Beten wir wirklich alle zum gleichen Gott?

„Eine Religion, die zu Mord und Gewalt führt, kann ich nicht akzeptieren.“ So predigte in den Ostertagen mein Wiener Pfarrer. Und wohl alle zuhörenden Gläubigen stimmten ihm zu. Was hingegen predigt der Papst zu Rom? „Christen, Juden, Moslems, alle beten zum gleichen Gott.“

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Das sind Worte, die einem die Kehle zuschnüren. Wenn der Papst Recht hätte, dann wäre etwa jener syrische Priester ein Dummkopf, der sich drei Monate unter den schlimmsten Foltern des „Islamischen Staates“ geweigert hat, zum Islam überzutreten. Er hätte das ja locker tun können, ist doch eh der gleiche Gott. Warum sich da lange misshandeln lassen? Dasselbe gilt für die vielen Tausenden Christen, die in der gegenwärtigen, der größten Christenverfolgung der Geschichte getötet werden. Sie hätten doch nur sagen müssen: Wir glauben ab jetzt eh an Allah. Und schon wären sie davongekommen.

In der Papstes Warte waren wohl auch die Urchristen dumm. Hätten sie doch einfach auch Jupiter&Co ein Opfer gebracht, und schon hätten sie sich das Martyrium erspart. Jupiter, Allah – alles eins.

Natürlich kann es nur einen Gott geben. Das ist ja nicht die Frage. Die Frage kann doch nur sein, ob es auch nur die geringste Wahrscheinlichkeit gibt, dass er sich über einen Kriegsherrn mit Kindern als Sexualpartnern und ein Buch voller Mordaufrufe geoffenbart haben kann. Das muss doch auch Papst Franziskus begreifen.

Nein, ich fange mit diesem Papst nichts an. Ich fange mit meinem einfachen Pfarrer tausend Mal mehr an. Nur Leute wie er halten mich im Christentum und nicht dieses Allerweltsgerede aus Rom, das in ökonomischen Fragen überdies die Wiederauferstehung des längst toten Marxismus bedeutet, wenn seine Phrasen überhaupt etwas bedeuten.

Gewiss, Papst Franziskus ist viel medienattraktiver und mengenwirksamer, als es seine kranken Vorgänger in den letzten 20 Jahren waren. Aber kann das entscheidend sein? Die Franziskus-Vorgänger haben zweifellos den Gläubigen geistig viel mehr mitgegeben als er. An ihnen hat man sich relativ oft relativ gut orientieren können, ohne auch da allem sklavisch recht zu geben.

Auch wenn viele Bischöfe so tun, als ob der Papst – und zwar zufällig immer gerade der jeweils amtierende – in allem und jedem absolut Recht hätte, so zwingt die normalen Christen nichts, das auch so zu sehen. Sie werden das vor allem dann nicht tun, wenn sie schon ein paar Jahre gelebt und erlebt haben, dass sich die Aussagen einzelner Päpste oft ganz fundamental voneinander unterscheiden. Dass also schon rein logisch nicht alles gleich wahr und gleich gültig sein kann, was da jeder einzelne gesagt hat.

Es ist oft nur noch peinlich, wie sehr der Katholizismus heute in verschiedene Glaubensrichtungen zerfällt. Wo die einen an Papst Franzsiskus, die anderen an Papst Benedikt glauben. Wo für die einen Pius XII. das größte Kirchenereignis im 20. Jahrhundert gewesen ist, für die anderen das Vatikanische Konzil.

Viel wichtiger wäre es, dass die Christen endlich zu einem neuen, zentral auf der Basis der Osterbotschaft (nicht irgendeinem Zeitgeist) stehenden Selbstbewusstsein kommen. Und dass sie zumindest hie und da ohne ständige rituelle Selbstbezichtigungen auskommen. So richtig es ist, dass in 2000 Jahren Kirchengeschichte viele Verbrechen im vermeintlichen Namen der Kirche(n) begangen worden sind, so ist es ebenso richtig, dass im Namen der Kirche(n) unglaublich viel Gutes getan worden ist und wird.

