Das Stockholm-Syndrom oder: Wie Ideologien verblöden

Die Ostdeutschen und ihr »Stockholm-Syndrom«. Der Versuch einer höflichen Antwort an Sina Lorenz.

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»Was trifft, trifft zu«, sagte Karl Kraus einmal. Und jeder, der das Wesen der Psychoanalyse verstanden hat, wird sowohl zustimmen als auch skeptisch bleiben. Denn selbstverständlich kann eine Reaktion nichts belegen und auch nichts falsifizieren. Wie ja überhaupt psychologisches Denken nichts beweist. Psychologie und speziell die Psychoanalyse wird niemals Naturwissenschaft werden.

Ihre Aufgabe und ihr Ziel ist ein anderes: Sie spürt Widersprüchlichkeiten nach und versucht sich in einer Symbolisierung. Und der Widerspruch, den das Symbol ›Stockholm-Syndrom‹ ist das seltsame Verhalten von Geiseln, die sich mit ihren Entführern identifizieren, statt ihnen bei der ersten Gelegenheit ein Messer in die Eingeweide zu rammen.

Symbol heißt hier und hieß auch nie etwas anderes, dass es ein Zeichen gibt, das den Widerspruch markiert, dh. ein Symbol im Sinne Eric Voegelins als Ausdruck einer Erfahrung mit diesem widersprüchlichen Verhalten. Anschließend weiß man, worüber man redet. In diesem Fall: Über den Versuch vieler Ostdeutscher, den Angriffskrieg der Russen gegen die Ukraine verständlich zu machen, obwohl gerade sie es mit ihren Erfahrungen besser wissen müssten.

An diesem Widerspruch gibt es wenig zu deuten. Denn die russische Besatzung Ostdeutschlands zwischen 1945 und 1989 war eine Gewaltherrschaft. Wenn dass nun geleugnet wird, kann der historisch auch einigermaßen Bewanderte nur den Kopf schütteln. Und dafür muss man nicht einmal auf Juni-Aufstand und Mauerbau verweisen. Die Präsenz der russischen Truppen war jedem Ostdeutschen damals klar. Und noch 1989 wusste jeder Demonstrant: Kommen die Russen aus ihren Kasernen, dann ist es ganz schnell vorbei mit der Revolution. Dass russische Soldaten auf Zivilisten schießen, war bekannt.

Ein Einschub für die soziologischen Laien: Wenn ich von Russen oder hier russischen Soldaten spreche, sind das keine Allaussagen. Es ist eine soziologische Verallgemeinerung wie sie sehr viele Ostdeutsche gegenüber Zigeunern und Migranten wie selbstverständlich und zutreffend verwenden. Ausnahmen gibt es immer und nicht jeder muss denken, er sei gemeint.

Zurück zu den russischen Besatzern. Sie hatten zwischen 1945 und 1989 eine Gewaltherrschaft installiert. Wer das bestreitet, dem empfehle ich einen Besuch einer Gedenkstätte, von denen es trotz heftiger linker Gegenwehr, etliche gibt. Und die Ostdeutschen, die ich kenne, wissen darum.

Sicher kann man versuchen, die Herrschaft nicht als russisch zu bezeichnen. Was angesichts des inneren Machtbereichs und der Hauptstadt Moskau zwar einigermaßen grotesk ist - aber da wir uns in Widersprüchen bewegen, sei auch das erst einmal akzeptiert. Zuletzt kann den Ausweg betreten, Stalin Georgier und nicht Russe gewesen, eine zugegeben hübsche Variante zum Thema Österreicher in der deutschen Politik.

Tatsächlich ist diese Konstruktion wohl eher ein Beleg für eine veritable Unwissenheit. Richtig: Stalin war Georgier. Aber: Von Bucharin bis Kalinin, von Malenkow bis Molotow waren die meisten Mitglieder des Politbüros Russen. Die UdSSR war im wesentlichen Punkten das Russische Reich, erweitert um den ideologischen Wahrheitsanspruch ›Sozialismus‹, wie ihn jedes Reich braucht. Modernes Russisches Reich und Sozialismus gehören untrennbar zusammen, Frau Lorenz. Nicht zufällig kramt Präsident Putin aus dieser idelogischen Mottenkiste den Schlachtruf seines Angriffskrieges hervor: ›Entnazifizierung der Ukraine‹, verstärkt durch den Vorwurf in der Ukraine regierten Nationalisten. - Frau Faeser müsste sich ja eigenlich freuen.

