Der Vogel-Killer-Strom

30 000 Windkraftanlagen in Deutschland zerschlagen Vögel und Fledermäuse zu Hunderttausenden – Töten aus niedrigen Motiven, das bisher ungeahndet bleibt – Julia Klöckner (CDU): Tiere sind Mitgeschöpfe, keine Wegwerfware - Aber Vögel und Fledermäuse sind es - Warum schweigen die Naturschutzverbände? - Die deutschen Intellektuellen: Wieder einmal versagen sie - Bienen sind „systemrelevant“, Vögel und Fledermäuse offenkundig nicht

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„Klar ist: Wenn je­mand ge­gen un­se­ren Tier­schutz ver­stößt, muss das be­straft wer­den.“ Gesagt hat das die neue Ministerin im Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Hört, hört, denn in der strafrechtlichen Praxis ist das leider überhaupt nicht klar. Auf deutschem Boden und in deutschen Küstengewässern zerschlagen rund 30 000 Windstromanlagen*) unbestritten seit Jahren und in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende Vögel und Fledermäuse, jährlich derzeit rund 100 000 bis 150 000. Es sind Morde aus niedrigen Motiven. Die Betreiber der Anlagen handeln aus Gewinnsucht. Aber ist je ein Betreiber für diese Morde vor Gericht gestellt und bestraft worden? Hat man je einen Bericht darüber gelesen? Frau Klöckner handeln Sie. Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 17.04.2018 - 18:54

Sind Sie begriffsstutzig? Ich habe Ihnen bereits erklärt, WAS das „neue Geschäftsmodell“ ist: Das Ausnutzen eines falsch konzipierten Handelssystems. Im Übrigen betrifft meine Frage rein technische Aspekte, keine kommerziellen.

Wenn ein Fach-Ignorant allerdings der Meinung ist, dass Physik durch „Logistik“ ersetzbar ist, versteht er auch diese Frage natürlich nicht, womit Sie Ihre Inkompetenz abermals öffentlich bewiesen haben.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.

80% EE“ … Was ist damit genauer gemeint?

Elektrische LEISTUNG (80% – nicht zufallsbedingt, sondern, wie es der Verbrauch erfordert - verfügbar, insbesondere bei Spitzenverbrauch)

@ Otto Weber.

Ich hatte Sie doch gebeten mal zu erklären welche Strategie EON mit seinem neuen Geschäftsmodell verfolgt.

Warum drücken Sie sich davor ????

Wenn Ihnen das gelingt, müssen Sie diese Frage nicht stellen.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Schauen Sie mal hier wie 33% EE den Preis gedrückt haben."

Nicht die EEn haben den Preis gedrückt, die EEG-Subventionen haben den Preis gedrückt. Wenn man fast unbegrenzt Subventionen abgreifen kann, ist Preisdrücken einfach. Das kleine 1x1 der Wirtschaft: Subventionen sind gut für Dumpingpreise, aber schlecht für den Markt.

Zitat:"Übrigens gefüllt werden die Speicher mit Überschussstrom, von schon bestehenden Anlagen."

Der Speicherausbau steht ganz am Anfang. Das bisschen zählt noch nicht. Und die bestehenden Pumpspeicher werden vor allem mit Nachtstrom aus Konventionellen "geladen".

Und wir brauchen noch 13 Beiträge um die vorherige Anzahl zu reißen.

Gerissene Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt.

Zitat:"Die Speicher werden von Sonne und Wind gefüllt."

Doch vorher müssen die gebaut werden. Kost Geld. Dann müssen die gewartet werden. Kost Geld. Und brauchen eine hochstromfähige Anbindung. Kost Geld. Befüllt werden die auch nicht direkt, da sind noch Solaranlagen und WKAn vor, die Strom zum subventionierten "Marktpreis" liefern. Kost auch Geld. Denkt blos keiner dran. Kost nämlich alles nochmal extra.



@ Dirk.

Wenn 33% EE gegenwärtig schon den Preis für die restlichen 67% halbieren, müssen Sie sich bei 75% EE keine Gedanken machen.Die Kosten die Sie nennen werden locker von den 75% ohne Rohstoffkosten kompensiert.

Schauen Sie mal hier wie 33% EE den Preis gedrückt haben.

http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png



Wie gesagt, das Geld muss nur richtig geleitet werden.

Übrigens gefüllt werden die Speicher mit Überschussstrom, von schon bestehenden Anlagen.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl 17.04.2018 - 08:58
>>Wenn wir 80% EE ohne Rohstoffkosten haben, werden wir doch 20% Backup Systeme kompensieren können<<.

??????????????

„80% EE“ … Was ist damit genauer gemeint?

Elektrische LEISTUNG (80% – nicht zufallsbedingt, sondern, wie es der Verbrauch erfordert - verfügbar, insbesondere bei Spitzenverbrauch)

oder elektrische ARBEIT?

Elektrische LEISTUNG,…. elektrische ARBEIT!! Ja, ja, diese Physik, auch nur von Lobbyisten eingeführt!!

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Oder glauben Sie ernsthaft die Politik würde Ihnen über Nacht das Licht ausschalten nur weil der Punkt „angestrebt“ ist"

Ja. Würden die sofort, wenn es ihnen was nützt. Wenn Merkel einen "Öko-Nobelpreis" bekommen könnte, würde die dafür allen deutschen Privathaushalten den Strom sperren. Wäre eben "alternativlos", denn "wir schaffen das" auch ohne Strom und wir müssen einfach nur "eine gemeinsame Lösung finden", die darin besteht, dass das Volk die Opfer bringt.

Was glauben Sie wohl, was eine der besten Eigenschaften von Smart-Metern ist? Der jederzeit mögliche, von außern steuerbare Lastabwurf. Die allerbeste Eigenschaft ist natürlich, dass jederzeit neue Preistabellen geladen werden können. Und das alles von außern kontrolliert und nicht durch den Stromkunden beeinflussbar. Sie haben keine Vorstellung, was da alles geht.

Zitat:"Die Speicher werden von Sonne und Wind gefüllt."

Doch vorher müssen die gebaut werden. Kost Geld. Dann müssen die gewartet werden. Kost Geld. Und brauchen eine hochstromfähige Anbindung. Kost Geld. Befüllt werden die auch nicht direkt, da sind noch Solaranlagen und WKAn vor, die Strom zum subventionierten "Marktpreis" liefern. Kost auch Geld. Denkt blos keiner dran. Kost nämlich alles nochmal extra.
Öko gibs nicht für lau, öko bedeutet extra teuer.

Zitat:"Wenn wir 80% EE ohne Rohstoffkosten haben, werden wir doch 20% Backup Systeme kompensieren können."

Wie kommen Sie auf 20%? Es werden mehr sein, um 100% EE zu bekommen. Eher 25% des gesamten Jahresstromverbrauches.

Zitat:"Funktioniert ja gegenwärtig bei etwa 33% EE schon wenn man genau hinschaut."

Wir haben derzeit keine nenneswerte EE-Speicherkapazität. Die deutschen Pumpspeicher sind darauf ausgelegt, kurzzeitige Stromspitzen zu kompensieren und nicht dazu geeignet, den nächtlichen Strombedarf bei Flaute abzusichern. Das übernehmen derzeit Konventionelle.

Zitat:"Muss nur in die richtigen Bahnen gelenkt, und nicht von Lobbyisten konstruiert werden."

Stimmt. Aber das gibt es 2 Probleme:

1.) In DE rangieren Lobbyinteressen vor der Vernunft.

2.) Die Mehrheit versteht die Probleme einer geordneten Energieversorgung nicht. Da kommt der Strom aus der Steckdose. Oder von der Strombörse.

@ Hans-Peter Klein

Zitat:"Leute: Bälle flach halten."

Wieso? Wir haben uns gerade so schön warmgezickt. ;-) Außerdem fehlen noch 16 Kommentare, um den vorherigen Krause (?) zu überbieten. :-)

Zitat:"Ich krieg' langsam Entzugserscheinungen."

Darfs zur Milderung der Leiden ein Lüdecke sein? http://www.freiewelt.net/blog/der-himmel-ist-kein-muellplatz-wohl-aber-die-adac-motorwelt-vom-42018-10074152/ ;-)

Alternativlose Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans-Peter Klein

Leute: Bälle flach halten.

Hier ist der Spott-Markt, nicht der Hörsaal.

Zuviel Ernst sollte nicht allzu ernst genommen werden,

Wo bleibt der nächste Artikel von Limburg & Co ?
Ich krieg' langsam Entzugserscheinungen.

MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt.

2 Anmerkungen:

1.) Wir werden, weil politisch angestrebt, auf 100% EE kommen.

@ Dirk
Aber doch nur der Lernkurve entsprechend. Oder glauben Sie ernsthaft die Politik würde Ihnen über Nacht das Licht ausschalten nur weil der Punkt „angestrebt“ ist

Dirk S. sagt.

2.) Und der sagt im Kern kaum etwas anderes aus als ich. Speicher, Speicher und das kostet Geld. Auch die CO2-emittieren Gaskraftwerke gibt's nicht für lau. Aber diese Kosten sind Teil der Energiewendekosten, die gerne ignoriert werden.

@ Dirk
Apropos Geld. Die Speicher werden von Sonne und Wind gefüllt.

Wenn wir 80% EE ohne Rohstoffkosten haben, werden wir doch 20% Backup Systeme kompensieren können.

Funktioniert ja gegenwärtig bei etwa 33% EE schon wenn man genau hinschaut. Sie wissen doch die EEG Umlage belastet einen Haushalt mit 220 bis 240 Euro im Jahr, und wer zu den Anbietern wechselt, die die durch die EE gesenkten Strombeschaffungskosten an seine Kunden weiter gibt, kann mehr als 300 Euro sparen.

Muss nur in die richtigen Bahnen gelenkt, und nicht von Lobbyisten konstruiert werden.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 16.04.2018 - 13:00

Aufgeregt? Mitnichten, ich war beim Schreiben äußerst erheitert, dass ich Ihr hirnrissiges Geschreibsel z. T. sogar mit Ihren eigenen dümmlichen Floskeln überaus treffend auf`s Korn nehmen konnte.

Energiewende-Gegner?? Da bin ich nicht angesprochen!!

Ich bin ein Gegner von EE-ABSURDISTAN.

Gravatar: Dirk S

@ Hans diehl

Auch wenn Sie das eigentliche Problem wohl immer noch nicht verstanden haben: Immerhin haben Sie jemanden gefunden, der sich schon des Problems angenommen hat.

Zitat:"Diese Gaskraftwerke werden dann in Konkurrenz mit den wie Pilze aus der Erde schießenden „dezentralen“ -- von Sonne und Wind gefüllten -- Großspeichern einen Preis bilden, und die Lernkurve wird zeigen wie lange die Gaskraftwerke das durchhalten können, und ob und bis wann wir 100% haben werden"

2 Anmerkungen:

1.) Wir werden, weil politisch angestrebt, auf 100% EE kommen.

2.) Und der sagt im Kern kaum etwas anderes aus als ich. Speicher, Speicher und das kostet Geld. Auch die CO2-emittieren Gaskraftwerke gibt's nicht für lau. Aber diese Kosten sind Teil der Energiewendekosten, die gerne ignoriert werden.

Zitat:"Ich hoffe ich konnte Ihnen die Angst vor der Dunkelheit etwas nehmen."

Ich besitze Taschenlampen, Decken und eine wohlgefüllte Waffenkammer. Mich schreckt da gar nichts.

Dunkle Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans diehl

0Dirk S. sagt.
Ich gehe von dem Szenario aus, dass wir 100% EE-Strom haben, denn das ist das erklärte Ziel. So, und wo kommt dann bei Dunkelheit und Flaute der Strom her? Darum geht es. Und da haben Sie keine brauchbare Antwort drauf gliefert.


@ Dirk

Doch habe ich schon an anderer Stelle, und zwar wo ich den Plan vom Ex Innogy Chef Terium gepostet habe.

Hier noch einmal.
Zitat :
Terium forderte die Schaffung eines „dezentralen Kapazitätsmarktes“, auf dem sich ein Preis für gesicherte Erzeugungsleistung bilden könne. Damit könnten Kraftwerke refinanziert werden, die derzeit wegen des Ökostrom-Vorrangs kaum noch zum Einsatz kommen und deshalb vor der Stilllegung stehen.
„Die Feuerwehr wird auch nicht allein für das Löschwasser bezahlt“, erklärte Terium: „Sie wird genauso dafür bezahlt, dass sie rund um die Uhr mit ihren Geräten in Bereitschaft ist – das wollen wir auch!“Zitat Ende.

Kraftwerke die er meint und momentan nicht mehr in Frage kommen sind flexible aber relativ teure Gaskraftwerke die von den EE über den Merit Order Effekt preislich vom Markt gedrängt wurden. Die bilden dann einen „dezentralen“ Kapazitätsmarkt auf dem sich ein Preis für „gesicherte „ Leistung bildet.
Diese Gaskraftwerke werden dann in Konkurrenz mit den wie Pilze aus der Erde schießenden „dezentralen“ -- von Sonne und Wind gefüllten -- Großspeichern einen Preis bilden, und die Lernkurve wird zeigen wie lange die Gaskraftwerke das durchhalten können, und ob und bis wann wir 100% haben werden


Ich hoffe ich konnte Ihnen die Angst vor der Dunkelheit etwas nehmen.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Sie gehen leider immer von dem von Energiewende Gegnern in die Welt gesetzte Horrorszenarium aus, dass alle konventionellen Kraftwerke über Nacht abgeschaltet werden."

Ich gehe von dem Szenario aus, dass wir 100% EE-Strom haben, denn das ist das erklärte Ziel. So, und wo kommt dann bei Dunkelheit und Flaute der Strom her? Darum geht es. Und da haben Sie keine brauchbare Antwort drauf gliefert.

Börsenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt:
Offenbar hat die starke Lernkurve der Energiewende bei Ihnen solche Zentrifugalkräfte hervorgerufen, dass die völlige Blutleere im Gehirn wohl dieses „Neuzeitliche Denken“ bewirkt hat.

@ Herr Weber, cool bleiben, mit Polemik kommen wir nicht weiter.
Ist leider bei den Energiewende Gegnern der letzte Ausweg wenn die Argumente ausgehen, Flucht in Polemik.

Aber bitte, versuchen wir es noch mal etwas unaufgeregt.

Erklären Sie doch mal allen die hier mitlesen was EON mit seinem neuen Geschäftsmodell macht.

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt am 15.04.

Und was macht der Versorger, wenn es keinen Strom gibt?

@Dirk S.
Sie gehen leider immer von dem von Energiewende Gegnern in die Welt gesetzte Horrorszenarium aus, dass alle konventionellen Kraftwerke über Nacht abgeschaltet werden.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 13.04.2018 - 17:29
>>Sie haben immer genug Strom. Dafür hat Ihr Versorger einen Langzeitvertrag am Terminmarkt wo er seinen Strom herbekommt, zu einem vereinbarten Preis, über mehrere Jahre<<.

??????????????????

Och, „Neuzeitliches Denken“: Strombezug vom Terminmarkt!

Offenbar hat die starke Lernkurve der Energiewende bei Ihnen solche Zentrifugalkräfte hervorgerufen, dass die völlige Blutleere im Gehirn wohl dieses „Neuzeitliche Denken“ bewirkt hat.

Herrlich, bauen Sie Ihre PV-Anlage ab, lassen Sie Ihr Hausanschlusskabel kappen und richten Sie sich einen (kleinen) häuslichen Terminmarkt gemütlich ein. Der Strom kommt auch dann nicht aus der Steckdose, sondern vom Terminmarkt. Da spart man auch die E-Installation.

Und überhaupt, was soll das mit dieser unflexiblen Physik? Zu unmodern, immer diese gleichen ollen Formeln, da kann ja auch nur immer der gleiche Quatsch rauskommen.

Da muss erst so ein Innovator, wie @Hans Diehl kommen, der so abgeschlafften Typen, wie z. B. Newton, Max Planck oder Einstein es endlich mal zeigt, wie die kleinkarierten Grenzen der Physik durch „LÜGISTIK“ ein für alle Mal im Takt des Zappelstroms abgeschüttelt werden.

Meines Wissens werden auch viele landwirtschaftliche Produkte an Terminbörsen gehandelt. Also, was soll das mit dieser stinkenden Landwirtschaft? Einfach Biologie „neuzeitlich denkend“ auch entrümpeln. Statt vom Wochenmarkt kommt das Gemüse vom Terminmarkt.

Wer meinte, dass @Hans Diehl in der Dokumentation seiner Inkompetenz nicht noch steigerungsfähig ist, wurde jetzt eines Besseren belehrt.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Sie haben immer genug Strom. Dafür hat Ihr Versorger einen Langzeitvertrag am Terminmarkt wo er seinen Strom herbekommt, zu einem vereinbarten Preis, über mehrere Jahre."

Und was macht der Versorger, wenn es keinen Strom gibt? Wenn wir eine bundesweite Flaute bei Nacht haben? Wenn es an der Strombörse keinen Strom gibt? Was Sie nicht verstehen ist der Fakt, dass EEn unstetig und nicht zuverlässig sind. Keine Sonne, keine Photovoltaik, kein Wind, kein Windstrom. Kein Windstrom, kein Photostrom, kein Ausgleichsstrom aus Speichern oder Konventionellen, kein Strom an der Börse und kein Strom an ihrer Steckdose.
Das ganze Problem, was Sie anscheindend nicht verstehen, steht ganz am Anfang, noch lange vor der Strombörse, bei der Stromerzeugung bzw dem Fall, dass EEn nicht genügend Strom erzeugen. Und da muss man Sicherungsmechanismen schaffen, egal ob man Speicher baut oder konventionelle Kraftwerke als Back-Up einsetzt.
Und es ist völlig egal, ob mein "Versorger einen Langzeitvertrag am Terminmarkt" hat oder nicht, wenn es keinen Strom gibt, hat auch am Terminmarkt keinen.
Keine Börse der Welt kann die Physik außer Kraft setzen.

Und noch mal: Bitte informieren Sie sich über die technischen Grundlagen der Stromversorgung. Vielleicht nutzen Sie einfach die Wikipedia als Einstieg: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrizit%C3%A4tsversorgung

Spannungsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S sagt.

Sie heben die Grundprinzipien der Stromversorgung nicht verstanden. Bitte informieren Sie sich darüber.

Ich als Kunde möchte, dass meiner Heizung genug Steuerstrom zur Verfügung steht, wenn es kalt ist und dass ich meine Beleuchtung anmachen kann, wenn es dunkel ist, unabhängig davon, ob es nun billigen Strom an der Börse gibt oder nicht. Das ist mir egal, denn ich will weder frieren, noch im Dunkeln sitzen.


@ Dirk S.

Ich fürchte Sie haben die Möglichkeiten der Energiewende noch nicht verstanden.

Sie haben immer genug Strom. Dafür hat Ihr Versorger einen Langzeitvertrag am Terminmarkt wo er seinen Strom herbekommt, zu einem vereinbarten Preis, über mehrere Jahre.

Wenn nun die Sonne Hoch am Himmel steht oder der Wind weht stark, und die Preise gehen am kurzfristigen Spotmarkt – wo die EE gehandelt werden – bis ins Negative runter, macht er von den Schnäppchen Gebrauch und bedient den Langzeitvertrag damit. Sie merken davon nichts.

Das Beispiel hab ich doch schon X- mal gepostet.

Hier noch mal für Sie.
Zitat: Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

Sie müssen sich merken, es gibt zwei Handelsarten, einmal den langfristigen Terminmarkt. Ihr Versorger hat einen langfristigen Vertrag mit einem Erzeuger womit er Ihnen rund um die Uhr Strom liefert. Dann gibt es den kurzfristigen Spotmarkt, wo die EE gehandelt werden. Eine monetäre Spielwiese für ihren Versorger Da kann er kaufen, wenn die Preise unter denen seines Langzeitvertrages liegen.

Wir hatten mal am Spotmarkt 7 bis 8% war mehr eine Restrampe, jetzt sind es mehr als 30% weil man gemerkt hat wie da mit den EE die Erträge optimiert werden können. Wo früher stündlich gehandelt wurde kann man jetzt im Viertelstundentakt zu den unterschiedlichsten Preisen kaufen.

Sie sehen die Energiewende gibt andere Spielregeln vor.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Von wegen Strom muss immer produziert werden wie er benötigt wird."

Das ist eine physikalische Tatsache. Da kommt auch eine Strombörse nicht drum herum.

Zitat:"Mit der Energiewende sind diese Zeiten vorbei."

Äh, nein. Die Energiewende kann die Physik nicht anschaffen. Entweder die Energiewende unterwirft sich der Physik oder scheitert.

Das ist genauso, wenn Sie zu schnell in eine Kurve fahren und ihr Reifen seine Haftungsgrenze überschreitet. Dann schmeißt Sie die Physik auch aus der Kurve, egal, ob Ihnen das gefällt oder nicht. Sich gegen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu stellen ist eine saudämliche Idee. Da kann man nur verlieren.

Zitat:"Strom wird immer genutzt wenn er billig ist, und logistisch ins Handelssystem integriert."

Sie heben die Grundprinzipien der Stromversorgung nicht verstanden. Bitte informieren Sie sich darüber.

Ich als Kunde möchte, dass meiner Heizung genug Steuerstrom zur Verfügung steht, wenn es kalt ist und dass ich meine Beleuchtung anmachen kann, wenn es dunkel ist, unabhängig davon, ob es nun billigen Strom an der Börse gibt oder nicht. Das ist mir egal, denn ich will weder frieren, noch im Dunkeln sitzen.
Die nachgefragte elektrische Energie zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit zum Kunden zu bringen, das ist die Grundanforderung an ein zuverlässiges Stromnetz. Über jede Änderung, die das nicht möglich macht, brauchen wir erst gar nicht reden, das ist inakzeptabel. So einfach ist das. Vielleicht verstehen Sie jetzt das Problem.

Oder andersrum für Börsenfans: Egal, wie billig der Strom an der Börse angeboten wird, wenn den keiner haben will, weil niemand den braucht, dann bleibt den Anbietern nichts anderes übrig, als ihren Strom in Wärme umzuwandeln. Das Stromnetz kann nichts speichern, nur transportieren!

Zitat:"Ertragsoptimierung nennt man das in verschiedenen Untersuchungen."

Und was hat eine finanzielle Ertragsoptimierung mit einer zuverlässigen Stromversorgung zu tun? Nichts! Da liegen Welten zwischen.

Zitat:"Bevor Sie anderen Blödsinn unterstellen, sollten Sie sich mal mit der Sache vertraut machen."

Sie sollten Ihren eigenen Rat befolgen und sich erst einmal informieren, welche Grundanforderungen an eine sichere nationale Stromversorgung gestellt werden. Kleiner Tipp: Das Vorhandensein einer Strombörse gehört nicht dazu.

Physikalische Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans-Peter Klein

Irgendeiner schrieb:

" ... konventionelle Erzeugung ..., weil sie voll anforderungsgerecht jederzeit funktioniert."

Stimmt, unter der Voraussetzung:
- das der zwingend erforderliche Primärenergieträger (Brennstoff) jederzeit, in ausreichender Menge und Qualität langfristig vorhanden ist und gesichert bereitgestellt werden kann.

Das trifft aber nur (!) auf die Erneuerbaren Energien zu.

Noch Fragen:
??????????????????

MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.
Ihr „Neuzeitliches Denken“ a la EON ist auch keine Logistik, sondern die Ausnutzung eines falsch konzipierten Handelssystems.

@ Otto Weber
Gut, dann nennen Sie das mehrheitlich beschlossene EEG Ihrer Ideologie geschuldet falsches Handelssystem.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass EON dem Gesetz folgend, logistisch ein Geschäftsmodell daraus macht.

Und zwar ein sehr Lukratives, denn die Erneuerbaren haben die Großhandelspreise für Strom seit 2010 mehr als halbiert, und genau das ist die Basis der neuen EON. Handel und Vertrieb.

Haben die übrigens früher schon gemacht. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, oder starker Wind weht und Strom billig ist wird zugeschlagen.
Siehe hier:
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png


Schauen Sie mal hier: https://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/
Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

Von wegen Strom muss immer produziert werden wie er benötigt wird.

Mit der Energiewende sind diese Zeiten vorbei. Jetzt gilt,... Strom wird immer genutzt wenn er billig ist, und logistisch ins Handelssystem integriert.
Das zeigt doch diese Untersuchung deutlich.

Relativ teure Langzeitverträge werden immer dann vom kurzfristigen Spotmarkt bedient wenn der Strom da billiger ist, als in den Verträgen vereinbart.
Und am Spotmarkt wird der mit zunehmenden EE immer mehr, und billiger, weil die EE seit 2010 nur am Spotmarkt gehandelt werden.

Ertragsoptimierung nennt man das in verschiedenen Untersuchungen.
Bevor Sie anderen Blödsinn unterstellen, sollten Sie sich mal mit der Sache vertraut machen.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl 12.04.2018 - 11:39

Neuzeitliches Denken??????????

Merken Sie eigentlich nicht, was Sie für einen Blödsinn schreiben?

Physik ist eine Naturwissenschaft und beschreibt Naturgesetze in einem definierten Bereich.
Das physikalische Wissen kann durch Entdeckung von bisher unbekannten Naturgesetzen ergänzt werden; das ist aber auch Physik und keine Logistik.

Ihr „Neuzeitliches Denken“ ist doch nur erforderlich, weil Ihr Zufalls-Zappelstrom die grundlegenden Anforderungen der Stromerzeugung NICHT ERFÜLLT und weitgehend ohne "konventionelle" Zwangshilfe unbrauchbar ist. Die konventionelle Erzeugung braucht solche Täuschungsbegriffe nicht, weil sie voll anforderungsgerecht jederzeit funktioniert.

Ihr „Neuzeitliches Denken“ a la EON ist auch keine Logistik, sondern die Ausnutzung eines falsch konzipierten Handelssystems.

Natürlich ist Ihnen als unbedarfter Unsinn-Schwätzer nicht bekannt, welche ausgeklügelte Logistik z. B. für den Betrieb eines großen konventionellen Kraftwerkes notwendig ist, sonst würden Sie nicht einen solchen Blödsinn veröffentlichen.

So, jetzt habe ich mir schon zu viel Zeit kaputt gemacht.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.

In einem Stromnetz müssen Erzeugung und Verbrauch IN JEDEM AUGENBLICK GLEICH SEIN.

Auch brauch man bei einer verlässlichen Stromerzeugung keine zusätzlichen Leitungen.

Brauch man natürlich alles nicht zu wissen, wenn verbohrter ideologischer Altersstarrsinn Physik ersetzt.


@ Nein Herr Weber, das ist kein ideologischer Altersstarrsinn, sondern genau das das Gegenteil verlangt die Energiewende.

Neuzeitliches Denken in dem die Physik mit Logistik ergänzt wird.

Ich nehme an Sie sind ein Veteran der konventionellen Stromwirtschaft dem es schwerfällt umzudenken.

Schauen Sie sich mal das Geschäftsmodel der neuen EON mit dem vielsagenden Namen Handel und Vertrieb an

Die warten gerade auf Stromüberschüsse von den EE, um mit den niedrigen Börsenpreise lukrative Geschäfte zu machen. Leider finanzieren das die Verbraucher mit höherer EEG Umlage.

