Das Zerstörungswerk des Max Otte

Politische Hasardeure können persönlich sehr sympathisch sein. Ich gebe zu, dass ich von Max Otte beeindruckt war. Aber dem Land, das Otte angeblich so liebt, hat er einen Bärendienst erwiesen.

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Politische Hasardeure können persönlich sehr sympathisch sein. Ich gebe zu, dass ich von Max Otte beeindruckt war: Ein erfolgreicher Fonds-Manager, der in der Eifel seine eigenen Kartoffeln anbaut, in seiner Band Jazz und Rock spielt, aber auch jedes Volkslied zu kennen scheint, freiwillige Geldanlage-Tipps gibt und der ein schönes Buch darüber geschrieben hat, was an Deutschland bewahrenswert ist. An seine beiden Neuen Hambacher Feste habe ich nur gute Erinnerungen.

Seine andere, die, dunkele Seite, haben wir in den letzten Tagen unmissverständlich vorgeführt bekommen. Mir waren schon vorher Ungereimtheiten aufgefallen, deshalb habe ich seine Wahl zum Vorsitzenden der Werteunion nicht unterstützt und einen Platz im Vorstand nach seiner Wahl nicht angenommen. Aber die Werteunion war ein zu wichtiges politisches Projekt, als dass ich sie aufgeben wollte. Nach wie vor wird eine Kraft gebraucht, die es sich zur Aufgabe macht, die CDU zu ihrem bürgerlichen Kern zurückzuführen. Schließlich war die Union der Hauptgrund für das Erfolgsmodell Bundesrepublik Deutschland. Nun hat Otte alle Erneuerungsversuche der CDU gründlich sabotiert. Nach meinem Eindruck mit voller Absicht.

Schon als Vorsitzender der AfD-nahen Desiderius-Erasmus Stiftung hatte Otte in die innerparteiliche Auseinandersetzung der AfD zugunsten des Höcke-Flügels eingegriffen. Aber das lief damals eher unter dem Radar und wurde als politische Unerfahrenheit entschuldigt. Er zog sich dann auch aus der Stiftung zurück und konzentrierte sich darauf, Vorsitzender der Werteunion zu werden, als Alexander Mitsch, der dieses anfängliche Erfolgsmodell gegründet und betrieben hatte, wegen angeblicher AfD-Nähe zu Fall gebracht wurde. Otte ging aus der Wahl am 29. Mai 2021 als Bundesvorsitzender erfolgreich hervor. Seitdem war die WU in den Medien kaum noch präsent. Über die Arbeit, die im Verborgenen geleistet wurde, kann ich nichts sagen, klar ist aber, dass die Wahl Ottes mit großen Hoffnungen verbunden war. Die sind jetzt wie eine Seifenblase geplatzt.

Am Montag, dem 24. Januar 2022, kaum acht Monate nach der Übernahme der WU, wurde Otte von der AfD als Bundespräsidentenkandidat nominiert. Am Tag vorher hatte er einem prominenten WU-Mitglied noch schriftlich versichert, dass es sich um Gerüchte handele, die man nicht glauben müsse, aber sollte es tatsächlich passieren, würde er seinen Vorsitz der WU aufgeben. Inzwischen weiß ich, dass der Coup seit Monaten abgesprochen war, aber Otte hielt es anscheinend nicht für nötig, den Vorstand seines Vereins in diese Entscheidung einzubeziehen.

Es soll am Sonntag vor der Nominierung noch den Versuch einiger Vorstandsmitglieder gegeben haben, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Als das nicht gelang, kam man auf die mehr als unglückliche Idee, Friedrich Merz per Presserklärung aufzufordern, seinerseits Otte zu nominieren. Wie sehr diese Mitteilung Otte zupass kam, zeigt, dass er sie selbst, nicht der Pressesprecher der WU, an Journalisten verteilt hat. Tatsache ist, dass diese Aufforderung die WU gänzlich lächerlich gemacht hat.

Zu den unguten Vorkommnissen gehört, dass Otte verbreitete, Hans-Georg Maaßen und Sylvia Pantel würden seine Nominierung unterstützen. Beide dementierten das umgehend, Maaßen hat inzwischen seinen angekündigten Austritt vollzogen. Ihm folgten weitere prominente Vertreter der WU.

Wem nützt dieser Coup? Allen, denen die Werteunion immer ein Dorn im Auge war. Otte ist nicht, wie er Maaßen versicherte, vom Vorsitz der WU zurückgetreten, sondern hat das lediglich angeboten. Damit treibt er den Keil in die ohnehin diskreditierte WU. Offenbar hofft er, dass erhebliche Teile seien Rücktritt nicht annehmen wollen. Kann sein, dass er dann mit diesen Leuten zur AfD wechselt. Das Projekt der Erneuerung der CDU ist damit gestorben.

Friedrich Merz hat eine Steilvorlage bekommen, sich nicht um eine bürgerliche Neuausrichtung der CDU kümmern zu müssen. Otte hat die Konservativen gründlich diskreditiert, vor allem, wenn er Vorsitzender bleiben sollte. Ehrlicherweise hätte er nach der Nominierung sagen müssen, diese Ehre sei ihm mehr wert als die Mitgliedschaft in der CDU. Stattdessen erklärt er, in der Partei bleiben zu wollen, um aus seinem Ausschluss noch ein Spektakel zu machen. Er hat damit die Partei vereint und allen Merkelianern, die eine innerparteiliche Diskussion fürchten mussten wie der Teufel das Weihwasser, einen Grund gegeben, diese Diskussion zu verhindern.

Aber auch die AfD kommt nicht ohne Blessuren davon. Wenn die Hoffnung bestand, mit dieser Nominierung die CDU zu spalten, oder in der Bundesversammlung Stimmen zu gewinnen, so ist das eine Illusion. Otte wird vermutlich nicht einmal alle Stimmen der AfD bekommen. Denn er ist nicht der Kandidat der Gesamtpartei, sondern des Höcke-Flügels.

Höcke ist mit Hilfe von Otte zweierlei gelungen: Er hat die Mehrheit in der AfD gewonnen und die Werteunion als Konkurrenz ausgeschaltet. Schon im Bundestagswahlkampf konnte jeder Beobachter feststellen, dass die AfD keinerlei Interesse daran hatte, dass Hans-Georg Maaßen seinen Wahlkreis gewann. Entgegen den linken Unkenrufen bekam er keine nennenswerten Stimmen von der AfD.

Höcke ist auch nicht an einer Erneuerung der CDU interessiert. Für die bürgerlichen Kräfte in der AfD ist es ein herber Rückschlag. So lange Höcke das Sagen hat, wird die Partei nicht politikfähig.

Dem Land, das Otte angeblich so liebt, hat er einen Bärendienst erwiesen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Martin

An Ute:
Danke für den Link, der Bundespräsidentschafts kandidat Prof. Max Otte hat vollkommen Recht!

Und bitte auch das lesen, vor allem sollte es Frau Lengsfeld lesen.

