Bidens Krieg gegen Erdgas ist tödlich – sagt Michael Shellenberger

Nicht nur das Ampel-Deutschland versucht, mit Waschlappen und Duschtipps die Energiewende weg von Kernkraft und Fossil zu stemmen, auch die Regierung Joseph Biden macht große Fortschritte in Richtung Blackout und Kälte.

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Der gewendete Klimaschützer und Wahlkalifornier Michael Shellenberger gehört mit dem Filmemacher Michael Moore zu den profiliertesten linken Kritikern der Klima-Umverteilungspolitik. Er glaubt zwar an die tödliche Wirkung von Spurengasen, will diese aber mit modernsten Kernkraftwerken absenken statt mit nutzlosen Windrädern und PV-Anlagen.

Hinzu kommt, daß er wegen dessen grüner Politik Präsident Joe Biden heftig attackiert. Ein Auszug aus seinem Blog:

Biden könnte Millionen von Menschenleben retten, die durch Hunger, Kälte und Umweltverschmutzung verloren gehen, wenn er die Erdgasförderung einfach ausbauen würde, anstatt sie zu unterdrücken. Warum tut er es nicht?

Wir haben da eine Idee: €€€€€€€ für Klimaprofiteure.

Hinzu kommen auch noch wirre Programme internationaler Finanzeliten, die zur Vermeidung von Lachgas-Emissionen und ähnlich Sinnlosem dan Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft vermindern wollen. Shellenberger dazu:

In den nächsten Jahren werden Millionen von Menschen an hungerbedingten Krankheiten, kalten Temperaturen und Luftverschmutzung sterben, was eine direkte Folge der Erdgasknappheit ist. Alle diese Todesfälle sind in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Doch die Verknappung von Erdgas, gasbasierten Düngemitteln und Elektrizität wird zu einer Umkehrung dieser Trends führen. Und die überdurchschnittlich hohe Zahl der Todesopfer wird sich fortsetzen, solange es der Welt nicht gelingt, genügend Erdgas zu fördern, um die weltweite Nachfrage zu decken.

Kälte? Er meint wohl Winter, aber der geneigte EIKE-Leser weiß, daß das gerade stattfindende Große Solare Minimum generell für frische Temperaturen wie in den 1970ern sorgen wird. Zur Erinnerung: Die „fünf Tage Eiszeit“ im Winter 1978/79, in England „Winter of discontent“ genannt, führten im Mutterland der Industrialisierung hausgemacht zu Kältetoten. Ergebnis: Die Manchester-Kapitalistin Margaret Thatcher wurde gewählt und sorgte für eine stabile Energieversorgung der Insel via Kernkraft. Dumm nur, daß die mit allen Wassern gewaschene politische Keule Maggie die CO2-Ideologie förderte, um die Kohle-Gewerkschaften zu bekämpfen. Das rächt sich nun.

Ist Michael Shellenberger ein einsamer Rufer in der grünen Wüste der US-Küstenstaaten? Gut möglich, die Umverteiler in Kalifornien oder der Ostküste scheinen rabiater zu werden. Dieses Verhalten sorgt immerhin dafür, daß das US-Herzland, das etwa 80% der Fläche ausmacht, sich ideologisch längst von den Küsteneliten emanzipiert hat. Zwei Kollegen mit US-Verwandtschaft berichten uns unabhängig von einander, daß Tankstellen abseits der Küsten-Agglomerationen wie Seattle oder New York unabhängig von der Firma allesamt Trump-Merchandising-Produkte wie Baseballmützen anbieten. In kleineren Städten des Herzlandes sind an etlichen Häusern Sympathiebekundungen für den 45. US-Präsident aus Manhattan zu sehen – das gilt sowohl für den warmen Süden wie Nevada wie auch den grünen Norden wie Montana.

Geht es hier wirklich um Donald Trump persönlich, oder steckt eher eine Ablehnung des dementen Biden und seiner versagenden Mannschaft dahinter („Let’s go, Brandon!“)? Deutet sich hier vielleicht – zumindest kulturell – eine erneute Sezession an? Das Herzland und die Südstaaten bilden dabei die neuen Confederate States CSA, während die Küsten ohne den Süden die USA Bidenscher Prägung blieben. Es wäre amüsant, zu beobachten, wer sich besser entwickelte, wenn es tatsächlich einmal zu einer administrativen Trennung käme. Klar: Die CSA würden diesmal die Nase vorn haben. Pikant: 1861 wurden die versagenden Südstaaten von den Parteidemokraten geführt, die Yankee-Gewinner im Norden von Lincolns Republikanern. Es sind exakt dieselben Parteien wie heute….

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