Das Böse der Guten im Bamf

Nun ist es raus: Die Leiterin der Bremer Bamf-Außenstelle gesteht ihre Tat. Sie hat das Recht bewusste und munter gebrochen. »Ihr sei es«, sagte Ulrike B. laut Bild-Zeitung, »bei ihrer Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not zählten, nicht blanke Zahlen.« Kurz gesagt: Sie hat das Recht für das Gute gebrochen.

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Niemand wird es wagen, der Rechtbrecherin daraus einen Vorwurf zu machen. Der Einsatz für das Gute rechtfertigt jedes Vergehen. Daher kramt man nun alle möglichen Vorwürfe raus. Sie habe Geld von den Antragstellern genommen; sie sei eine Vertreterin der Hilfsindustrie; sie wollte als Unterstützerin der Kanzlerin des Guten ihre Karrierechancen verbessern. Alle Vorwürfe lassen sich auf einen verkürzen: Sie hat es aus Egoismus getan. Und das Gerede vom Mut, das Recht im Interesse der armen Kreaturen zu brechen, sei nur das argumentative Deckmäntelchen für ihre Raffgier. Schutzbehauptung nennt man das vor Gericht. Der Volksmund sagt Lüge.

Nichts könnte weiter weg sein von der Wahrheit. Ulrike B. hat höchstwahrscheinlich wirklich aus sogenannter Nächstenliebe, die sie als Fremdenliebe interpretiert, das deutsche Recht nach Lust und Laune gebrochen; nach Gutsherrenart sozusagen. Ulrike B. ist tief überzeugt von der Richtigkeit ihres Handelns. Denn sie kämpft für die Menschen und gegen Zahlen. Mich wird es nicht wundern, wenn sie sich in den nächsten Tagen als mutige Dame ins linke Licht schiebt. Medien, Grüne und Linke werden es ganz sicher zu drehen verstehen. Denn auch sie sind der Meinung: Bei ihrem Kampf für das Gute ist alles erlaubt.

Dabei kann sich Ulrike B. auf ihre oberste Chefin berufen. Denn nach der Devise, das Gute heiligt die Mittel, regiert Angela Merkel seit 13 Jahren. Ihren vorläufigen Höhepunkt erlebte diese rechtsfreie Haltung im September 2015, als im Interesse hundertausender Flüchtlinge das Recht ausgesetzt wurde. Der Zweck heiligt die Mittel, lautet das Motto der Guten.

Dieses Diktum wird von jeher von jenen gepredigt, die meinen, die Welt zu verbessern. Sie befinden sich auf einer Mission, sie haben Visionen. Im Umkehrschluss lassen sie alle rechtlichen Schranken links liegen.

Doch was mit systematischem Rechtsbruch begann, endete ausnahmslos im Verbrechen. Wer für das Gute kämpft, darf in der Manier eines Reichsstatthalters die Zwangsbesiedlung Osteuropas mit Syrern verlangen; er schert sich einen Dreck um die demokratischen Rechte von Polen, Ungarn und Tschechen; am Ende wird er gewalttätig werden und die Bösen ins Lager verbannen. Rudi Dutschke, der Kommunist mit menschlichem Antlitz, hat die Massenmorde in Russland und Ukraine, denen in den 1930er Jahren bis zu 15 Millionen Menschen zum Opfer fielen, als schrecklich bezeichnet - um sie dann zu relativieren, indem er von der guten Absicht der Massenmörder schwadronierte.

Die Endstation der Politik des Guten ist aber immer die von linken Ideologen installierte Hölle auf Erden: der GULAG. Und auf exakt dieser Linie bewegt sich Ulrike B. aus dem Bamf. Dass die Öffentlichkeit das nicht wahrnimmt, sondern ihr unlautere Absichten unterstellt, beweist, dass dieser Zusammenhang - der Zusammenhang des Guten z.B. in dem politischen Denken der Linken und deren Verbrechen - bis heute nicht wirklich untersucht worden ist. Andernfalls wäre nicht immer wieder davon die Rede, das Massenmorden sei ein Missbrauch der an sich guten Idee des Kommunismus. Das blutrote Lagersystem ist das notwendig Böse in jeder linken Idee. Es gehört zum Kommunismus wie das KZ zum Nationalsozialismus. Doch es ist schlimmer. Denn das Böse des Bösen kann man erkennen; das Böse des Guten gibt sich dagegen als sein Gegenteil aus.

