Gold und Silber korrigieren

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Einführung

Liebe Leser, der Goldpreis ist seit Ende August dieses Jahres in der Spitze um 33% gestiegen und der Silberpreis um 45%. Dann setzte vorigen Freitag eine Korrektur ein, die für erheblich mehr Schlagzeilen gesorgt hat als der vorangegangene Kursanstieg. Angst, ja Panik liegen in der Luft, nachdem der Goldpreis dann am Dienstag, den 21. Oktober einen Tagesverlust von 5,3% erlebte. 

Liebe Leser, der Goldpreis ist seit Ende August dieses Jahres in der Spitze um 33% gestiegen und der Silberpreis um 45%. Dann setzte vorigen Freitag eine Korrektur ein, die für erheblich mehr Schlagzeilen gesorgt hat als der vorangegangene Kursanstieg. Angst, ja Panik liegen in der Luft, nachdem der Goldpreis dann am Dienstag, den 21. Oktober einen Tagesverlust von 5,3% erlebte. 

Bereits im Vorfeld dieser Korrektur war die Unruhe bei zahlreichen Goldanlegern groß. Es ist ein gutes Zeichen, wenn starke Kursgewinne keine euphorischen Reaktionen auslösen, sondern von Skepsis begleitet werden. Euphorie ist charakteristisch für einen Markt, der sich in der Nähe seines Tops befindet; Skepsis und Zurückhaltung sind hingegen typisch für eine gesunde Hausse, deren Ende noch nicht absehbar ist.

Schnelle Korrekturen sind nicht ungewöhnlich

Bei Edelmetallen und Rohstoffen verlaufen Korrekturen gewöhnlich schnell und heftig. Das heißt, die Tiefs der Korrektur werden oft schon nach wenigen Tagen auf relativ spektakuläre Weise erreicht. Dann folgt ein längeres Auspendeln der Kurse. Dieses Muster sehen Sie beispielhaft auf dem folgenden Goldchart, bei dem wir die etwas größeren Korrekturen blaugestrichelt gekennzeichnet haben. 

Von seinem Höchstkurs aus gerechnet ist der Goldpreis bisher nur um 6,7% gefallen. Das ist weniger als in den anderen vier Korrekturen, die wir auf diesem Chart hervorgehoben haben. Und mehr als eine weitere harmlose Korrektur auf dem Weg nach oben erwarten wir aufgrund unserer weiterhin bullishen langfristigen Prognosemodelle und Indikatoren auch dieses Mal nicht.

Goldpreis pro Unze in $, 2023 bis 2025

Von seinem Höchstkurs ist der Goldpreis bisher nur um 6,7% zurückgekommen. Damit hat eine weitere harmlose Korrektur im Aufwärtstrend begonnen. 

Statistik, Golpreisentwicklung

Quelle: StockCharts.com; krisensicherinvestieren.com

Nutzen Sie die Kaufgelegenheit

Dass es auf dem Weg nach oben kleinere und manchmal sogar größere Korrekturen gibt, ist an der Börse völlig normal. Bisher gehört die aktuelle Korrektur noch zu den kleineren. Das kann sich in den kommenden Tagen zwar noch ändern, unsere Indikatoren sprechen jedoch dagegen, und wir werden die Korrektur wie angekündigt als Kaufgelegenheit nutzen.

Mit ausdrücklichem Hinweis auf eine früher oder später beginnende Korrektur haben wir in unserer aktuellen Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Goldminenaktien: Kleine Minen und Explorer – Aussichtsreiche Nebenwerte des Edelmetallsektors“ bereits einige potenzielle Kaufkandidaten vorgestellt und zu Ihrer Orientierung eine kleine Liste früherer Korrekturen des Goldpreises und des XAU Gold- und Silberminen Index zusammengestellt. Schließlich sollten Sie als Aktionär eine Vorstellung von der Dauer und dem Ausmaß einer typischen Korrektur eines Sektors haben, in dem Sie investieren. 

Damit Sie nichts versäumen, lesen Sie Monat für Monat unseren Börsenbrief Krisensicher Investieren und das dazugehörige Wochenupdate – jetzt 30 Tage kostenlos zum Kennenlernen.  

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Ihr      
Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Unsere nächste Monatsausgabe von Krisensicher Investieren erscheint am Dienstag, den 28. Oktober 2025.

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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und 2009 „Die Inflationsfalle“. 2018 erschien „Bitcoin & Co. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten“ und 2019 ihr immer noch hochaktuelles Buch: „Die Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Erhältlich im Buchhandel oder auf www.krisensicherinvestieren.com. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

Sven von Storch

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Blog comments

karlheinz gampe

26.10.2025 | 18:49

Inflation, da steigen außer Gold + Silber auch Aktien! Gold und Silber kann man nach Hause tragen Aktien nicht! Die kann der klamme Staat leichter wegnehmen. Alles wo Bankster Zugriff haben ist schlecht!

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