Das Wahlrecht ist auch Pflicht

Dazu gehört, über die politische Lage gut genug informiert zu sein – Sieben Darstellungen, die mehr liefern als die Altparteien und die ihnen folgsamen Medien

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Wer wählen darf, muss es auch tun. Das Recht, den neuen Bundestag zu wählen, ist auch eine Pflicht. Wer sich dem Wahlgang oder der Briefwahl verweigert, verliert sein Beschwerderecht darüber, wenn ihm nicht gefällt, was nach der Wahl in und mit Deutschland politisch geschieht. Aber bevor er wählt, sollte er über die politische Lage gut genug informiert sein. Die Politiker der Altparteien und die ihnen folgsamen Medien liefern nur das ihnen Gefällige. Denjenigen Themen, die für Deutschland und die Deutschen wirklich entscheidend sind, weichen sie aus. Zur Sprache kommen diese Themen nur in den noch freien und unabhängigen Medien. Wer sich zusätzlich informieren will, findet sie ohne weiteres. Zu den gedruckten Medien gehören die Wochenzeitungen Junge Freiheit und Preußische Allgemeine, das monatliche Magazin eigentümlich frei und Tichys Einblick. Aber das meiste ist im Internet („online“) verfügbar: in Ton-, Text oder Video-Formaten, in zahllosen Blogs und Portalen, in Online-Zeitungen wie Die Freie Welt und EpochTimes und die tägliche ef-online. Ergänzt werden sie durch Wortmeldungen verantwortungsbewusster, gestandener und aufrechter Bürger, die aus beruflichen Kenntnissen kundig sind oder sich bei kenntnisreichen Anderen kundig gemacht haben. Zu diesen für Demokratie und Freiheit engagierten Bürgern gehört Gerd Schultze-Rhonhof.   Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: B3

Wir müssen den Suizidwarenladen auch nicht betreten. Wir könnten einen anderen aufsuchen oder unseren eigenen Lebensladen gründen.

Die Crux ist, dass der bekannte Schlachthof den Menschen ein Gefühl von Gewohnheit und Sicherheit gibt, während Ihnen die freie Prärie Angst macht.

Gravatar: Hajo

Das mit der Pflicht zur Wahl kann man so oder so sehen, obwohl Plichtbewußtsein Standard war und ist und auch die Ansichten des Schreibers geschätzt werden.

Da schließe ich mich dem Vorredner an, indem er von Angebot und Nachfrage sprach und wenn das Angebot für den eigenen Bedarf nicht stimmt, kommt auch kein Kauf bzw. Absicht zustande und Wahlenthaltung ist auch ein Absichtserklärung und ein Hinweis für alle Protagonisten, daß man etwas zu bemängeln hat, beim einen viel, beim anderen weniger.

Im Prinzip hängt es vom Geschick der einzelnen Parteien ab ihre Wähler zu begeistern oder abzuschrecken und selbst Fragezeichen können eine Wahlentscheidung vergraulen und taktisches Wählen war früher noch eine Möglichkeit der eigenen Auswahl, ist aber heute obsolet, weil durch die Einheitsfront auch dieser Einfluß verhindert wird und dann im schlimmsten Fall eine Wahlbeteiligung versagt wird und ob es schlecht ist mag niemand zu sagen, weil man das Verhalten der Gegenseite auch nicht kennt und sich so manches dabei ausgleicht, unabhängig von der eigenen Stimme.

Pflichtbewußtsein ist sicherlich dort angesagt, wo es auch Wirkung zeigen kann, wenn aber etwas darauf angelegt ist, die Wähler ins Hohle laufen zu lassen, dann kann man bestimmte Tugenden vergessen, weil mit solchen Maßnahmen alles blockiert wird und selbst der Tugendhafte ins Wanken gerät, bei soviel Niedertracht, die einem vor der Wahl geboten wird.

Zum Schluß bleibt jedem Einzelnen nur noch die Möglichkeit zur Wahl zu gehen ohne Erwartenshaltung, das würde zumindest das Pflichtgefühl bestärken, wäre aber mit der Psyche nicht so kampatibel, wie man es im allgemeinen erwarten könnte.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Werner Hill 19.09.2021 - 15:29

Es gab und gibt, seit den '80ern, einen signifikanten Unterschied bei der ganzen Umweltschutzdiskussion, einmal auf der Fachebene und einmal auf der gesellschaftlich politischen Ebene, die auch den vorpolitischen Raum, das gesellschaftliche Feuilleton, so wie auch hier auf FW, mit einschließt.