Erika Steinbach hat es z.B. kapiert und ist gerade eben Febr. 22 in die AFD eingetreten!

https://www.pi-news.net/2022/02/die-illusion-der-vera-lengsfeld/

Gravatar: Ute

Kurzes interview mit Prof. Otte, darüber was in
den letzten 16 Jahren in Deutschland falsch gelaufen ist (und in der CDU ebenfalls)

Bei Suche in youtube folgendes eingeben:
Max Otte Merkel durch und durch DDR



https://www.youtube.com/watch?v=Ss3A5q76i0c

Gravatar: famd

Es gibt eine Reihe von Begriffen, die ich derzeit als Hohn empfinde - "Werte Westen"; "Werteunion"; "Allianz der Anständigen"; u.a. Leichentücher.
Seit mind. 2005 haben wir erlebt wie sich die CDU zum Rührwerk gegen wahre demokratische Werte und Freiheit entwickelte und zuließ, dass gute überzeugende und auch kritische Leute einfach weggelobt oder raus geworfen wurden. Der Restbestand ist das was wir heute sehen - da kann man auch RRG wählen - kommt aufs Gleiche hinaus.
Merz sprach von Wiederherstellung von "Kontraste" zu anderen Parteien - wie soll das gehen, wenn die "andere Seite" durch Verächtlichmachung, Ausgrenzung, Verunglimpfung und Beleidigung überzieht?
Konservativ hieß mal: Auseinandersetzung mit dem politischen Gegener durch Verstand und Überzeugung.

Nichts findet da statt - nur "Wir wollen ja.. " - Dieses ewige Beschäftigen mit sich selbst, Kritikresistenz und Kadavergehorsam machen die Wähler lethargisch.

Gravatar: caesar

Liebe Frau Lengsfeld ,
es ist alternativlos die CDSU ist am Ende.Viele haben es noch immer nicht erkannt.Leider müssen auch Sie diese schmerzliche Erkenntnis machen.Die CDSU ist unrettbar von innen zerstört.

Gravatar: Walter

Wenn man von einem Zerstörungswerk sprechen kann - dann ist dies die Politik der CDU in den letzten 10 Jahren. Oder besser gesagt, die für dieses Land miese Politik der Rautenkanzlerin Merkel.

Bis auf einige CDU Leute haben doch alle CDU Spitzenpolitiker als willige Lemminge diese Politik von Merkel mitgetragen.

Auch die strikte Ablehnung der CDU einen politischen Diskurs mit der AFD zu führen, dies wurde von den Spitzenpolitikern der CDU ausgeschlossen. Warum Wohl ?

Nach meinen Erkenntnissen haben diese CDU - Politiker keine überzeugenden Argumente und fürchten sich vor den Argumenten der AFD, welche der CDU deren Inkompetenz aufzeigen. Vermutlich hatten auch viele Angst davor bei Merkel in Ungnade zu fallen. Was diese von der CDU hält, zeigt sie doch jetzt nach ihrem Abgang. Sie hat die CDU und dieses Land mit ihrer geistlosen Politik in den Niedergang geführt.

Eine Partei, welche auf dem demokratischen Weg von vielen Bürgern in den Bundestag gewählt wurde, die ihr zustehenden Kompetenzen zu verweigern, ist einfach ein absolut undemokratisches Verhalten.

Das "Prof. Dr. Max Otte" mit seiner vorhandenen Autorität und Kompetenz diesen Zustand verändern will finde ich gut, auch das er den Mut dafür aufgebracht hat.

Die CDU muss doch endlich nach Merkels Abgang deren miese Politik beenden und einen glaubhaften Neuanfang beginnen, sonst wird sie als Volkspartei nicht mehr die Akzeptanz zurückgewinnen.

Als Partei im Parlament muss man mit anderen Parteien ehrliche Debatten führen und diese nicht mit falschen
Argumenten diskreditieren.
Das man von der CDU die AFD in die rechte Ecke stellt und bekannt ist, dass einige AFD Mitglieder früher der CDU angehört haben, diese heute als rechtsradikal zu verunglimpfen, dies ist ein äußerst undemokratisches Verhalten der CDU.

Möglicherweise finden sich auch noch andere Politiker in der CDU, welche einen ehrlichen Neuanfang wagen würden. Dies geht allerdings nur durch eine ehrliche Aufarbeitung der falschen Politik von der Kanzlerin mit der Raute MERKEL.

Gravatar: Angermann

Liebe Frau Lengsfeld, diese CDU IST NICHT ZU REFORMIEREN! Insofern hat Otte auch nicht geschadet. Eigentlich wäre es besser für die politische Klarheit hier in Deutschland, wenn die gesamte WU geschlossen zur AfD überträte. Das würde einerseits den Kurs der AfD hin zu noch mehr Bürgerlichkeit befeuern und zum anderen würde es die Rest-CDU als das outen, was sie ist: ein charakterloser Haufen, der blind dem Zeitgeist hinterherläuft, der ihnen von Mutti eingeträufelt wurde.

Die WU müsste sich doch genauso wie die AfD zu den Werten bekennen, die noch Anfang der 2000er Jahre Parteiprogramm der CDU waren. Sicherlich muss da einiges an die heutige Zeit angepasst werden, aber im Kern gilt das alles immer noch.

Gravatar: Egon scherzer

Werte Vera Lengsfeld,

ich verstehe Ihren Schmerz. Aber das Problem ist nicht Hr, Otte oder ein Hr. Höcke.

Das Problem ist, das die Mehrheit der CDU immer noch der Meinung ist die 'Titanic' wäre zu retten, wenn nur...

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das immer noch kein Neubeginn in D möglich ist liegt genau an dieser Hoffnung. Sie verhindert ihn.

Man sieht es an den Bürgern, wollen diese Regierung nicht, aber wählen trotzdem wie immer in der Hoffnung..

Manchmal ist das Neue nur als NEUES machbar. Also nehmen Sie ihre aufrechten CDU'ler und beginnen Sie etwas Neues.

Gravatar: fishman

Kurz und knackig ist Herr Merz jetzt gefordert die neue Strategie der CDU durch Taten zu zeigen. Sein Weg zum CDU Vorsitz war durch geschicktes Taktieren erfolgreich. Auf mittelfristige Sicht wird nur die Klarheit über den neuen Kurs der CDU helfen. Merz` Reaktion auf Otte ist politisch wohl die Richtige und einzige. Otte´s Tat hinterläßt einen riesigen Scherbenhaufen, den zu sortieren, er selbst wohl nicht bewerkstelligen kann. Seine zurückliegenden Seitenhiebe gegen die Führung der CDU und der unverhohlene Flirt mit der AFD sowie seine Bekräftigungen CDU Mitglied bleiben zu wollen und erinnern an Sarrazin, der früher und präziser seine Ansichten formulierte und niederschrieb. Dagegen bleibt Otte ein strategieloser Nörgler, der wohl noch so manches andere Geheimnis mit sich herumträgt.

Gravatar: Joachim Datko

Davon kann die AfD sicherlich profitieren!

Zitat: "Politische Hasardeure können persönlich sehr sympathisch sein. Ich gebe zu, dass ich von Max Otte beeindruckt war."

Herr Prof. Dr. Otte steht es frei sich von der AfD unterstützen zu lassen. Man muss nicht lebenslang in einer Partei bleiben und deren Entwicklungen mitmachen.