Vor allem sollten sich die Christen gerade in Zeiten der Bedrohung und einer von manchen Bischöfen ignorierten Völkerwanderung wieder viel stärker bewusst werden, dass die Botschaft des Neuen Testaments an ethischer Qualität sämtliche anderen religiösen und philosophischen Texte der Menschheitsgeschichte weit übertrifft.

Überdies sollten sie sich wieder mehr bewusst werden, dass im größten Teil der Geschichte Bischöfe auch einen Schutzauftrag gegenüber ihren Gläubigen gehabt haben. Es dürfte aber auch ein paar Mal öfter als derzeit üblich gesagt werden, dass der Kirche viel in die Schuhe geschoben wird, was ganz andere Ursachen und Zusammenhänge hat.

Vollständiger Beitrag erschienen auf: andreas-unterberger.at

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Machelski

Diese Kirche ist nicht mehr meine. Als wenn der Kindermissbrauch nicht schon genug wäre, lässt man jetzt keine Gelegenheit aus, sich einer Religion anzubiedern, die Frauenrechte ablehnt, zum Mord an Andersdenkenden und -fühlenden aufruft und Kinderehen als legitim bezeichnet.
Man könnte fast meinen, das wäre ein Date von zwei Perversen!

Gravatar: ruhland

Es gibt überhaupt keinen Gott. Es gibt Menschen mit Anstand und Charakter. Viele von denen sind religiös motiviert. Wenn sie einigermaßen liberal sind mag ich solche Menschen. Aber heutzutage noch an einen allwissenden Gott zu glauben ist der Beweis dafür, dass die Menschen einfach mehrheitlich nicht in der Lage sind, sich frei zu machen von diesen Manipulationen der religiösen Mächten. Es gibt viel Gutes auf dieser Welt. Aber mit einem Gott hat das nichts zu tun. Mit dem Glauben daran manchmal schon, so absurd es für einen Atheisten sein mag. Alles in allem betrachtet haben die Religionen viel mehr Böses angerichtet als Gutes bewirkt. Aber im Grunde sind wir Menschen mit unseren Genen als Produkt der Evolution verantworllich dafür, was auf der Welt geschieht. Sehr lange wird das nicht mehr so sein. So wie die Dinosaurier einst ausgestorben sind, wird die Menscheit bald auch nur noch eine relativ kurze Erscheinung auf dieser Erde gewesen sein. Von wegen die Krönung der Schöpfung nach dem Bilde Gottes. Wir töten wie Bestien. Wir schräddern kleine fröhliche Küken, eiskalt, aus wirtschaftlichen Gründen. Gäbe es keine Gesetze und sehr strenge Strafen, wären Morde unter Menschen sehr häufig und an der Tagesordung. Unser Leben ist überwiegend nur eine Rolle die wir spielen. Würden wir unser wahres Ich ausleben, gebe es in unserem Umfeld sicher einige Gesichter weniger. Ist keine schmeichelhafte Einschätzung der eigenen Spezies, aber vermutlich die bittere Wahrheit.

Gravatar: Michael

Die Christen beten einen Gott an, dessen Sohn Jesus heißt und der am Kreuz gestorben (Joh. 18. und 19. Kapitel) und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist (Joh. 20. Kapitel).
Die Moslems, beten einen Gott an, der keinen Sohn hat. Im Islam ist Jesus zwar ein Prophet, der Wunder tat (Sure 5:110), aber die Juden haben ihn nicht getötet und sie haben ihn nicht gekreuzigt (Sure 4:157). Und Jesus ist nicht auferstanden, sondern eines natürlichen Todes gestorben (Sure 3:55).
Dazu sagt wiederum Paulus: "Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, …“ (1. Kor 15,17)
Als Mathematiker fällt mir dazu nur eines ein. Entweder hat die Bibel recht, oder der Koran. Beide zusammen geht ja wohl nicht. Dass beide Bücher vom Geist ein und desselben Gottes inspiriert sein könnten, ist für mich zu hoch. Und wenn sie es wären, dann würde Gott in einem Buch lügen und wäre somit nicht mein Gott.

