Beobachtungen aus dem Vatikan

Entsetzen in Rom über Rücktrittsgesuch von Bischof Mixa und Verhalten der Erzbischöfe Zollitsch und Marx - Im Umfeld des Papstes ist von Kulturkampf und von einem innerkirchlichen Komplott die Rede.

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Die Glocken Roms läuteten am Donnerstagmorgen wie immer, doch wer fein hinhörte, hätte dazwischen auch leise Sirenen vernehmen können. Der Rücktritt Hochwürden Walter Mixas vom Bischofssitz des heiligen Ulrich in Augsburg ließ viele Würdenträger der katholischen Kirche hier schon früh mit Schrecken aus dem Schlaf hochfahren. Es war ein blendend heller Frühlingstag. Doch vielen war er wie schwarzer Tag.

Einen Kardinal, der seinen Namen nicht lesen will (weil "das eine Sache der Deutschen ist"); entsetzt an dem Rücktritt vor allem, "dass prominente Bischöfe Deutschlands ihre dezenten Empfehlungen an Mixa gleich auch selbst an die Presse weitergegeben haben. Korrekt wäre gewesen, sie hätten ihren Mitbruder nur hinter verschlossenen Türen ins Gebet genommen. Danach hätten Zollitsch und Marx den Mund halten müssen."

Den offiziellen Äußerungen des Pressesaals ist aber keine Nervosität anzumerken. Der Papst hat die Kardinäle Rode und Kasper empfangen und Frère Alois, den Prior von Taizé. Er hat Pierre Nguyen Van Nhon von Da Lat zum Koadjutor des Erzbischofs von Hanoi bestellt und den Rücktritt von Bischof James Moriarty der Diözesen von Kildare und Leighlin angenommen - in Anwendung des Kanonischen Rechts (Artikel 401 Paragraf 2); wie es trocken heißt, also wegen der misslichen Verstrickung dieses Oberhirten beim Vertuschen der irischen Missbrauchsskandale.

Dergleichen hat Bischof Mixa bisher noch keiner vorgeworfen. Dennoch könnte die Aufregung über seinen Fall kaum größer sein. Es gibt zwar keine Krisensitzungen. Und unerwartet kam die Nachricht auch nicht, die manche Prälaten so erschüttert, als wäre eine Bresche in die Mauer des Vatikans gerissen worden, durch die Langobarden nun wieder ungehindert in die Stadt Gottes eindringen könnten. Nur bei der gelassenen Schweizer Garde gibt es keine Panik bei der Vorstellung, dass diese Bresche gefährlich viel größer werden könnte.

Aber gab es denn nicht schon ähnliche Fälle? Musste kürzlich in Basel nicht Bischof Vogel den Hut nehmen? "Um Himmels willen! Wollen sie diese Fälle vielleicht vergleichen?", fragt lächelnd in einem mit schwerem Brokat verhängten Salon des Vatikans ein erfahrener Prälat. "Bischof Vogel wurde Vater. Gegen Bischof Mixa aber liegt in der Sache kaum mehr vor als ein paar Ohrfeigen vor 30 Jahren und ein paar alte finanzielle Ungereimtheiten, die nun plötzlich mit der Missbrauchsdebatte zusammengeschraubt wurden." -
Seinen eigenen Namen will auch er in diesem Zusammenhang so wenig genannt wissen wie der Kardinal. Doch er ist in der Sache auskunftsfreudiger, weil es ihn so "wundert", dass die Vorwürfe gegen Walter Mixa nicht bereits im Vorfeld der Bischofsernennung erhoben wurden: "Die Watschen beiseitegelassen. Was ist denn eigentlich mit den Vorwürfen, die die Finanzen betreffen? Mixa war doch nicht allein. Auch die Stiftungsverwaltung muss die Vorgänge doch gekannt haben. Danach musste der Stiftungsrat alle Ausgaben kontrollieren. Drittens musste der Wirtschaftsprüfer das Gleiche tun. All dies hätte doch schon zur Sprache kommen müssen. Warum erst jetzt?"

Darum hat er kaum Zweifel, dass sich eine Opposition in der Diözese in diesem Fall der Medien bedient hat, die mit der Ausrichtung Walter Mixas und seiner Personalpolitik nicht einverstanden ist. Denn klar sei ja auch, dass "die Kampagne", die dem Rücktritt vorausging, von langer Hand vorbereitet worden sei. "Denn um an all diese Informationen zu kommen, sei es, was das Vermögen betrifft, sei es, was die Kinder betrifft, bedurfte es doch längerer und gründlicher Recherchen. Wer war daran interessiert?" - Das weiß der listige Monsignore allerdings auch selber nicht.

