Demagogie versus Diskurs

„Frauenquote ist gut für die Wirtschaft“, „Minderverdienst“ der Frauen – fast täglich sind die Zeitungen voll davon. Unsäglich. Vor allem, weil diese unkorrekten Aussagen fast täglich wiederholt werden.

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"Frauen verdienen 23% weniger als Männer" Diese Aussage ist falsch, richtig ist: 8% (dazu vgl. Freie Welt - Blog von Birgit Kelle am 25.3.2011)

„Frauen wollen Karriere machen“. Viele Umfragen und Studien beweisen genau das Gegenteil: Frauen sind - viel weniger als Männer - erpicht, Karriere zu machen.

Es ist schon äußerst verblüffend, dass in Deutschland eine ganz geringe Minderheit (rd. 1%) der Bevölkerung den 99% der Restbevölkerung ihre Ideologie mit Falschaussagen aufzwingt und damit auch noch Erfolg hat, wenn man als Indikator dafür die mediale Aufmerksamkeit ansetzt. Hier hat der Wahnsinn Methode!

Die Methode des kontinuierlichen Wiederholens von Falschaussagen, die nach einiger Zeit aus der Unwahrheit in der Bevölkerung eine Wahrheit macht, führte auch hier zum Erfolg. Kennen wir das nicht? Schon Cicero wandte die Methode in seinen Reden im römischen Senat an. Jeder Propagandaminister wusste und weiß das …! Wir leben aber einer Demokratie. Und in einer Demokratie ist solches  Gebaren einer Minderheit schlicht ein Skandal. Ein Skandal der weiterhin geduldet wird. Wäre ich Feminist, würde ich immer weiter solche, fast demagogische Methoden anwenden, um meine Forderungen zu erhöhen……solange, bis ich folgenreich gebremst werde!

Warum empört sich denn kein normal dcenkender Mensch? Wo sind denn die männlichen(!) Führungskräfte in der Wirtschaft, die dem Spuk ein Ende bereiten? Das Alles sieht so gar nicht nach "Patriarchen" oder "Old Boys Network" aus, womit die Feministinnengerne die Männer in der Führungsebene betzeichnen.

Wenn man sich die wachsweiche Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den DAX Unternehmen zur Frauenquote anschaut, dann könnte man meinen, hier trauten die Unternehmensführer sich nicht , den beiden Ministerrinnen Schröder und von der Leyen klar und deutlich zu sagen:

"Rund 80% unserer Unternehmen und fast 40% der Frauen sind gegen die Einführung einer Quotenregelung. In unseren Unternehmen gilt das Prinzip der Gleichberechtigung (!): d.h. bei uns spielt Geschlecht, Hautfarbe und Religion bei Personalentscheidungen keine Rolle. Unsere Pflicht ist es, unsere Unternehmen zum Erfolg  zu führen. Deswegen verbitten wir uns, im Namen aller DAX-Unternehmen, ein für alle mal eine staatliche Einmischung in unternehmensinterne Entscheidungen“.  Kann es sein, dass auch die Unternehmensführungen allmählich feminisiert werden  – wie z. B. die staatlichen Bildungsinstitutionen es schon sind?

Delikaterweise kommt noch hinzu: die Kanzlerin hat dank ihrer Richtlinienkompetenz  vor kurzem sinngemäß verkündet, mit ihr gäbe es keine gesetzliche Quotenregelung. Und was macht ihre Ministerin von der Leyen? Sie verkündet munter weiter, über alle Zuständigkeiten hinweg, wie und bis wann  sie die Quotenregel einführen wird. Gemäß der noch gültigen  Kabinettsdisziplin, hätte die Kanzlerin spätestens dann die Arbeitsministerin in ihre wohlverdienten Schranken weisen müssen.

Sei dem wie dem sei:  Wenn die Unternehmensführer irgendwann mal geflissentlich die Quote einführen werden, dann haben  sie sich zumindest schon ein Bild machen können, wie das aussieht mit der Disziplin von Frauen in Führungsetagen und der angeblich größeren Teamfähigkeit von Frauen……..

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Elmar Oberdörffer

Grundgesetz, Artikel 3: "(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche
Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die
Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse,
seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder
politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner
Behinderung benachteiligt werden."
Die Anwendung einer Frauenquote ist im Einzelfall ganz klar die Bevorzugung einer Frau wegen ihres Geschlechts und die Benachteiligung eines Mannes wegen seines Geschlechts. Beides ist nach unserem Grundgesetz verboten. Verboten ist auch die Benachteiligung eines Menschen wegen einer Behinderung, nicht verboten ist jedoch die Bevorzugung eines behinderten Menschen. Unterstellt man, daß die Befürworter einer Frauenquote keine Verletzung unseres Grundgesetzes beabsichtigen, so muß man zu dem Schluß kommen, daß sie Frauen als Behinderte ansehen!

Gravatar: Noah

@Gerhard
Wirklich lustig ist zudem, dass die gute Frau Grubenbauer ganz offenkundig einen Eckhard Kuhla mit seiner nachvollziehbar berechtigten Kritik an dem ganzen Quotenquatsch auf ihrer Seite wähnt. Manche Menschen sind wirklich zu einfach.

Gravatar: albino

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen über das "Argument" der Zwangsquotenbefürworter, die Quote diene der "Geschlechtergerechtigkeit".
Ein Witz, denn die gleichen Leute müssten sich dann konsequenterweise für eine Männerquote in Kindergärten und Grundschulen engagieren. Oder für eine Frauenquote bei Hochspannungsleitungsmonteuren. Oder bei Schaufelradbaggerführern.
Tun sie aber nicht, denn es geht mitnichten um die vorgeschobene Geschlechtergerechtigkeit. Es geht alleine darum, eine Handvoll Karrierefrauen mit lukrativen Pöstchen zu versorgen, ohne dass sie sich dazu sonderlich anstrengen müssen.

Gravatar: heli75

Wenn ich Ihre Ausführungen lesen, Herr Kuhla, dann werde ich das Gefühl nicht los, das hinter all dem eine geheime Macht steht, irgendwelche geldgierige, machtbesessene Leute – die sich noch nicht zu erkennen geben. Und wenn man dem Volk diese hohlen Floskeln lange genug einredet, dann glauben sie wahrhaftig, dass das stimmt, was aus den Medien auf sie eindringt. Warum sonst redet man den Frauen ein, dass man ein Kind schon mit 6 Monaten unbeschadet für das spätere Leben in die Kinderkrippe geben kann und somit der Karriere nichts im Wege steht. Wer das raushaut, der muss doch selbst zu dieser Maffia gehören. Gewiss, solche Kinder haben dann später „Muttermangel und Vatermangel“, wie es Psychologen heute teils noch wissen. Aber die neuen werden das gar nicht mehr erfahren, sondern stimmen mit ein. So haben die Psychiater der Zukunft wieder Arbeit und aus den zufällig doch geboreren Kindern alleinerziehender 40jähriger Mütter werden willfährige Diener dieser heute noch geheimen Macht.

Gravatar: Klimax

Die Quote wird kommen, weil eine Handvoll Politfeministinnen sich so ihre eigenen Pöstchen schafft. Das ist Interessenpolitik, genauer Privatinteressenpolitik und hat nichts mit Gleichberechtigung oder gar Gerechtigkeit zu tun.

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