Tatsächlich findet Putin aber ausgerechnet unter jenen Ostdeutschen offene Ohren, die gegenüber andren Regimen, die mit dem gleichen Schlachtruf auf den politischen Gegner eindreschen, eine erfreulich kritische Haltung bewahren. Wenn das kein Widerspruch ist.

Das Stockholm-Syndrom bleibt ein passendes Symbol, um das widersprüchliche Verhalten der Ostdeutschen beschreiben zu können. Es markiert meine Irritation darüber, dass ein an sich gegen Ideologien gut gewapnetes Teil der Bevölkerung aus dem Osten Deutschlands, plötzlich ins idelogische taumelt und alles vergisst, was er zuvor erfahren hat. Zu meiner Überraschung.

Und um es rund zu machen, fällt Frau Lorenz nichts, Sorry, blöderes ein, als mir die Hochnäsigkeit eines in Westdeutschland sozialisierten zu unterstellen. So als könnte man nach 30 Jahren unter Ostdeutschen nichts über Ostdeutsche sagen, die, sagen wir mal, gerade einmal elf Jahre im Sozialismus verbrachten. Man muss nicht in Ostberlin das Licht der Welt erblickt haben, um über Ostdeutsche etwas sinnvolles sagen zu können. Sonst könnte Frau Lorenz zu den Westdeutschen wohl gleichfalls kaum etwas sagen. Ja eigentlich zu fast überhaupt nicht. Außer zu sich selber.

Aber es scheint Momente zu geben, in denen kippt man in bestimmte Muster des Denkens oder besser Redens zurück. So, wenn Ostdeutsche ihren Antiamerikanismus auspacken und die Gesellschaft der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft fröhliche Urstände feiert. Und das mit einer Verve, dass Honecker sich vor Freude im Grabe umdrehen würde. Dann zeigt sich, wie sehr und wie schnell ideologische Verblendung verblödet. Und wie lange. Und obwohl man schon so weit war. Der Psychologe würde jetzt sagen: Die Vergangenheit holt einen ein. Andere sprechen vom Schicksal. 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: BRD Laberkultur

Die Mitteldeutschen sind keine Ostdeutschen.
Ossi´s sind sie im Geltungsbereich Art 133 GG.
Warum nennt sich der besatzungsrechtliche GEZwangsgezahlte Hypnosefunk in Mittel-DE Mitteldeutscher Rundfunk?

Gravatar: Egon Scherzer

Schade,

selten so einen gequirlten Unsinn gelesen.

Warum die 'Ossis' russlandfreundlich sind?
Weil sie erfahren durften, das es einen Unterschied zw. Menschen (auch Russen sind Menschen) und Politikern sowie 'deren Huren' der schreibenden Zunft gibt. Und sie haben erfahren das die Gemeinsamkeit mit Russen größer als mit Muslimen ('in der DDR aus Algerien') ist.

Deshalb!

(Im Übrigen bin ich der Meinung für korrupte Politiker die Höchststrafe einzuführen.)

Gravatar: Wie Ideologien verblöden

@ Thomas 22.04.2022 - 14:49

"Herr Hebold, was soll eigentlich immer wieder
dieser wahnwitzige Versuch, Russland mit der
UDSSR Stalins gleichzusetzen. Stalin ist tot
und die UDSSR existiert nicht mehr, genauso,
wie Schicklgruber in der Hölle schmort und das
deutsche Reich wohl auch nicht mehr existiert..."


Das ist das Gleiche mit der "Unterdrückung", "Diskriminierung" und "Benachteiligung" von Frauen und Kindern in Deutschland.

Zur Narrative von Leuten, wie Herrn Hebold gehört es, dass Frauen und Kinder in Deutschland heute mindestens so sehr "unterdrückt", "diskriminiert" und "benachteiligt" seien, wie vor fünfhundert Jahren vielleicht einmal, Hexenprozesse, Kinderarbeit und Schlimmeres. Noch dazu gehe dieser Tage die Welt unter, "gerettet" werden müssten deshalb "Frauen und Kinder zuerst."

