Brenton Tarrant, der antiimperialistische, grüne, sozialistische Rechtsextremist

Brenton Tarrant hat in Christchurch 49 Menschen niedergemäht. Er ist ein Terrorist, ohne Wenn und Aber. Vor der Tat hat er im Internet sein "Manifest" verbreitet, in welchem er bekennt, von einem "antiimperialistischen, grünen, nationalen Sozialismus" zu träumen. Die Medien machen ihn trotzdem zu einem Rechtsextremisten.

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Nach dem grauenvollen Anschlag in Christchurch, bei dem 49 Menschen mit einer Schusswaffe niedergemäht wurden, ist das Entsetzen über diese Tat weltweit groß. 49 Menschen sind ermordet worden, weil sie nichts anderes gemacht haben, als ihrem Glauben nachzugehen. Nur anders als bei den vielen von Islamisten verübten Terroranschlägen, waren diesmal nicht Christen die Opfer dieses Terroranschlags. Dieses Mal traf es gläubige Moslems, die in zwei Moscheen ermordet worden. Das macht die Tat weder weniger noch mehr verachtenswert. Ein Terroranschlag bleibt ein Terroranschlag - es gibt keine "guten" Terroristen.

Der Täter von Christchurch, Brenton Tarrant, ein 28-jähriger Australier, wurde verhaftet und wird wegen mehrfachen Mordes angeklagt. Das haben die neuseeländischen Behörden vermelden lassen. Mutmaßlich hat Tarrant den Anschlag wegen seines Hasses auf Moslems ausgeübt. Deswegen wird er von den deutschen Medien als Rechtsextremist dargestellt. Allerdings gibt es da einige Aspekte in Tarrants Eigendarstellung, die dem elementar widersprechen.

Vor dem Anschlag hat Tarrant im Internet seine Tat und seine Beweggründe im Internet veröffentlicht. Zu diesem Zweck hat er sein eigenes "Manifest" niedergeschrieben. Ein Manifest ist eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur. Das bekannteste Manifest dürfte das der Kommunistischen Partei vom Februar 1848 sein. Auch das Prager Manifest von 1934, welches von der deutschen Exil-SPD in Prag verfasst wurde, ist eher dem politisch linken Lager zuzuordnen. Doch es gibt auch andere Manifeste, die komplett unpolitisch sind, wie zum Beispiel das Manifest des abstrakten Romans. Aber die meisten verfassten und veröffentlichten politischen Manifeste sind politisch linkslastig.

Tarrant hat sich in seinem Manifest sowohl selbst beschrieben wie auch seine Träume definiert. Die ideale Zukunft aus seiner Sicht sei ein "antiimperialistischer, grüner, nationaler Sozialismus". Wirft man einen Blick auf diese vier Aspekte, so kann man bei neutraler Bewertung dieser Begriffe nicht umhinkommen, als drei von ihnen eindeutig dem politisch linken Spektrum zuzuordnen.

Der Antiimperialismus ist seit dem von Wladimir Iljitsch Uljanow alias Lenin im Jahr 1916 verfassten Buch "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" ein Kampfbegriff der extremen Linken. Das dürfte selbst den deutschen Medien klar sein.

Die Grünen sind, auch über die deutschen Staatsgrenzen hinaus, eine eindeutig links orientierte Partei; egal, in welches Land man schaut. Auch hier dürfte es keine zwei Meinungen geben.

Tarrants bekennende nationale Ausrichtung ist hingegen definitiv dem politisch rechten Lager zuzuordnen.

Der vierte Aspekt, der Sozialismus, ist eine der drei großen politischen Ideologien (neben Liberalismus und Konservatismus). Er ist im althergebrachten politischem Spektrum sehr weit links anzuordnen. Lediglich die Unterart des Sozialismus, der Kommunismus, steht noch weiter links.