Da ist natürlich die Generation nach Ihnen am Werk.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Gab es nicht nach unsere Klima-Kanzlerin in Paris einräumen musste, dass DE seine CO2-Versprechen nicht einhalten kann, internationale Häme? Ich meine mich da erinnern zu können.
Und dass DE sich mit seinen großen und dann ungehaltenen Versprechen lächerlich gemacht hat, nun ja, werden Sie kaum bestreiten können. Wenn man große Fresse hat und dann nicht liefert, dann ist man eben der Depp, über den alle lachen.

Zitat:"Dafür kann ich Ihnen aber für Pionierarbeit dankbare Nachahmer nennen."

Maas Netzwerkdurchsetzungsgesetz wird auch noch jede Menge Nachahmer finden, so wie auch die Hitlerischen Waffengesetze (hat auch Willy Brandt 1971 von abgeschrieben) oder die Sowjetischen Waffenverbote usw. Nur weil Gesetze Nachahmer finden, bedeutet das noch lange nicht, dass die gut sind. Das bedeutet nur, dass sie den Nachahmern in den Kram passen.

Zitat:"Keines ist auch dermaßen angefeindet und schlecht geredet worden wie das EEG"

Zurecht, ist es doch in erster Linie ein Klientelgesetz.

Zitat:"Trotzdem gab es Anfang 2013 schon insgesamt 99 Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene, die das deutsche EEG zum Vorbild, es entweder mehr oder weniger übernommen, oder an ihre Verhältnisse angepasst haben."

Wie schon geschrieben: Übernahme ist kein Qualitätssiegel. Sondern nur ein Zeichen dafür, dass bei den Übernehmern ähnliche Interessen vorliegen.

Hämefreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Otto Weber

>>Portugal hat im März mehr Strom aus sauberen Energiequellen produziert, als es tatsächlich benötigt. Der Mangel an Stromverbindungen mit dem Rest Europas bleibt jedoch weiterhin problematisch<<.

???????????????????

Deppen-Euphorie hoch 3! Eine (unkontrollierte) Überproduktion als große Errungenschaft zu bejubeln.

In einem Stromnetz müssen Erzeugung und Verbrauch IN JEDEM AUGENBLICK GLEICH SEIN.

Auch brauch man bei einer verlässlichen Stromerzeugung keine zusätzlichen Leitungen.

Brauch man natürlich alles nicht zu wissen, wenn verbohrter ideologischer Altersstarrsinn Physik ersetzt.

Gravatar: Otto Weber

@Dirk S 10.04.2018 - 15:06,

vielen Dank für Ihre Mühe.

Denkfehler sind m. E. grundsätzlich nicht zu verzeichnen, jedoch ist aus Ihren Ausführungen nicht ausreichend zu erkennen, warum die VOLLDECKUNG DES ENERGIEBEDARFS durch EE nicht als utopisch zu betrachten ist, insbesondere bei kostenmäßiger Vertretbarkeit. Das war ja das Thema, und zwar ohne Einschränkung. Dafür sind Ihre Aussagen zu allgemein gehalten.

Ich habe aber im Augenblick keine Zeit meine Sichtweise darzulegen. Da aber der EE-Ausbau nach Ihrer Meinung für 10-15 Jahre unterbrochen werden sollte (wo ich Ihnen völlig recht gebe), hat dies sicherlich auch noch ein Bisschen Zeit. Ich melde mich, entweder unter diesem Artikel oder einem andere, wenn Sie posten.

MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Dirk S 11.04.2018 - 13:30

"Lieber leise und bescheiden vor sich hinwerkeln und dann Erfolge verkünden. "

Und genau so geschieht es auf dem seriöseren Feld von Technik, Industrie und Wissenschaft, in den Fachforen, den Fachmessen, den internationaledn Kongressen.

Auf dem politischen Parkett, sowie hier im vor-politischen Feuilleton, da wird nunmal geschwallt, hochgelobt oder zutiefst verworfen und bekämpft, hier zählt die Einschaltquote und der Erregungsgrad.

Es kratzt die Entwicklung der Energiewende herzlich wenig.
Sie geht Ihren Gang, kontinuierlich und beharrlich, mal schneller mal langsamer, aber die Lernkurve geht insgesamt stetig nach oben.

Denn drauf kommt es an, und:
Darauf können wir Deutsche auch mal ein wenig stolz sein.

z.B. Ende 2018 die magische 40% EE-Marke?

Schaffen wir Das!

MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Dierk S. sagt.

Zitat:"und alle Nachbarn würden lachen über uns."

Na ja, so wie DE dran gegangen ist, unrealistisch hochgesteckte Ziele, großer (finanzieller) Aufwand, große Fresse und moralisches Überlegenheitsgehampel bei Vollversagen, ja, da können und dürfen die lachen. Denn was unsere Öko-Grünen und ganz besonders die "Klima-Kanzlerin" verzapft haben, ist oberpeinlich.

@ Dirk S.

Na ja…. für die „Lacher“ fehlen Ihnen wahrscheinlich die Quellen.

Dafür kann ich Ihnen aber für Pionierarbeit dankbare Nachahmer nennen.

https://www.windkraft-journal.de/2014/03/17/das-noch-bestehende-eeg-ist-vorbild-fuer-mehr-als-100-gesetze-weltweit/49982

Kein deutsches Gesetz ist wohl weltweit jemals so oft übernommen oder nachgeahmt worden, wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
 – Keines ist auch dermaßen angefeindet und schlecht geredet worden wie das EEG (siehe das jüngste EFI-Gutachten).
Trotzdem gab es Anfang 2013 schon insgesamt 99 Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene, die das deutsche EEG zum Vorbild, es entweder mehr oder weniger übernommen, oder an ihre Verhältnisse angepasst haben.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Wo doch von den Energiewende Gegenern immer behauptet wird Deutschland stände mit seiner Energiewende alleine"

Mit unserer, also der deutschen Energiewende stehen wir tatsächlich allein. Was nicht bedeuten muss, dass andere Länder nicht ihre eigene "Energiewende" machen. Oder einfach ihre natürlichen Resourcen (wie Wasserkraft) effektiv nutzen.

Zitat:"und alle Nachbarn würden lachen über uns."

Na ja, so wie DE dran gegangen ist, unrealistisch hochgesteckte Ziele, großer (finanzieller) Aufwand, große Fresse und moralisches Überlegenheitsgehampel bei Vollversagen, ja, da können und dürfen die lachen. Denn was unsere Öko-Grünen und ganz besonders die "Klima-Kanzlerin" verzapft haben, ist oberpeinlich.

Zitat:"Portugal hat im März mehr Strom aus sauberen Energiequellen produziert, als es tatsächlich benötigt."

Danke für den Link, die Erfahrungen Portugals könnten teilweise auch für DE recht nützlich sein.

Was man dem Artikel (und den von mir verlinkten) entnehmen kann: Portugal hat einen sehr hohen Anteil an Wasserkraft (31% 2014 https://www.heise.de/tp/news/Portugal-weiter-auf-Erneuerbaren-Kurs-2566583.html ) an seiner Stromerzeugung, was gerade die Nachtversorgung erleichtert. Bei der Windkraft hilft der Atlantik und durch die südlichere Lage sieht es bei bei der Photovoltaik von den Bedingungen her auch besser aus (da dürfen wir neidisch sein).
Ein weiterer Punkt ist aber auch, dass die Portugiesen weniger Strom benötigen, 2015 pro Kopf 4300 kWh (DE 2015 6400 kWh), was bei einer geringeren Bevölkerungszahl nun mal auch weniger erzeugten Strom (47 TWh 2015 / DE: 514,6 TWh 2015 https://www.laenderdaten.de/energiewirtschaft/elektrische_energie/stromverbrauch.aspx ) erfordert.

Was die Jubelmeldung allerdings wirklich trübt ist, dass in diesem Zeitraum zwar rechnerisch mehr als der Bedarf per EE erzeugt wurde, aber in der realen Stromversorgung doch teilweise mit konventionellen Kraftwerken die Versorgung gesichert werden musste. Da Portugal nicht über sonderlich hohe Speicherkapazitäten verfügt und so einen Teil des EE-Stroms quasi verheizen musste, ist da fast schon nebensächlich. Wobei Portugal durch Speicherausbau es sogar schaffen könnte, sich vollkommen durch EE zu versorgen. Hier können Lage / Klima und Topographie helfen. (Fällt mir gerade auf: Länder mit viel Gebirge haben es bei EE leicher, als Länder ohne.)

Was könnte DE lernen / übernehmen? Erst einmal die Nutzung von Wasserkraft. Es ließen sich sich mit Sicherheit in DE noch ein paar Stauseen mit Wasserkraftwerken bauen, gut, sind die Anwohner eher selten von begeistert und erst die Juchtenkäfer... (Ich wäre dankbar, wenn mir mal jemand erklären kann, warum weite Landstriche den Braunkohlebaggern zum Fraß vorgewurfen werden können, aber keine Schluchten geflutet. Leben in Braunkohlegebieten keine Juchtenkäfer?)
Ansonsten sehe ich nicht allzuviel Technisches, die Bedingungen sind doch recht unterschiedlich. Eigentlich schade.

Aber etwas könnte DE auf jeden Fall lernen: Nicht immer die Fresse soweit aufreißen und dann nicht liefern. Lieber leise und bescheiden vor sich hinwerkeln und dann Erfolge verkünden. Ist auch weniger peinlich.

Peinfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans Diehl

Schaut mal hier.

Wo doch von den Energiewende Gegenern immer behauptet wird Deutschland stände mit seiner Energiewende alleine, und alle Nachbarn würden lachen über uns.

https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/portugal-erzeugt-ueber-100-strom-aus-erneuerbarer-energie/
Zitat:
Portugal hat im März mehr Strom aus sauberen Energiequellen produziert, als es tatsächlich benötigt. Der Mangel an Stromverbindungen mit dem Rest Europas bleibt jedoch weiterhin problematisch.

Gravatar: Hans Diehl

Genau so ist es.

Etwa 60 bis 80% Erneuerbare und dann sehen wir weiter wie sich die Lernkurve entwickelt .

Mit 80% Energie ohne Rohstoffkosten, kann man 20% relativ teuren Backup mehr als kompensieren.

Das ist ja gegenwärtig schon so. Mit etwa 220 bis 240 Euro wird ein Durchschnittshaushalt jährlich durch die EEG Umlage belastet, und mehr als 300 Euro kann man sparen, wenn man zu den Stromanbietern wechselt, die die von den Erneuerbaren gesenkten Beschaffungskosten an ihre Kunden weiter geben.

Und das gerade mal mit gegenwärtig 33% im Mix ohne Rohstoffkosten.

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 10.04.2018 - 09:52

Sie sind gar nicht gefragt!

Ihre fehlerfreundlichen Worthülsen ziehen bei mir nicht! Diese können Sie sich in Ihrem Weinkeller dauernd selbst suggerieren bis Sie eine Glühbirne bekommen.

Das angeführte Thema war: die Volldeckung des Energiebedarfs durch EE.

Gravatar: Dirk S

@ Otto Weber

Zitat:"Unter Berücksichtigung der jetzt absehbaren Möglichkeiten ist die VOLLDECKUNG DES ENERGIEBEDARFS durch EE m. E. sehr wohl z. Zt. als utopisch zu bezeichnen (insbesondere wirtschaftlich), wobei nicht nur ideologische Hürden im Weg sind!!!"

Nö, es ist möglich. Im Kern sogar mit den heute bereits vorhandenen Technologien, die allerdings weiter entwickelt werden müssten.
Wobei ich einschränken möchte, dass wir im Grunde nur über die Stromversorgung schreiben.

Zitat:"Was die Zukunft an noch nicht absehbaren / bewertbaren Möglichkeiten bringt, ist natürlich seriös nicht darzustellen."

Vieles ergibt sich aus den bereits bestehenden Möglichkeiten und den daraus entstehenden Erfordernissen. So ist es durchaus bereits heute möglich, einen signifikanten Anteil des Tagesstromes durch Solarenergie zu gewinnen. Man muss sich dann allerdings Lösungen für die Kompensation der Änderungen der Sonneneinstrahlung (Tag / Jahr) einfallen lassen. Und da gilt dann eben, dass man Speichersysteme benötigt, die kurzzeitige, tägliche und jahreszeitliche Schwankungen kompensieren. Das geht, ggfs mit einem mehrstufigen System. Kost' in der Investition natürlich erst mal ein bisschen.

Zitat:"Bitte führen Sie „Ihre“ wichtigsten Korrekturen auf und bewerten Sie diese bitte grob technisch und wirtschaftlich."

Wichtigste Korrekturen? Meine Top 6:

1. Unterbrechen aus EE-Ausbaus für 10 bis 15 Jahre
2. Aufbau / Entwicklung von Speichersystemen
3. Netzausbau / "Fremdeinspeisung"
4. Effizienzsteigerung bei der Energienutzung
5. Beendigung der nächtlichen "Kirchturmbeleuchtung" / komplett nächtlichen Straßenbeleuchtung
6. Bevölkerungsentwicklung nutzen

Ad 1: Notwendig, um die anderen Punkte einzuleiten bzw. aufholen zu lassen.

Ad 2: Zeitliche Glättung des Zappelstromes (Anlieferung und Abnahme) und Aufbau einer Reserve für "schlechte Zeiten". Dazu sollte man noch viel Hirnschmalz in die Effizienzsteigerung der Speichertechnologien stecken. Denn den Tagstrom per EE zu erzeugen ist nicht das eigentlichen Problem, das Problem sind die Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und kein Wind weht.

Ad 3: Ein Netzausbau wird dahingehend erforderlich, dass größere Mengen elektrischer Energie hin und her geschickt werden, nicht nur von den Erzeugern zu den Verbrauchern, sonden auch von den Erzeugern zu den Speichersystemen und wieder zurück. Das kann unser derzeitiges, auf Zentralkraftwerke ausgerichtetes Netz nicht leisten. Allerdings könnte man die derzeitigen Zentralkraftwerke als Kurz- und Mittelzeitspeicher einsetzen und von dort aus das alte Verteilnetz nutzen. Was den weiteren Netzausbau selbst auf wenige Energieübertragungsstrecken reduzieren würde.
Dazu sollte man auch die Einspeisung von Strom aus nichtnationalen EE-Quellen vorantreiben, Skandinavien kann da noch einiges bieten, ohne dass die lokale Bevölkerung das Nachsehen hätte. Norwegische Laufwasserkraftwerke könnten, gerade was den Nachtbedarf betrifft, bereits eine Menge bringen.