Unter dieser Narrative regredieren erwachsene Menschen in eine geistige Verfassung, wie in Deutschland zuletzt vor achtzig Jahren, und das ist die eigentliche Katastrophe, der in der "westlichen Wertegemeinschaft" pandemische Verbreitung findende Infantilismus und Postmodernismus.

Gravatar: Roland

"Denn die russische Besatzung Ostdeutschlands zwischen 1945 und 1989 war eine Gewaltherrschaft."

Jau und die war so gewaltig, dass die Sowjetrussen es glatt erlaubt haben, dass der Lebensstandard in der Ostzone ab spätestens Mitte der 80er erheblich höher als der russische Lebensstandard war.
Diese pösen Gewaltherrscher haben es glatt fertiggebracht, der DDR ihren ganzen Ölbedarf zu liefern, wohlwissend, dass sie auf dem Weltmarkt dafür das Fünf- bis Zehnfache in einer brauchbaren Währung bekommen hätten. Geld, das Sowjetrussland dringendst benötigt hätte...echte Gewaltherrscher eben.

Gravatar: Thomas Wendel

Interessant, dass Wessis besser Bescheid wissen, was in der DDR so ablief als ich und die anderen Ossis. Er hat die DDR wahrscheinlich nicht ein einziges Mal von innen gesehen, weiß aber "anscheinend" besser Bescheid als ich, der in der DDR aufgewachsen ist.
Vielleicht hat er zu viel Westpropaganda genossen. Das würde vieles von seinen geistigen Ergüssen erklären.

Gravatar: Walter

Der Autor ist Mathematiker und kann höhere Mathematik erklären, aber von politischen und historischen Erkenntnissen und Wahrheiten ist bei ihm wenig Substanz vorhanden.

Wie die ideologische Manipulation verblöden kann, dies kann man doch eher im westlichen Teil des Landes aber weniger im Osten erkennen. Dies kann man auch schon daran erkennen, wie der westliche Teil des Landes, aber vor allem die politischen Eliten den Amerikanern förmlich ins Rektum gekrochen sind und die Russen als Kriegsverbrecher bezeichnet werden.

Wer seit dem Ende des zweiten Weltkriegs die meisten Kriegsverbrechen begangen hat ist doch bekannt. Die schlimmen Bombardierungen auf unser Land während des zweiten Weltkrieges durch anglo - amerikanische Bomber, welche nur dazu dienten nicht das Militär sondern die Zivilbevölkerung zu vernichten, wurden durch die Amerikaner und nicht durch die Russen begangen.


Auf den Dresdener Elbwiesen hat man tausende Flüchtlinge aus Schlesien masakriert. So was kann man den damaligen sowjetischen Streitkräften nicht vorwerfen.
Das hunderttausende Kriegsgefangene nach Sibirien deportiert wurden und viele umkamen ist bekannt, aber das man von US -Seite hunderttausende Kriegsgefangene, welche auf den Rheinwiesen gefangen gehalten wurden hat verhungern und verrecken lassen ist auch bekannt, wird aber von den Medien nicht erwähnt.

Als man dort Grabungen durchführen wollte um Massengräber ausfindig zu machen, wurde dies von Deutschen Behörden untersagt. Warum wohl ?
Auch die Vergewaltigungen von Frauen von den Siegermächten von beiden Seiten gingen über die Hunderttausende auf beiden Seiten.
Und wenn man weiß was von Amerikanischer Seite vom Hotton - und Kaufman -Plan für ganz Deutschland diskutiert wurde, da muss man den Russen heute noch danken, dass sie den Osten als Besatzungsmacht übernommen haben und dadurch solche Ideen zunichte gemacht wurden.

Die westlichen Alliierten waren dadurch gezwungen gegenüber Osteuropa und Ostdeutschland einen Schutzwall gegen den Kommunismus der Russen aufzubauen und nicht weil sie Deutschland so geliebt haben. Deshalb mussten sie umdisponieren und der westlichen Seite Deutschlands ein von der westdeutschen Bevölkerung wirtschaftlichen Wohlstand aufbauen lassen, welcher einmalig in der damaligen Welt war.

