Bürgerinitiative "EINER VON UNS": Endspurt in Brüssel gestartet

Missbrauch der Steuergelder für Forschung mit embryonalen Stammzellen beenden

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"Keine EU-Gelder für Embryonen-Versuche und Klonen!" - mit dieser klaren Aussage ist die Europäische Bürgerinitiative "Einer von uns" angetreten, europaweit eine Million Stimmen für eine Kehrtwende der Europäischen Kommission zu sammeln. Als Vizepräsident der interfraktionellen Arbeitsgruppe Bioethik im Europäischen Parlament habe ich junge Vertreter der Europäischen Bürgerinitiative in Brüssel empfangen und den "Endspurt" der Kampagne eingeläutet: Noch bis Ende Oktober darf unterschrieben werden - und das Ziel ist mit knapp 977.000 Unterschriften wirklich greifbar. Jetzt heißt es: Nicht nachlassen.

Wie wichtig das Thema sei, zeigt mir die tägliche Arbeit. Leider Gottes stoßen wir immer wieder auf Fälle, in denen die EU Versuche an menschlichen Embryonen, Forschung zum Klonen oder andere lebensfeindliche Initiativen wie Zwangssterilisierung oder Abtreibung als Mittel der Entwicklungspolitik aus öffentlichen Mitteln fördert. Für mich ist das nichts anderes als der Missbrauch unserer Steuergelder - und muss ein für alle Mal verboten werden!

Als einer der ersten Europaabgeordneten hatte ich mich deshalb - auch in meiner Rolle als Vizepräsident der Arbeitsgruppe Bioethik im Europäischen Parlament - hinter die Initiative und ihre Initiatoren gestellt. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement sich Bürger aus ganz Europa - vor allem auch junge Menschen - dem Erfolg der Bürgerinitiative verschrieben haben. Und inzwischen ist ein Erreichen der Millionen-Grenze auch wirklich greifbar. Knapp 977.000 Unterschriften wurden bereits geleistet, in Deutschland ist die notwendige Quote von 75.000 Stimmen zu 90 Prozent erreicht. Es bleiben nun noch 50 Tage, um für dieses wertvolle Ziel zu werben - dabei sind gerade kirchliche Verbände und Pfarrgemeinden eingeladen, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Unterschriftenlisten auszulegen.

 

Foto: Startschuss für den Endspurt: Als Vizepräsident der Arbeitsgruppe Bioethik empfängt der CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler junge Vertreter der Bürgerinitiative "Einer von uns" im Europäischen Parlament.

One of Us Martin Kastler

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: pscherf

was für eine schrecklicher artikel. das ist ja schlimmer als bei den grünen.
die gotteskrieger sind unterwegs.

Gravatar: Duriel

Was ist den so schlimm an Nichtexistenz? Leidet man da drunter?

Gravatar: Freigeist

Sollte die EU das Ganze stoppen, werden die Wissenschaftler in der EU benachteiligt werden.
Aber die Forschung wird trotzdem weitergehen. Europa ist dabei nicht mehr wichtig, da es nun andere Länder gibt, die sich in die Forschung eingeklinkt haben. Gott sein Dank.

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