Gravatar: harald44

@ Mro00

Dieses LUKAS-Zitat, von dem ich das erstemal höre bzw. lese, kann nicht sonderlich verankert sein im christlichen Glaubensbereich, sonst hätten die Christen nicht vierhundert Jahre tatenlos zugesehen, bis sie sich zu einem ersten Kreuzzug aufrafften, der zwar 1099 zur Eroberung von Jerusalem führte, aber nach kaum zweihundert Jahren war der Kreuzfahrerstaat - nur ein Randstreifen am östlichen Mittelmeer - schon wieder Geschichte und gewesen.
In demselben Zeitraum von 700 bis 1100 hatten die Muselmanen von den Christen den gesamten Vorderen Orient erobert, ganz Ägypten, ganz Nordafrika und Dreiviertel von Spanien, welches erst dreihundert Jahre später komplett von den Muselmanen zurückerobert werden konnte. Als einziges Land wohlgemerkt.
Angesichts dieser historischen Tatsachen sind Bibelzitate ein schlechtes Argument, zumal sich in der Bibel zu jedem Argument auch das passende Gegenargument finden läßt.
(Da war GOTT sich wohl selbst nicht so ganz sicher, was er eigentlich wollte.)

Gravatar: ropow

„… daß Jesus Christus in Lukas 19:27 zum Mord an seinen Feinden aufruft,…“

Tut er eben nicht.

Hier wird in einem Geschichtchen über Jesus erzählt (Lukas 19:11), wie er selber ein Geschichtchen erzählt, nämlich das, wie „Ein Fürst zog in ein fernes Land, um ein Königtum zu erlangen und dann zurückzukommen“ (Lukas 19:12), wie „Seine Bürger aber waren ihm Feind und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche“ (Lukas 19:14) und wie der Fürst nach seiner Rückkehr bestimmte: „Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder.“ (Lukas 19:27).

So ist das eben, gerade noch hat man sich gefreut, dass man Text lesen und somit kein funktionaler Analphabet sein kann - und schon kommt einer daher und macht einem klar, dass es neben dem Text noch so etwas wie einen Kontext gibt, den es zu verstehen gilt.

Gravatar: harald44

Ob es EINEN Gott gibt oder ob da mehrere Götter sind, wie es die Antike annahm, oder ob es überhaupt einen Gott gibt, das wissen wir doch gar nicht.
Offenkundig ist aber, daß verschiedene Religionen auf unterschiedlichen Wegen zu Gott streben, von dem wir nicht einmal wissen, ob es ihn überhaupt gibt, und das ist der entscheidene Punkt: Der jeweils fundamental unterschiedliche Weg zu Gott, den sich Menschen, die man Relgionsstifter nennt, ausgedacht hatten.
Ich selbst halte mich an die Aussage, die da lautet: GOTT und DIE NATUR sind ein und dasselbe, und in der Natur kann ich lesen, wie in einem offenen Buch.

Gravatar: H.Roth

Das primäre Problem ist doch, dass Menschen, die sich Christen nennen, überhaupt nicht mehr wissen, wer der Gott der Christen ist, und wie er ist, weil sie die Bibel nicht kennen und nicht lesen, oder andere Schriften über die Bibel stellen.
Das ist auch dem Papst anzulasten.

Die ganze Geschichte des Alten Testaments zeigt doch, wie schwer der Mensch sich damit tut, den wahren Gott anzubeten. Immer wieder verfielen auch die Israeliten dem Baals-Kult und Ischtar-Kult. Und diese Gefahr ist heute für die Christen noch ebenso present: Man betet die eigene Vorstellung von Gott an. Und das ist nichts anderes, als Götzendienst. Da macht es dann wirklich kaum noch einen Unterschied, ob man den Götzen dann Allah nennt, Thor, oder sonstwie.
Es ist dringend nötig, dass die Christen wieder die Bibel lesen.

Gravatar: Johanna Greber

Man kann stark beeindruckt werden von der prinzipiellen Feststellung und Einschätzung aus dem Wort im NT. Lukas 16.15: „…denn was in den Augen der Welt als etwas Hohes gilt, wird von Gott als etwas Verabscheuungswürdiges angesehen.“ Mithin alle Gottheiten unserer Welt einschließlich der christlichen, so wie Präsidenten, Päpste, Priester und Propheten. Konsequent gedacht und verstanden.
Mit Ausnahme desjenigen Gottes, der diesen Hinweis geben ließ und folglich in unserer Welt unbekannt geblieben ist, anderenfalls als etwas Niedriges hätte bewertet werden müssen, gleich wie die Person, von der diese Aussage stammt. Jeschua von Nazareth, der erst, nachdem man seine Lehre ins Gegenteil verkehrt und seinen Namen zum “ Jesus Christus “ romanisiert und verfälscht hatte. in unserer Welt, die schon zu seiner Zeit vollständig des Teufels war, als etwas Hohes gelten konnte.