Und wenn man sich die Frage stellt wem man dies mit zu verdanken hat das dies überhaupt möglich war, dass die Deutschen im westlichen Teil mit ihrer eigenen Kraft es geschafft haben das sogenannte Wirtschaftswunder zu schaffen ? Diese Frage lässt sich so beantworten, es war die Teilung Deutschlands, welche man genauer gesagt den Russen zu verdanken hatte.

Die Westdeutschen haben von dieser Möglichkeit am meisten profitiert und sollten nicht vergessen, dass durch die russische Besatzungsmacht in Ostdeutschland diese Entwicklung möglich war.
Der Westen musste ja als Bollwerk gegen den Sowjetkommunismus aufgebaut werden.Dafür wurden von den USA auch Mittel bereitgestellt, welche die Russen durch ihr zerstörtes Land nicht hatten. Allerdings haben die USA diese Dollars zig - zig -fach aus Deutschland wieder zurückgeholt.

Die kriegstreibende Politik des US - Establishments seit dem Vietnamkrieg hat doch gezeigt, welche Ursachen für die heutigen Krisen auf der Welt dafür verantwortlich sind.
Meine hier von einigen US -affinen Politikern vermutlich als Antiamerikanismus bezeichneten Aussagen richten sich NICHT gegen das amerikanische Volk, aber voll gegen das politische US - Establishment der USA.

Der Autor dieses Artikels sollte mal überlegen welchen Blödsinn mit seinen Stockholmsyndrom - Vergleich er hier ausgesagt hat und welche Ideologien der Verblödung dienen.

Gravatar: Thomas

Herr Hebold, was soll eigentlich immer wieder,
dieser wahnwitzige Versuch, Russland mit der
UDSSR Stalins gleich zu setzen. Stalin ist tot
und die UDSSR existiert nicht mehr, genauso
wie Schicklgruber in der Hölle schmorrt und das
deutsche Reich, wohl auch nicht mehr existiert.
Im übrigen, kann man durchaus sagen, das Deutschland
auch für Stalin verantwortlich ist, indem das deutsche
Reich Lenin und seine Satansbrut, im versiegelten Zug,
durch Deutschland fahren liess und nach ST. Petersburg
schickte .Entscheidend wirkte sich jedoch die deutsche Unterstützung der revolutionären Bolschewiki unter Lenin aus, die in der Oktoberrevolution von 1917 die Macht in Russland übernahmen.
Mit anderen Worten Herr Märchenerzähler, haben die
Russen, letztendlich Lenin, Stalin und millionen von
Toten und unendliches Leid, dem deutschen Kaisereich
zu verdanken. Ein paar Jahre später, brachte der Gefreite Schicklgruber ,erneut millionenfachen Tod, über
das russische Volk. was wollen sie also also,als Abkömmling ,der deutschen Herrenrasse, dem russischen ,gewählten Staatschef und seinem Volk erzählen. Sollten die politischen Hororrclowns ,weiterhin,
wie sie kriegslüsternd Dummheit schwätzen, werden sich
die Russen mit Sicherheit, diesmal für immer vom deutschen Volk entledigen.
Der Schöpfer wird dieser geisteskranken Gendagagarepublik, mit Sicherheit keine Gnade mehr gewähren.

https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/bedenket-das-ende/

Gravatar: Jüppchen

Leider muß ich feststellen, daß hier auf allen Seiten Richtiges, aber auch "Gebrabbel" von sich gegeben wird.
Sowjetische Soldaten waren eben nicht nur Russen, auch wenn man das landläufig so gesagt hat, sondern auch Ukrainer, Kirgisen, Kasachen, Georgier, Armenier usw.
Sicher haben die Russen in Moskau dominiert, aber es gab auch andere Sowjetmenschen an prominenter Stelle.
Soldaten, die in einen Einsatz geschickt werden, schießen in der Regel, wenn sie den Befehl dazu erhalten - in fast jedem Land der Welt. Wenn sie das nicht tun, steht dem Land eine Revolution ins Haus und die kommt nicht aus heiterem Himmel. Wir haben es hier mit einem Krieg zu tun, der wie andere auch, viele Väter, meinetwegen auch Mütter hat. Und man muß auch wieder zu einem Freieden kommen können, der nicht wie Versailles schon den Samen des nächsten Kriegs in sich trägt. Und gerade als Deutsche müssen wir auf Dauer mit Rußland leben kölnnen. Und das heißt auch Wirtschaftsbeziehungen und kultureller Austausch. Fatal wäre es, Rußland dauerhaft den Chinesen in die Arme zu treiben, denn den Konflikt verlieren wir auf jeden Fall in Glanz und ohne Gloria und Deutschland geht dabei unter.

