Ich bin 1934 geboren, also noch unter den Nazis zur Volksschule gegangen, war 1943 als Neunjähriger in einem Lager der Kinderlandverschickug für Schüler des 5. und 6. Schuljahres, das ein angeheirateter Onkel von mir leitete. Dort habe ich also den Stoff der 5. und 6. Volksschulklasse mitbekommen. Es wurde uns die Überlegenheit der arischen Rasse, insbesondere der Germanen über alle anderen Rassen beigebracht und die Minderwertigkeit der anderen, insbesondere der semitischen Rassen, und darunter vor allem der Juden, alles auf wissenschaftlicher Grundlage und wissenschaftlich bewiesen. Vorher haben doch schon die Kommunisten in Rußland die Überlegenheit des kommunistischen Systems wissenschaftlich bewiesen, ihre wissenschsftliche Theorie hieß Marxismus-Leninismus. Politisch erwünschte Behauptungen mit Hilfe einer höheren, nicht bezweifelbaren Autorität als absolut wahr darzustellen ist ein Usus, der wohl so alt wie die staatenbildende Zivilisation ist. Früher waren die unanfechtbaren Autoritäten die Götter, Gott, der Papst, heute ist es für die aufgeklärten Menschen die Wissenschaft, für die Moslems immer noch Allah. Voraussetzung für das Funktioniern der Methode sind autoritätsgläubige Menschen, die nicht gelernt haben, selber zu denken.

Gravatar: Werner Hill

Das Ende der Gläubikeit an die Wissenschaft?
Ich würde eher sagen: kein Ende der Gläubigkeit an die Medien.
Angenommen, ich wäre ein Wissenschaftler und würde den Medien folgende Rechnung zur Veröffentlichung anbieten:
In D starben in 2019 rd. 880' Menschen, d.h. in 2 Monaten 147'. In den ca. 2 Monaten der Corona-Krise starben 7300 mit Coronainfekt (ca.5%). In der gleichen Zeit starben ca.38' (26%) an Krebs und ca. 57' (38%) an Herz- und Kreislauferkrankungen. Außerdem sind rd.85% der in diesen 2 Monaten als infiziert Registrierten bereits wieder gesund.
Käme das im TV, i.d. Zeitung oder gar in Aussagen der Politiker?
Da müßte man ja zugeben, daß man die Wirtschaft unnötig gegen die Wand gefahren hat ..
Oder würde "man" Klimaforscher zitieren, die bestätigen, daß der Mensch weniger als 1% zur Klimaerwärmung beigetragen hat (die gibt es!)?
Da bräuchte man ja keine CO2-Steuer!
Die schleichende Volksverdummung kommt - wie Sie auch schreiben - nicht von der Wissenschaft sondern vor allem von deren irreführender Interpretation durch Medien und Politik und durch das gezielte Unterschlagen kritischer Stimmen.

Gravatar: Joachim Datko

Die Wissenschaften weisen uns in der Regel den besseren Weg durch die Gefahren!

Zitat: "Aber eines ist sicher: Der Glaube an die Wissenschaften wird einen kräftigen Dämpfer erhalten."

Wissenschaftler fokussieren sich in der Regel auf bestimmte Fachgebiete, die sie in ihrer vollen Tiefe durchdenken. Sie haben dort sehr vieles von dem im Blick, was in ihrem Gebiet veröffentlicht wurde.

Das gilt sowohl für die Naturwissenschaften, als auch für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Ich erwarte von den Politikern, dass sie die Ratschläge der Wissenschaftler bei ihren Entscheidungen möglichst weitgehend berücksichtigen. Das bedeutet nicht, dass man immer sofort zur sachlich richtigen Entscheidung kommt. Auch die Wissenschaftler sind nicht vor Irrtümern gefeit.

Die AfD wurde anfänglich etwas spöttisch Professorenpartei genannt. Gibt es ein höheres Lob für eine Partei?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Wir wissen nicht, was die Corona-Krise alles bewirken wird. Ihre ökonomischen Folgen werden womöglich dramatisch sein; vielleicht wird sich unser Zusammenleben grundlegend ändern;“ ...

