CDU: Merkel geht, ihre Politik bleibt | Freie-Welt-Wochen-Revue

Liebe Leser! Auf Merkels Abgang folgt der Kampf um ihre Nachfolge in der CDU. Doch ob sich wirklich an der Politik etwas ändert? Es wird uns wohl nur ein neues Gesicht die alte Politik verkaufen. Denn bis jetzt haben sich weder Merz, noch Spahn oder Kramp-Karrenbauer von wichtigen Punkten der Merkel-Politik distanziert.

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Angela Merkel verzichtet auf den CDU-Vorsitz. Kanzlerin will sie noch bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben. Damit geht personell eine Ära dem Ende entgegen, die von Euro-Rettungs-Paketen, Massenmigration und politischen Fehlentscheidungen geprägt war. Die Mehrheit der Deutschen begrüßt den Rückzug Merkels: 71 Prozent der Deutschen begrüßen Merkels Rückzug


Die Kampf um ihre Nachfolge hat bereits begonnen. Drei Kandidaten haben sich frühzeitig in Stellung gebracht: Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und der BlackRock-Finanz-Lobbyist Friedrich Merz. Merkels Favoritin scheint Kramp-Karrenbauer zu sein. Doch die Mainstream-Medien haben sich schon jetzt auf Friedrich Merz festgelegt: Mainstream-Medien feiern schon jetzt den potentiellen Merkel-Nachfolger: Finanz-Lobbyist Friedrich Merz


Jens Spahn versucht zwar, sich als Kritiker von Merkels Flüchtlings- und Migrationspolitik zu inszenieren. Doch keiner der Nachfolge-Kandidaten hat konkrete Vorschläge für einen Kurswechsel parat. Dabei steht ein wichtiges Ereignis an: Denn im Dezember wird der Globale Migrationspakt der UNO unterzeichnet. Weder Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn oder Friedrich Merz haben sich von diesem Globalen Pakt distanziert. Ganz anders dagegen der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Er hat die Abkehr Österreichs vom Migrationspakt angekündigt: Österreich sagt »Nein!« zum Globalen Migrations-Pakt der UNO


Solche klaren Ansagen hört man aus der Union nicht, jedenfalls nicht aus den ersten Reihen, auch wenn es an der Basis rumort. Insofern ist nicht davon auszugehen, dass ein Merz, ein Spahn oder eine Karrenbauer den Kurs der CDU radikal ändern würden. Uns würde nur ein neues Gesicht die alte Politik verkaufen.

 

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Ihr

Sven von Storch

Herausgeber der Freien Welt

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Die Kriminelle, die verlogene Merkel darf nicht entkommen ! Sie und ihre Helfer müssen vor Gericht gestellt werden, denn sie sind Täter. Sie haben ursächlich an Mord, Terror, Vergewaltigung und vielen weiteren Straftaten mitgewirkt ! Stellt dieses meineidige Politikerpack vor Gericht.
Keine Gnade für Merkel und Co !

Gravatar: Karl Biehler

Sie geht leider noch nicht ganz.
Erst wenn ein Zettel an ihrem großen Zeh hängt, wäre es soweit.

Gravatar: Schnully

Würde Merz eine Änderung der Merkelpolitik einleiten oder verkünden ,würden die Medien Ihn zerreisen und KKB nominieren .

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„CDU: Merkel geht, ihre Politik bleibt“ ...

Ist das nicht auch ein Grund dafür, dass selbst ein im Krieg gegen das deutsche Volk altgedienter Kamerad der Göttin(?) nicht mehr daran glaubt, „dass die Union unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an die AfD verlorengegangene Wähler zurückholen kann“?