Drei von vier Parametern also sprechen für einen Täter, der politisch sehr weit links steht. Dennoch machen die deutschen Medien ihn zu einem Rechtsextremisten. Sie assoziieren "nationaler Sozialismus" gleich mit "rechtsextrem". Das ist zu kurz gedacht, zu wenig recherchiert und einfach nur falsch.

Denn Tarrant gibt unter anderem an, dass er irische Wurzeln hat. Mit etwas Recherchearbeit und einen Blick auf die Politik Irlands stellt man sehr schnell fest, dass es dort eine Partei gibt, die sich "Sinn Féin" (Wir selbst) nennt. Die Sinn Féin verfolgt die Vereinigung Irlands und ist mit der IRA (Irish Republican Army) eng verbunden. Sie ist streng katholisch und national-irisch ausgerichtet. Anhand dieser beiden Aspekte müsste man sie im Grunde genommen als rechtsextrem bezeichnen. Aber die Sinn Féin ist eine strenge Verfechterin des demokratischen Sozialismus, ist also politisch auf in etwa der Linie, wie sie in Deutschland von der Linken vertreten wird.

Anders, als es die deutschen Medien verbreiten, gibt es also einen linken nationalen Sozialismus. Auf den beruft sich Tarrant in seinem Manifest. Ergo ist er kein Rechtsextremist. Er ist möglicherweise ein religiöser Fanatiker, aber ganz sicher kein Rechtsextremist. Da können die Medien das noch so oft verbreiten - die Behauptung ist und bleibt falsch.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl Napp

Brenton Tarrant beging seinen Massenmord an ahnungslosen Menschen in Verfolg eines °"antiimperialistischen, grünen, nationalen Sozialismus", wie er selbst kundtat. Unter Wortführung der grün-roten, deutschen, öffentlich-rechtlichen Zentrale für politische fake news, ARD/ZDF, machten die meisten deutschen Leitmedien daraus einen "rechten Terroranschlag". Bald glaube ich diesen ideologisch verblendeten Typen vom Staatsfunk ARD/ZDF nicht mal mehr den Wetterbericht.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

,,Wenn ich Kommunist währe ,würde ich Hakenkreuze schmieren !!! Ich würde Kreide fressen und am Ende die dummen Geislein fressen !"" So wie im real existierendem Sozialismus, Kommunismus ALLES böse vom Klassenfeind , sogar die Kartoffelkäfer kamen in meiner Kindheit vom Klassenfeind , aus dem Westen !!- Nun nutzen sie wieder jeden Verrückten , ja jede freihe Meinung , jedes Unglück oder Not um ihren Faschismus bar jeglichen Inhalts in der Welt zu instalieren !! - Das sind böse Menetekel die da aufziehen und in Blut und Elend enden !!!

Gravatar: germanix

Die Polit-Eliten, allen voran Merkel u. Steinmeier, die Mainstream-Medien, die Kirchen, der Papst, die linksfaschistischen Verbände und Institutionen sind die größten Heuchler!

49 Muslime sind getötet worden - ein Riesenaufschrei!

4.136 Christen alleine sind in muslimischen Ländern in 2018 getötet worden - das Schweigen im Walde!

Wer hier eine Verschwörung der linksfaschistischen Internationalen Verbrecherorganisation vermutet, ist Nahe bei!

Gravatar: Warszawski

Der nationale Sozialismus oder Nationalsozialismus gehört in die rechte Ecke und hat inhaltlich nichts mit dem linken echten Sozialismus gemein, außer die Menschenverachtung.

(Anm. d. Red.: anhand noch heute geltender Lehre gehören Männer wie Walter Rathenau, Ernst Niekisch oder Friedrich Naumann zu den Verfechtern eines nationalen Sozialismus. Auch die SPD aus den Kriegsjahren des I. Weltkriegs gehört laut geltender Lehre zu den Befürwortern des nationalen Sozialismus. In der politischen Wissenschaft wird zwischen den Begriffen »nationaler Sozialismus« und »Nationalsozialismus« in der Auslegung eines Adolf H. und seiner Genossen streng unterschieden und beide gegeneinander abgegrenzt.)

