Verarmung durch Inflation
Verarmung durch Inflation
Datum: 30.08.2010, 11:59
Wer sich auf seine Rente, Lebensversicherung oder Sparbuch verlässt, der sollte mit bitterer Armut im Alter rechnen. Alle diese auf nominale Beträge (Euro, Dollar, etc.) lautenden Vermögenswerte können und werden früher oder später ihrem inneren Wert von Null entgegen streben. Die Zentralbanken weiten die Geldmengen immer weiter aus und betreiben somit beständig Inflationspolitik. Nur privates Geld könnte diesen Trend aufhalten, aber das wird durch das staatliche Geldmonopol verhindert. Früher war die Basis des Geldes reines (oder zumindest 900er) Gold - heute ist es ein Hauch von Nichts. Noch immer wird dieser Umstand von den meisten Menschen ignoriert. Die Regierungen Europas und der Welt werden sich noch viel einfallen lassen. Es wird noch viele Rettungsversuche geben, aber am Ende muss dieses Papiergeldsystem untergehen.
Die Politik wird wohl eher nicht zur Vernunft kommen, sondern sich eines Tages mit der unausweichlichen Realität final konfrontiert sehen. Wenn die Schulden die Inflation anheizen und der Staatshaushalt noch gefährdeter ist als aktuell, dann werden sich Zentralbanken und Politiker aus der Verantwortung stehlen und Sündenböcke suchen.
Stellen Sie sich einfach einmal die Frage, was Ihnen noch bleibt, wenn z.B. alle Währungen dieser Welt ihren Wert verlieren würden.
Es würden Ihnen dann sämtliche Realwerte (Immobilien, Edelmetalle, substanzstarke Aktien, etc.) bleiben - zumindest diejenigen, die Ihnen der Staat nicht in Form von Steuern oder ähnlichen Abgaben entwendet.
Dieser Beitrag erschien zuvor im Newsletter von Liberaler-Verteiler.de
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