Ad 4: Eigentlich eine Binse. Da geht mit Sicherheit noch was und das ohne großen Komfortverlust. Einfach mal das Licht ausmachen, wenn man den Raum verlässt, den PC-Monitor nach der Arbeit abschalten, die ganzen Steckernetzteile rausziehen und damit das den faulen Menschen einfach gemacht wird, Schalter an den Steckdosen vorschreiben. Wobei da sogar eine gute Gebäudeleittechnik so einiges schaffen könnte, so könnten z.B. Büros über Nacht vom Stromnetz getrennt werden.

Ad 5: Die nächtlichen Außenbeleuchtung von Kirchtürmen und öffendlichen Gebäuden ist Energieverschwendung pur. Also beenden. Dazu kann an noch über eine zeitweise Abschaltung der Straßenbeleuchtung nachdenken. Ob die zwischen 00:00 Uhr und 04:00 Uhr morgens nun wirklich sinnvoll ist, ich weiß nicht. Da sind bei den meisten Straßen die Gehsteige hochgeklappt.

Ad 6: Wenig beachtet, aber ein Faktor: Die Bevölkerungsentwicklung: Man muss die Abnahme in DE als energetisch positiv betrachten und Einwanderung kontrollieren. Es mach nun mal einen Unterschied, ob man 70 Millionen oder 90 Millionen Menschen mit Strom beliefern muss.

Zitat:"Ich nehme an, dass Sie dann sehr schnell zu meiner Sichtweise kommen."

Nö. Es ist was die Stromversorgung betrifft, technisch durchaus möglich. Nur eben nicht einfach und nicht für lau. Und nichts anderes habe ich behauptet.

Aber Sie können mir bestimmt aufzeigen, wo mein Denkfehler liegt.

Energiefreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans-Peter Klein

Thema:
Volldeckung des Energiebedarfs durch EE

vorab, an die Energiewende-Gegner:
* bitte denken Sie NICHT an einen rosaroten Elefanten
* bitte lesen Sie diesen Kommentar NICHT.

Bei der Deckung des Energiebedarfs durch EE ist es so ähnlich wie mit der Vollbeschäftigung.

Es geht gar nicht darum, die vollen 100% zu erreichen, sie sind lediglich das anzustrebende Ideal was die Richtung vorgibt.

Mit Zeithorizont 2030 - 2050 halte ich eine EE-Quote von 60 % (2030) - 80 (2050) % für realistisch.

Was spricht dafür:

* Das eigentliche Riesenpotenzial liegt bei den Effizienztechnologien. Hier liegt noch unglaublich viel brach als auch im Argen. Allein das Potenzial durch Vermeiden von Verschwendung im Industriesektor (Abwärme, Uneffizienz, etc.) gilt es zu Heben, nicht nur ohne Verluste in der Disponibilität sondern durch echten Gewinn durch technische Innovation.

* Riesiges Potenzial bei der Off-Shore-Windenergie und bei der PV.
Hier werden die größten Steigerungsraten demnächst erwartet.
- Off-Shore-Windenergie durch den beginnenden Eintritt der nagelneuen 4-7 MW - Klasse (Vestas, Enercon, u.a.)
- PV wird immer günstiger. Riesiges ungenutztes Flächenpotenzial, dezentraler gehts nicht, keine (Strom-)Transportverluste.

* Bessere Vernetzung der EE im europäischen Verbund.
Allein im Import-Export von EE kann DE seine Stromnachfrage in der Größenordnung 10-20% in Zukunft durch EE decken.

Das Ziel 80% Stromerzeugung durch EE im Jahre 2050 ist nach m. M. durchaus realistisch.

Und genau DESWEGEN:
Wird es so bekämpft von den Energiewendegegnern, eben WEIL es realistisch ist und den Kernenergie- und Kohlelobbyisten in die Suppe spuckt.

Und genau DESWEGEN:
Werde ich es dem vereinten Energiewendegegner-Verein, genannt EIKE , hier konstant und kontinuierlich :

Um die Ohren hauen.

MfG, HPK

Gravatar: Otto Weber

@ Dirk S 09.04.2018 - 12:26
>>Ich würde eine zukünftige Volldeckung des Energiebedarfs durch EE nicht als utopisch bezeichnen, denn für möglich halte ich das schon. Nur eben nicht so, wie es jetzt gemacht wird, man muss eine Menge Korrekturen vornehmen………..<<

??????????????????????

Unter Berücksichtigung der jetzt absehbaren Möglichkeiten ist die VOLLDECKUNG DES ENERGIEBEDARFS durch EE m. E. sehr wohl z. Zt. als utopisch zu bezeichnen (insbesondere wirtschaftlich), wobei nicht nur ideologische Hürden im Weg sind!!!

Was die Zukunft an noch nicht absehbaren / bewertbaren Möglichkeiten bringt, ist natürlich seriös nicht darzustellen.

Bitte führen Sie „Ihre“ wichtigsten Korrekturen auf und bewerten Sie diese bitte grob technisch und wirtschaftlich. Ich nehme an, dass Sie dann sehr schnell zu meiner Sichtweise kommen.

Gravatar: Klaus Peter Krause

Sehr geehrter Herr Egon Dirks, Sie fragen: "Glauben Sie, dass dieser barbarische Vögel Mord durch Windmühlen wirklich WEGEN Killer-Strom vorkommt, also WEGEN dem „ÜBERSCHÜSSIGEN“ „Energiewende“-Strom?!" Aber ich verstehe nicht, was Sie mit der Frage meinen. Die Vögel werden getötet, weil sich die Rotorblätter drehen, nicht von dem durch sie erzeugten Strom. Und ob dieser "überschüssig" ist, spielt dabei ohnehin keine Rolle.

Nun kurz zum Deal E.On und RWE. Die FAZ vom 13.3.2018 kommentierte unter anderem: "Was RWE und der Stromriese Eon vereinbart haben, verschiebt das Koordinatensystem auf dem deutschen Energiemarkt. Die beiden größten Versorgungskonzerne, die jahrelang miteinander um Kunden, Kraftwerke und Netze konkurriert haben, beenden ihren Wettbewerb und bauen dazu ihr Geschäftsmodell grundlegend um. ..... Diese deutsche Lösung hat aber Schattenseiten für die Verbraucher. Schwindet Innogy als Stromanbieter vom Markt, geht Wahlfreiheit verloren. Dass Eon die Strompreise senken wird, wie der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller, allen Ernstes sagte, ist bei steigendem Eon-Marktanteil im Endkundengeschäft pure Wunschvorstellung. Natürlich wird Eon versuchen, kräftiger zuzulangen, damit sich die Übernahme rechnet." Wenn Sie dies mit "dem Volk das Gehirn pudern" meinen, dann dürften Sie recht haben.

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt.
Zitat:"Zum Nutzen der unabhängigen Leser, die sich an Hand von Daten und Fakten ihr eigenes Bild machen können."

Ja nun, wenn Daten und Fakten genannt werden, dann tut der Krause ja noch was Gutes, selbst wenn es nicht seine Absicht ist. Kann man doch positiv sehen.

@ Dirk S.

Na eben…..deshalb bezeichne ich ihn ja auch als einen dankbaren Sparringspartner, für diejenigen, die dieEnergiewende für den unbedarften Leser ins richtige Licht zu rücken.

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Über 80 Kommentare aber doch nur weil der Artikel so unrealistisch ist."

Menschen können aus allem eine Wettbewerb machen. Und wenn es der ist, wer mehr Kommentare sammelt. Und da beginnt man am Besten mit einem unrealistischen Artikel zu einem kontroversen Thema...

Zitat:"Zum Nutzen der unabhängigen Leser, die sich an Hand von Daten und Fakten ihr eigenes Bild machen können."

Ja nun, wenn Daten und Fakten genannt werden, dann tut der Krause ja noch was Gutes, selbst wenn es nicht seine Absicht ist. Kann man doch postiv sehen.

@Dichter Tatenlos

Zitat:"Nicht jeder Standort eines Windrades in unserer Kulturlandschaft ist schädlich für die Vogelwelt."

Man muss eben nur im Genehmigungsverfahren entsprechende Fakten fordern und nutzen.

Zitat:"All diesen jedoch ist gemein, dass weniger Profit für den Betreiber generiert werden kann."

Was vermutlich das Hauptproblem ist. Die Nutznießer der Rot-Grünen Energiewende war vor allem grünes Klientel.

Zitat:"Und natürlich rückt damit das (physikalisch ohnehin utopische) Ziel der vollen Deckung des Strombedarfs aus solchen Quellen in noch weitere Ferne."

Ich würde eine zukünftige Volldeckung des Energiebedarfs durch EE nicht als utopisch bezeichnen, denn für möglich halte ich das schon. Nur eben nicht so, wie es jetzt gemacht wird, man muss eine Menge Korrekturen vornehmen. Die können sich aber lohnen, solange man bereit ist, aus seinen Fehlern zu lernen.
Denn irgendwann sind die fossilen Energieträger zu Ende. Und wenn man dann quasi "steckerfertig" liefern kann, dann können unsere Enkel und Urenkel die Dividende einstreichen. Nur dazu muss man das erst mal zu Hause auf die Reihe bekommen. Und dem stehen derzeit ideologische Hürden im Weg.

@Otto Weber

Zitat:"??????????????"

Ich habe schnell bei Wiki geguckt und da war ein 4 cm-Kabel abgebildet. Ging mir nur um die ungefähre Größe.

Zitat:"An ungünstigen Orten und/oder Lichtverhältnissen sehen manche Vögel das Seil ggf. nicht."

Kleinflugzeugpiloten manchmal auch nicht...

Aber danke für den Link. Wenn sich Hochspannungsleitungen und Vogelflugschneisen kreuzen sollte man darüber nachdenken, solche Systeme einzusetzen, solange die Windlast der Hochspannungsleitungen das zulässt.

@ Hand Meier

Zitat:"Was eine steuerbare und bedarfsgerechte preiswerte Stromerzeugung betrifft, sollten Sie sich das hier ansehen http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/"

Auch wenn ich persönlich die Nukleartechnik noch nicht am Ende sehe: Die Deutsche wollen mehrheitlich keine Atomenergie.

Zitat:"es sind „schwingende Systeme“ mit dynamischen Belastungen der Bauteile,"

Heute technisch kein Problem.

Zitat:"Zu Geräuschbelästigung tragen Windmühlen durch die sehr hohe Geschwindigkeit der Rotorspitzenblätter bei die einen Ultraschall erzeugen, weil sie den Mast als Hindernis treffen."

Die Rotorblattspitzen haben die höchste Geschwindigkeit, korrekt, aber sie treffen nicht den Mast. Das eigentlich Lärmproblem entsteht durch die Abrisswirbel an den Blattspitzen. Da könnte man zur Lärmminderung allerdings auch auf die Kenntnisse aus dem Flugzeug- (Hubschrauber-) Bau zurückgreifen, die haben an den Flügel- (Rotorblatt-) Spitzen das gleiche Problem (bei Hubschrauberrotoren zusätzlich auch noch das gleiche Problem mit der diffenziellen Blattgeschwindigkeit).

Zitat:"aber bei den Energiewende-Fanatiker regiert sowieso der „nackte Wahnsinn“."

Ich stimme zu, was die Fanatiker betrifft.

@Werner Müller

Zitat:"Die ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen sind bei Herrn Dr. Klaus Peter Krause das Problem."

Sagen wir mal, es ist ein Problem, dass man durch ordentliche Planung weitgehend hätte vermeiden können.

Zitat:"Die Rotoren der Windkraftanlagen sind doch in der Regel höher als ca. 50 m über den Boden und ca. 95% aller Flugbewegungen, Flugstrecken der Vögel sind doch in Bodennähe unterhalb der 50 m zu beobachten."

Bei Kleinvögeln vielleicht. Wenn ich unsere küstenlebenden Möwen sehe, die sind in allen Höhen unterwegs.

Zitat:"Die Katzen töten jährlich 200 Millionen Vögel in Deutschland."

Andere Baustelle, die vor allem Kleinvögel betrifft. WKAn haben keine bevorzugten Vogelgrößen.

Zitat:"Ich komme ja auch ab und zu an einer Windkraftanlage vorbei habe aber noch keine toten Vogel gesehen, auch keine Überreste."

Was nichts bedeuten muss. Die Probleme sind lokal unterschiedlich. Auch wenn an der Küste es niemand stören würde, wenn die eine oder andere Möwe in einer WKA ihr Leben lässt, scheinen gerade diese Viecher mit den WKAn gut klar zu kommen. Ansonsten werden sich Füchse an der leichen Beute schnell bedienen.

Zitat:"Es kommt mit Sicherheit auch zu Vogelschäden bei Windkraftanlagen, genauso wie im Straßenverkehr u.s.w. nur die Menge ist sehr bescheiden."

Man muss zum einen die Vermeidbarkeit bedenken (Planungsfehler) und dass unsere Tierschützer ausgerechnet bei WKAn so leise sind, während sie sonst bei jedem Juchtenkäferverdacht alle Bauarbeiten stoppen lassen.

Zitat:"Seit 1989 dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg in einer zentralen Datenbank bundesweit alle Meldungen über tot aufgefundene Vögel."

Was nur für Brandenburg gilt. Wir haben es hier mit einem sehr lokalen Phänomen zu tun.

Zitat:"Nur komisch das der Bestand des z.B. vom Rotmilan in Deutschland in den vergangenen ca. 15 Jahren um ca. +40 % angestiegen ist, parallel zum Bau von ca. 30.000 Windenergieanlagen."