Gravatar: Sam Lowry

Die Medien machen noch viel Schlimmeres:

Z.B. N(arren)-TV, "Locus", und/oder "Spülgel" nennen mittlerweile in einem Satz den Namen des Wahnsinnigen zusammen mit der AfD, Pegida pp.

Beispiele bringe ich hier jetzt keine, um diesen "Schreibtischtätern" in den o.g. Redaktionen nicht noch mehr Verbreitung ihrer Propaganda zu erlauben.

Emails an die entsprechenden Täter sind bereits raus, sicher ohne Erfolg. Denn die Fronten sind so verhärtet, dass es keinen Konsenz, keinerlei Schnittmenge mehr gibt, auf der man sich treffen könnte. Nur noch schwarz und weiß, nur noch AfD-Bashing, Fake-Meldungen, Propaganda, wie damals, 1933.

Man meint fast, dass man für die Wahrheit abgeholt wird.
Zumindest den Job verliert. Und da hatten wir ja in Person von Herrn Maaßen ein Exempel.

Noch einfacher ist es natürlich in der "freien" Wirtschaft, seinen Job zu verlieren, wenn man die "falsche" Gesinnung hat. Da ist sich doch jeder Rückgratlose selbst der Nächste.

Ich habe immer schon meine Meinung gehabt, solange ich denken kann, und diese auch gesagt und vertreten. Schon in der Grundschule war ich skeptisch gegen Impfungen uns habe diese boykottiert. Das hat sich mein Leben lang durchgezogen und war mitunter sehr schmerzhaft.

Klagen bis zum europ. Gerichtshof für Menschenrechte haben nie etwas gebracht, denn auch dort sitzen die gleichen Schreibtischtäter wie in der gesamten Legislative, Exekutive und Judikative.

Ich erinnere mich an Claas R. 1.0, Michael Born.
Den hat man damals einfach in der Klapse weggesperrt.

Wie einfach das ist, einen politischen oder sonstigen Gegner in einer Forensik mund- und hirntot zu machen, darüber könnte ich ein ganz dickes Buch schreiben.

Deutschland ist alles andere als ein Rechtsstaat!

MfG
Sam Lowry

p.s.: "Brazil" ist schon lange... doch keinen interessierts

Gravatar: Sam Lowry

p.p.s.:
"Da können die Medien das noch so oft verbreiten - die Behauptung ist und bleibt falsch."

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!" (Brecht)

"Die Welt will betrügen oder betrogen werden, darum hat die Welt mit der Wahrheit nichts zu schaffen." (Luther)

"Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat." (Lynd)

"Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst."
(Dalai Lama)

Sam Lowry

Gravatar: Pfingstler343

Der Täter ist kein richtiger Rechtsextremist. Die politisch rechte Seite darf nicht diffamiert werden. Wir brauchen eine öko-konservative Politik und eine charismatische Erneuerung des Christentums. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

Gravatar: Jan aus Köln

Ich denke jeder ist rechts, der gegen das rote Establishment ist. Linke Revoluzzen mutierten nach 1989 zu Geschäftsleuten, gestützt von der Sklavenarbeit in China und mit den besten Geschäftsbeziehungen zu den dortigen Komuchen, war es ja nicht schwer. 95% der Gesellschaft weiss nicht mehr, was links und rechts bedeutet. Im Nationalkonvent nach der Franzosenrevolte, waren die "rechts" eben Königtreue und die "links" die Gegner des Französischen Staatens von vor 1789. Es hat den Franzosen nur Leid gebracht. Von nun an mussten die Franzosen für eine Terrorbande kämpfen und unschuldige Franzosen niedermetzeln, im Kampf für eine bessere Zukunft, versteht sich.

Gravatar: Unmensch

Heutzutage entscheidet vor allem die Haltung zu Migrantion und Islam, ob man links oder rechts steht. Weil die (überwiegend islamischen) Migranten die neue revolutionäre Masse sind, welche die linke Politik bewirtschaftet.