Auf der Fachebene der Energiewende arbeiten die Besten was Naturwissenschaft und Technik zu bieten haben. Auf der politischen Ebene geht es seit je her um Interessen, Ideologien, Macht, was die Qualität inhaltlicher Auseinandersetzung bei derart komplexen Themen wie um ganze Ökosysteme, noch nie zwangsläufig und unbedingt erhöht hat, positive Ausnahmen bestätigen auch hier die negative Regel.

Das muß man zunächst mal so konstatieren.
Es ist Teil des Lebens, genau wie auf der spiegelbildlich anderen Seite, den notorischen Energiewendebekämpfern. Die sind ja mit vernünftigen Argumenten genau so wenig zu erreichen, unabhängig von Ausbildungsstand und beruflicher Position.
Was da an hahnebüchenen Behauptungen aufgestellt wird, allen voran: EIKE, stellt die Speicherfähigeit des Stromnetzes einer Annalena Baerbock noch locker in den Schatten. Der aufs Gefühl zielende moralisierende Unterton (Vogelschreddern, Kinderarbeit, Abholzung ganzer Märchenwälder, erfrierende Rentner, usw.) ist keinen Deut besser, geschweige überzeugender, wie bei den klimaschützenden Gutmenschen.

Aber nüchterne, schlagzeilenbefreite Analyse, spricht eben nur eine Minderheit aufrechter Wahrheitssucher an, sie ist kein Stimmenfänger.
Politik und Medien wollen, suchen und kreieren seit je her das Gegenteil,
völlig egal von welcher Seite des jeweiligen politischen Lagers, Hauptsache am Ende stimmts mit den Stimmen.

Der politische Kampf geht um die Unentschlossenen, bis zur letzten Minute des Wahlkampfes.
Es geht zuerst um Stimmungen, dann wahrnehmbare Stimmen im Diskurs, dann um die so wichtigen Wählerstimmen in der Wahlkabine.
Und danach wird durchgezogen, was schon immer geplant war, kein Hahn kräht hinterher um all die Versprechungen, Verführungen eines vorher so schön ausgemalten Schlaraffenlandes, sei dies ein AKW-Paradies , die große Freiheit öl-verwöhnter PS-Protzis oder die ideale Gesellschaft in einer Ökodiktatur.

Ich orientiere mich da eher an das Schlusswort, Einführungsvorlesung Wintersemester 78/79 RWTH Aachen ; Maschinenbau, :
„Die anderen reden, wir machen.“

Mahlzeit.
MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ B3 20.09.2021 - 06:43

Verständnis für Ihre Einstellung habe ich durchaus, ihr folgen kann, will und werde ich jedoch nicht.

Man brauch gar nicht so weit weg zu laufen, schauen Sie nur mal in die Schweiz, für mich eine der am besten funktionierenden Vorzeige-Demokratien weltweit.
Jeden morgen freue ich mich auf die "Weltwoche" von Roger Köppel, nicht weil ich ihm recht gebe in allen Punkten, aber da spricht ein echter freiheitlich denkender Geist dieses Bergvölkchens, der mich anspricht und den ich mir übertragen auf unser Land, Deutschland, (wieder) ebenfalls wünsche. Auch in uns Deutschen steckt ja dieser freiheitsliebende Geist, der nach Selbstbestimmung und gegen Bevormundung strebt.

Es ist nicht das System, was hier grundsätzlich schlecht ist, das entspräche Ihrer Sichtweise.
Was hier grundsätzlich falsch und damit schlecht läuft, ist, das wir aus dem vorhandenen System nicht das Beste draus machen, es könnte alles viel besser sein, wenn wir es nur besser machen würden.
Das real existierende System filtert und spült die falschen Pappnasen nach oben. Die wirklich guten Leute ziehen sich bei uns frühzeitig verärgert und frühzeitig aus der politischen Arena zurück, nach oben kommen mal wieder die üblichen Schwallakrobaten mit viel wenig Fachwissen aber Meister des inhaltsleeren, dafür moralisierenden Pathos. (Angela Merkel ist da eine Ausnahme, auch ich habe berechtigte Zweifel an Ihrer Politik, eine substanzlose Pappnase ist Sie mit Sicherheit nicht.)