Was nur bedeutet, dass mehr Rotmilane nachkommen als in WKAn sterben. Gleichzeitig sagen die Zahlen nichts über die lokalen Ökosysteme aus.

Zitat:"Jedes Jahr verunglücken Vögel an Fensterscheiben, verglasten Fassaden oder anderen senkrechten Glasflächen.
Es wird geschätzt, dass jedes Jahr ca. 100 Millionen Vögel auf diese Weise verunglücken."

Dafür gibt es Aufkleber und ein nicht vorhandenes Problembewusstsein. Könnte man durch Aufklärung ändern. Eben eine andere Baustelle und vor allem ein Problem mit Kleinvögeln.

Zitat:"Bis zu 2,8 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen."

Zumindest teilweise lässt sich das was mit Vertreibern machen. Wobei mich die Todesursachen der Vögel intressieren würden, weil ich immer Massen von Spatzen auf den 110-kV-Leitungen sitzen sehe. Stromschlag würde ich weitgehend ausschließen (außer bei sehr großen Vögeln).

Zitat:"Nur habe ich so den Eindruck das Herr Dr. Klaus Peter Krause das sehr „aufbläst“ und die tatsächlichen Gefahren und real existierenden Gefahren der Vögel ausblendet."

Sagen wir mal, bei EIKE möchte man gerne die Tierliebe der Deutschen über die Tränendrüse für sich nutzen. Nun ja, wird nicht so ganz klappen, da haben die auf der anderen Seite viel mehr Erfahrung mit.
Dennoch kann man die Vogel- (und nicht zu vergessen: die Fledermaus-)Schäden an WKAn kritisieren, sind sie doch letztendlich das Produkt von Planungsfehlern.

@ Echote

Zitat:"das Vögel idR. nicht von den Rotorblättern erschlagen werden"

So wie der hier: https://www.youtube.com/watch?v=zkbU1tS_UQc

Haben Sie vielleicht Links zu weiterführenden Infos?

Zitat:"Fotovoltaik ist weitesgehend unschädlich und die Investitionen sind viel geringer,"

Photovoltaik hat nur den Nachteil, dass sie nachts keinen Strom produziert, während Windkraft das durchaus kann. Jedenfalls, wenn es keine Flaute gibt.

Vogelfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Klaus Peter Krause,…

…wieder ich und wieder mit zwei unangenehmen Fragen, ich werde Sie aber nicht lange quellen, mehr als zwei Wochen war ich ohne PC, dann der erster Kommentar bei ZO und schon wieder „Der Computer wird gesperrt…“, na, ohne PC kann man leben, aber da juck es, dass dir eine Portion der lupenreiner Demokratie fehlt, aber gut damit, die Frage ist: -

Glauben Sie, dass dieser barbarischer Vögel Mord durch Windmühlen wirklich WEGEN Killer-Strom vorkommt, also WEGEN dem „ÜBERSCHÜSSIGEN“ „Energiewende“-Strom?!

Als früherer Profi-Elektriker sage ich, WER bei diesem chaotischen in der Provinz Reinstecken von Windmühlen überhaupt irgendwelchen Strom, außer EBEN „überschüssigen“, haben will, DER hat keine Ahnung, was STROM ist…

Die Zeiten ändern sich und zwar sehr schnell, ich stelle mir den Schock-Zustand vor, wenn die AfD (B. von Storch) sagen würde, sie schlage vor kommissionell in der Provinz die Windstromanschlüsse ans Netz nachzuprüfen um festzustellen, wo dieser „überschüssiger“ Strom stecken kann?, bei 2010 habe ich gewarnt („Elektroenergetik“) , damals hatten wir 17% Ökostrom im Netz, dass wir OHNE speziell geregelte Dinge die 30% Marke vom Ökostrom im Netz NICHT überschreiten dürfen, weil bei stark industriell entwickelten Staaten, wie DE, ist der Haushaltstromverbrauch bei 30% vom gesamten Stromverbrauch, 70% fällt auf Industrie und das ist ein Axiom, also, wenn wir 30% Ökostrom im Netz erreicht haben, kann man sagen (rein theoretisch), dass wir DEZENTRAL unsere Provinz und den gesamten Haushalt mit der EE-Stromversorgung erledigt haben, ABER kommt jetzt die Industrie, wie kommt der zerstreute im ganzen Lande „überschüssige“ Wind- und Dachsolarstrom in die industrielle Verbrauchszentren, nach NRW, z.B., wo wir ein Drittel des gesamten deutschen Stromverbrauchs haben?! Deshalb in der kommender Situation behaupten, das wir 40-60% Ökostrom im Netz haben ist einfach DUMM! Und wo ist die Lösung? Ja, richtig! Der Herr J. Thyssen (Deal E-on-RWE), wir sind mit der „Energiewende“ zu so einem Zustand gekommen (Elektromobilität, Stilllegung AKWs und Kohlekraftwerke, besonders der Umbau und Ausbau des Industrienetzes und-und), wo man ohne Profi-Elektroversorger nicht weiter kommt und Gottseidank dass einige wichtige EE-Matrosen das verstanden haben…

Haben Sie, werter Dr. Krause, da auch vielleicht was zu sagen? Das ist ein richtig gefährliches Thema, da kann man leicht ausrutschen, ich habe das so verstanden, dass die frühere Rivalen „Energiewende“ und Stromkonzerne jetzt unter Regie von Herrn J. Thyssen gemeinsam dem Volk das Gehirn pudern werden, was meinen Sie?

Beste Grüße.

Gravatar: Duffy

@Werner Müller: ich weiß ja nicht, wann Sie so in Wald und Flur unterwegs sind. Zu den Zeiten, an denen Menschen normalerweise dort herumlaufen, haben Fuchs und Katz längst gefrühstückt. Aus demselben Grund wandere ich "meine" Strecke am Krötenzaun morgens zweimal ab: einmal kurz nach Mitternacht, mit der Stirnlampe, und dann noch einmal im Morgengrauen.
Nein, ich bin nicht mehr berufstätig, kann ab fünf Uhr morgens sowieso nicht mehr schlafen und habe immer einen Herdenschutzhund dabei (sechs Jahre alt, 50 kg, der will nicht spielen).

Gravatar: Echote

@ Duffy 04.04.2018 - 11:11 Dummheit der Grünwähler - es heist nicht umsonst dumm dümmer grün.
@ Ede Wachsam 05.04.2018 - 01:01 Danke Dein Artikel spart mir eine Menge Schreibarbeit.
@ SchlafKindleinSchlaf dio. Danke


Zu den Windrädern ist zu sagen, das Vögel idR. nicht von den Rotorblättern erschlagen werden, sondern durch Unterdruck an den Flügelenden Lungenrisse bekommen. Die Luft in den Lungen expandiert dann und das führt zu Gewebszerreissungen.

Fotovoltaik ist weitesgehend unschädlich und die Investitionen sind viel geringer,

Gravatar: Otto Weber

@ Werner Müller 06.04.2018 - 23:58

Na, @ Werner Müller, alias @Udo Stemmer,
wie üblich, wieder etwas unkoordiniert. Da nützt auch ein anderes Pseudonym nix.

Was soll Ihre stümperhafte Identitätsverleugnung bringen?

Zitat: @Werner Müller 22.04.2017 - 12:15: >>Als Gott die Intelligenz verteilt hat war ich grad auf'm Klo, deshalb bin ich auch etwas unkoordiniert<<

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt.

Es ist eine Schande wie sich die Schreiber HPK & Co, zu Protagonisten des Blödsinns machen, um gegen jede Vernunft anzustinken.
Ich lese deren Beiträge grundsätzlich nicht mehr, denn es fängt mit persönlicher Beleidigung an und endet in Selbstverherrlichung, also einer neurotischen Macke.

@ Hand Meier.

Ich weiß nicht genau wen Sie mit &Co da meinen. Sollte ich da auch gemeint sein, bleibt nur zu sagen, dass es für Sie eine Notlösung ist die Beiträge nicht mehr zu lesen. Realistische Daten und Fakten, mit denen Sie z. B. meinen Beiträgen widersprechen könnten, haben Sie ohne hin keine.

Was persönliche Beleidigungen betrifft, nennen Sie mir einen meiner Beiträge wo Sie sich beleidigt fühlen.

Übrigens was verstehen Sie unter Vernunft ???? Ich fürchte Ihre Vorstellung von Vernunft ist stark mit Ihrer Ideologie verbunden.

Und immer diese unbewiesenen Verschwörungstheorien mit den Auslandskonten.

Das ist kein seriöser Diskussionsstil, das fällt sicher auch den unbedarften Lesern hier auf.

Gravatar: Werner Müller

So,
es sind ca. 50 Millionen Fahrzeuge u.s.w. in Deutschland unterwegs
und ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen.

In Deutschland sind doch die Schadenshäufigkeit an den den Windkraftanlagen nicht mal eine Randerscheinung wenn man die Kollisionen im Verkehr betrachtet die mit Wildtieren geschehen.
Da muss man schon die Kirche im Dorf lassen.

Allein im Jahr 2016 gab es ca. 260.000 Wildunfälle (nur Straßenverkehr).

Da zu kommen noch Millionen von Kleinunfällen und das Überfahren von Vögeln, Mäusen, Hasen, Igeln, Fröschen u.s.w. die in keiner Statistik auftauchen.
Soll man jetzt den Straßenverkehr, Luftverkehr oder den Bahnverkehr verbinden ?

Die ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen sind bei Herrn Dr. Klaus Peter Krause das Problem.

#


Die Rotoren der Windkraftanlagen sind doch in der Regel höher als ca. 50 m über den Boden und ca. 95% aller Flugbewegungen, Flugstrecken der Vögel sind doch in Bodennähe unterhalb der 50 m zu beobachten.

#

Vogeltod ????? wooo sind den die Übeltäter.

Die Katzen töten jährlich 200 Millionen Vögel in Deutschland.
http://www.nordbayern.de/region/tatort-vogelnest-wenn-katzen-zur-gefahr-werden-1.6023663


Umgerechnet auf die Deutschen Windkraftanlagen sind das ca. 18 Vögel die an jeden Windrad am Tag getötet werden müssten um auf die 200.000.000 Vögel zu kommen die den Miezekatzen zum Opfer fallen.

Die ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen sind bei Herrn Dr. Klaus Peter Krause das Problem.

Ich komme ja auch ab und zu an einer Windkraftanlage vorbei habe aber noch keine toten Vogel gesehen, auch keine Überreste.

Es kommt mit Sicherheit auch zu Vogelschäden bei Windkraftanlagen, genauso wie im Straßenverkehr u.s.w. nur die Menge ist sehr bescheiden.

Seit 1989 dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg in einer zentralen Datenbank bundesweit alle Meldungen über tot aufgefundene Vögel.

Die bisherige Bilanz: 3674 Vögel (bis 19.3.2018, über 25 Jahren) starben in unmittelbarer Nähe einer Windkraftanlage.

http://www.lugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/wka_voegel_de.xls


Unter den 3674 bislang tot aufgefundenen und gemeldeten Vögeln sind es ca. 398 Rotmilane in über 25 Jahre.

Nur komisch das der Bestand des z.B. vom Rotmilan in Deutschland in den vergangenen ca. 15 Jahren um ca. +40 % angestiegen ist, parallel zum Bau von ca. 30.000 Windenergieanlagen.

#

Jedes Jahr verunglücken Vögel an Fensterscheiben, verglasten Fassaden oder anderen senkrechten Glasflächen.
Es wird geschätzt, dass jedes Jahr ca. 100 Millionen Vögel auf diese Weise verunglücken.
Quelle LBV

Die ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen sind bei Herrn Dr. Klaus Peter Krause das Problem.

#

Bis zu 2,8 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen.
Quelle NABU
https://www.nabu.de/news/2017/03/22059.html

Die ca. 0,03 Millionen Windkraftanlagen sind bei Herrn Dr. Klaus Peter Krause das Problem.


Nur habe ich so den Eindruck das Herr Dr. Klaus Peter Krause das sehr „aufbläst“ und die tatsächlichen Gefahren und real existierenden Gefahren der Vögel ausblendet.

MfG

Gravatar: Hans Diehl

Dichter Tatenlos sagt.

Um das Problem der Tauben (nicht der Gehörlosen) des Mitforisten Hans Diehl zu lösen. Diverse Tierschutzorganisationen kritisieren vehement den Wettsport mit diesen oft überzüchteten Haustieren. Nach deren Angaben verenden jedes Jahr Hunderttausende Brieftauben.

@ Dichter Tatenlos
Selbst wenn es so wäre, was ändert das an der Tatsache, dass mehr Tauben an den Hochspannungsdrähten verunglücken als an Windrädern. ????

Gravatar: Hand Meier

@ Dirk S

Was eine steuerbare und bedarfsgerechte preiswerte Stromerzeugung betrifft, sollten Sie sich das hier ansehen http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/
Man hält solche Informationen in Deutschland sehr sehr „klein“ denn man möchte auf seinen Problemen bestehen.
Was die Windräder betrifft, es sind „schwingende Systeme“ mit dynamischen Belastungen der Bauteile, weil die Kraftentwicklung durch die Windstärken in der dritten Potenz zu gewaltigen an- bzw. ab-schwellenden Belastungen führen. Dabei biegen sich die Rotoren sowie die Masten und die Wälzlager der Drehlager, ob im Turmkranz oder an der Rotorwelle sind Vibrationen ausgesetzt, sie zu einem Lagerverschleiß führen. Ideal ist lediglich eine „abgeschaltete Mühle“ die eine „potentielle Vergütung“ erhält.
Zu Geräuschbelästigung tragen Windmühlen durch die sehr hohe Geschwindigkeit der Rotorspitzenblätter bei die einen Ultraschall erzeugen, weil sie den Mast als Hindernis treffen. In Gewerbegebieten wird Ultraschall, als Gesundheits schädlich vermieden, aber bei den Energiewende-Fanatiker regiert sowieso der „nackte Wahnsinn“.
MfG

Gravatar: Otto Weber

@Dirk S 06.04.2018 - 10:42
>>So ein Leiterseil hat einen Durchmesser von 4 cm<<

??????????????