Gravatar: Pixel

@Micha Dinnebin „Drei von vier Parametern also sprechen für einen Täter, der politisch sehr weit links steht“

Da habe nicht nur Zweifel, sondern eine eindeutig gegenteilige Meinung!

Der Cover des „Manifest“ von Tarrant prangert der Titel: „The Great Replacement“. Eine in rechten Kreisen verbreitete Propagandalegende.

Im Zentrum von acht Schlagworten ist die Schwarze Sonne zu sehen. Die Schwarze Sonne ist ein Symbol aus der rechten Szene. Das rechte Gedankengut steht somit offensichtlich im Mittelpunkt von Tarrant´s Ideologie!

Analysiert man dann das „Manifest“ weiter, so wird die die eindeutig rechte Ideologie bestätigt!

Invaders (55 mal), replace (44), racial (28), race (27), ethno (9), white (43, davon 10 mal anti-white), birthrate bzw. birth rate (21), blood (6), genocide (5), Breivik (3).

Das allein sind mehr als 240 eindeutig rechte Begriffe.

Dagegen kommen Begriffe, die eindeutig dem linken Spektrum zuzuordnen sind nur spärlich vor.

Workers (7), Green (4), Climate Change (1), Anti-Imperialisms: 1 (im Cover), socialist (1).

Nicht gezählt wurden Nation (85) und eco-fascist (3).

Hinzu kommt noch die Selbsteinschätzung von Tarrant z.B.:

Were/are you are “racist”? Yes

Were/are you a nationalist?
Yes, predominantly an ethno-nationalist(I place importance on the health and well being of my race above all else).

You are a bigot, racist, xenophobe, islamophobe, nazi, fascist!
Compliments will get you no where.

Titel, Cover, verwendete Begriffe und Selbsteinschätzung. Alles spricht überwältigend für eine durch rechte Ideologie motivierte Tat!

Es ist somit davon auszugehen, dass der Täter ein rechter Extremist ist!

Gravatar: huga

Das hier ****************** den rechtsextremen Täter versuchen in die schöne Linke Welt zu schieben, ist normal.....

Gravatar: Anne - Gerät Tarrantula

Im Vorgriff auf die politische Agenda gerade auch westeuropäischer Staaten betreibt Herr Tarrant also sozusagen postnatale Abtreibung.

So what? Vielleicht will er sich nach Sondierung der politischen Verhältnisse damit für das Amt des deutschen Bundeskanzlers qualifizieren, und womöglich hat er damit mehr Chancen, als Krampf - Knarrenbauer.

http://www.spiegel.de/forum/lebenundlernen/fridays-for-future-lehrerverband-wirft-merkel-heuchelei-vor-thread-879208-17.html#postbit_73569910

Gravatar: The Real Facts

Diese Zeilen habe ich bereits am Tag des Anschlags geschrieben. Bis heute wurden sie nicht veröffentlicht. Aber im Interesse einer ausgewogenen Diskussion sollte die Redaktion dies nun endlich nachholen. Oder unterdrücken sie konsequent andere Meinungen und Fakten. Dann wären sie ja noch schlimmer als die „Lügenpresse“!

1. Fakt: das „Manifest“
Das „Manifest“ habe ich nicht gelesen. Aber das Bild und der ins englische übersetzte Titel stammt von «Le Grand Replacement» vom französischen Autor Renaud Camus. Die wörtliche Übersetzung wäre „Ersetzung“, doch verwendet wird üblicherweise „Der grosse Austausch“. Der Begriff wird sowohl von Rechtsextremen, nationalistischen Rechten wie auch auch von Exponenten der SVP (Schweizerisch Volkspartei) gebraucht. Der Ausdruck soll dafür stehen, dass Regierungen und wirtschaftliche Eliten die Auflösung der europäischen Stammvölker durch Immigration betreiben würden. Camus gilt in Frankreich als ideologischer Vordenker des Front National in Frankreich.