Er sieht jetzt nur einen Schaden für alle, für das konservative wie für das liberale Lager, für die ganze Kirche und vor allem für das Bischofsamt. "Jetzt kann jeder Bischof sehr leicht diskreditiert werden." Jeder müsse nun fürchten, dass sein Leben in jeder Etappe durchleuchtet wird und er danach zur Strecke gebracht werden könne. Dafür brauche es nicht einmal "eine Leiche im Keller, sondern - wie sich jetzt zeigt - ein oder zwei Kästen Wein zu viel". Der Prälat lacht leise und maliziös.

Denn es gebe doch keinen Menschen ohne Vorleben, nicht einmal unter den Heiligen. Keiner sei vollkommen. "Der heilige Augustinus hat vor seiner Bekehrung einen Sohn gezeugt, von dem man nie mehr gehört hat. Im Rahmen medialer Vorwürfe und Beschuldigungen aber ist selbst die Möglichkeit einer Umkehr überhaupt nicht mehr vorgesehen."

Durch diesen einmaligen Vorgang würden die deutschen Bischöfe deshalb noch ängstlicher werden, als sie es ohnehin schon seien.

Denn natürlich sei Bischof Mixa auch "für seine Äußerungen bestraft" worden. "Er war ja eine Reizfigur!" Mit dieser Strategie könne künftig jeder missliebige Bischof erledigt werden. "Ab jetzt genügt es, Verdächtigungen auszusprechen.

Eines Beweises bedarf es dann nicht, um das Messer der Medien-Guillotine in den Nacken jedes missliebigen Bischofs stürzen zu lassen. Das ist nicht nur ein Maulkorb, der da verhängt wird." - Aber wäre es nicht dennoch weise gewesen, Mixa wäre früher dem Beispiel Bischöfin Käßmanns gefolgt? "Er hätte dem Beispiel Georg Ratzingers folgen und die Watschen zugeben sollen, die damals doch selbstverständlich waren, vielleicht aber auch nicht." Wieso nicht?

"Weil nun eben auch eine infame Art und Weise erprobt wurde, den Papst unter Druck zu setzen. Denn sehen sie, wenn der Papst jetzt nicht den Rücktritt sofort annimmt und sagt, ich will den Fall zuerst einmal unabhängig prüfen lassen, gilt er augenblicklich selbst als der Watschen-Papst, oder - schlimmer noch - als der Vertuscher-Papst, der Missetäter decken will."

Der feinsinnige Prälat seufzt zum Abschied. "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, hat Jesus uns als Auftrag hinterlassen. Diese Maßregel gilt nicht für die Mediengesellschaft. Es ist deshalb ein Kampf mit furchtbar ungleichen Waffen, der da geführt wird, der kaum zu gewinnen ist." Ist es denn wirklich ein Kulturkampf, wie viele von Rom aus erkennen wollen? "Unbedingt! Gesellschaftlich ist es Kulturkampf, das ist evident. Auf Seiten der Gläubigen in Deutschland aber herrscht eher eine Stimmung wie 1517. Doch es ist kein Luther in Sicht. Nur der Papst. Das reizt viele noch viel mehr."

 

 

Der Artikel erschien auch auf Welt Online und kath.net

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Noah

@Berichtiger
Vielen Dank, Sie haben nichts dagegen, dass ich das letzte Worte habe. Mir diese Gnade zu erweisen, noch dazu "in Gottes Namen", ist wirklich zu gütig, Herr Oberlehrer! (Ist dies eigentlich schon Blasphemie?)
Schön im übrigen zu sehen, wie sehr manch einer stets angestrengt wirkt, sich beleidigt zu fühlen. Worte wie arrogant und borniert sind meiner Auffassung nach wirklich nicht geeignet jemanden zu beleidigen, selbst dann nicht, wenn zwischen den Zeilen etwas anderes zu vermuten ist. Viel Spaß beim weiteren Botschaften verstecken. :)