Es könnte alles ganz anders/besser sein ohne das System grundsätzlich zu verändern.
Daran glaube ich, dafür arbeite ich, darauf hoffe ich.
Das Spezialgebiet meiner Auswahl ist die Energiewende, die ich auch ohne Klima-Hysterie locker und fundiert begründen kann.

MfG, HPK

Gravatar: Klaus Peter+Krause

@B3: Blödsinn? Ihr Laden-Vergleich hinkt heftig. Warum, sollten Sie durch Nachdenken selbst herausfinden können. Im Übrigen: Sie dürfen in der Wahlkabine (oder bei der Briefwahl) auch keine Partei wählen, aber Sie sollten an der Wahl teilnehmen, dann helfen Sie wenigstens, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Sonst haben Sie die Demokratie und das Wahlrecht gar nicht verdient. Und so kann man beides auch verspielen.

Gravatar: B3

Blödsinn !!!

Wenn ich einen Laden betrete, muss ich auch nichts kaufen, obwohl ich eine Auswahl habe, wenn mir eben nichts gefällt.

Ich kann mir etwas anderes wünschen, als diese Parteienmafia. Und ich habe überhaupt keine Pflicht zwischen PEST und CHOLERA zu wählen.

Wenn sich die Menschen in diesem Land einig wären, würden sie die ganzen Verbrecher zum Teufel jagen und sich neu organisieren.

Und das wäre sehr demokratisch!

Eigentlich ist mir das Wählen in der Drecks-BRD, die mit einer Republik so gut wie nichts mehr zu tun hat, schon lange vergangen.

Aber selbstverständlich stellt man sich die Frage, ob man durch Wählen noch das Schlimmste verhindern kann.

Eine realistische Betrachtung führt aber leider dazu, dass eine AfD keine absolute Mehrheit haben wird und die Blockparteien so weiter machen werden.

Vielleicht sollte ich die Grünen wählen ?!

- je schneller alles zusammenbricht und uns der ganze Laden um die Ohren fliegt, umso besser.

Die meisten Menschen lernen eben erst, dass die Herdplatte heiß ist, wenn Sie sich die Finger verbrannt haben...

Gravatar: Maria Schmitz

Was in einer Staatssklaven - Demokratie oder alternativ in einer Staatssklaven - Diktatur zur Wahl gestellt werden kann, dass können nur Täuschungen sein zum weiteren Bestand arbeitsloser Einkünfte.

Gravatar: Werner Hill

@ H.P. Klein

Herr Klein, Sie loben zurecht die deutsche Umweltschutz-Bewegung, denn jeder will saubere Atemluft, sauberes Wasser, Müllminimierung, keine Massentierhaltung, keine Monokulturen etc.

Was der Beitrag anprangert, ist aber nicht die sinnvolle Umweltschutzbewegung sondern die zu bösartigen politischen Zwecken ins Leben gerufene Klimaschutz-Bewegung.

Jedem halbwegs Denkfähigen muß klar sein, daß wir gegen die natürlichen Klimaschwankungen nichts ausrichten können (schon gar nicht mit einem deutschen Alleingang) und daß hinter der ganzen Klimaheuchelei die gleichen bösen Absichten stehen, wie hinter dem angeblichen Schutz gegen Corona durch Impfungen von zweifelhaftem Nutzen und unzweifelhaftem Schaden.

Gravatar: Gerhard G.

Werter Dr.Krause ..Sie mögen ja Recht haben.
Ich habe immer noch das Debakel von Thüringen vor Augen...als eine Merkel aus der Ferne das Ergebnis passend machte. Wo waren da unsere Verfassungsrichter?
Warum gab es keinen Aufstand in Thüringen ?

Gravatar: Werner Hill

Beim "Weiterlesen" gerät man zu einer brillanten Zusammenfassung des Horrors in der fremdbestimmten Deutschen Politik.

Der Faktor "fremdbestimmt" kommt allerdings m.E. zu kurz. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß die ganze antideutsche Tendenz bei Medien, Altparteien und NGOs auf Überzeugungen beruht.

Ich halte das für unwahrscheinlich und meine einzige plausible Erklärung ist, daß vielzuviele Medien und Politiker (nicht nur in Deutschland) bereits von der mächtigen Schwab-Mafia beherrscht werden.