2. Fakt: das Lied
Der Bosnische Botschafter in Neuseeland sagte, der Attentäter hätte auf dem Weg zum Anschlagsort, den er ja offensichtlich gefilmt hat, ein serbisch-nationalistisches Lied über den früheren, mittlerweile wegen Kriegsverbrechen an Muslimen in Srebrenica verurteilten, Serbenführer Radovan Karadzic gehört.

3. Fakt: die Zahlen und Namen auf seinen Waffen
Die Zahl 14 und Charles Martel
Die Zahl bezieht sich dabei auf einen Satz, der 14 Wörter beinhaltet: „We must secure the existence of our people and a future for white children.“ Was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für weisse Kinder sichern“. Als Erfinder des Satzes gilt David Lane. Im Juni 1984 hatte der Neonazi den jüdischen Radiomoderator Alan Berg ermordet. Dafür und für andere Verbrechen wurde er zu einer 190-jährigen Haftstrafe verurteilt. Er verstarb 2007 im Gefängnis.

Mit Charles Martel, auch Karl Martell genannt, ist die historische Figur gemeint. Er war ein fränkischer Herrscher Anfang des 8. Jahrhunderts. Heute bekannt sind vor allem die Siege Martells über die Araber und Berber in der Schlacht bei Tours und Poitiers 732 nach Christus.

Alexandre Bissonnette und Luca Traini
Traini, damals 28 Jahre alt, hatte im Februar 2018 aus einem Auto heraus auf sechs Menschen geschossen und sie dabei zum Teil schwer verletzt.
Bissonette ist für den Anschlag auf das Centre Culturel Islamique de Québec (CCIQ) in Kanada verantwortlich. Am 29. Januar 2017 betrat der Schütze mit einer Skimaske die Moschee und erschoss sechs Menschen. 17 weitere wurden verletzt.

Vienna 1683 und Schipkapass 1877-1878
Bei Vienna 1683 und der Schlacht am Schipkapass 1877–1878 handelt es sich um historische Schlachten. Hierbei gelang es den Europäern, die Osmanen zurückzudrängen und die damals geltende osmanische Bedrohung abzuwenden.

Auch zahlreiche Namen von historischen Figuren, die gegen die Osmanen kämpften, hat Tarrant auf seine Waffen und Magazine gekritzelt. Diese sind teilweise in kyrillischer Schrift geschrieben. Es stehen unter anderem die Namen von Novak Vujosevic und Bajo Pivljanin da. Vujosevic war an der Schlacht von Fundina – diese fand am 2. August 1876 im montenegrinischen Kuci statt – dabei und kämpfte gegen die Osmanen. Er gilt als grosser Held und soll 28 osmanische Soldaten getötet haben.

Und nun wollt ihr mir allen ernstes behaupten, dass sei ein linksextremer Terrorist gewesen. Damit macht ihr euch nur lächerlich.

Gravatar: Exbiedermann

Zu einer anderen Perspektive!

Der Historiker Prof. Dr. Egon Flaig hat in der FAZ vom 16.9.2006 aus Anlass der Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. die heftigen Reaktionen aus der moslimischen Welt erklärt:

"Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das 'Haus des Islam' und das 'Haus des Krieges'. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht - in Gestalt der Scharia - oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41)."

Und dazu sagt Prof. Dr. Peter Beyerhaus (Tagespost, vom 5. 9. 2009):

„Uns wird immer wieder erzählt, wir müssten ganz klar unterscheiden zwischen islamitischen Extremisten und Terroristen einerseits, und der Religion des Propheten Mohammed, dem Islam, andererseits, der eine Religion des Friedens sei. Doch das ist ganz einfach nicht der Fall: Mohammed hat seinen Nachfolgern den Auftrag gegeben, seinen Glauben mit Schwert und Feuer auszubreiten, und das haben sie auch getan“. .

Man möchte hinzufügen: Bis zum heutigen Tag, mit der gleichen Welteroberungsstrategie, der Hijra, nur mit neuen Methoden unter dem Deckmantel der Taqiyya bzw. der Irreführung.