Ich selbst bin ein schnelllebiger Mensch. Mir sind Menschen sympathisch, die geistig eigenständig sind und sich auch wieder neu orientieren. Ich habe das beruflich häufig gemacht und bin damit sehr gut gefahren.

Wer eine Partei verlässt, wird dadurch nicht zum politischen Hasardeur. Parteiräson wäre für mich persönlich völlig inakzeptabel.

Die AfD wurde anfänglich etwas spöttisch Professorenpartei genannt. Es gereicht ihr zur Ehre, wenn sie einen Professor für das Bundespräsidentenamt vorschlägt. Der griechische Philosoph Platon wünschte sich schon in den Anfangsjahren der Demokratie intelligente Menschen an die Staatsspitze. Damit hatte er recht.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: Frank Baumann

So sehr ich Ihre Kommentare sonst zu schätzen weiß: Die CDU wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Hören Sie auf, ein elend verendetes Pferd zu reiten, das nicht mehr meine Stimme, aber dafür meine Verachtung bekommt.

Gravatar: Walle

Man muss das alte und verbrauchte niederreißen um neues entstehen zu lassen.
Liebe Frau Lengsfeld die Union ist schon lange nicht mehr die Partei H. Kohls, sie ist verkommen zu einem Sammelbecken für Politparasitäre Lebensformen ohne jeden Anspruch für Deutschland zu arbeiten und das beste für Deutschland zu wollen. Das die SPD diesen Weg schon 30 Jahre früher gegangen ist, die FDP seit Lambsdorf eine reine Opportunisten Partei ist macht es nicht besser.
Das neue bahnt sich immer seinen Weg.

Gravatar: Europa der+V+und+V

Ich mag auch Herr Höcke, man soll aber praktisch denken...

Gravatar: Thomas Waibel

Die Tatsache, daß die "C"DU lange Zeit von der Sympathisantin des Kommunismus Angela Merkel dirigiert wurde, zeigt daß diese Partei schön längst nicht mehr konservativ, sondern nur eine SPD 2.0 ist.

Jeder, der versucht die "C"DU wieder konservativ zu machen, vergeudet nur seine Energie und Zeit.

Daß Max Otte versuchte diesen Verein wieder konservativ zu machen, beweist daß er kein wahrer Konservative ist und gibt ein negatives Bild von der AfD, die scheint eine "C"DU 2.0 werden zu wollen.

Gravatar: winfried

Die CDU muß zugrunde gehen, ihre Wähler haben dann auch eine Alternative. Über eine zukünftige Abschaffung der Kirchensteuer und andere Sondervorteile dieses Vereins, wird die AfD feindliche Basis für immer zerstört!
Verrat liebe Vera muß Konsequenzen haben, der Merz soll nur weiter sich von der AfD fernhalten müssen - er ist ein Mann der Banken und der Amis, also keine Erneuerung!

Gravatar: Semenchkare

Eine Union wie sie mal für die alte Bundestrepublik stand , gibts es seit den frühen 1980igern nicht mehr. Selbst Kohl hat Deutschland mit € und EU verraten. Frau Lengsfeld, sie haben sich mit diesem Text gewaltig vertan. Es braucht keine aufgepäppelte "Wende-Union" sondern eine starke patriotische, prodeutsche AfD, die im Sinnne der deutschen Mehrheitsgesellschaft agiert!

Gravatar: R.Roth

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

Ich möchte gegen ihre Ausführungen hiet protestieren . Konserwative müssen zusammenarbeiten . Der Linke Flügel der CDU unter Merkel hat zwar erfolgreich das Narrativ bedient,
Die Union könne und dürfe mit der AFD nicht , jedoch ist das, in sich eine Katastrophe! Alles was wir jetzt haben
Ist Ergebnis davon ! Von dieser permisse kann nur Links profitieren !
Ich binn überzeugt das eine Mehrheit
Der unions Wählern wie auch diejenigen der AFD ein Zusammengehen der beiden Parteien
Befürworten würde, dieser Gedanke
Ist pragmatisch positiv mit Argumenten hinterlegt und nicht emotional ! Die Erwartung, Den Willen der eigenen Wähler zu respektieren wird man in der CDU allerdings nur wiederfinden wen der Merkelische
Linksrutsch in der Partei wieder rückgängig gemacht wird !
Und dass liebe Frau Lengsfeld ist das eigentliche Peoblem der CDU !
Was geschehen ist, ist im Kampf für das gute Geschehen, hier sollten sich diejenigen die das gute wollen versöhnen und nicht auf das gebläre von Links achten.
Allerdings

Gravatar: Ursula P.

Ihre Kommentare finde ich immer wieder ausgezeichnet, liebe Frau Lengsfeld, und dafür möchte ich Ihnen endlich mal ganz herzlich danken.
Diesmal bin ich allerdings etwas irritiert und es fällt mir schwer, Ihrer Beurteilung voll zuzustimmen, weil ich erhebliche Zweifel an der Erneuerungsfähigkeit der CDU habe - auch nicht durch die unauffällige WU oder den Kreide fressenden neuen Vorsitzenden Friedrich Merz.
Insofern ist mir ein Rätsel, wo Herr Otte der CDU überhaupt noch über das hinaus schaden könnte, was sie sich selbst längst an Schaden zugefügt hat und weiterhin zufügt..
16 Jahre aufs Merkelsche Gleis gesetzt rollt sie inzwischen von allein in die programmierte Richtung und lobt noch im Nachhinein das fragwürdige Werk ihrer Ex-Vorsitzenden und Kanzlerin. Herr Merz bildet da meinem Eindruck nach leider keine Ausnahme.

Diesem, Ihrem Satz möchte ich allerdings voll und ganz zustimmen: "So lange Höcke das Sagen (in der AfD) hat, wird die Partei nicht politikfähig."
Sein Auftreten mag etliche Hardliner begeistern, doch das breite Bürgertum reagiert unwillig auf den sog. Flügel, der immer wieder durch missverständliche und missliebige Äußerungen oder Aktionen auffällt. Obwohl viele die programmatischen Standpunkte der AfD teilen und begrüßen, schrecken sie doch davor zurück, dieser schillernden Partei ihre Wahlstimme zu geben - und zwar wegen des Flügels rund um Herrn Höcke.
Die AfD braucht jedoch viel mehr Wählerstimmen aus der breiten Öffentlichkeit, um politisch fähig und einflussreich zu werden. Herr Höcke und seine Hardliner sorgen bestenfalls für Stagnation, aber nicht für mehr Zulauf. Dafür ist die bürgerliche Abneigung gegen extreme Positionen viel zu groß.

Gravatar: Reinhard

Liebe Vera, ich schätze Dich sehr. In dieser Sache bist Du auf einem falschen Dampfer. Es wurde nicht gegen demokratische Regeln verstoßen. Du solltest Dich bei Herrn Max Otte entschuldigen. Er ist ein redlicher Mann.