„Wir werden den allergrößten Teil der AfD-Wähler nicht zurückgewinnen, solange Frau Merkel Bundeskanzlerin ist“, sagte Friedrich der Frankfurter Allgemeinen. Dies hätten ihm die Bürger im Wahlkampf mehrfach auch so gesagt.“ ...
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/friedrich-koennen-afd-waehler-unter-merkel-nicht-zurueckgewinnen/

Die Lage für die CDU/CSU scheint tatsächlich hoffungslos zu sein! Könnte man sich sonst Folgendes einfallen lassen?
https://www.derwesten.de/politik/afd-luegenpresse-gutachten-id215710087.html

Oder soll damit vom bisher scheinbar sehr bewusst den Deutschen verheimlichten UN-Migrationspackt abgelenkt werden??? https://www.journalistenwatch.com/2018/11/02/der-un-migrationspakt/

Die Göttin(?) muss auch meines Erachtens – nicht nur samt ihrer CDU – schon deshalb sofort verboten werden, weil sie nun selbst die Rechte der Verfassungsrichter beschränken will.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-will-rechte-des-bundesverfassungsgerichts-beschraenken-a-962804.html

Sicherlich weil sie längst feststellten:

„Etablierte Parteien sind verfassungsfeindlich – Verbot kommt“!!!
http://berliner-express.com/2018/06/bundesverfassungsgericht-etablierte-parteien-sind-verfassungsfeindlich-verbot-kommt/

Gravatar: Hajo

Die Politik der letzten 10 Jahre erinnert in fataler Weise an die Zustände der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Da ging auch jeder auf jeden los, links gegen rechts und die Gemäßigten blieben auf der Strecke bis der schwarze Freitag kam und ganz Europa darnieder lag und in dieser Gemengenlage hatte dann der sozialistische braune Retter seine Chance und ähnliches wird auch bei uns wieder kommen, auf andere Art, aber dennoch mit der gleichen Wirkung, denn spätestens beim Niedergang der Wirtschaftsleistung treten die Heilsbringer wieder in den Vordergrund und okkupieren die gesellschaftliche Meinung zu ihren Zwecken und das hängt auch mit der Unfähigkeit der Verantwortlichen zusammen, die einfach nichts dazu gelernt haben, indem sie den Staat so verwalten, daß er möglichst vielen nützt und wenig schadet und solange umgedreht gehandelt wird, müssen sie sich nicht wundern, wenn wieder alte Handlungsstrukturen auftauchen, oft nicht gewollt, aber erstmals im Fluß dann auch nicht mehr aufzuhalten.

Gravatar: Karl Napp

"BlackRock-Finanz-Lobbyist" ist herabsetzend gemeint. Dafür fehlt mir jedes Verständnis. BlackRock soll die finanzstärkste Investment-Gesellschaft der Welt sein. Es kann doch nur von Vorteil für unsere Wirtschaft sein, daß diese Gesellschaft Herrn Merz in ihren Aufsichtsrat über ihre Investitionen in Deutschland berufen hat. Unsere Wirtschaft und ihre Mitarbeiter können Investitionen aus dem internationalen Finanzmarkt sehr gut gebrauchen.

Gleiches gilt übrigens für die Berufung Gerhard Schröders in den Aufsichtsrat von Gasprom. Darauf sollten wir stolz sein. Dort kann er zur Energieversorgung unseres Landes beitragen, die durch die grünen Clowns und Frau Merkel (Atomausstieg, Kohleausstieg) in unverantwortlicher Weise gefährdet wird. Der Strom muß erstmal in die Steckdose reinkommen, bevor er genutzt werden kann Das kapieren die Grünen nie.

Außerdem dürfte Herr Merz von Wirtschaftsangelegenheiten weit mehr verstehen, als die Mehrzahl der Bundestagsabgeordneten. Auch das wäre für die Arbeitsplätze in der deutschen Wirtschaft, immerhin der stärksten Europas, ein Segen. Von Wirtschaftsangelegenheiten verstand Frau Merkel Null - sie hatte kommunistische Planwirtschaft gelernt, die regelmäßig zur Verarmung der Bevölkerung führt.

Was wir nicht gebrauchen können sind Räte öffentlich-rechtlicher Institutionen und Verbände, die Gelder aus Zwangsabgaben der Bevölkerung nach eigenem ideologisch eingefärbten Gusto verzehren und verteilen.

Gravatar: Manni 2

Einen faulen Baum muss man fällen,aber nicht vergessen-die Wurzel allen übels muss ausgegraben und entsorgt werden sonst bringt das nix.

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