Gravatar: Mag. Lothar Krist

Ach ja, zum Papst!
Er ist schon okay, doch er kann halt auch nicht aus seiner katholisch beschissen engen Haut! Was mich wundert, ist, dass sie ihn, seine Geld-Gier-Kardinäle, noch nicht ermordet haben! Wahrscheinlich hat er einen Vorkoster, wie in alten Zeiten! Er wandelt dauernd mit einem Bein im Grab!

Und dafür mag ich ihn!
Also seid nicht so streng zu ihm!

Gravatar: Mag. Lothar Krist

Einen Gott gibt es zur Zeit leider nicht!

ER saß dereinst so einsam da draußen im Noch-Nicht-Universum auf seinem Stein! Das Universum gab es zu seiner Zeit noch nicht! ER war da draußen soooo allein! ER hatte Niemanden zum Reden! ER hatte SEX nur mit sich selbst! Und ER wollte, dass niemals wieder Jemand so einsam war, wie ER. Also hat ER sich in die Luft gesprengt.

Und Urknall war!

Und nun lebt ER fort in Aber-Milliarden von Göttern und Göttinnen. Und nur auf Göttinnen gibt es Leben. Und Mutter Erde, Göttin Erde, ist eine der wichtigsten Göttinnen im Universum! SIE hat eigene Kinder! SIE dreht sich in einer Leben möglich machenden Bahn um ihren Stern!

Doch diese ihre Kinder sind extrem saudämlich! Sie bringen sich seit Anbeginn ihrer Zeit dauernd selber um. Und sie morden zumeist alleine darum, wer den besten Gott anbetet, den es jedoch zur Zeit nicht gibt!

Die absolute Geilheit eines Paradoxikums!

Dabei muss Mutter Erde, Göttin Erde, doch da hinaus gehen ins Universum! Und ihre Kinder müssen sich da draußen mit anderen Kindern von ein paar anderen Göttinnen vereinen! Nicht von Allen! Nicht alle sind mit ihren Kindern, also uns Menschen, genetisch kompatibel!

Denn nur dann, wenn sich ihre Kinder mit den anderen Kindern von Göttinnen vereinen und gemeinsam Kinder zeugen, nur dann wird sie stark genug sein, um mit den Kindern dieser wenigen Göttinnen gemeinsam den Krieg, oder dieses Spiel der Göttinnen gewinnen. Die Götter-Planeten sind nur dazu da, ihre Göttinnen vor den zahllosen herum sausenden Gesteinsbrocken zu beschützen.

(So viel zur Wichtigkeit von uns Männern! Hahaha! Wir sind eigentlich nur zum Schutz unserer Frauen und Kinder da! Haha!)

Und nur die Sieger kommen in den Himmel, wenn das Universum eines Tages implodiert, und wieder zu Gott wird
auf seinem Stein.

Doch dann ist ER nicht mehr allein! Er hat dann Jemanden zum REDEN! Und für etwas SEX vielleicht auch! Unter anderem die nicht gerade zahlreichen guten Seelen von uns Menschen!

Und genau DAS hatte ER im Sinn! ER wollte nie wieder soooo alleine und soooo einsam sein!

Mutter Erde möchte daher, dass WIR, IHRE Kinder, endlich so anfangen zu leben, dass SIE mit UNS auch bis ans natürliche Ende ihrer Tage leben kann! WIR müssen endlich aufhören, uns gegenseitig auszurotten! WIR müssen endlich damit beginnen, ALLES daran zu setzen, mit Mutter Erde da hinaus ins Universum zu gehen! Und WER da nicht brav mitmacht, und Göttin Erde versucht zu vernichten, vor ihrer Zeit, der ist tot!