Gravatar: Aufbruch

Es ist bemerkenswert, dass viele Kommentatoren Frau Lengsfeld in der Causa Otte nicht Recht geben. Und das ist gut so. Was hat denn die Werte-Union in der CDU bewirkt? Nichts, rein gar nichts. Merken die Leute immer noch nicht, wohin dieses Land getrieben wird? Merken sie immer noch nicht, wie der Freiheitsraum des Einzelnen immer mehr eingeengt wird? Und was tut die CDU? Unter Merkel hat sie diesen Wahnsinn mit betrieben und jetzt in der "Opposition" trägt sie ebenfalls jeden Schwachsinn mit, den die Regierung anstellt. Es ist in der Tat kaum nachvollziehbar, wie konservativ denkende Leute wie Maaßen, Lengsfeld und sonstige diesen Weg der CDU in den Einheitsstaat mit gehen. Einzig die AfD hebt sich von diesem Einheitsbrei ab. Es ist daher zu begrüßen, dass die Nominierung Ottes endlich etwas Bewegung in die Politik dieses Landes bringt.

Die Krokodilstränen, die jetzt von der Werte-Union vergossen werden, sind heuchlerisch. Hat sie innerhalb ihrer Partei etwas bewegt in Richtung der Werte, die sie vertritt? Nein. Sie ist immer untergebuttert worden, ohne daraus Konsequenzen zu ziehen. Im Gegenteil, sie hat gekuscht. Da sie in der Partei kein Gehör gefunden hat, hat sich Otte das jetzt verschafft, Mit einem Paukenschlag. Vielleicht wird die CDU jetzt noch weiter nach links rücken und einen weiteren Schritt in Richtung Abgrund tun. Und die Werte-Union wird diesen Schritt mitgehen, zum Schaden Deutschlands und seiner Bürger. Das könnte aber auch vielen die Augen öffnen, die bisher einfach nicht sehen wollen, was in diesem Lande gespielt wird.

Gravatar: Gast

bullshit!
Die sogenannte CDU ist ein katholischer Wahlverein. Da der Katholizismus als System nicht christlich ist, kann an dieser Partei gar nichts dran sein. Das ist auch der Grund, warum die Übernahme durch die kommunistische Frau Merkel so leicht von statten ging. Es gab keine Werte vorher, nachher auch nicht.
Überdies: es gibt nur gute biblische Werte, aber auch davon habe ich bei denen nichts gehört. Vera Lengsfeld liegt daher komplett falsch.
Prof. Dr. Otte ist bekennender Christ. Ob nur gläubig oder wiedergeboren, kann ich nicht sagen. Daher ist das für mich erste Wahl trotzdem.
LG

Gravatar: Gerd Müller

Ich halte Herrn Professor Max Otte für viel zu intelligent, einen solchen Schritt einfach und unüberlegt zu tun.
Ich bin überzeugt, er hat gute Beweggründe dafür.

Aber hören wir ihn doch einfach mal dazu an:
https://www.youtube.com/watch?v=UyXKnV8j4aM

Gravatar: Raimund

Hallo Frau Lengsfeld. Ich achte Sie als ehemalige DDR Bürgerrechtlerin sehr. Nur in diesem Beitrag haben Sie sich m.E. etwas verrannt. Ich finde es im Gegenteil sehr gut das sich Herr Otte hier klar positioniert hat und die CDU vorführt. Wenn ein neuer Vorsitzender Merz keinen A... in der Hose hat hier dies zu unterstützen wird es niemals mit der Erneuerung der CDU funktionieren. Die CDU verbleibt mit dieser Entscheidung in alten Denkweisen und Strukturen und wird unwählbar für konservative Menschen. Damit hat die CDU eine klare Chance der Erneuerung verpasst und bleibt ein Anhängsel von Rot-Grün. Eine solche Partei wird nicht gebraucht und wird verschwinden. Ich denke das dies unter solchen Gesichtspunkten kein Verlust für die deutsche Demokratie wäre , welche soundso nur noch in Fragmenten vorhanden ist.

Gravatar: Patrick Feldmann

Sehr geehrte Frau Lengsfeld!
So sehr ich Ihre Positionen und Ihre Person schätze, so teile ich Ihre Verurteilung Ottes in keiner Weise. Was Sie hier schildern ist bestenfalls die halbe Sichtung des Feldes.
Prof.Otte ist sicher nicht so blauäugig, daß er dieses Panorama nicht auch bedacht hat. Otte nun das (von Merkel ud ihren Claqueren verursachte!) Desaster der (cd)U anzuhängen ist unsachlich und unfair.
Höcke als Marker für alles Übel darzustellen ist im besten Fall uninformiert.
Als ehem.CDU-Wähler (bis Merkel) hat Ihre Position und die der Werteunion in meinen Augen alle Ehre. Ich glaube jedoch, daß weder die cdU noch die sPd noch die fdP reformierbar sind, sie sind Teil jener Krankheit geworden, die von den Krünen ausgeht und die Totalitarismus heißt.

Otte hat hier nur die demokratische Aufgabe offengelegt.

Gravatar: Roland M.

"Schließlich war die Union der Hauptgrund für das Erfolgsmodell Bundesrepublik Deutschland."

Das würde ich eher der Wirtschaft zuschreiben, hauptsächlich den deutschen Arbeitnehmern aber auch Unternehmern, deren Können man allein daran erkennt, dass deutsche Produkte wie Industrie-Fachkräfte überall auf der Welt problemlos Arbeit finden und nach wie vor gefragt sind.

Das Problem der CDU ist, dass wenn man den heutigen am ehesten progressiven Kurs ablehnt und sich mit konservativ-liberalen Werten identifiziert, man automatisch in die Nähe der AfD verschoben wird. Es gibt auch nicht wenige in der CDU, die das für ihre eigene Karriere genutzt haben.
Sollte die CDU zu ihren bürgerlichen Wurzeln zurückkehren und die Doktrin Merkels: "gleiche Lebensumstände für alle per totaler Umverteilung" endlich aufgeben, denn das ist nichts anderes als es die harten Sozialisten bis Kommunisten im 19. Jhd. forderten, dann hat sich auch das Problem erledigt, dass hoffnungsvolle CDU-Politiker für die Zukunft die AfD als anziehend empfinden.
Die Ansicht, dass mit der AfD die Nazis wieder ans Ruder kommen, teile ich nicht. Das Problem mit der AfD sind weniger die Extremisten, als vielmehr die Tatsache, dass die AfD ebenso wenig Visionen für die Zukunft hat, wie alle anderen Bundestagsparteien. Nicht viel mehr als warme Luft, bei allen kritischen Themen wie der Finanzierung der Renten oder der Zukunft des viel zu teuren Sozialstaates sowie der Zuwanderungsfrage kommen die ins Schwimmen und haben keine tragfähigen Konzepte vorzuweisen.
Beim momentanen Zeitgeist erscheint Ottes Schritt als unüberlegt bis verwunderlich, dass so etwas einem mittlerweile erfahrenen Politiker passieren konnte, ist schwer einsehbar. Auch wenn die AfD nicht das Ungeheuer ist, als welches sie dargestellt wird, war es zu weit über 90% klar, dass seine Politkarriere damit gen Süden geht. Die AfD ist das Ungeheuer, das die anderen Parteien brauchen um sich zu profilieren.

Gravatar: Fritz der Witz

Ich gebe in der Causa Otte noch folgendes zu bedenken:

Er war in den letzten 16 Jahren CDU-Mitglied, d.h., er hat ganz offensichtlich "keinen vernünftigen Grund" gesehen, die Partei der Abrissbirne aus der Uckermark zu verlassen.