Die Verbindung zwischen Ulrike B. und den Schergen linken und rechten Faschismus mag auf den ersten Blick übertrieben erscheinen. Indes, wer rechtsradikale Brandstifter als Nazis bezeichnet, muss damit leben, dass dieser Auswuchs des Guten, der die Leitung einer Landesbehörde infiltriert und infiziert hat, in den historischen Kontext gerückt werden darf und sogar muss, in den es gehört. Denn das Böse der Guten im Bamf ist in Wahrheit das, was es ist: Es ist böse.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Sting

Warum sind die Grünen gegen einen Untersuchungsausschuss...klar...weil ihre Mitglieder im Banf vermutlich die Haupt-Täter sind !!!!
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Was war denn der Bundestag? Eine Bande von Abnickern die die Vorgaben von Merkel und aus Brüssel Bedingungslos abgenickt oder durchgewunken haben.
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Und genau das ändert sich jetzt mit der AfD....Gott sei Dank !!!
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Eine Frage Frau Göring-Eckart hat ihre Partei jemals etwas kritisch hinterfragt oder unsinnige Gesetzesvorhaben egal ob von Merkel oder von der EU zum Scheitern gebracht ?

Gravatar: Sting

Amerikanischer Psychiater: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”
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Quelle Wordpress
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Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben.

Gravatar: Wolfram

Ohne der Dame zu nahe treten zu wollen, als das scheint doch sehr unglaubwürdig - aus lauter Barmherzigkeit und Mitleid - Asylbetrug in so großem Umfang auf Staatskosten!!! - Das ist ja hochgradig kriminell und ebenfalls Landesverrat!!!

Da drängen zwei weitere Frage geradezu auf:

Entweder hat sie politisch motiviert als anarchistische, "rote Fee" gehandelt - zur Destabilisierung der BRD.

Oder aber einige der knackigen, durchtrainierten, braungebrannten Boys, die sie durchgewunken hat, haben sich bei ihr ganz persönlich und individuell mit ihren körperlichen Gaben + Einsatz bedanken dürfen???

Also gerade die Hochkriminellen sollen ja unverständlicherweise in den Gefängnissen säckeweise hormongeladene Damenpost bekommen. :-D haha

Und in Schweden, wo die ungezügelten Migranten-Boys sich auf den Straßen so richtig "austoben", läuft gerade ein regelrechter Hype von älteren Hausfrauen, die sich jugendliche UMA's von der Starße nach Hause holen und für ein Schäferstündchen "missbrauchen" (rein therapeutisch, zum Abbau von Aggressionen selbstverständlich) - und die Jungs beweisen sehr gern, was sie - gut bestückt - für die damen an Spaß draufhaben, - aeh, - wenn der Ehemann zur Arbeit ist ... :-) :-O :-)

Gravatar: Walter

Eins ist vermutlich doch klar, wer bei einem solchen Posten das vorhandene Recht bricht und dies mit Überlastung rechtfertigen möchte, muss von jemanden der über ihm steht eine gewisse Rückendeckung haben. Ich glaube nicht, dass da die Denkweise herrscht, was die da oben können, das können wir "Kleinen" auch. Als Beamte in diesem Staat haben sie schon etwas zu verlieren, wenn man ihnen kriminelle Handlungen nachweisen kann. Man hat leider das Gefühl von einer unsichtbaren und schweigenden Diktatur in diesem Land regiert zu werden, welcher sich alles unterordnet. Vor allem bei staatlichen Stellungen und den Medien wird man das Gefühl nicht los, dass diese einem solchen Zwang unterliegen.

Gravatar: Dichter Tatenlos

Exakt.
Danke!
So ist es, so funktioniert es, das System der Diktatur, sei es nationaler oder internationaler Sozialismus.

Gravatar: Unmensch

Das Recht kontrolliert die Willkür - oder auch nicht.
Die Demokratie kontrolliert das Recht - aber die Willkür kontrolliert die Medien.
Es ist nicht nur im Islam ein Problem, wenn die Moral über das Gesetz gestellt wird!

Gravatar: siggi

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an, hier Berlin. Altmeier, seines Zeichen "Koordinator f. Flüchtlinge", deckte alles. Anders lässt sich die Selbstüberheblichkeit einer Direktorin nicht erklären. Sie war nicht allein. Alle Dezernenten ihres Hauses machten mit. Das ist nur möglich, wenn man sich der Mächtigen sicher ist. Wer dann, wagt den Aufstand gegen ganz Oben. Dies hier ist eine Regierungskrise. Von oben herab verführte man Abhängige. Nun es auf diese Person der ideologischen Überhöhung zu konzentrieren, ist an der Sache vorbei. Es wäre der Dame angeraten sich schonungslos der Staatsanwaltschaft anzuvertrauen, statt den Bauern spielen zu wollen. Merkel ist Schnee von gestern, wird ins Land von Honecker ziehen; diese Beamtin wird hier jedoch weiter leben müssen. Also frech, fröhlich und mutig erzählen, was Altmaier ihr angetan hat. Denn eins ist klar, nun fangen aus unterschiedlichen Gründen andere zu reden an.

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