Und der ISLAM ist zur Zeit die größte Gefahr für Mutter Erde und ihren Wunsch, mit UNS da ins Universum hinaus zu gehen! Diese Idiotologikum, diese Steinzeit-Religion ist zur Zeit der größte Feind der Zukunft der Menschheit! Dieser Religionskrieg wirft Mutter Erde um Jahrzehnte zurück!

Sollten WIR zuerst Besuch von da Draußen bekommen, dann Menschheit ADE! Zumindest dann, wenn diese Aliens nicht mit uns kompatibel sind!???

WIR müssen endlich anfangen, unsere Mutter Erde als Göttin zu ehren! Alles Andere, unter anderem ein böses Individuum, hat keinerlei Bedeutung in Zeit und Raum!

DIES ist mein so dichter Dichter-Traum
von Heute!

Nun ja, EU!

So wie es heute aussieht, hat die Menschheit wohl keinen Fuß im Spiel der Göttinnen um den "Himmel", wenn das Universum eines Tages implodiert und wieder zu Gott auf seinem Steine wird.

Dies ist mein Vermächtnis,
als dichter Dichter von Heute!

Ich dichter Dichter bin als Katholik erwachsen geworden, und habe mich dann für den Urknall interessiert. Und dann hatte ich diesen Traum, der beide Gedanken verbindet! Er hat mein Leben und mein Schreiben immer inspiriert!

Und ich dichter Dichter von heute, ich bin mir da absolut sicher, wenn es diese unzähligen Kriege unter uns Menschen um den besseren Gott nicht gegeben hätte, dann würden WIR Menschen schon seit vielen Jahrhunderten da draußen mit ein paar total geilen Aliens auf Teufel komm heraus wild durcheinander kopulieren!

Und, verdammt, wenn WIR damit nicht bald anfangen, hihi, dann wird es UNS Menschen schon bald nicht mehr geben! Womöglich rotten WIR UNS ja nun bald selber (lieber) aus?

Nun ja, EU!
's ist bloß ein Traum und seine Geschichte!

Alles KAPITO?

Copyright by Lothar Krist (31.03.2016 von 22.10 – 00.15 Uhr)

Gravatar: Gero Pischke

Auch ich vermisse Benedikt XVI.

Und zu der Äußerung, dass alle denselben Gott anbeten kam am Gründonnerstag nun auch noch die Fußwaschung bei Muslimen mit Fußkuss! Also ich finde das ekelerregend und unangemessen. Die ganze muslimische Welt wird doch jetzt über diese Unterwürfigkeitsgeste lachen und das Christentum noch weniger ernstnehmen.

Christus wusch den Seinen die Füße, aber küsste sie nicht. Ganz was anderes.

Mit Papst Franziskus scheint der Zeitgeist nun in die katholische Kirche einzuziehen. Wo soll nun das Alleinstellungsmerkmal sein? Wenn er so weitermacht, dann wird die Katholische Kirche genauso zeitgeistig und beliebig wie die evangelische Kirche.

Gravatar: SMA Petzold

@Hans Georg
"Sorry, unser Papst Francisco ist kein intellektueller Leit-papst wie Benedict es war, er ist ein Sozialarbeiter". Dem kann ich nur beipflichten. Verschwörungstheoretiker würden sagen, dieser Papst Franziskus ist das gezielte Substitut von Benedikt durch die Gott spielenden Mächte des Mammons.

Erschütternd ist für mich die Tatsache, dass zu viele Theologen nur Herz zeigen, falsch verstandene Humanität und Toleranz im Namen Gottes predigen, ohne sich intellektuell mit ihrem Glauben auseinandersetzen und damit die Christenheit angesichts der rollenden Lawine aufs Spiel setzen. Diese Art praktizierende Humanität charakterisierte einmal treffend Rainer Glagow; "Humanität , die aus Weichheit, Charakterschwäche, Angst, Feigheit, Erkenntnis der eigenen Hilflosigkeit und Bedürftigkeit entspringt, jene Humanität, die als Duldsamkeit eines unkämpferischen Pazifismus zerstörend und unschöpferisch wirkt und im Grunde auf ein Missverstehen notwendiger Grenzen und Bedingungen der Toleranz zurückgeht."
Ein erhellender Aufsatz zu diesem Thema bietet K. Beckmann: "Gemeinsam mit Muslimen beten? Zum „Trialog“ und seinen Abwegen" in der Zeitschrift "Evangelische Verantwortung" Heft 1+2, 2013, p.10-12. http://www.eak-cducsu.de/contentsystem/upload/ev/15_2_2013-13_56_38-ev_1+2_13_web.pdf