Klar! Selbst das Steinmeier erklärte gestern:

„Damals wurden wir befreit – heute müssen wir uns selbst befreien“!!!

Weil sich der Corona-Virus etwa per Merkel-Gates-Diktat - aus dem so christlich(?) geführten Europa kommend - in die gesamte Welt verbreitete?
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/studie-covid-19-hat-sich-vermutlich-schon-ab-oktober-2019-weltweit-verbreitet/

Ist es dabei nicht auch ganz besonders merkelwürdig, das kurz vor dem Ausbrauch der Corona-Krise in New York der „Event 201“ stattfand?
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503951/Event-201-Eine-sonderbare-Pandemie-UEbung-kurz-vor-Ausbruch-der-Corona-Krise?utm_content=link_1&utm_medium=email&utm_campaign=dwn_telegramm&utm_source=mid279&f_tid=f68362039d7224094db3ee32b81884c9wird

Wird sich letztlich herausstellen, dass diese Pandemie sogar deutsch-göttlicher(?) Natur ist???

Ist es da ein Wunder, dass selbst belegte Tatsachen vom Soros finanzierten „Correctiv“
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/aufklaerung-ueber-fake-news-correctiv-erhaelt-geld-von-george-soros-a-1141799.html
bestritten werden?
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/05/02/coronavirus-faktenchecks-diese-behauptungen-hat-correctiv-geprueft

Sollte man deshalb etwa verstehen, dass Deutsche beim offen gezeigten Beisichtragen ihrer Verfassung verhaftet und bestraft werden?
https://www.youtube.com/watch?v=MmNxsu7HPC8

Nochmals: „Wir dürfen keine Zeit verlieren – denn die Corona-Pandemie hat dramatische Folgen“ - nicht nur in armen Ländern!!!
https://www.oxfam.de/blog/covid-19-duerfen-keine-zeit-verlieren-corona-pandemie-hat-dramatische-folgen-armen-laendern

Deshalb fordere ich alle Deutschen schon deshalb auf, sich an ihr(!) Grundgesetz zu halten
https://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland,
weil unsere Göttin(?) schon sehr früh auch für meine Begriffe ´bewusst falsch` ankündigte:
https://www.youtube.com/watch?v=HyKV7SwB6bk

Gravatar: Götz Andre

Die Religion, zumindest die christliche, hat die Universität erfunden und damit gewissermaßen das Fundament ihrer eigenen Infragestellung geschaffen. Die Wissenschaftler stellen idealerweise Hypothesen (Vermutungen ) auf. Durch ausgewählte Forschungsmethoden werden diese dann zumindest anteilig verifiziert (für wahr befunden) oder falsifiziert ( für falsch erachtet). Dabei hat die Größe einer Wissenschaftlertlerfraktion keine Bedeutung. Albert Einstein stieß mit den Berechnungen seiner Relativitätstheorie zunächst die meisten seiner Zeitgenossen in Wissenschaftlerkreisen auf heftigen Widerspruch. Nach empirischen Versuchen avancierten seine Thesen zu einzigartig populärer Wahrheit. Diese sind mittlerweile in Teilbereichen ebenfalls "widerlegt". Dennoch reichten die Erkenntnisse zu nichts weniger als beispielsweise der Atombombe. Wohl und Wehe der Wissenschaft. Als ich zu einem mir einst zugeschickten Link zur Rede eines blauhaarigen von den Mainstreammedien gehypten Quoten-Jugendlichen dem Absender einen wissenschaftlichen eher skeptischen Vortrag gegenüber der Thesen menschengemachten Klimawandel zulinkte, musste ich indirekt selbst als Alter Sack beschimpft, ein Gewitter von Vorwürfen der Zuarbeit zur Zerstörung der Welt über mich ergehen lassen. Hurra, die Vormachtstellung der Religion ist zurückgekehrt und da darf man wieder von alten weißen Männern schwadronieren. Also Altersdiskriminierung, Rassismus und Sexismus feiern natürlich für die gute Sache und letzte Wahrheit.

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