Gravatar: Gribat

Herr Hebold, wie kann man nur so einen Stuss schreiben? Schade, dass die "Freie Welt" so etwas abdruckt.

Gravatar: Achmed

Hebold, Hebold - wie "Ideologien verblöden" kann man bei dir hautnah miterleben!
Selten soviel Dummheit auf einem Haufen gehört!
Bin selbst gebürtiger "Ossi" und in diesen System aufgewachsen, aber "die Russen" haben mich nie bedroht, im Gegensatz zu den eigenen Landsleuten, also Parteisekretären und sonstigen Linksfaschisten, die den Besatzern förmlich in den A**** gekrochen sind.
Genau wie heutzutage eben Typen wie du das tun, allerdings bei den Amis.

Gravatar: Ganimed

--->>> Ostdeutscher

Sie sprechen mir aus der Seele. Komme selber aus dem Osten, bin allerdings schon 1975 übergesiedelt. Somit kann ich mir sehr wohl ein Urteil über beide Systeme erlauben. Die Bundesrepublik von 1950 - 1985 hat absolut NICHTS mehr mit der zu tun, wie sie danach geformt wurde! Da Hebold aber m.E. nur ein aufmerksamsgeiler Dummschwätzer ist, spinnt er sich seine Welt zusammen wie sie ihm erscheint.
Abgesehen davon ein kleiner Tipp: auch die DDR und BRD haben die jeweiligen Zustände nicht selbst herbeigeführt.
Das wurde mir zu 100% deutlich nach der Doku "Europa - Die letzte Schlacht". ALLES ist von einer gewissen Klientel langfristig geplant. (Nur auf Odysee, BitChute und BitTube zu finden, sowei mir bekannt)

Gravatar: Ganimed

Hebold ist mittlerweile zum ultimativen Beweis der völligen Verblödung avanciert. Gratuliere !!!

Gravatar: Ostdeutscher

@Herrn Kehrmann

Lieber Herr Kehrmann,
es geht darum, dass Herr Hebold absolut keine Ahnung von den Ostdeutschen hat, dass er auch nicht im Geringsten erklären kann, warum einige nicht in das Horn der generellen Verurteilung der Russen mit hineinstoßen und stellt nun abenteuerliche Theorien darüber an. So abenteuerlich, dass er die Gewaltherrschaft bis 1989 durch die Russen in der DDR proklamiert und allein dadurch macht er sich lächerlich und unglaubwürdig. Da hilft es auch nicht, wenn er ein paar Ostdeutsche kennt und "man muss nicht in Ostberlin geboren sein, um Ostdeutschen etwas sagen zu können" ( sinngemäßes Zitat), mit diesem Satz zeigt er seine große Unkenntnis der DDR denn Ostberlin war nicht die DDR. Nach Berlin wurde alles hingekarrt, das Schaufenster der Republik, nicht zu vergleichen mit dem rest der DDR. Unkenntnis eben. Von Herrn Hebold lasse ich mir nicht erklären, wie es war.
Nun zu Ihnen.
Es wird alles richtig sein, was Sie Ihren Mitforisten schreiben. Warum die jungen Leute nach Amerika und nicht nach Russland wollen? Würden Sie dort hingehen, wo Sie die Sprache nicht sprechen? Würden Sie dort hingehen, wo Ihnen ständig suggeriert wurde, dass dort Unfreiheit, Unterdrückung oder andere, ganz schlimme Sachen drohen? Berichtet einer wahrheitsgemäß und ohne ideologische Scheuklappen über die Russische Förderation? man hört nur Navalny, der aus dem Knast sogar Twitternachrichten verbreiten kann, was hier in Deutschland wohl unmöglich wäre, man hört nur Schlechtes. Ein eigenes Bild können die jungen Leute sich nicht machen, Sprachbarriere...
Was Ihre Frau betrifft, ich habe auch einmal für die BRD geschwärmt, habe mich engagiert, inzwischen bin ich wieder auf dem Stand von 1980 und später. Nicht einverstanden mit der Regierung, nicht mit dem was da getan wird und nicht mit der Art, wie mit den Rentnern umgesprungen wird, nichts, aber auch gar nichts kann mich heute für die Ampelregierung und schon zuvor für die großen Koalitionäre begeistern. Also wieder zurückziehen, auf das eigene Ding konzentrieren und versuchen, durchzukommen. Im Gegensatz zur DDR lässt man mich nur nicht in Ruhe, presst Steuern von Meiner Rente, von meinem Einkommen als Rentner und von anderen Dingen aus mir heraus, gestaltet angeblich gerechter meine Grundsteuer, was im Ende auf mehr Geld herausläuft und plündert mich so aus. Und wenn ich sehe ,dass mein Steuergeld nicht in Schulen oder Straßen, sondern zu ganz anderen Dingen verwendet wird, verstärkt sich meine Einstellung nur noch.
Genießen Sie Ihr Leben in Südbrandenburg.
Gruß zurück..