Gravatar: Mro00

@ ropow

Die ganze Bibel ist nur eine Geschichte.
Wir erleben derzeit die neueste Geschichte live und wenn wir gestorben sind, dann sind auch wir ein Teil derselben Geschichte.
Das alles ändert aber nichts an der Tatsache, daß Jesus Christus in Lukas 19:27 zum Mord an seinen Feinden aufruft, womit er sich selbst widerspricht.

Lukas 6:27 Euch aber, die ihr zuhöret, sage ich: Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen;

Gravatar: Hans Georg

Sorry, unser Papst Francisco ist kein intellektueller Leit-papst wie Benedict es war, er ist ein Sozialarbeiter, insofern ist es mir mittlerweile gleichgueltig was er von sich auessert. Ich kanns nicht mehr ernst nehmen, bei allem Respekt.

Gravatar: Freigeist

Alle drei sind sich einige in der Wahnvorstellung es gäbe einen Gott. Danach schlagen sie sich häufig die Schädel ein. Verrückte, ganz klar.

Gravatar: ropow

@Mro00

Lukas 19:27 erzählt nur ein Geschichtchen, in der ein „Edler zog ferne in ein Land, daß er ein Reich einnähme und dann wiederkäme“ und hat schon gar nicht die Befehlsstruktur wie etwa von Sure 9:5.

Gravatar: ropow

Wenn Christen, Juden und Muslime alle denselben Gott haben, dann muss das aber ein eigenartiger Spaßvogel sein.

Den einen erzählt er, sie sollen an heiligen Stätten ihre Kopfbedeckung abnehmen und den anderen, sie sollen dort unbedingt eine aufsetzen. Wenn er der Menschheit etwas unglaublich Wichtiges mitzuteilen hat, dann schreibt ich das nicht auf die Oberfläche des Mondes oder auf Tafeln aus ewig haltbaren Legierungen wie Endurium, Wolframcarbid oder Bornitrid, sondern auf zerbrechlichen, leicht verrottenden Steinplatten - oder er lässt es per Flüsterpost einem Analphabeten in der arabischen Wüste ausrichten. Den einen erzählt er „liebe deinen Nächsten“ und den anderen „mach dir keine Juden und Christen zu Freunden“. Und wenn er besonders originell sein möchte, dann erzählt er denselben Anhängern einmal „es herrscht kein Zwang im Glauben“ und gleich danach “tötetet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet.“

Aber vielleicht ist das gar kein Spaß. Er hat doch diese eigenartige Attitüde unbedingt angebetet werden zu wollen, zuweilen sogar fünf mal am Tag. Und weil er allwissend ist, weiß er sicher auch, wie krank so etwas ist. Muss schwer sein, im Wissen um seine verkorkste Psyche ewig weitermachen zu müssen. Vielleicht ist er darüber in all den Jahren der Ewigkeit auch einfach nur in die Senilität geflüchtet…

Gravatar: Werner N.

Ausnahmsweise hat Papst Franziskus hier mal Recht. Alle Anhänger der 5 Weltreligionen und der Nebenreligionen beten denselben Gott an, egal wie sie ihn nennen. Unterschiedlich dagegen sind die Gottesvorstellungen und Praktiken, mit diesem "höchsten Wesen", "Urgeist", "Großen Manitou" – oder wie man es sonst nennen will – umzugehen.

Einige Religionen weisen wiederum Parallelen im geistigen und weltlichen Missbrauch mit dieser "Instanz" auf. (Es sei nur der bis heute erhobene Anspruch von Christen und Moslems auf religiöse Weltherrschaft erwähnt – und das bei EINEM Gott, der allgegenwärtig sein soll). Bei solch teilweise üblem Umgang mit dem Jenseits und Diesseits können die "Stellvertreter" und "Hochwürden" wohl mit dem historisch fragwürdigsten Repertoire bis hin zum Massenmord aufwarten. Nun sitzen sie in der Falle des aus Macht- und Geldgier über zwei Jahrtausende instrumentalisierten Christentums, ihrer Propaganda, Täuschungen und Verfälschungen. Bisher ist nicht erkenntlich, ob und wie sie da wieder herauskommen wollen. Es werden also noch viele „Schäfchen“ die Herde verlassen.