Die gegenwärtige Eroberungsstrategie des Islam hat das Ziel, über Masseneinwanderung, den Bau von exterritorialen Moscheen und Imampropaganda, durch Polygamie, ungehemmte Fertilisation und Organisation in Großfamilien die liberal-demokratischen Staaten in der Welt , wo immer sie sich befinden, zu unterwandern, dabei jegliche Integration in die „Gastländer“ zu verweigern, sich allerdings die Rechtsordnung zunutze zu machen, um demokratische Mehrheiten zu gewinnen, die Macht zu übernehmen und dann die bisherige Staatsordnung dem Gesetz der Scharia zu unterwerfen, sowie die Privatvermögen der Alteingesessenen Staatsbürger an Muslime umzuverteilen.

Die Anfangsphase dieser Islamisierung in einem „Haus des Krieges“ beinhaltet üblicherweise grundlegende Aktivitäten, um eine physische Präsenz zu erreichen und zu erhalten. Sie besteht darin, durch den Muezim öffentlich zum Gebet aufzurufen, Schulen, Bibliotheken und Forschungsinstitute zu gründen, für das Erlernen der arabischen Sprache, nicht aber der Einheimischensprache zu sorgen, alle Handlungsweisen zu unterstützen, welche die Anwesenheit des islamischen Glaubens fördern, gleichzeitig aber gemäß dem Koran den eingewanderten Moslems jedwede Form von Integration unter die „Ungläubigen“ zu verwehren und jedwede Form von Widerstand gegen den Prozess der Islamisierung, oder was man dafür hält, zu unterbinden.

Bis zu diesem Endpunkt der Hijra ist es Muslimen erlaubt, sich haram zu verhalten, oder verbotene Handlungen zu begehen, unter Zwang die Ummah, d.h. die muslimische Gesellschaft, einzuführen. Dazu werden Koran-Regeln wie das Verbot von Freundschaften mit Ungläubigen für den Moment ausgesetzt, bis die systematische Islamisierung angeordnet werden kann..

Unter diesen Aspekten muss wohl das Moscheen-Attentat von Christchurch/Neuseeland als ein Ereignis im Haus des Krieges gewertet werden und der Attentäter kann nicht durch Adjektive wie „rechtsextrem“ oder „linksextrem“ gekennzeichnet werden, allenfalls durch „islamfeindlich“ bzw. durch „islamophob“, wie sie gerne von Moslems verwendet, um entsprechenden Gegenterror anzudrohen oder gar auszulösen – wie im Kriegszustand eben üblich, in dem sich Erdogan offensichtlich bereits fühlt, der Gegenmaßnahmen organisieren will!

Gravatar: H.M.

Die Tat ist durch nichts zu rechtfertigen und ein abscheulicher Massenmord!

Der HERR möge auch mit Neuseeland Erbarmen haben und dies zum Guten wandeln und zu seiner Ehre gebrauchen!

Gravatar: Sam Lowry

Jaja. Ein rechter Iraker... blablabla...

http://www.pi-news.net/2019/03/luegenpresse-schob-ice-anschlaege-den-rechten-in-die-schuhe/

Leserbrief PI-News:
"Ha, ha, ha!
Ein australischer Irrer, der sich in Neu Seeland herumtreibt und seiner tatsächlichen Herkunft nach ein extremer serbischer Nationalist und mutmaßlicher Anhänger von Radovan Karadži? ist, kennt den identitären Österreicher Marin Sellner und ist so begeistert von ihm und seinen Missetaten, daß er zu dessen Gunsten vor Jahr und Tag gleich mal 1.500,– € (!) überweist, bevor er zum Massenmord an 50 in Neu Seeland lebenden Mohammedanern schreitet?
Mensch, Ihr österreichischen Geheimdienstler, da hätte ich Euch – seligen Angedenkens des Wiener Kongresses und seiner damaligen multikulturellen Intriganten – längst mehr Raffinesse und Heimtücke zugetraut!
Oder ließet Ihr Euch aus Berlin beraten?"

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