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... »Was trifft, trifft zu«, sagte Karl Kraus einmal. Und jeder, der das Wesen der Psychoanalyse verstanden hat, wird sowohl zustimmen als auch skeptisch bleiben. Denn selbstverständlich kann eine Reaktion nichts belegen und auch nichts falsifizieren. Wie ja überhaupt psychologisches Denken nichts beweist. Psychologie und speziell die Psychoanalyse wird niemals Naturwissenschaft werden.“ ...

Scheinbar auch deshalb, weil Beides ´je nach Bedarf` einsetzbar eingesetzt wird, was – selbst für mich offensichtlich – auch die „kuriose Merkel-Verehrung“ der Linken nach sich zog!
https://www.spiegel.de/kultur/zum-abschied-von-angela-merkel-die-kuriose-merkel-verehrung-der-linken-kolumne-a-03d1f4ab-38b1-4623-a8ff-30a074a5f21e

Weil ihr Innenminister als Drehhofer den deutschen Behörden das Schüren von Angst empfehlen ließ?
https://www.focus.de/politik/deutschland/aus-dem-innenministerium-wie-sag-ichs-den-leuten-internes-papier-empfiehlt-den-deutschen-angst-zu-machen_id_11851227.html,
und Angst schon in der DDR so erfolgreich angewendet wurde?

Sollte ich Sie – Herr Hebold – richtig verstanden haben, dann lehnen Sie „Psychologie und speziell die Psychoanalyse“ quasi ab.

Weil sie sich als „Selbsthilfe bei Ängsten, Panikattacken, Depressionen, Phobien und Burnout“ sehr erfolgreich einsetzen lässt
https://mittel-gegen-angst.de/?msclkid=8be07a69e384105532181808e60f4d2e,
dies den Bedürfnissen der Herrschenden – sich selbst als Eliten Bezeichnenden – aber widerspricht???

Gravatar: Karl Napp

"Herr" Hebold: Wissen Sie eigentlich, wie blöd Sie mit Ihrer "Frisur" aussehen?!

Gravatar: Noch ein Ostdeutscher

Sehr geehrter Herr Hebold,
Sie sprechen mir aus der Seele. Wie Ideologien verblöden...das sieht man ganz deutlich bei Ihnen.
Sie haben voll ins Schwarze getroffen, meine Hochachtung.

Gravatar: Tom aus Sachsen

Wolfgang Hebold - jetzt auch auf meiner Liste. Nur für den Fall daß die Russen kommen.