Gravatar: Stephan Achner

"Nein, ich fange mit diesem Papst nichts an.": Das geht mir ganz genauso. Dieses andauernde Betroffenheits- und Barmherzigkeitsgetue des amtierenden Papstes Franziskus mag für manche Gläubige ansprechend sein, mich stößt es zunehmend ab, zumal der frühere Papst Benedikt XVI. in manchen hier angesprochenen Punkten eine völlig andere Position als der amtierende Papst hatte. Benedikt war ein herausragender Denker, dem manchmal nachgesagt wurde, dass er zuwenig Herz zeigt. Franziskus zeigt nur noch Herz und vernachlässigt dabei die geistige Komponente, ohne die es kein Verständnis des Glaubens geben kann.

Die Aussage von Franziskus, es gibt nur einen Gott, kann man nun glauben oder es auch lassen. Beweisen kann man es ja doch nicht. Papst Franziskus sollte weniger seine eigenen persönlichen Gott-Vorstellungen öffentlich verbreiten, sondern sich mehr um die eigentlich wichtigen Fragen des Christentums kümmern, wozu vor allem die Einheit des Christentums und die Überwindung der verschiedenen Kirchenspaltungen gehört - auch als Gegengewicht zum sich gerade in Europa ausbreitenden Islam, dessen politisches Ziel die Verdrängung und Zerstörung des Christentums ist. Hoffentlich begreift das der Papst Franziskus noch, bevor es zu spät ist.

Gravatar: SMA Petzold

Nach aller theologischen Haarsuche in der Suppe fragt man sich ob man zum gleichen Gott betet. Meiner Auffassung nach finde ich eine unerträgliche Anbieterung christlicher Theologen, aus welchem Grund auch immer, an ihre muslimischen "Glaubensbrüder".
Mein Fazit lautet, wir beten nicht zum gleichen Gott.Ohne abwertende Tendenz gegenüber
dem Islam hat der Orientalist und
Islamkundler Gustav Edmund von Grunebaum
(1909 – 1972) formuliert: „Wo
der christliche Gott den Menschen so sehr
liebt, dass er seinen Sohn hingibt, um die Erlösung des Menschen vom Fall, für den
er selbst die Schuld trägt, zu ermöglichen,
beschränkt sich der muslimische Gott darauf,
Warner, deren letzter Mohammed, der
Prophet der Araber, ist, an die einzelnen
Völker zu schicken, um sie zum Gehorsam
zurückzurufen.“
Hier der liebende dort der ewig warnende und strafende Gott!

Gravatar: Mro00

"So richtig es ist, dass in 2000 Jahren Kirchengeschichte viele Verbrechen im vermeintlichen Namen der Kirche(n) begangen worden sind, so ist es ebenso richtig, dass im Namen der Kirche(n) unglaublich viel Gutes getan worden ist und wird."

Die guten Taten wiegen die bösen Taten nicht auf und machen sie vor allem auch nicht ungeschehen.

"... ein Buch voller Mordaufrufe ..."

Im Neuen Testament gibt es zwar nur einen Mordaufruf, aber der stammt vom Herrn und Gott der Christen persönlich und das ist genauso schlimm.

Lukas 19:27Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erschlaget sie vor mir. -
28Und als er dies gesagte hatte, zog er voran, indem er hinaufging nach Jerusalem. (Elberfelder 1871)

Gravatar: Joachim Datko

Die abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben die selbe Gottesvorstellung.

Die Gottesvorstellung der drei Religionen ist bizarr. Es handelt sich um einen aggressiven Gott.

Ich bin gerne bereit, eine Lanze gegen die giftige Wurzel der drei abrahamitischen Religionen zu brechen. Man denke nur an die mystische Geschichte von Sodom und Gomorrha.

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