CDU/CSU-Aufgalopp

Wenn nicht gravierende Außenereignisse den CDU/CSU-Aufgalopp für die Dezember-Entscheidung beeinflussen, wird zwischen Söder, Laschet, Merz und Röttgen zu entscheiden sein.

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Wenn nicht gravierende Außenereignisse den CDU/CSU-Aufgalopp für die Dezember-Entscheidung beeinflussen, wird zwischen Söder, Laschet, Merz und Röttgen zu entscheiden sein. Dabei dürfte der CDU-Vorsitz nur das Vehikel für die eigentliche Entscheidung zur Kanzler-Kandidatur, einige Wochen nach der Zentralentscheidung über den nächsten amerikanischen Präsidenten, sein. Es ist jetzt schon abzusehen, daß es für keinen der Kandidaten ein „fröhlicher Herbst“ werden wird.

Den Anfang machten in der Vorwoche die geradezu sensationellen Stammbaum-Äußerungen aus der Aachener Laschet-Familie zu dem möglichen Urahn Karl dem Großen, um über Orientierungsäußerungen von Friedrich Merz fortgesetzt zu werden. Schon zuvor war Herr Söder ausgerechnet auf dem Feld entzaubert zu werden, auf dem Bayern sonst glänzt: der administrativen Komponete bei Corona. Derzeit klingt alles nach Platzverweis für Herrn Söder im vorgenannten Rennen. Einzig Herr Röttgen darf weiter gegen Moskau zu Felde ziehen, aber er fällt ohnehin im Rennen aus. Wenn der Herbst so anfängt, dürften sich die Aspiranten und wir alle auf etwas einstellen.

Das bedeutet längst nicht, daß damit alles über Wahlentscheidungen gesagt ist. Das Team Merkel/Macron, die europäische Putz-Kolonne, hat mit dem „Modell Weber“ nach der Europa-Wahl klar gemacht, wie unbeachtlich Wahlen sind. Bietet es sich danach nicht an, mit der EU-Präsidentin, Frau Dr. von der Leyen, als Kanzlerinnen-Kandidatin und den gebeutelten französischen Präsidenten Macron als ihrem Brüsseler Nachfolger weiterzumachen?

Willy Wimmer

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gretchen

Trump macht das schon.Anschliessend darf man gespannt sein,wen Washington zum Kanzler machen wird.
Die Putzkolonne und ihre fantastischen Vier wohl kaum.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Wenn nicht gravierende Außenereignisse den CDU/CSU-Aufgalopp für die Dezember-Entscheidung beeinflussen, wird zwischen Söder, Laschet, Merz und Röttgen zu entscheiden sein.“ ...

Da die CDU spätestens zu einem ´ganz besonderem Verein` geformt wurde https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Berateraffaere-Von-der-Leyens-Mobiltelefon-sicherheitsgeloescht/CDU-kriminelle-Vereinigung-kt/posting-35810380/show/,
seit dem sie unter göttlichem(?) Diktat steht:

Ist es damit nicht völlig egal, welcher dieser Köpfe seine Abfuhr von den rechtsstaatlichen Deutschen per Abwahl erhält???

Mit Augenzwinkern:

Selbstverständlich bietet es sich da auch m. E. an, dieses U.v.d. L. als Kanzlerinnen-Kandidatin und den gebeutelten französischen Präsidenten Macron als ihrem Brüsseler Nachfolger weitermachen zu lassen!?

Gravatar: Hajo

Dann kann man doch gleich bei Angela bleiben, denn diese Kandidaten sind genauso linientreu, wenn es um die starke linke Hand der US-Demokraten und ihren NGO´s geht und die werden den gleichen Vasallenstatus einnehmen, denn diese Typen mögen zwar eine Meinung haben wenn es um ihre eigene Position geht, betrifft es aber Deutschland uns seine Bürger, dann sieht es schon anders aus und deswegen ist die Wahl von Trump so wichtig für uns, denn verliert er, dann werden wir Jahre brauchen, bis wir die wieder los werden und das kann nicht in unserem Interesse sein.

Gravatar: Aufbruch

Latschet, Spahn, Merz, Röttgen, alles Kandidaten, die den Vorsitz der CDU übernehmen und damit Kanzler-Kandidat werden wollen. Aber will Merkel das auch? Nun, dieses Schaulaufen wird es wohl geben. Aber wird aus diesem Kreis auch der Vorsitzende und Kandidat hervorgehen? Herr Wimmer weist mit Recht auf die Europa-Wahl, deren Ergebnis im Hinblick auf die Kommissionsbesetzung total ignoriert wurde. So wie Merkel alle Wahlen ignoriert. Siehe Thüringen. Sie wird entweder sich selbst, oder ganz andere Leute aus dem Hut zaubern. Wie es ihr passt. Und die gehirngewaschenen Untertanen werden Beifall klatschen. Wahlen waren gestern. Die Merkel-Diktatur hat andere Gesetze. Das Dumme Volk wird nicht mehr gefragt.

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