Mal ganz nebenbei : Die in der DDR eingesperrt wurden waren nicht nur Querdenker und Renitente sondern sehr oft auch Asoziale und Gammler. Durch Freikauf Seitens der damaligen Bundesregierung kassierten diejenigen auch gern unter dem Vorwand politischer Verfolgung jede Menge Kohle ab, trieben sich in Funk, Fernsehen und Presse herum und bereicherten anschließend die Kriminalitätsstatistik von Westdeutschland und Westberlin.

Gravatar: A. Heinz Kehrmann

Herr Hebold, vielen Dank für Ihre Standhaftigkeit.
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und für wen Werte wie Patriotismus, Freiheit, Individualität, Liebe, Mitgefühl und viele andere nicht nur leere Floskeln sind, dem muss klar sein, welche Seite die dunkle ist. Jesus Christus stellt das absolut Gute dar, der Teufel das absolut Böse, kurz gefolgt von Stalin und Hitler; ein krimineller Narzisst wie Herr Putin steht auf der bösen Seite, wer solchen Typen folgt, der wird in der Finsternis landen. Zerstören ist immer leichter als aufbauen; was hat Herr Putin jemals aufgebaut? Sein Karriereweg ist mit Leichen gepflastert und wurde von steigenden Rohstoffpreisen erst möglich gemacht, der lacht doch über das blöde Volk, das jetzt auch noch gegenseitig auf sich schießt; ihn interessieren nur Macht und Geld, sonst nichts; er schiebt Zinnsoldaten über die Landkarte wie in den Kolonialstaaten vor über hundert Jahren, eigentlich völlig aus der Zeit gefallen - sollte man als moderner, aufgeklärter Mensch meinen.
Die Analogie zum Stockholm-Syndrom war mir bislang gar nicht bewusst. Ja, die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft.
Junge, optimistische und leistungsbereite Menschen zieht es in die USA und nicht nach Russland, das hat Gründe.
Die Hilfsbereitschaft der Amerikaner war immer überwältigend, gerade auch in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, komme mir niemand mit den Fehlern und dem Eigennutz; wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein.
Zu meinen Mitforisten:
@Matthias: Der Westen ist gescheitert? Für mich ist die soziale Marktwirtschaft keinesfalls gescheitert, sie hat einen in der Menschheitsgeschichte nicht gekannten Wohlstand hervorgebracht.
@Ostdeutscher: Meine Nachbarin schwärmt schon mal gerne von der DDR, ihr Mann verdrehte dabei die Augen, wir wussten schon... Niemand stellt ihre Lebensleistung in Frage, die individuellen Möglichkeiten waren eben völlig unterschiedlich.
Übrigens nenne ich Südbrandenburg mein Zuhause.
Mit bestem Gruß.

Gravatar: Mission Not Accomplished

Was man jedenfalls einmal festhalten sollte, das ist, dass die Russen 1994 aus Deutschland abgezogen sind.

Dass die US - amerikanischen Freundinnen und Freunde aus Deutschland abgezogen wären, weil sie "Your Job in Germany" ...

https://www.youtube.com/watch?v=pygKpidEWxk&t=402s

... für erledigt und für "done" halten, das kann man wohl eher nicht behaupten, eher im Gegenteil.

Die glauben, ihr "Job" in Deutschland geht gerade erst richtig los.

Gravatar: Uwe Kah

Wolfgang Hebold mal wieder in Bestform...

Irgend einen ideologischen Blödsinn vor sich her Brabbeln, fern jeder Realität und bar jeder Logik und anderen Menschen erklären wollen wie die Welt funktioniert, ohne jemals selber auch nur das geringste bisschen an Zusammenhang begriffen zu haben.

Herr Hebold, sie würden richtig gut in die Riege unserer Bundesminister passen, selbst als Präsident oder Kanzler hätten sie eine Chance, so viel Blödsinn und Unlogik geben sonst nur hochbezahlte Politiker von sich.

Ansonsten könnten Sie vielleicht noch Autoverkäufer werden, als Journalist haben Sie auf jeden Fall ihren Sinn verfehlt …

Falls Sie jemals einen Sinn gehabt haben.