Aktuelles Beispiel: Da haben gestern LinX-Terroristen in Leipzig für die Freilassung einer Studentin demonstriert, die beschuldigt wird, einen kriminellen Verein für Attacken auf mutmaßliche Rechte gegründet zu haben.
Und sie haben dabei erhebliche Sach- und Personenschäden verursacht.

Berichterstattung in unseren fremdgesteuerten Medien:
"Demo gegen Faschismus artet in Gewalt aus".

Und nun die 1 Mio-€-Frage: Wo ist bei uns der Faschismus?

Gravatar: Hans-Peter Klein

Dem was Generalmajor Schultze-Rohnhof schreibt kann ich nahezu uneingeschränkt folgen.
Mich würde wohl interessieren, ob er in seiner aktiven Zeit, das ist die Zeitspanne im Leben, in der man noch viel verlieren kann, bei der Bundeswehr schon genau so argumentiert hat.

Dem was Sie, Herr Dr. Krause, dem hinzufügen, allerdings nicht, zumindest was den Klimateil anbelangt, bei Corona sieht es schon wieder ein wenig besser aus.

Sie schreiben, Zitat:
"die nicht minder schicksalsträchtigen Themen Klimaschutzpolitik und ...
deren wahren Beweggründen: Sie sollen die bestehenden politischen und wirtschaftlichen Ordnungen zerstören und letztlich in totalitäre Herrschaftssysteme münden, also die Menschen unfrei, unselbständig und hörig machen. "

Durch die Energiewende wurden zahlreiche Bürgerinitiativen neu gegründet, es gab keine Vorläufer dieser Art in der deutschen Gesellschaft. Die deutsche Umweltschutzbewegung ist eine echte Graswurzelbewegung von unten durch alle Gesellschaftsbereiche und -schichten, gegen die mächtigen Interessen ehemaliger Energiemonopole.

Die Beteiligungsmöglichkeiten für den Einzelnen sind heute viel, sehr viel höher und besser wie damals, noch zu Zeiten der Big-4. Es ist das genaue Gegenteil von dem was Sie schreiben, Zitat:
"... die Menschen unfrei, unselbständig und hörig machen ..."
Es ist ein deutliches Zeichen eines stetig gewachsenen Bürgerselbstbewusstseins und politisch umgesetzten Bürgerwillens, der sich langsam aber kontinuierlich in den vergangenen 40 Jahren mehrheitlich in der deutschen Gesellschaft herausgebildet hat, alles in allem:
Das Ergebnis einer Bürgerbewegung von unten.

Die Interessen sehr mächtiger und transnationaler Öl-, Kohle-und Kernenergie Lobbys,
Nein, die sind genau das : Nicht.

Einen schönen Sonntag.
MfG, HPK

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Das Wahlrecht ist auch Pflicht“ ...

Ja Himmel, Frau(?) Göttin(?) und für mein Empfinden ´sonstiges` Ungeziefer:

Ganz besonders jetzt, nachdem die Tageschau nach einem „Faktenfinder-Beitrag“ zugeben musste, in Sachen der AfD „falsch“ berichtet zu haben, was auch für ´meine` Wahrnehmung kurz vor der Wahl ´bewusst` irreführend` war!!!
https://de.rt.com/inland/124315-falsch-oder-irrefuhrend-afd-erwirkt-tagesschau-beitrags-fluthilfe-abstimmung/

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Aber bevor er wählt, sollte er über die politische Lage gut genug informiert sein.“ ...

Z. B. darüber, dass das Vertrauen in die Politik nach 16 Jahren göttlichem(?) Diktats(!) quasi auf dem Nullpunkt landete und eine täglich größer werdende Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalb darstellt
https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Gesellschaftlicher_Zusammenhalt/ST-LW_Studie_Schwindendes_Vertrauen_in_Politik_und_Parteien_2019.pdf
bzw. scheinbar sogar ´erzeugen` sein soll?

Dabei ist es auch m. E. ´ganz besonders grauslich-merkelwürdig`, dass ausgerechnet die ARD davor warnt:

„Gerüchte sollen Vertrauen zerstören“?!
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/podcast/wahlbetrug-103.html

Ist damit tatsächlich das Vertrauen in die Politik unserer(?) heißgeliebten(?) „Königin der Lügen“ & Co. gemeint???

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