Der Abbau von LITHIUM für Elektrofahrzeuge ist unglaublich umweltschädlich...

...und so weit von „grün“ entfernt, wie man sich nur vorstellen kann.

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Das hier ist jetzt nichts Neues, aber es ist eine gute Erinnerung daran, wie schädlich der Lithiumabbau für die Umwelt ist:

 

Elektrofahrzeuge werden als die Lösung zur Bekämpfung des „Klimawandels“ angepriesen. Die Regierungen schaffen derzeit Anreize für die Produktion von Elektrofahrzeugen und bestrafen gleichzeitig die Industrie für fossile Brennstoffe. Der Abbau von Lithium für Elektrofahrzeuge ist jedoch unglaublich umweltschädlich und so weit von „grün“ entfernt, wie man es sich nur vorstellen kann. Ganz zu schweigen davon, dass die meisten der heute produzierten Lithium-Ionen-Batterien aus China stammen und einen wasserintensiven Abbau erfordern, der die natürliche Umwelt in Australien, Argentinien und Chile verwüstet. Der Prozess erschöpft das Grundwasser und hinterlässt giftige Abwässer, die Felder verseuchen und die Tierwelt schädigen. Der Abbau ist auch nicht frei von Kohlendioxid. Bei jeder Tonne Lithium, die abgebaut wird, werden 15.000 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt.

Die Gewinnung von Lithium für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien birgt ernsthafte Umweltrisiken.

Bei der Gewinnung von Lithium aus Salzminen müssen die Bergleute in die Salzebenen bohren und eine salzige, mineralreiche Sole abpumpen. Die Sole wird in großen Becken gelagert, damit das Wasser verdunsten kann. Wenn die Sole verdunstet, hinterlässt sie einen Schlamm aus Kalium-, Mangan-, Borax- und Lithiumsalzen, der weiter herausgefiltert werden muss. Dieser Prozess verschmutzt die nahegelegenen Grundwasserleiter und senkt den Grundwasserspiegel, wodurch die Wasserquellen in der Umgebung beeinträchtigt werden.

Der Lithiumgewinnungsprozess dauert mehrere Monate, verdrängt wertvolle Wasserressourcen und hinterlässt eine giftige Spur von Abwässern in der lokalen Umwelt. Um eine Tonne Lithium zu gewinnen, werden etwa 2 Millionen Liter Wasser benötigt. Wenn Bergbauunternehmen in Länder wie Chile vordringen, verbrauchen sie einen Großteil des Wassers in der Region, was sich ungerechterweise auf kleine Gemeinden auswirkt.

Nach Angaben des Institute of Energy Research ist die Stadt Salar de Atacama in Chile einer der trockensten Orte der Erde, und dennoch dürfen die Bergbauunternehmen 65 % des Wassers in der Region verbrauchen. Nach der Entnahme der Sole aus den Salinen sinkt der Grundwasserspiegel automatisch und unterbricht den natürlichen Wasserfluss, der für Brunnen und die Landwirtschaft benötigt wird. Diese großflächigen Störungen können immer auf den „Klimawandel“ geschoben werden, während die Lithium-Bergbauindustrie ohne Rücksicht auf die Umweltschäden, die sie anrichtet, vorprescht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wasserqualität, Wildtierpopulationen und Ernten werden durch den Lithiumabbau beeinträchtigt

Die zur Gewinnung der Sole erforderlichen giftigen Chemikalien werden letztendlich in die lokale Umwelt entsorgt, wo sie Bäche, Pflanzen, Wildtiere und lokale Ökosysteme verseuchen. Die giftigen Chemikalien, zu denen auch Salzsäure gehört, treten aus den Verdunstungsbecken aus und verschmutzen die nahe gelegene Wasserversorgung. Außerdem wird durch die großen Tagebaue Arsen in die nahe gelegenen Bäche und Flüsse geschwemmt, wo es sich schließlich auf landwirtschaftlichen Flächen ablagert und von den Pflanzen aufgenommen wird. Diese flussabwärts gerichtete Verschmutzung ist auch für die Tierwelt gefährlich. So wurde zum Beispiel im Mai 2016 der Liqi-Fluss durch die Gangizhou Rongda Lithium-Mine verschmutzt. Die Folge waren tote Fische, Yaks und Kühe.

Beim Lithiumabbau im Salar de Atacama werden pro Sekunde mehr als 1.700 Liter lithiumhaltige Sole verdrängt. Dies führt dazu, dass die Seen schrumpfen und die lokalen Flamingo-Populationen, die auf das Becken als Nahrungs- und Brutstätte angewiesen sind, aussterben. In Argentinien führte der Lithiumabbau zu einer spürbaren Verschmutzung der nahe gelegenen Bäche, die zur Fütterung des Viehs und zur Bewässerung der Felder genutzt wurden. Die Bewohner des Salar de Hombre Muerto stellten fest, dass sich der Grundwasserfluss verändert hatte, wodurch die Wasserressourcen schwanden. Sie stellten auch fest, dass das Süßwasser mit salzhaltiger Sole verunreinigt war, was das lokale Ökosystem destabilisierte und sich negativ auf den Vogelzug und die Lama-Populationen auswirkte, auf die die indigenen Gemeinschaften für ihr wirtschaftliches Überleben angewiesen sind.