Ein sehr häufig verwendetes Leiterseil ist Stalu 265/35 mm2, Durchmesser 22,4 mm.

An ungünstigen Orten und/oder Lichtverhältnissen sehen manche Vögel das Seil ggf. nicht.

Mögliche Abhilfen siehe: http://www.wfv-dkb.de/loginfos/VF_7-2007_310_311.pdf

Gravatar: Dichter Tatenlos

@ karlheinz gampe 05.04.2018

Windmühlen mit einer Gesamthöhe von jeweils mehr als 170 Metern über dem Meeresgrund sowie 125 Metern Rotordurchmesser hat früher keiner gehabt. Es ist schon ein Qualitätsunterschied, ob die Wasseramsel um ein gemütliches Mühlrad aus Holz tänzelt oder ein Schwarm Limikolen auf dem Zug an der Meeresküste entlang mitten in den Schredderpark schnetzelt. An den Spitzen erreichen die Rotorblätter Geschwindigkeiten von 200 km/h und mehr. Lässt sich leicht nachrechnen. Solchen Geschwindigkeiten, quasi wie aus dem Nichts kommend, auszuweichen, ist für Vögel unmöglich.

Trotzdem folge ich gern solcher Argumentation, wenn auch folgendes gilt:
Kernreaktoren sind keine neue Technik…

Noch nicht mal aus Menschenhand. Vertrauen Sie einer Suchmaschine folgende Begriffe an: „Natürliche Kernreaktoren“ oder „Naturreaktor Oklo“. Alles pure Natur und gab es schon früher und alles relativ. Man könnte auf Windparks verzichten?!


@ Dirk S 06.04.2018 - 10:42

„…Wenn man mehr Sorgfalt bei der Aufstellung von WKAn hätte walten lassen, dann hätte man mit Sicherheit viele dieser Probleme vermeidbar können…“

Richtig! Es ist ja nicht so, dass man Windräder komplett ablehnt. Nicht jeder Standort eines Windrades in unserer Kulturlandschaft ist schädlich für die Vogelwelt. Zudem gibt es durchaus umweltfreundlichere Varianten von Windkrafträdern. Es existieren gute Konzepte und praxiserprobte Technologien dafür. All diesen jedoch ist gemein, dass weniger Profit für den Betreiber generiert werden kann. Und natürlich rückt damit das (physikalisch ohnehin utopische) Ziel der vollen Deckung des Strombedarfs aus solchen Quellen in noch weitere Ferne.

PS mit etwas Ironie:
Um das Problem der Tauben (nicht der Gehörlosen) des Mitforisten Hans Diehl zu lösen. Diverse Tierschutzorganisationen kritisieren vehement den Wettsport mit diesen oft überzüchteten Haustieren. Nach deren Angaben verenden jedes Jahr Hunderttausende Brieftauben. Stranden in Städten, landen vor Erschöpfung auf Straßen und Autobahnen (er hat Autobahn gesagt!) und werden überfahren, gehen zugrunde an Dopingmitteln oder gleich durch die Hand des Züchters. Minderleistende oder Fehlgezüchtete sterben massenhaft durch die Hand des Züchters. Unfallzahlen an in der Regel rotationsfreien Strommasten und -leitungen dagegen sind vergleichsweise läppisch. Und das erklärt selbst PETA (und wenn die das sagen, ist das heutzutage beinahe Gesetz).

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt.
Zitat:"Was geht eigentlich in Ihnen vor Dr. Krause, hier dermaßen flach auf den Putz zu hauen?
Nun ja, sein letzter Artikel ist auf über 80 Kommentare gekommen (83 waren es, glaube ich). Das ist doch respektabel. Vielleicht hat er "Blut geleckt" und will das wiederholen.


@ Dirk S.
Über 80 Kommentare aber doch nur weil der Artikel so unrealistisch ist.

Somit ist doch die Frage angebracht, was geht in Ihnen vor.

Herr Krause macht hier Energiewende Bashing, meldet sich aber nicht einmal zu Wort wenn er seine hanebüchene Behauptungen widerlegt bekommt.

Seine Lakaien die für ihn in die Bresche springen, sind angenehme Sparringspartner für jemand der sich mit der Energiewende eingehend beschäftigt. Zum Nutzen der unabhängigen Leser, die sich an Hand von Daten und Fakten ihr eigenes Bild machen können.

Gravatar: Dirk S

@ Hans-Peter Klein

Zitat:"Was geht eigentlich in Ihnen vor Dr. Krause, hier dermaßen flach auf den Putz zu hauen?"

Nun ja, sein letzter Artikel ist auf über 80 Kommentare gekommen (83 waren es, glaube ich). Das ist doch respektabel. Vielleicht hat er "Blut geleckt" und will das wiederholen.

Zitat:"billiger, polemischer geht's nicht."

Bestimmt, auch wenn nur schwer. Aber mal abgesehen davon, wenn er schon mit juristischen Begriffen herumhantiert, dann sollte er auch die richtigen verwenden. Mehr als grob fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge ist da nicht drin. Und die grobe Fahrlässigkeit entsteht dadurch, dass die Standorte der betroffenen WKAn (sind ja nicht alle) nicht hinreichend geprüft wurden.

Zitat:"Diesmal haben Sie sich die Windenergie aufs Korn genommen und da ist Ihnen wohl jetzt jedes Mittel recht?"

Eigentlich spielt er mit seiner übertrieben alarmistischen Wortwahl seinen Gegner (die diese Taktik auch besser drauf haben) in die Hände. Denn die können bei jeglicher (auch bei berechtigter) Kritik auf solche emotional-übertriebe "Argumentation" verweisen. Womit mal wieder der konstruktiven Kritiker die Gelackmeierten sind.

Zitat:"Sie zitieren einen Herrn Dr. Bruer,"

Der ist Biologe. Was seine physikalischen Ausführungen erklärt.

Zitat:"die Lee-Läufer,"

Baut die eigentlich noch einer? Ich hab mal Leeläufer auf alten Bildern aus Kalifornien gesehen, aber in DE noch nie, also nicht, dass sich mich erinnern könnte. Die sind ohnehin nur eingeschränkt sinnvoll, weil der Rotor hinter dem Mast durch die Umströmungsturbulenzen einen schnellen Strömungs- und damit Druckverlust erleidet, was das Rotormaterial, die Rotorachse und das Narbenlager ungemein belastet.

Zitat:"Wieviele Tiere kommen und kamen bisher durch Autoverkehr, Flugplätze, durch Zersiedelung, durch Chemie-Agro-Technik, durch Schadstoffe in Boden, Wasser, Luft ums Leben?"

Viele, unzählige. Nur liegt der Unterschied darin, dass im Autoverkehr vor den Tieren gewarnt wird und der Fahrer aus Eigeninteresse keinen Unfall haben möchte, beim Flugverkehr achtet man durchaus auf die Vogelpopulationen, damit die einem nicht die Triebwerke zerfetzen, in der Landwirtschaft wird sehr gezielt vorgegangen usw. Sagen wir mal, zumindest heutzutage sind WKAn so ziemlich die einzigen menschlichen Artefakte, bei denen Tierschutz kein Thema ist.
Und das, wo viele WKA-Befürwortergruppen bei anderen Bauwerken einen Reisenaufstand um den Juchtenkäfer machen. Wenns aber um eine Schredder-WKA geht, dann sind die auffallend ruhig. Und das darf man anprangern, finde ich. Wenn wegen Tierschutz meckern, dann in allen Fällen.

Zitat:"All dies müssen wir sachlich vorbehaltlos anschauen, mögliche Lösungs-Alternativen gegeneinander abwägen."

Richtig, wie ich schon beschrieben habe, könnten Betriebsunterbrechungen der WKAn eine Lösung sein. Wobei wohl vieles vermeidbar gewesen wäre, wenn die Genehmigungsverfahren besser gewesen wären und man auf solche Gegebenheiten Rücksicht genommen hätte. Aber dieses "übers Knie brechen" ist ja auch einer meiner Hauptkritikpunkte bei der Energiewende.

Zitat:"Ihre Polemik ist das Gegenteil von sachlicher Information,"

Ach kommen Sie, das würde ich von EIKE auch nicht erwarten. Die haben jetzt was Neues gefunden, nachdem die alten Sachen nicht mehr so gut zogen. Wo bleiben eigentlich die Stories von den solarmodulten Häusern, die abbrannten, weil der Feuerwehr sie nicht löscht? Oder habe ich die verpasst?

Zitat:"* Renaissance von Kernenergie und Kohleenergie, der fossilen Primärenergien bei Verkehr und Wärme."

Na ja, Kohle kann man knicken, außerhalb der Stahlproduktion und als Ölersatz in der Petrochemie ist das Zeug in einem modernen Staat eh kaum zu gebrauchen.
Kernernergie, nun ja, wollen die Deutschen nicht. Könnte man bei EIKE auch mal so langsam knicken und Lernfähigkeit beweisen. (Ich sehe die Kernenrgie technisch auch nicht an Ende, weiß aber, dass die Diskussion darüber aber in DE rein akademisch ist.)
Und was den Verkehr betrifft: Nun ja, da werden fossile Kraftstoffe wohl so schnell nicht abgelöst werden.

Zitat:"Darum geht's Ihnen, die Natur ist Ihnen doch wurscht."

Nicht nur dem. Ich sehe in letzter Zeit bei Autowerbung fast nur noch beworbene SUVs. Nichts mit niedrigverbauchenden Kleinwagen. Scheint so, als wenn die Krawall-Ökos den Leuten den Umweltschutzgedanken ausgetrieben haben.

Zitat:"Wie hieß es noch in den '80ern und '90ern seitens der Big-Four::
Dann gehen uns die Lichter aus."

Haben die auch gesagt, wer "uns" ist? Vielleicht meinten die sich selbst? ;-)

Leuchtende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Thomas Rießler

Einen Hund zu töten, das verzeiht die Deutsche Seele nicht.

Gravatar: H.M.

Windräder töten Vögel! Wie so oft bei angeblich grünen und umweltschonenden Projekten gibt es neben dem schönen Schein der Ökologie einen erheblichen schädlichen Nebeneffekt, wie etwa die Umweltverschmutzung und Kinderarbeiterverelendung beim Abbau der Metalle, die für die Akkus in den Elektroautos gebraucht werden. Daneben ist der Windkraftstrom bisher wenig effizient, was die Speicherung, den Transport, die Ergiebigkeit und Konstanz des Elektrostroms ist. Vielleicht hat die Reduzierung der Zahl der natürlichen Fressfeinde der Insekten durch die Nebeneffekte der Energiewende ja auch sein gutes und die Insekten können sich erholen, während der Flaschenhalseffekt bei den Vögeln dazu führt, dass intelligentere und lernfähigere Vogelpopulationen entstehen, die nicht mehr in die rotierenden Windräder fliegen?

Gravatar: Dirk S

@ Duffy

Zitat:"Nicht ganz zufällig stehen die Windräder in Vogelfluglinien und Zugvögel fliegen nun einmmal vorzugsweise nachts weil - man höre und staune - sie nach den Sternen navigieren."

Nun ja, die Tiere sind auch nicht blöd und versuchen soviel Energie wie möglich zu sparen. Also folgen sie den bevorzugten Luftströmungen und genau das tun auch Menschen, die WKAn aufstellen. (Äquivalent folgen noch heute viele Straßen alten Handelsrouten.)
Aber eigentlich ist die Lösung doch ganz einfach: Wenn Zugvögel durchkommen, dann bleiben die Rotoren eben stehen. So lange dauert es ja nun auch nicht, bis die Vögel durchgezogen sind. Die Daten sind ja eigentlich bekannt, man kann also im Voraus planen.
Und im Prinzip gilt das gleiche für WKAn in den Einflugschneisen von Fledermäusen, auch da kann man die "Stoßzeiten" ermitteln und dann bleiben die WKAn eben stehen. Wenn man will, kann man eine brauchbare Lösung finden.

Wobei ich sagen muss, dass mir diese Bigotterie der Öko-Fraktion gehörig auf den Keks geht: Bauprojekte wegen Juchtenkäfern stoppen, aber Vogel- und Fledermausschreddern von ungünstig aufgestellenten WKAn ohne Widerspruch akzeptieren. Das passt nicht zusammen. Zumal Lösungen für WKA und Flugtierwelt auch bei bestehenden Anlagen möglich sind.

@ karlheinz gampe

Zitat:"schon immer sind Tiere an Windmühlen verletzt oder zu Tode gekommen."

Nur war früher das Verhältnis Windanlage / Tiere anders und es gab noch keine Ökos, die immer und überall Tierschutz propagieren, außer bei ihrer gelieben Windmühle.

Zitat:"Hirnlose, denen das früher egal war, regen sich plötzlich auf."

Es ist doch anders rum: Die, die sich sonst wegen jedem Juchtenkäfer aufregen, halten bei Schredder-WKAn die Klappe.

Zitat:"Anders ist es allerdings zu sehen, dass der Strompreis steigt durch miserable Lobby- Politik. statt zu fallen."

Da muss ich widersprechen: Die Lobbyarbeit war hervorragend. Denn die Endkunden sind immer noch bereit, einen unnötig hohen Preis zu zahlen, nur weil sie glauben, damit der Umwelt und der Natur etwas Gutes zu tun. Dass in Wirklichkeit von den ganzen Mehrkosten nur die Klientel bestimmter Parteien profitiert, dring gar nicht zum Endkunden durch. Das ist Lobbyarbeit vom feinsten.

@ Hans Diehl

Zitat:"Im Gegensatz zum Autor kann ich aus der Praxis berichten."