Er hat also die Politik mitgetragen, die Deutschland den größtmöglichen Schaden zugefügt hat.

Alleine deshalb ist er aus meiner Sicht kein würdiger Kandidat für das BP-Amt, erst recht nicht als AfD-Kandidat.

Von einem solchen Kandidaten erwarte ich Geradlinigkeit, Rückgrat.und Charakterfestigkeit als Mindestvoraussetzung.

Gravatar: Albruna

Nein! Die Argumentation von Frau Lengsfeld kann ich
n i c h t nachvollziehen.
Die CDU hat Deutschland längst verraten und das wird auch mit Merz nicht anders.
Schwerwiegendste Zerstörungen, Vertragsbrüche, finanzielle, wirtschaftliche, kulturelle Schäden auf allen Ebenen durch die CDU zusammen mit den anderen Blockparteien geht auf ihr Konto. Der ganze Laden zusammen mit den Blockparteien sollte abtreten!

Gravatar: eva

@Anne R. 26.01.2022 - 10:45
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/
Schon mal hier gelesen? Wohl eher nicht!

Werden die Grünen nun auch radikaler?
Grünen-Bundestagsabgeordnete Saskia Weishaupt: „Polizei muss handeln und im Zweifelsfall Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Wir dürfen ihnen kein Millimeter überlassen!“
https://www.swr3.de/aktuell/coronavirus/corona-demos-ausschreitungen-100.html
Also "Grüne" besser auch nicht mehr wählen?

Werte Frau Lengsfeld, Ihre Meinung teile ich nicht.
Ich finde die Konstellation Otte - AFD eher spannend.
CDU/ Werte Union - die CDU legt auf ihr C und D doch längst keinen Wert mehr und von der Werte Union vermisse ich wirkliche Aktivitäten.
Gut auf den Punkt gebracht hat es der MDR:
"Am 13. Februar wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Viel Spannung verspricht die Wahl aber nicht: Die Parteien der Ampelkoalition und auch die Union haben Frank-Walter Steinmeier ihre Unterstützung zugesagt. Damit ist so gut wie klar, dass er für weitere fünf Jahre ins Amt gewählt wird."
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/steinmeier-wiederwahl-bundespraesident-100.html

Gravatar: Hans Dampf

Alle Versuche, die CDU zu „retten“, führten bislang nur zu einer Verlängerung ihres und unser aller Siechtums! Machen wir uns bitte endlich ehrlich: Die CDU Adenauers und Kohls ist tot. Teile ihres Vermächtnisses werden in anderen Parteien und Gruppierungen fortbestehen, auch in der AfD. Otte hat dafür gesorgt, dass es bei der BP-Wahl auch Alternativen gibt. Gut so.

Gravatar: Jabber

Ist es denn so schlimm Björn Höcke zu kennen, und seinen Weg mit zu gehen? Ein Wessi hat Erfolg im Osten. Das darf wohl eher nicht sein.

"Schließlich war die Union der Hauptgrund für das Erfolgsmodell Bundesrepublik Deutschland."

Also, das ist ein Märchen. Der Hauptgrund für den Erfolg Deutschlands ist keine Partei, sondern eher, dass die Menschen damals alle anpacken konnten, und dafür auch bezahlt wurden. Sie waren damals viel freier, als heute.

Der Mensch hatte, bis in die 1970er Jahre, erheblich mehr gestalterische Möglichkeiten sein Leben zu gestalten. Er musste nicht unbedingt ein Parteimitglied sein, hatte es aber ungleich schwerer, wenn er es nicht war. Wir hatten hier ja die Auswahl aus der Farbenlehre.

Herr Otte ist Akademiker. Das sagt eigentlich schon alles. Der Akademiker bevorzugt die Gesellschaft von Akademikern, es ist schon die unterschiedliche Körpersprache, die oft nicht verstanden wird, und der Hang zum Verklausulierten Deutsch-Sprech. Nur um ja um jedes Problemchen herum schreiten zu können. Mich würde auch eher interessieren, wir sind ja derzeit in einem Deutschland- Abwrack Zeitabschnitt, was er an Deutschland als nicht erhaltenswert ansieht.

Und das zeigt seine Verfremdung gegenüber den Menschen außerhalb seiner Kaste. "An seine beiden Neuen Hambacher Feste habe ich nur gute Erinnerungen." Die echten Hambacher Feste waren durchsetzt von Menschen, von ganz unten, bis ganz oben, es konnte etwas zustande kommen. Sich etwas neu bilden. Insbesondere Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Bücherschreiber und Journalisten, waren Gegenwärtig. Ottes "Hambacher Feste" waren dazu geeignet genau diejenigen draußen zu halten.
Und benötigt eine Partei einen Auslagerungsplatz für "Werte?" 16 vertane und verlorene Jahre, sollen von einer "Werteunion" wieder aufgefüllt und erneuert werden? Inzwischen hat sich der Generationenwechsel durchgesetzt. In der CDU, lebt man längst so wie in der SPD.

Gravatar: Nicht vergeblich gesucht in der Politik: Jede Menge Anahles

Von diesen hochkomplexen politischen Ränkespielen verstehe ich nichts und will ich auch nichts verstehen, außer eben, dass es sich um absurde Ränkespiele und um alberne Sandkastenspiele handelt, fast so, wie das, was die etablierten Volksparteien liefern ...

https://www.youtube.com/watch?v=QuJyR7iNHu8 .


Die "CDU" ist sowieso ein hoffnungsloser Fall. Mit der sollte man keine Zeit mehr verschwenden, nachdem Mutti sie im Verlauf der vergangenen siebzehn Jahre erbarmungslos entkernt, geschändet und verhöhnt und sie lächerlich, hohl und unbrauchbar gemacht hat.

Gravatar: Bert

Frau Lengsfeld liegt da falsch in ihrem Urteil. Die alte CDU existiert nicht mehr sondern nur ein grün-roter Wahlverein, der eine SPD-2 darstellt.
Wer Persönlichkeiten wie Herrn Otte nicht annimmt, sondern abstößt, will weiter den verhängnisvollen Weg der Merkel in einen DDR2 gehen.
Schade, ich habe ihr Urteil eigentlich bisher sehr geschätzt.

Gravatar: Lutz

Herr Otte als Bundespräsident wäre ein ganz anderes Kaliber als FeineSahneFischfilet-Steini, unser Dorfjunge aus Brakelsiek.

Ich würde eine deutsch-bewußte Führung unter einem Bundeskanzler Höcke begrüßen.
Mit dem verbrauchten Altparteien-Kartell ist kein Staat mehr zu machen. Es muß sich eine neue Kraft formieren, die die Wähler von einer Kurskorrektur überzeugen kann!!!

Gravatar: E. Ludwig

@Anne R. 26.01.2022 - 10:45
Zitat:<...wird sich die AfD weiter radikalisieren...>

Werte Anne R.,
welches sind die Kriterien für 'Radikalisierung'?
Beginnt Radikalisierung mit der Einforderung der im GG garantierten Rechte - z.B. der sogenannten 'Ewigkeitsartikel?