Gravatar: Mino Cair

Jeder Krieg in den letzten 200 Jahren war nichts anderes als ein (mehr oder weniger) verdeckter Raubzug. Es wurden Menschen geopfert, damit einige Bankiers und Industrielle noch mehr Macht und Einfluss an sich reissen konnten, so wie es der US General Smedley Butler nach dem 1. Weltkrieg desillusioniert schilderte.
Vertreter der schreibenden Zunft sollten in der Lage sein, ab und an ihre Positionen zu überdenken und neu zu evaluieren, statt mit der psychologischen Keule auf andere einzuschlagen, die den Tatsachen ohne Scheuklappen ins Auge sehen. Aber leider tun sich sog. Akademiker mit nüchternem und pragmatischen Denken etwas schwer, weshalb ich es für jedermann leicht verständlich zusammenfasse:
Russland ist nicht die ehemalige Sowjetunion, Putin ist nicht Stalin und der Westen hat jede freundliche Annäherung Putins an den Westen zurückgewiesen, weil er es gewagt hatte, die Plünderung des zerborstenen Sowjetreiches durch eine internationale Finanzmafia zu stoppen. Dieses Ziel wurde aber nie aufgegeben. Das Einkreisen Russlands durch die NATO, dazu mörderische Sanktionen, welche auch andere rohstoffreiche Länder wie Venezuela oder den Iran unter die Herrschaft der üblichen globalen Akteure beugen sollen, all dies dient einzig dem Zweck, den Raubzug fortzusetzen, dem Jelzin damals nichts entgegenzusetzen hatte (was entweder Ursache oder Folge seines Alkoholproblems war) und den Putin erfolgreich bremsen konnte. Die Ukraine wird seit 2014 zu einem Stachel in Russlands Flanke zurechtgefeilt, die Provokationen gestalteten sich immer schmerzhafter, vor allem für die traditionell russisch sprechende Bevölkerung.
Die globalen Akteure wollen als nächstes die baltischen Staaten als Frontstaaten zu Russland aufbauen, um auch dort eine militärische Eskalation zu provozieren und damit die russischen Streitkräfte zu splittern. Diese internationale Mafia kontrolliert weltweit viele Regierungen, die bisherige Leitwährung, die Finanzströme sowie die offizielle Berichterstattung. Sie scheinen alle Trümpfe in der Hand zu halten, aber gegen einen geschickten Spieler wie Xi Jinping oder seinen russischen Kollegen können sie dennoch verlieren. Leider opfert man dabei Europa als Schlachtfeld, egal ob in einem Kalten Krieg (Hunger und Elend) oder im Bombenhagel. Wir könnten mit Russland und China einen eurasischen Wirtschaftsraum erschaffen, alternativ als Kollateralschaden mitsamt den USA in der Bedeutungslosigkeit verschwinden,

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/02/26/putins-grundsatzrede-an-die-burger-russlands-zu-den-ereignissen-in-der-ukraine/#more-8797

Gravatar: tumb stone

eine einzelne Person scheint es darauf anzulegen, es in jedem Fall aber zu schaffen, das Niveau dieser Online Zeitung tief in den Keller zu reißen..
Es fragt sich, was hier das Interesse der Redaktion ist..

Gravatar: Ostdeutscher

Schön, Herr Hebold, dass Sie mir endlich erklärt haben, unter welcher Gewaltherrschaft ich von 1950 bis 1989 gelebt habe. Nun kann ich mir endlich erklären, woher meine Eigenarten gegenüber Regierungen stammen, besonders wenn sie so friedlich und bürgernah, wie die Regierung der Ampel sind. Das waren also die bösen Russen.
Schön, dass Sie in der Lage sind, einem in dieser Hinsicht ungebildeten Ostdeutschen die DDR zu erklären, unter der ich, Ihrer Meinung nach, so gelitten habe.
Ich weiß nicht, welche Ostdeutschen Sie kennen, aber es werden wohl nur die sein, die Ihnen angenehm sind und Dissidenten und Bürgerrechtler von Anbeginn an.
Wissen Sie, ich nahm schon an, dass diese Bevormundung, dieses Besserwessitum erledigt sei, Sie lassen es wieder in Reinkultur erwachen.
Was den Versuch einer höflichen Antwort auf Frau Lorenz betrifft, meiner Meinung nach völlig in die Hose gegangen. Da müssen Sie aber offener und besser werden und vor allem konkreter.

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