Danke, Praxisberichte sind immer interessant.

Zitat:"Wir bekommen alljährlich Meldungen von Tauben die unter den Leitungen tot aufgefunden wurden."

Sind die Todesursachen bekannt?

Zitat:"Unter Windrädern wurde uns bis jetzt noch keine gemeldet."

Ich würde mal vermuten, dass die sich bewegenden Rotoren als mögliche Raubvögel interpretiert werden und die Tauben denen deshalb ausweichen.

Zitat:"Bei klarem sonnigen Wetter sind die relativ dünnen Drähte sehr spät von den Tieren zu erkennen,"

So ein Leiterseil hat einen Durchmesser von 4 cm und die phasenführenden Seile haben weit über 1 Meter Abstand zu einander. Würde mich interessieren, was den Tieren da gefährlich wird, also die Todesursachen. So richtig kann ich mir da nichts vorstellen (was nicht bedeutet, dass ich Ihre Worte bezweifele). Brechen sich die Tiere an den Leiterseilen oder bei einem durch Hängenbleiben verursachten Absturz das Genick?

@ Dichter Tatenlos

Danke für die Infos aus der Praxis. Es ist genau das, was mir an der Energiewende so ultrasauer aufstößt: Man macht einfach, denkt nicht nach, genehmigt wie es gerade opportun ist und schert sich einen Dreck um die Konsequenzen, solange andere die tragen müssen. Wenn man mehr Sorgfalt bei der Aufstellung von WKAn hätte walten lassen, dann hätte man mit Sicherheit viele dieser Probleme vermeidbar können. Die Routen von Zugvögeln sind bekannt und die Wohnhöhlen der meisten Fledermäuse auch. Ebenso müsste man nur genügend Abstand zu den Lebensräumen geschützter Vögel halten (berichtigen Sie mich bitte, wenn ich falsch liege), die ganzen Daten sind doch vorhanden und wenn nicht, ermittelbar.

Warum wird gerade bei Bauwerken, die doch angeblich dem Umweltschutz dienen sollen, so wenig auf Umweltschutz geachtet? Weil ein umweltschützendes Bauwerk per Definition keine Umweltschäden anrichten kann? Also ein "liebes" Bauwerk nicht "böse" sein kann?
Ich denke, wir sind uns einig, dass hier Ideologie das Ruder übernommen hat.

Ideologiefreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Dirk S

@ SchlafKindleinSchlaf

Zitat:"Erstmal danke für die Erklärungen zu den Windrädern."

Bitte. Als Küstenbewohner hat man mit den Dingern zwangsweise zu tun. Die wachsen hier überall aus dem Boden. ;-)

Zitat:"Mit Glyposat wird das meine Meinung nicht ändern. Es ist umstritten."

Nun ja, soviel wie nötig, so wenig wie möglich und nach ordentlichen Alternativen forschen. Und das, was die "Bio"-Landwirtschaft verwendet (Kupferverbindungen und damit giftige Schwermetalle) ist keinen Deut besser. Nur eben nicht Glyphosat, das im Boden biologisch abgebaut wird, während Schwermetalle im Boden verbleiben..

Zitat:"Nicht umsonst mehren sich Krebs u. andere Erkrankungen wie will man das erklären."

Die Anzahl der Krebserkrankungen korreliert mit dem Alter, wir werden im Schnitt älter, folglich erkranken auch mehr Menschen an Krebs. Gesellschaften mit vielen Krebsfällen haben hohe Lebenserwartungen, in Gesellschaften mit wenigen Krebserkrankungen stirbt man jung.

Gesunde Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Meier's Hand; Olle's Werner; Becker's Heinz ;
Weber's Otto

Wenn Sie das nächste mal einen meiner Kommentare entdecken,

* denken Sie Bitte NICHT an einen rosaroten Elefanten,
* lesen Sie bitte NICHT weiter.

MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Dichter tatenlos sagt.

Haustauben findet man Tatsächlich weniger unter Windrädern.

@ Dichter tatenlos.
In meinem Beitrag geht es nicht um Tauben, die so ums Haus fliegen, sondern um die sogenannten „Rennpferde“ des kleinen Mannes nämlich Brieftauben.

Wenn die mit 100 und mehr Stundenkilometer auf einem Wettflug heimwärts fliegen, sind ochspannungsleitungen mit den relativ dünnen Drähten eine viel größere Gefahr als die sich bewegenden Windräder.

Haben Sie schon mal unter Hochspannungsleitungen nach verunglückten Greifvögeln Ausschau gehalten.???

Für geschützte Wildvögel die mehr oder weniger von Ast zu Ast fliegen halte ich so wohl Hochspannungsleitungen als auch Windräder für weniger gefährlich. Bei Greifvögeln ist das anders. Wenn die im Jagdfieber – z.B. zu Hause in Wohngebieten, unseren Brieftauben hinterher sind – habe ich schon welche an Hauswänden zerschellen sehen,


Ich habe übrigens nichts mit der Windlobby zu tun, wundere mich halt nur wenn bei dieser Betrachtung ausschließlich die Windräder für solche Unfälle verantwortlich sein sollen, und die größte Gefahr, nämlich die dünnen Drähte der Hochspannungsleitungen kein Thema sind wenn es um Vogelschutz geht.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Dirk S 05.04.2018 - 17:05

Erstmal danke für die Erklärungen zu den Windrädern.

Mit Glyposat wird das meine Meinung nicht ändern. Es ist umstritten.

Wir müssen zur Natur zurück. Um sie zu erhalten. Fauna, Flora und die Gesundheit. Nicht umsonst mehren sich Krebs u. andere Erkrankungen wie will man das erklären. 40 Jahre ist eine lange Zeit aber, nichts lässt sich ausschliessen und eine entgültige Garantie gibt es nicht. Gegen die Natur kann man arbeiten, aber irgendwann wird sich das rächen.

Mit den anderen ist mir schon klar, es heisst nicht umsonst heisst es; Geld regiert die Welt.
Und nein ich glaube sie lassen uns die Antworten nicht wissen.

Ja und da geb ich Ihnen wieder recht.
Lg

Gravatar: Dichter Tatenlos

Als Feldornithologe seit Jahrzehnten kann ich die Worte des Herrn Dr. Klaus Peter Krause nur bestätigen. Und es sind noch sehr konservative Angaben. Es gibt bedeutend höhere Zahlen. Haustauben findet man tatsächlich weniger unter Windrädern. Dafür mehr geschützte Wildvögel. Insbesondere auch Greifvögel. Jeder Wissenschaftler, der konkrete Untersuchungsergebnisse äußert, wird von den herrschenden Systemfunktionären bekämpft. Es drohen Streichung von Forschungsgeldern, Publizierungsverbote (man lehnt einfach ohne Begründung ab) und die typischen kriminellen Methoden der Windkraftlobby (Literaturhinweis: Der Kriminalist, Nr. 04/2006 ab Seite 162 – bereits damals sehr erhellend!).

Der BUND Sachsen bezeichnete Windkraftanlagen einst als „Ökologische Monster“. Dann gab es einen Maulkorb. Damals waren die Anlagen noch bedeutend kleiner. Und nicht Offshore. Und durften auch nicht wie heute in Naturschutzgebieten einschließlich Waldrodung gebaut werden.

Ideologisch bedingte Sprachverbote, Forschungsverbote, Repressalien, parteiische Subventionen und Gesinnungslobby. Es fühlt sich nicht nur wie DDR 2.0 an, es ist DDR!

Gravatar: Dirk S

@ SchlafKindleinSchlaf

Zitat:"Bienen sind „systemrelevant“, Ja sind sie genauso wie jedes andere Tier in der freien Natur und im ökologischem Kreislauf."

Im wirtschaftlichen Sinne sind vor allem Bienen "systemrelevant". Die anderen Viecher weniger.

Zitat:"Ich denke da an Glyphosat, das wurde wieder durchgewinkt."

Mir ist Glyphosat lieber als so ein neumodisches Öko-Pflanzenschutzmittel. Einfach, weil man Glyphosat seit über 40 Jahren kennt und Erfahrung mit dem Umgang und auch seinen Auswirkungen (und damit deren Begrenzung) hat. Bei den kupferbasierten Öko-Pflanzenschutzmitteln hat man das alles nicht.

Zitat:"Diese Windkraftanlagen zerschlagen nicht nur Vögel, sie verteiben sie auch , durch den Schattenschlag reagieren die Tiere mit Fluchreflex da sie denken , das ein Raubvogel in der Nähe ist."

Wenigstens werden die nicht geschreddert.

Zitat:"Sie verschandeln unsere schöne Landschaft."

Ja nun, entweder man will EE, dann muss man dem Stangenspargel vor der Haustür eben leben. Andersrum gilt: Keine WKA, keine EE.

Zitat:"Und ob die wirklich effektiv sind , kann ich nicht sagen."

Wenn der Wind weht, sind die Neueren ganz ok.

Zitat:"Sie brauchen Wind,der auf See meineserachtens stets gegeben ist."

Nö. Dem ist nicht so.

Zitat:"Nur wie stehts hier auf dem Land?"

Wie auf dem Wasser: Mal bewegt sich die Luft, mal ist sie faul und bewegt sich nicht.

Zitat:"Da ist es ja nicht immer so, oft seh ich diese hässlichen Dinger stehn, muss dann doch sicherlich mit Strom betrieben werden?"

Nein. Nur bei den Off-Shore-Anlagen müssen bei langen Standzeiten die Rotoren in Bewegung gehalten werden, damit die nicht festgammeln. Im Normalbetrieb gibt es da keine Probleme, auch nicht bei Windstille. Und bei On-Shore-Anlagen braucht man gar nichts extra bewegen.

Zitat:"Warum schweigen die Naturschutzverbände?"

Weils Vögel und keine Juchtenkäfer sind? Nein, die Energiewende hat für die solange einen höheren Stellenwert, bis alle konventionellen Kraftwerke vom Netz sind. Erst dann werden sie über die geschredderten Vögel jammern.

Zitat:"Nun warum haben sich die Grünen von ihren eigendlich Zielen entfernt?"

Weil es nun so schöne Diäten und Staatspöstchen für altgedienete Parteimitglieder gibt. Geld zieht immer. Auch Ökos sind käuflich.

Zitat:"Warum wird Glyphosat immer wieder zugelassen?"

Weils sinnvoll ist. Siehe oben.

Zitat:"Vielleicht sollte man mal bei Naturschutzverbänden anfragen."

Lassen Sie uns die Antworten wissen?

Zitat:"In einer Zeit wie dieser wundert mich nichts mehr, das Vertrauen ist eh hin."

Wir leben in einer Zeit, in der Ideologie über alles gestellt wird. Dass ideologische Wünsche nicht die physikalische Realität ersetzen können, nun ja, verstehen nun mal nicht alle. Dummerweise ist das in DE bei den politischen Entscheidungsträgern auch so.

Windige Grüße,

Dirk S

Gravatar: Werner Olles

Herrn Gampes Vergleich der naturzerstörenden und jeden Ästheten und echten Naturfreund anekelnden Windrädern mit "Windmühlen" ist der Witz des Jahres. Aber vermutlich hat er auch noch nie davon gehört, wie gesundheitsschädlich diese monströsen Bauwerke für Menschen sind, denn hunderttausende zerschredderte Vögel und Fledermäuse sind ihm ja sowieso sch...egal.

Gravatar: Heinz Becker

@HPK:

Danke, ich habe Ihr diesbezügliches Statement nicht gelesen, war aber auch eine Weile im Ausland unterwegs.

Ich bin SEHR beruhigt, dass Sie nicht Professor sind.

Gravatar: Hans Diehl

Im Gegensatz zum Autor kann ich aus der Praxis berichten.

Ich bin seit über 40 Jahre Vorstand eines Brieftaubenvereins.
Wir nehmen mit unseren Tieren jährlich von April bis September an Wettflügen über mehrere 100 Km teil.

Beim nach Hause fliegen sind die größten Hindernisse für unsere Tauben die Hochspannungsleitungen. Wir bekommen alljährlich Meldungen von Tauben die unter den Leitungen tot aufgefunden wurden. Unter Windrädern wurde uns bis jetzt noch keine gemeldet.


Bei klarem sonnigen Wetter sind die relativ dünnen Drähte sehr spät von den Tieren zu erkennen, während die rotierenden Windräder viel früher aus der Ferne schon auszumachen sind, und umflogen werden können.

Gravatar: karlheinz gampe

Windmühlen sind keine neue Technik und schon immer sind Tiere an Windmühlen verletzt oder zu Tode gekommen. Auch in Wassermühlen am rauschenden Bach kommen Tiere zu Tode. In der Schiffahrt kamen und kommen sogar viele Menschen um, soll es deshalb keine Seefahrt mehr geben? Hirnlose, denen das früher egal war, regen sich plötzlich auf. Krank ! Anders ist es allerdings zu sehen, dass der Strompreis steigt durch miserable Lobby- Politik. statt zu fallen.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Bienen sind „systemrelevant“, Ja sind sie genauso wie jedes andere Tier in der freien Natur und im ökologischem Kreislauf. Ich denke da an Glyphosat, das wurde wieder durchgewinkt.

Diese Windkraftanlagen zerschlagen nicht nur Vögel, sie verteiben sie auch , durch den Schattenschlag reagieren die Tiere mit Fluchreflex da sie denken , das ein Raubvogel in der Nähe ist.

Sie verschandeln unsere schöne Landschaft.

Und ob die wirklich effektiv sind , kann ich nicht sagen.Dazu müsste man sich damit beschäftigen.
Sie brauchen Wind,der auf See meineserachtens stets gegeben ist. Nur wie stehts hier auf dem Land? Da ist es ja nicht immer so, oft seh ich diese hässlichen Dinger stehn, muss dann doch sicherlich mit Strom betrieben werden?