Gravatar: E. Ludwig

"Das Amt steht über den Parteien!"
Dieser Satz ist hoffentlich so wahrnehmbar wie der Einschlag eines kleinen Meteoriten'

"Deutsches Volk!

In der schwersten Katastrophe,
die je über ein Land gekommen ist,
ruft die Partei

Christlich Demokratische Union Deutschlands

aus heißer Liebe zum deutschen Volk
die christlichen,
demokratischen
und sozialen Kräfte
zur Sammlung,
zur Mitarbeit
und zum
Aufbau einer neuen Heimat"

Gründungsaufruf der CDU 1945

Gravatar: Rasio Brelugi

Ich kann nicht erkennen, dass Otte der Bundesrepublik einen "Bärendienst" erwiesen habe, Frau Lengsfeld. Aber Otte hat der CDU den Schleier vom Gesicht gerissen. Die Reaktionen der CDU sind ein weiterer Hinweis auf folgenden Fakt:
Die CDU ist nach wie vor tief in den Merkelismus verstrickt; die CDU ist völlig verwebt mit der grünen Globalisierungs-Ideologie, die sich in der deutschen Politik zeigt mit "Klimaschutz", "Energiewende", Islamisierung, gesetzlich unregulierter Einwanderung, korruptem Covid-Alarmismus und Entdemokratisierung.
Die unselige "Werte-Union" wabert innerhalb der CDU sowieso nur hin und her zwischen Bedeutungslosigkeit und Ärgernis, ohne auch nur einen Hauch Wirksamkeit entfalten zu können. Die "Werte-Union" ist nur was für Leute, die nicht nass werden wollen beim Bad in den dringenden politischen Erfordernissen dieses Landes.

Gravatar: Anne R.

Nach dem bedauerlichen aber verständlichen Rückzug von Prof. Meuthen wird sich die AfD weiter radikalisieren und ist für viele absolut nicht mehr wählbar.
Und das ist gut so!
Das Amt des Bundespräsidenten ist unabhängig von Parteien, aber wenn sich der Herr Otte in die politischen Spielchen der AfD einbinden läßt und sich auch noch geehrt fühlt, soll er doch gleich in die AfD eintreten.
Das wäre wenigstens konsequent.

Gravatar: Ulrich G

Werte Frau Lengsfeld,

Pardon, aber diesmal liegen Sie daneben. Wenn dieses Land noch gerettet werden soll, dann kann dies auf parlamentarischem Wege mittelfristig nur gelingen, wenn die AFD einen politischen Partner findet, denn die absolute Mehrheit wird die AFD alleine wohl in absehbarer Zeit nicht gewinnen. Und wer käme da realistischerweise in Frage, außer konservativen Kräften innerhalb der CDU? Und genau diese müssen jetzt zumindest darüber nachdenken, wie Sie zu einem Kandidaten Otte stehen, der obendrein für das Amt noch zigmal geeigneter wäre, als sein amtierendes Pendant. Es geht eigentlich um die Frage, ob die CDU jemals wieder konservativ-liberale Prinzipien vertreten will, oder ob sie endgültig eine zweite SPD bleiben möchte. Die törichte und zutiefst undemokratische Ausgrenzungspraxis der CDU gegenüber allem, was mit der AFD zu tun hat, muss für einen mittelfristigen Politikwechsel in Deutschland auf- und durchbrochen werden. Der erste Schritt dazu findet im Kopf statt. Und dieser erste Schritt wird durch die Nominierung Ottes wo schon nicht vollzogen, so doch wenigstens spürbar stimuliert. Das empörte Gezeter der CDU-Spitze zeigt, dass hier ein Nerv getroffen wurde.

Gravatar: Cantacuzene

Liebe Frau Lengsfeld, ich schätze Ihre Beiträge immer sehr. Aber diesmal liegen Sie falsch: Prof. Otte und die AFD zeigen den Kartellparteien, zu denen auch die CDU gehört, durch die Bundespräsidentenkandidatur, wie Opposition geht. Sie bieten - Gott sei Dank - eine Alternative zu dem Kommunisten Steinmeier, und der lahmen CDU eine Chance, über eine wirkliche Oppositionspolitik nachzudenken. What's wrong with it?

Gravatar: Vasary

Ich weiß nicht.... Hat sich Maaßen nicht ein paar Mal klar von der AfD abgegrenzt, so dass keiner auf eine Kooperation hoffen sollte? Und die Werteunion? Die ist doch für den Rest der CDU ein "Krebsgeschwür". Mich persönlich wundert jeder, der sich nach den 16 Jahren Kadavergehorsam zu A. Merkel von der CDU überhaupt etwas verspricht. Für mich ist besonders diese Partei unten durch.

Gravatar: Werner Hill

Sehr verehrte Frau Lengsfeld,

erst gestern schrieben Sie "die CDU hat ihre Schuldigkeit getan, die Partei kann gehen". Was also, kann Otte noch an dieser Partei zerstören?

Wenn diese CDU es nicht einmal fertigbringt, einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten aufzustellen, ist allein das schon ein Zeichen, daß sie "fertig hat". Und von Opposition gegen eine Ampel die unter fremdem Befehl alles tut, um Deutschland zu schaden (allein schon die Besetzung der Ministerämter!)
ist nichts zu hören. Ganz zu schweigen von einer Ablehnung der verfassungswidrigen Impfpflicht.

Da könnte Otte's Entscheidung eher ein heilsamer Schock für die Partei sein (sofern nicht schon alles zu spät ist).

Gravatar: Graf von Rotz

Werte Frau Lengsfeld, diese Werte Union war von Anfang an eine Totgeburt. Die Unionsparteien CDU und CSU sind nach Links gerückt und haben sich dort komfortabel eingerichtet.

Können Sie aktuell die Unionsparteien als Opposition wahrnehmen?

Ich nicht und ich habe mich prächtig über diesen Coup der AfD amüsiert. Weiter so!

Gravatar: Fritz der Witz

Was bitte ist denn diese - sogenannte - "Werte"-Union ?
Für WELCHE "Werte" stehen die denn ? WENN diese "Werte" - angeblich - so viel anders (?) sind, als die der "Mutti(ohne Kinder)"-Union, weshalb sind diese "Werte"-Unionisten dann eigentlich überhaupt noch CDU-Mitglieder?

Es ist doch für jeden auch nur halbwegs klar denkenden Erdenbürger sonnenklar, dass die
von Frau Lengsfeld beschworene "Bürgerlichkeit" der Union längst und für alle Ewigkeit nachhaltig entsorgt wurde ! Und gerade der gehypte Blackrock-"Hoffnungsträger" Merz steht für alles, bloß nicht für echte Bürgerlichkeit. Dieses Narrativ halte ich bestenfalls für eine Fata Morgana des polit-medialen Komplex.

Die CDU ist - mindestens seit 2005 - eine bürger- und verfassungsfeindliche Organisation. Ein ECHTER Fall für den sog. Verfassungsschutz, und für den Generalbundesanwalt obendrein. Wenn die beiden Letztgenannten ihren gesetzlichen Aufgaben nur einmal nachkommen würden.

Die Union muss deshalb nicht erneuert, sondern - auch strafrechtlich - abgewickelt werden.

Eine ganz andere Frage sind die in der Tat seltsamen Ränkespiele des Herrn Otte.