„Wie jeder Bergbauprozess ist auch dieser invasiv, vernichtet die Landschaft, zerstört den Grundwasserspiegel und verschmutzt die Erde und die örtlichen Brunnen“, sagte Guillermo Gonzales, der bereits 2009 an der Universität von Chile über die Probleme mit Lithium referierte. „Das ist keine grüne Lösung – es ist überhaupt keine Lösung.“

https://www.naturalnews.com/2022-09-21-lithium-mining-for-electric-vehicles-destroys-environment.html#

Es ist eines der großen Mysterien dieser Welt, warum die grüne Bewegung im Allgemeinen nicht aktiv dagegen vorgeht.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/10/13/lithium-mining-for-electric-vehicles-is-incredibly-destructive-to-the-environment-and-about-as-far-from-green-as-you-can-imagine/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans Diehl

Hallo Tom aus Sachsen.

H.P. Klein hat doch nicht von Mengen geschrieben, sondern nur die Frage gestellt,

Zitat:
Warum ist der Lithium-Abbau nur "für Elektrofahrzeuge" besonders umweltschädlich, wie im Titel besonders hervor gehoben ? Zitat Ende.

Für alle anderen Verwendungsarten, ist das doch auch.. „schädlich“, ..oder soll das keiner erfahren, damit der Schlag auf die E-Autos nicht zu sehr abgeschwächt wird.

Wenn die Schädlichkeit schon so detailliert betrachtet wird, sollte man auch den Schaden/Nutzen Effekt erwähnen, und da dürften die E-Autos gegenüber allen anderen Schädlingen klar im Vorteil sein, wenn sie künftig mit Strom aus Sonne und Wind betankt werden.

Gravatar: Tom aus+Sachsen

Hallo @Veronica Dahlberg - dem haben Sie es aber gegeben ! Natürlich macht das einen Unterschied ob man Lihtium gramm - oder kilogrammweise braucht. Sie sind schon eine kluge Dame, mein Kompliment !

Gravatar: Veronica Dahlberg

@HPK , aufs Neue beweisen Sie, daß Sie nichts wissen oder wisssen wollen und nur gern provozieren.

Je nach Anwendung variiert die Grösse von Akkus und Batteriepaketen erheblich. Für die Batterie eines Smartphones werden nur rund 3 Gramm Lithiumcarbonat benötigt, für die eines Notebooks 30 Gramm. Demgegenüber schlägt das Batteriepaket eines durchschnittlichen Elektroautos mit 20 kg zu Buche.

Gravatar: Hans-Peter Klein

(V3):

Warum ist der Lithium-Abbau nur "für Elektrofahrzeuge" besonders umweltschädlich, wie im Titel besonders hervor gehoben ?

Wenn schon, denn schon.

Lithium findet sich in allen Akkus, in jedem Laptop, bei Akkuwerkzeugen und macht etwa gut 1/3 des Lithium-Verbrauchs aus.
Ein weiterers 1/3 geht auf Glas und Keramik.
Weitere große Anteile finden sich in Schmiermitteln, Klimaanlagen, in Metallen und Kunststoffen und weiteren Anwendungen.

Der Artikel ist mal wieder von einem US-amerikanischen Schreiberling verfasst worden, da ist cherry picking (Rosinen Pickerei) an der Tagesordnung um einen Sachverhalt in eine gewünschte negative Perspektive zu rücken (bei uns auch).

Jeder Anwender/Konsument/Verbraucher sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen, inwiefern er am weltweiten Lithium-Abbau beteiligt ist, bevor er auf einen vermeintlichen Sündenbock (E-Antriebe) sein eigenes unangemessenes Verbraucherverhalten projizieren kann.

MfG, HPK"

Gravatar: fishman

Also geht es bei den E Autos nicht um die Umwelt sondern um die totale digitale Kontrolle jedes Einzelnen.

Gravatar: Werner Hill

@ M. Rahrbach

Da stimme ich Ihnen voll zu! Die Grünen schwadronieren im Auftrag und unterstützt von fremdgelenkten Medien über Klimarettung und - was wirklich Sinn macht - der Umweltschutz - ist Nebensache.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

Der Abbau von LITHIUM für Elektrofahrzeuge ist unglaublich umweltschädlich...
...und so weit von „grün“ entfernt, wie man sich nur vorstellen kann.“ …

Was für die Grünen aber völlig schnuppe ist, weil die Umwelt auch im Kampf gegen China ebenso wenig eine Rolle spielt
https://www.focus.de/politik/nachhaltige-zukunft-der-eu-von-der-leyens-lithium-deal-im-kampf-gegen-china-kommt-jetzt-die-umwelt-unter-die-raeder_id_24458284.html
wie der Krieg der Nato gegen Russland???
https://www.wsws.org/de/articles/2022/05/03/pers-m03.html

Gravatar: Matthias Rahrbach

Was interessiert schon einen Grünen eine sachgemäß angefertigte, wissenschaftlich begründete Ökobilanz?

Grüne sind da wie der "hohe Klerus": Sie haben die Wahrheit gepachtet, vertreten das, an was sie glauben, und beschimpfen Leute, die eine andere Meinung haben, als Ketzer - also als "Klimaleugner" u.ä.

Ist beim Geschlechterthema auch so. Aus Wissensfragen werden Glaubensfragen gemacht und aus Fachleuten "Nazis". Und die Biologie, mit denen sich die Grünen immer versucht haben, zu schmücken, lehnen sie ab - vielleicht sogar wohlwissend, dass sie auf dem Gebiet alles andere als "hochseetauglich" sind.

Die Grünen sind eben in Wahrheit gegen Bio.

Und ökologische Themen dienen als Schauplatz eines Stellvertreterkrieges, bei dem es in Wahrheit um andere Dinge geht, z.B. linksradikale Utopien vermischt mit Globalismus gegen die Interessen der Mehrheit.

Es ist kein Wunder, dass viele Menschen heute jegliches Umweltbewusstsein direkt als Spinnerei abtun. Gerade die Grünen haben, vermutlich ungewollt, alles ökologische gründlich in den Dreck gezogen.

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