Warum schweigen die Naturschutzverbände? -
Nun warum haben sich die Grünen von ihren eigendlich Zielen entfernt?
Warum verweigert man Spenden ?
Warum wird Glyphosat immer wieder zugelassen?
Ich könnte hier noch Stunden Fragen stellen.
Beantworten können das nur die zuständigen Stellen.
Vielleicht sollte man mal bei Naturschutzverbänden anfragen.

In einer Zeit wie dieser wundert mich nichts mehr, das Vertrauen ist eh hin.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans-Peter Klein 05.04.2018 - 11:33
>>P.S.: Zu Ihrer Beruhigung: Auch ich habe 3 respektable, abgeschlossene Berufsausbildungen (keine Geisteswissenschaften) und >33 Jahre Berufserfahrung, vom Handwerk, über Industrie, Forschung (natürlich EE)
und kenne mich auch im Weinbau aus<<.

???????????????

Körperlich sich farblich auswirkende „Elektrotechnik“ war auch dabei?

Zur Erzielung einer roten „Glühbirne“ reichen ja auch nur Grundkenntnisse in der oralen Anwendung des Weinbau-Produktes aus.

Uuuh! Und das heißt jetzt ….. FORSCHUNG…….

Gravatar: Hand Meier

@ Herr Olles

Es ist eine Schande wie sich die Schreiber HPK & Co, zu Protagonisten des Blödsinns machen, um gegen jede Vernunft anzustinken.
Ich lese deren Beiträge grundsätzlich nicht mehr, denn es fängt mit persönlicher Beleidigung an und endet in Selbstverherrlichung, also einer neurotischen Macke.
Es macht keinen Sinn sich mit solchen Personen zu befassen, es sind „Zeit-Diebe“ denen ein entspanntes, zufriedenes Leben nicht gelingt und „im Technischen“ bleiben sie rein emotional, also ohne fachliche Kompetenz. Sie reagieren lediglich auf die Beiträge von Herrn Dr. Krause oder Dipl. Ing. Limburg mit Hass und Wut, so als ob sie aus Dummheit viel eigenes Anlagegeld an die Energiewende-Spekulanten, schon verloren gehen sehen. Jedem der kein Spinner ist muss doch bewusst sein eine „Quoten-Tussi-Politik“ mit „Klima-Rettungs-Solar- & Wind-Mühlen-Subventions-Kosten-Politik“ schafft größte Abhängigkeiten, von Berufsfunktionären die in Berlin vortäuschen Politiker zu sein. Wenn ich zusammenzähle was sich da abspielt, sehe ich Millionäre im Tarnanzug https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4 denn da findet zusammen was die deutschen Stromverbraucher als Wirtsorganismus missbraucht https://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/ und ich wette, alle Beteiligten haben ein anonymes Briefkasten-Auslands-Konto wo sie die Millionen an Schmiergeldern für diese Lobby-Gesetzgebung anhäufen.
MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Heinz Becker

Zum wiederholten Male:
Bitte verwechseln Sie mich nicht mit meinem Namensvetter von der Uni FfM Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Klein.

MfG, HPK
P.S.: Zu Ihrer Beruhigung: Auch ich habe 3 respektable, abgeschlossene Berufsausbildungen (keine Geisteswissenschaften) und >33 Jahre Berufserfahrung, vom Handwerk, über Industrie, Forschung (natürlich EE) und kenne mich auch im Weinbau aus.

Gravatar: Heinz Becker

@HPK: Und wieder einmal das typische HPK-Gesülze. Meinen Sie wirklich, Ihre Auslassungen werden besser, wenn Sie sie gebetsmühlenartig wiederholen und Herrn Krause nun auch noch beleidigen? Sind Sie wirklich Professor? Dann sollten Sie vielleicht die alte Weisheit "Schuster bleib bei Deinen Leisten" beherzigen, denn Sie blamieren sich hier wegen ihres technischen Unverständnisses (und Unwissens) nach Strich und Faden und werfen ein miserables Licht auf alle anständigen, nach den Regeln der DFG praktizierenden Professorinnen und Professoren.

Gravatar: Ede Wachsam

Oha hier sind ja auch wieder so Umweltretter, Klimafuzzis und Ökofreaks am Gange. Die haben nur einen Denkfehler, die glauben tatsächlich man könne nach 6. 000 Jahren Verschmutzung diesen Planeten noch retten. Die Krankheit die der hat ist unheilbar aus menschlicher Kraft denn es sind ca. 7,5 Milliarden Menschen, daher ist diese jetzige Weltzeit auch, wie die Bibel es lehrt, zu Ende. Jetzt kommt die große Abrechnung und danach wird es 1.000 Jahre Frieden geben und danach geht dieser Planet ins Feuer. Wörtlich hier in 2. Petrus 3,1-13
1 Dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, ihr Lieben, in welchem ich euren lauteren Sinn erwecke und euch erinnere,
2 dass ihr gedenkt an die Worte, die zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten, und an das Gebot des Herrn und Heilands, das verkündet ist durch eure Apostel.
3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen
4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.

Anmerkung:
(Nun das war vor 2.000 Jahren vielleicht noch so, heute stimmt das nicht mehr, denn als ein hirnrissiges Eingreifen des Menschen, des künstlich, durch die Chemtrails, erzeugte trübe Wetter, was das Klima retten soll, welche Tag und Nacht ihr Gift weltweit in die obersten Schichten der Atmosphäre ablassen, hat schon dazu geführt, dass es so gut wie kein normales Wetter mehr gibt und die Sonne nur noch sehr selten scheint. Chemtrails, das sind die sog. „Kondensstreifen“, welche natürlich nur so aussehen, denn die lösen sich oftmals stundenlag nicht mehr auf und bestehen aus Strontium, Barium, Mangan und Aluminium. Normale Kondesstreifen sind 1. Sehr viel kürzer und beliben2. Nur einige Minuten am Himmel, denn die Abgase der Triebwerke bestehen zum größten Teil aus Wasserdampf der in der großen Höhe gefriert. Der Rest sind Verbrennungsgase, welche aber auch sehr schnell unsichtbar werden. Nicht so die Chemtrails, Dieses Dreckszeug kommt natürlich mit dem Regen wieder auf die Erde, verseucht den Boden und daran sind bereits zig Milliarden von Insekten und zwangsläufig danach auch viele Klein- und Singvögel umgekommen. Den Rest besorgen die von den bekloppten Grünen besonders geschützten Raben und Krähenvögel welche im Frühjahr viele Jungvögel fressen, weil die auch Not leiden und damit die Vogelwelt der Singvögel noch weiter dezimieren. Na ja und dass diese elenden Landverschandelungsmaschinen wie beschrieben auch grausame Ernte unter diesen Tieren halten, dürfte inzwischen bekannt sein.)
Anmerkung Ende

5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort;
6 dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet.
7 So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer**, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.
8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze zerschmelzen**, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und gerechtem Wesen,
12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.**
13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt. Offenbarun Kap 22

** Wenn die Elemente zerschmelzen kann dies nur durch atomares Feuer geschehen. Schmelzen ist eine Sache, Zerschmelzen aber bedeutet sie werden Rückstandsfrei verbrennen.

Wenn man dann die durch Solaranlagen verschandelten Großflächen der Landschaft sieht und weiß , dass unsere Grundlastenergie durch diesen Murks nicht gedeckt werden kann, weil Wind und Sonne oft nicht verfügbar sind, vor allem Sonne wird immer rarer, müssen wir Normalbürger auch noch diese Schrottanlagen finanzieren, damit die grünen Ökofreaks und andere Polit geförderte Geldsäcke die sich da eingekauft haben, satte Gewinne machen und andererseits viele Familien ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können.
Daher frage ich hier, wie blöde muss man eigentlich sein, die modernsten Kernkraftwerke der Welt ohne Not abzuschalten und die Grundlast jetzt von dreckigen Kohlekraftwerken oder Gaskraftwerken zu sichern und das nur, weil am anderen Ende der Welt ein Staat solche Atomkraftwerke ins Erdbebengebiet gebaut hat? Wenn man dann auch noch die Autos mit Strom fahren lassen will, frage ich mich, woher die den nehmen wollen, ganz davon abgesehen dass der Bau der Batterien unglaublich viel Energie verbraucht und auch noch die Umwelt massiv schädigt. Dagegen bläst ein Diesel mit gutem Filter fast frische Luft aus dem Rohr. Was glauben eigentlich diese Clowns was passiert wenn im Winter das Netz zusammenbricht, weil die Konzepte einfach nicht
funktionieren können, weil sie noch lange nicht ausgereift sind? Da wird es ncihbt nur viele Tote geben, sondern auch Handel und Wandel werden zusammenbrechen. Dann gibt’s nichts mehr bei ALDI, REWE und EDEKA.

Nein um diesen Planeten zu retten ist es längst viel zu spät, da geht nichts mehr. Gottes Angebot liegt auf dem Tisch für Zeit und Ewigkeit, wer es verachtet ist so oder so erledigt und hat sich selbst verurteilt.

Gravatar: Werner Olles

Die Beiträge von Herrn Gampe und Herrn Klein sind unter aller Kanone!. Soviel Zynismus, Brutalität, Ignoranz und Haß auf unsere tierischen Mitgeschöpfe habe ich bislang noch nicht erlebt. Und das alles, damit sich ein paar grüne Lumpen eine goldene Nase verdienen und Deutschland ein Dienstleistungsunternehmen machen, in dem auch Analphabeten aus Anatolien und Somalia bar jeglicher handwerklichen und technischen Kenntnisse in bissel herumwerkeln können. Die gesamte aufgeblasene und ebenso sauteure wie völlig sinnlose Energiewende dient doch nur dazu den Morgenthauplan zu vollenden: Ein Traumziel links-grün versiffter Ideologen.

Gravatar: Duffy

@karlheinz gampe: mit Verlaub, Sie faseln. Werden auch Igel aus eigener Unachtsamkeit überfahren, weil die Evolution ihnen in Millionen von Jahren (so lange gibt es Igel schon), nicht beigebracht hat, daß Asphaltstraßen zwar warm, aber gefährlich sind? Haben Sie schon einmal als Sportsegler versucht, einem Rotorblatt auszuweichen? Nicht ganz zufällig stehen die Windräder in Vogelfluglinien und Zugvögel fliegen nun einmmal vorzugsweise nachts weil - man höre und staune - sie nach den Sternen navigieren. Außerdem sind sie in Schwärmen unterwegs, wenn nicht sogar im Formationsflug (um Energie zu sparen). Versuchen Sie, als Mensch, einmal ganz schnell auszurechnen, wie weit man von der Route abweichen muß, damit der ganze Schwarm durchkommt.
Übrigens können Kinder frühestens ab zehn Jahren die Geschwindigkeit von nahenden Fahrzeugen einschätzen, deshalb gibt es Schülerlotsen. Hunde und Katzen haben keine Chance es zu lernen, auch nicht mit "Training". Wenn's dann Leichen gibt, ist doch nicht die Schuld der Straßenbauer bzw. der Autofahrer, oder etwa doch?

Gravatar: karlheinz gampe

Man kann keinen Unfall von Vögeln, die aus eigener Unachtsamkeit in ein Windrad fliegen nicht mit der Vergiftung der Bienen mit Umweltgiften vergleichen. Desweiteren arbeiten Bienen für das Überleben der Menschen.(Honig, Wachs und Bestäubung unserer Pflanzen sonst gibt es nix zu ernten.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Was geht eigentlich in Ihnen vor Dr. Krause, hier dermaßen flach auf den Putz zu hauen? Sind Sie bereits dem Altersstarrsinn verfallen?

"Töten aus niedrigen Motiven" - "Morde aus niedrigen Motiven" -
billiger, polemischer geht's nicht.
Diesmal haben Sie sich die Windenergie aufs Korn genommen und da ist Ihnen wohl jetzt jedes Mittel recht?

Sie zitieren einen Herrn Dr. Bruer, was der zum

"Sog durch Turmschatten, ... wenn ein Rotorblatt hinter dem Turm vorbei saust"

schreibt, betrifft vielleicht (?) die Lee-Läufer, jetzt sind aber >98% der Anlagen Luv-Läufer, sie laufen VOR dem Turm. Und dann ?
Dann ist's halt nicht der Sog, dann ist's halt der Überdruck, sprich:
Unseriöse, willkürliche Meinungsmache, was Sie hier betreiben.

Wieviele Tiere kommen und kamen bisher durch Autoverkehr, Flugplätze, durch Zersiedelung, durch Chemie-Agro-Technik, durch Schadstoffe in Boden, Wasser, Luft ums Leben?

All dies müssen wir sachlich vorbehaltlos anschauen, mögliche Lösungs-Alternativen gegeneinander abwägen.

Ihre Polemik ist das Gegenteil von sachlicher Information, mit dem eigentlichen Ziel:

* Renaissance von Kernenergie und Kohleenergie, der fossilen Primärenergien bei Verkehr und Wärme.
Darum geht's Ihnen, die Natur ist Ihnen doch wurscht.

Wenn dies der neue AfD-Ton auch im Bundestag werden sollte,
... es gibt immer (!) Alternativen, vor allem :
unter den Protest- und Wechselwählern (> 60%).

MfG, HPK

P.S.: Die Windenergie hat an den 10 windreichsten Tagen dieses Jahres 2018 bereits zwischen 40 - 57 % zur bundesweiten Deutschen Stromerzeugung beigetragen, ein neuer Spitzenwert.

Wie hieß es noch in den '80ern und '90ern seitens der Big-Four::
Dann gehen uns die Lichter aus.

Von wegen:
Durch die EE ist schon vielen ein Licht aufgegangen !

Gravatar: Duffy

"Grüne" und Islamisten haben nicht nur die Farbe gemeinsam. Beide täuschen die Öffentlichkeit über ihre wahren Absichten und lügen, was ihre Motive betrifft.
Es ist mir seit vielen Jahren ein Rätseln, warum Naturschutzverbände nicht schon längst gegen diese Schwindelpartei rebellieren.

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