Warum die AfD einen "Werteunionler" als BP-Kandidaten aufstellt, erschließt sich mir nicht. Das Ziel könnte sein, einen Spalt in die Union zu treiben. Soweit, so gut.

Ob diese Rechnung allerdings - wenn es denn so wäre - aufgeht, ist fraglich.

Was aber ziemlich wahrscheinlich ist, ist, dass dieses undurchsichtige Ränkespiel der AfD am Ende auf die Füße fällt. Also ein klassischer Rohrkrepierer draus wird.

Es kommt ja schließlich auch keiner auf die Idee, Claudia Roth oder Sawsan Chebli zur BP-Kandidatin der AfD zu küren, nur um die Grün-Roten zu spalten, oder etwa doch ?

P.S.: Eine Alternativ-Kandidatin hätte ich noch anzubieten: Jutta Ditfurth von der "interventionistischen Linken" !

Gravatar: Harald Gernert

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

ich glaube nicht an die Erneuerung der CDU, sondern nur an das immer wiederkehrende Konzept die Wähler durch die Vorspiegelung einer scheinbaren Veränderung einzufangen und damit Opposition zu verhindern. So läuft das jetzt schon seit Jahrzehnten. Letztes Beispiel ist der "Aufrechte" Kubicki von der FDP bei der letzten Bundestagswahl, es folgte wie immer Machterhalt und Wortbruch.

Das Neue Personal, dass sich bei der CDU und den anderen Systemparteien anbietet stammt ausschließlich aus den Globalistenschmieden bzw. aus der transatlantischen Ecke. Wer sich immer noch wundert, daß egal wie die Wahlen ausgehen immer die gleiche gegen die Völker gerichtete Politik weitergemacht wird sollte sich einmal mit dem IWF und seinen Jüngern beschäftigen. Die politische Kaste dient nicht den Wählern sondern den Internationalen Konzernen und den Geldsammelbecken

Unser Land braucht einen Neuanfang, das System ist nicht reformierbar! Vielleicht hat Herr Otte das ja begriffen und aufgehört nach den perfiden Regeln der Gegenseite zu spielen?

Gravatar: Müller

Vieles was in dem Beitrag geschrieben wurde ist m. E. Quatsch.

Die Nominierung Ottes ist ein kluger und cleverer Schachzug der AFD. Er hat auch weiterhin viele Unterstützer in der CDU sonst wäre er nicht als Vorsitzender der WU gewählt worden.

Vielmehr müssten alle CDUler aus der Partei ausgeschlossen werden, die Frank Walter Steinmeier, SPD, zum BP mitwählen, da diese dadurch der eigenen Partei durch die Unterstützung eines gegnerischen Kandidaten schädigen.

Gravatar: Hajo

Zugegeben war man überrascht über diesen Coup, aber das ist doch nicht neu, denn die ehemals große Vorsitzende hat doch das gleiche mit den Schwarzen gemacht, sie hat sich eingeschlichen und dann hat sie mit Hilfe aller Linken gegen die internen Interessen der Schwarzen Politik betrieben und alle die sich in der ganzen Zeit dagegen empört haben sind dann zu Nazis abgestempelt worden.

Wenn nun eine total entstellte linksorientierte CDU keine Kraft findet, aus welchen Gründen auch immer einen Bundespräsidenten-Kandidaten zu finden, dann bleibt es doch jedem aus deren Reihen selbst überlassen sich der Aufgabe zu stellen und dabei spielt es keine Rolle wer ihn unterstützt.

Das die Wahrscheinlichkeit bei den Blauen am größten ist, versteht sich doch von selbst und es ist doch geradezu phantastisch anzunehmen, daß er von einer linken Gruppe unterstützt wird, denn sonst könnte sich ja niemand mehr aus eigenem Antrieb aufstellen lassen, wenn hier übergeordnete Gründe eine Rolle spielen, die dem Gedanken des Angebotes und er Nachfrag entgegen stehen, nur weil eine Partei es anders haben will.

Was Otte macht ist in meinen Augen gelebte Demokratie, man kann sich zwar die Augen reiben und sich über die Art und Weise wundern, wenn sich aber die meisten wegducken, weil sie zu feige sind und keinen Mumm mehr in den Knochen haben, sich als größte Volkspartei um dieses Amt zu bewerben, dann muß es halt der Einzelne tun und das verdient Respekt, denn er kennt seine Chancen und tritt trotzdem an und das sind noch gestandene Männer, die man heutzutage vermißt und wären sie alle so, dann wären die Schwarzen nicht in dieser mißlichen Lage.

Mit dem neuen Vorsitzenden können sie gleich einpacken, der stellt einen Abklatsch von Merkel dar und damit ändert sich auch nichts, außer der Rhetorik, die man ja von Sauerländern kennt und nichts außergewöhnliches darstellen, denn hier wird linke Politik fortgesetzt, was soll er denn auch sonst machen, wenn man seine Aktivitäten die letzten 15 - 20 Jahre kennt, die nicht darauf hinweisen, daß es eine neue politische Richtung gibt, mit dem Mundwerk ja, aber ansonsten bleiben sie untertan, sonst wären sie ja auch nicht in der Opposition mit all ihren Unfähigkeiten, die man auch noch beklatschen soll.

Seit der Kohlaffäre sind die für mich mausetot, denn das ist in meinen Augen die Hauptursache, daß alles so gekommen ist und die Schwachheit und Mittelmäßigkeit hat diese Partei in die Abhängigkeit einer Zonentante geführt die bis heute unerträglich ist und alles zerstört hat, wie es schlimmer nicht kommen konnte und das zum Vorteil aller Linken, die nicht ruhen werden bis sie uns komplett geschreddert haben.

Der linke Mainstream-Gedanke sollte jeden Gegner einen Dreck interessieren, das sind keine Demokraten, die die Interessen der Bürger wahrnehmen es sind beauftragte Mineure in eigener Sache, was man täglich neue sehen kann, wenn man wenigstens noch über ein Auge und ein Stück Resthirn verfügt.

Gravatar: Ketzerlehrling

Politik ist ein schmutziges Geschäft. Und Ausnahmen davon gibt es vermutlich nicht viele. Der Punkt ist, jedenfalls für mich, was hat die Werteunion erreicht und was will sie wirklich? Die CDU hinzuführen zu ihrem konservativen Kern wird vermutlich von Merz nicht unterstützt, damit zum Scheitern verurteilt. Ausserdem stört mich das Theater um die AfD. Die CDU muss sich nicht mit der AfD verbrüdern, aber, falls ihr an sich selbst und daran gelegen ist, wieder Regierungsveranwortung zu übernehmen, sollte sie eine Zusammenarbeit in der Opposition nicht ablehnen und jedem drohen, der mit der AfD redet, nur weil sie ab und an gemeinsame Positionen vertreten. Das ist wie im Kindergarten. Nicht jeder, den man als Feind betrachtet, hat automatisch unrecht und Feinde können durchaus nützlich sein um Verfolgen eigener Interessen. Ausserdem braucht DE nicht soviel Konservativität, sondern viel mehr Flexibilität und viel mehr Kompetenz, viel mehr Intelligenz und weniger Minderwertigskeitskomplexe. Das will die Union nicht.

Gravatar: ich bins

Und?
Was ist falsch an Höcke?
Er ist aktuell der einzige der mich noch bei der AFD hält.
Was ich bisher so von Otte gelesen habe, fand ich auch sehr ansprechend.
Und er muß die CDU nicht lächerlich machen, daß kann die schon selbst.
Wie gesagt, daß deutsche Volk braucht die Werte Union nicht. Die sind auch nur Schmarotzer, die es sich auf Kosten der Steuerzahler gut gehen lassen.
Maaßen ist eine weitere Enttäuschung. Sein festhalten an der CDU und seine Ablehnung der AfD. Am Ende ist er halt doch nur ein Bonze.
Wie gesagt, niemand braucht die CDU, oder Politiker im allgemeinen.
Eine bürgerliche Neuausrichtung? So nach altem BRD Muster? Also weiterhin als gute Sklaven der USA und des Geldadels? Bürgerlich bedeutet doch nur ein gut angepasster Sklave eines Systems zu sein.
Die BRD war von vornherein darauf ausgelegt die Deutschen zu Sklaven der europäischen Idee zu machen. Die Bürger der BRD haben ein halbwegs abgesichertes Leben bekommen und im Gegensatz mußten sie die Rechnung bezahlen. Die Politiker haben Deutschland zum Weltsozialamt gemacht. Hätten sie nicht all das Geld was durch den Export reinkam verschenkt und verschwendet, hätte man die Straßen in Deutschland vergolden können.
Und an diesem Ausverkauf deutscher Interessen war die CDU immer maßgeblich beteiligt.
Und ich kann nur hoffen, daß die AfD endlich die innere Spaltung überwindet und sich deren entledigt die sich beim mainstream anbiedern.
Die Zeiten in denen man versuchte es allen Recht zu machen müßen endlich vorbei sein.
So Leute wie die Schreiberin dieses Artikels wollen uns immer noch weis machen, daß es noch einen Weg im guten aus der Katastrophe gäbe in der wir uns befinden, aber das ist nur eine lächerliche Utopie. Und mit political correctness wird man garnichts gewinnen.
Wo ich sehe wie Maaßen sich jetzt verhält finde ich es gut, daß er in Thüringen nichts reißen konnte. Die CDU mußte maximal bestraft werden. Es ist nur Schade, daß die Menschen in Thüringen noch immer nicht verstanden haben, was für Verbrecher die Linken sind und diese trotzdem noch so viele Stimmen bekommen haben.
Also alles in allem hat diese Frau mit diesem Artikel bewiesen, daß sie nichts verstanden hat. Sie ist eine von denen die glaubt das man mit einer appeasement Politik die Welt verbessern könnte. Aber es sind genau diese Leute die den Widerstand in Deutschland behindern und das Volk am aufwachen hindern. In dem sie den Menschen falsche Hoffnung auf eine Wende im Guten machen. Dies ist nicht 1989 dieses Mal wird es nicht friedlich bleiben. Allerhöchstens dann wenn die Mächtigen ihren Willen bekommen und sich die Masse freiwillig totspritzen lässt und die Reste sich dem chinesischen System und dem transhumanismus ergeben.

Gravatar: Magnus

Natürlich werden die ihn die erbärmlichen Kartellparteien verhindern.

Nichtsdestotrotz, vielen Dank dem charaktervollen, heimatliebenden, ehrenwerten Herrn Professor Otte für diese erfreuliche Entscheidung!

Gravatar: ich bins

Die BRD war kein Erfolgsmodel.
Sie war nur nützlich und wurde deshalb gepampert.
Im Fall der Fälle sollte sie geopfert werden um als Schlachtfeld in einem 3ten Weltkrieg zu dienen.
Daran hat sich nichts geändert.
Und die Volksparteien waren ein Garant für die Umsetzung dieser Vorgaben der Siegermächte.
Vor nicht all zu langer Zeit gab es da erst einen Artikel genau dazu der die Rolle der CDU und SPD in diesem Zusammenhang beleuchtet hat.

Gravatar: ich bins

bullshitt!!!
Wir brauchen niemanden der die CDU zu irgendwas zurückführt.
Die CDU und die FDP gehören endlich auf den Müllhaufen der Geschichte.
Was die Völker brauchen sind Menschen die uns endlich von Politikern befreien.
Die Menschen müssen endlich begreifen, daß Staaten nur dazu dienen zu verschleiern, daß wir defacto immer noch in Sklaverei leben.
Politiker sind nur die Schafe die von den Mächtigen über die Herde erhoben wurden und der Herde vorgaukeln, daß es im Staat um ihre Interessen geht, sich irgendwer um sie kümmert. Die Politiker sind es die die Herde in aller Ruhe zum scherren führen.
Politiker halten Unruhen klein und sorgen dafür, daß der Blick der Herde nicht auf die wahren Herren fällt.
Der größte Verbrecher im Land ist der Staat!

Gravatar: Blindleistungsträger

ZITAT: "Das Projekt der Erneuerung der CDU ist damit gestorben."

Wohl eher der Versuch der Wiederbelebung der CDU, denn die CDU ist bereits gestorben. Mit Merz und Konsorten wird es keine Erneuerung geben. Die Adenauer-Zeit ist vorbei und kommt nicht wieder zurück. Die CDU muss ganz von vorne beginnen und benötigt dazu 90% neues Personal. Bei dem derzeitigen linken Übergewicht wird das nichts mit einem neuen, konservativen Profil.

Gravatar: Ulrich Müller

Ich muss leider sagen, daß ich in der Werteunion nur ein Feigenblatt sehe, ohne ernsthafte Wichtigkeit für die CDU, deren Führungsschicht keinerlei erkennbares Interesse an irgendeiner Art von "Konservativer Politik" hat, sondern sich schon lange aus purer Machtgeilheit dem linken Zeitgeist andient.

Gravatar: Heiko G.

Die CDU wird nie wieder die konservative Partei, die sie vor der Merkel--Ära war. Dafür hat Mutti ihrer Amtszeit gesorgt und tut dies vermutlich noch heute. Dieser Haufen ist zu einer astreinen Blockpartei von Opportunisten und Duckmausern verkommen.

Insofern ist die AfD, ob man sie nun mag oder nicht, die einzige bùrgerlich-konservative Alternative für Deutschland. Der Name passt schon Mal 1A.

Ich war auch lange äußerst skeptisch, ob man Leute wie Björn Höcke wählen kann. Führt man sich aber die gegenwärtige Politik der Ampel vor Augen, dann wünsche ich mir inzwischen viel mehr Hõckes. Dem jetzigen Õkofaschismus muss man wesentlich radikaler entgegen treten, sonst war's das bald mit der Demokratie.

Gravatar: Paula

Ich teile die Auffassung von Vera nicht !
Eine Erneuerung dieser absteigenden CDU könnte es nur dann geben, wenn maßgebliche Faschisten a.d. Partei ausgeschlossen würden, wird es aber nicht !
Ich sehe darin einen hervorragenden Schachzug von Otte zwei bürgerliche Parteien näher zu bringen.
Denn beide Parteien, AfD + CDU sind sich ähnlicher als
es abgestritten wird.
Das sollte auch Vera bedenken.

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