Gravatar: Berichtiger

@Noah
Immer dann, wenn die Argumente ausgehen, wird aus der kindisch amüsanten Plaudertasche (Noah vs. Astrid…..Frauen haben auch Schweißdrüsen….) der langweilige Beißer, dem nicht einmal eine neue Beleidigung einfällt, da ist beinahe jedes gute Computerprogramm variabler. Immerhin funktioniert diesbezüglich wenigstens ihr Kurzzeitgedächtnis noch. Da Sie versteckte Botschaften aus meinem Text ganz offensichtlich nicht erkennen konnten, also nicht zwischen den Zeilen zu lesen verstehen, haben Sie Ihre Erfahrung mit Diktaturen wahrscheinlich doch schon wieder vergessen, sollten Sie je welche gehabt haben, in keinem Fall also eine Voraussetzung für weitere Diskussionen. Ja ich habe beinahe den Eindruck, mich die ganze Zeit mit einem Computerprogramm gestritten zu haben, eingestellt auf Beleidigungen (Beleidiger wäre vielleicht ein geeignetes neues Synonym für Sie, das wäre dann noch bornierter als mein Synonym). Sollten Sie wie beim letzten mal (und ich bedaure, dass ich dem ein zweites habe folgen lassen) unbedingt wie ein zorniges Kleinkind das letzte Wort haben wollen, so habe ich nichts dagegen, und misslingt Ihnen das wieder wie beim letzten mal, so sei Ihnen dann auch in Gottes Namen wieder ein allerletztes gewährt.

Gravatar: Noah

@Berichtiger
Ihre überhebliche und abwertende Art passt zu Ihrem bornierten Synonym. Offenkundig haben Sie dieses auch gewählt, da Sie diese abwertende Art anderen ggü. ausgesprochen toll finden. (Was ich an anderer Stelle schon einmal zu einem Ihrer Kommentare geschrieben habe)
Alter ist zudem kein Verdienst, noch gibt es irgend jemandem das Recht sich über andere, ggf. Jüngere zu erheben, selbst wenn diese irgendeine Zeit nur aus Büchern kennen sollten. Der Umstand nun dass Sie, in der Annahme ich wäre noch jungen Alters, diese Arroganz voll auszuleben suchen ist einfach erbärmlich.
Ich habe mit Diktaturen mehr Erfahrung gemacht als mir eigentlich lieb ist.

Lassen Sie es gut sein, Haarspaltereien sind ein bezeichnender Faktor für die Verdrehung von Realitäten. Ein Instrument dessen.

Gravatar: Julius Pompilius

@ Reiner Welhans: Es gab in Zeiten des Kalten Kriegs das bonmot: "Kommunismus und Kirche hassen sich, weil sie sich so ähnlich sind." Ja, in der Tat, als Christ will ich das gar nicht abstreiten, dass es Ähnlichkeiten gibt. Die Unterschiede sind aber bei weitem größer. Die politischen Diktaturen haben immer schon die Kirche nachgeäfft, weil sich das Böse immer am Guten orientiert. Und genau darin liegt der Unterschied: Die Kirche hat immer über sich selbst hinausgewiesen, die übelsten Päpste haben es nicht geschafft, die Kirche zu zerstören, weil sie etwas Gutes und auf das Gute ausgerichtet ist. Diktaturen befriedigen lediglich die niederen Machtinstinkte mittelbegabter Menschen, für die die Macht die unterdrückerische Herrschaft über andere Menschen ist. Verbunden ist die Machtsicherung mit der ständigen Androhung des Todes, die Verfügungsmacht über das Leben ist ja die höchste Form der Macht. Verbunden ist das mit einem ausgeklügelten Spitzelsystem, mit Denunziation. Die permanente Verdrehung der Wahrheit gehört ebenfalls zur Diktatur und zwar in einer Form, dass man sich die tyrannisierten eigentlich fragen müssten, ob sie noch normal denken können. Ich kann all das auch bei einem schlechtgesinnten Blick auf die Kirche an ihr nicht erkennen.
Vielleicht sollten Sie einfach nach Nordkorea fahren und dort mal ein paar Jahre verbringen, dann könnten Sie vielleicht besser mitreden.

Gravatar: Berichtiger

@Noah
So ist das mit dem bewusst falsch verstehen wollen, Sie verstehen mich bewusst falsch und ich Sie dann auch: Denn selbstverständlich hat ein Präsident Macht, hauptsächlich über seine Worte und sein Amt und darauf zielte ich ab, wenn ich "...keinen auf die Gesellschaft bezogenen Machtanspruch, eher ein präsidiales Gefüge" schrieb. Aber wie erstaunlich muss doch Ihre Intelligenz sein, wenn Sie sich trotz Ihres offensichtlich jungen Alters ein Urteil über das Wesen von Diktaturen anmaßen können, nur so aus irgendwelcher Literatur oder vom Hörensagen. Wenn Sie glauben, das mit der katholischen Kirche, der ich übrigens auch nicht angehöre, in Übereinstimmung bringen zu können, dann sollten Sie die Realität des roten oder braunen Sozialismus nicht nur aus Gelesenem kennen lernen, sondern aus Sicht des KZ-, Gulag- oder wenigstens DDR-Häftlings. Aber das wünsche ich letztlich selbst Ihnen aus den vorgenannten Gründen nicht.

Gravatar: Noah

@Berichtiger
Mit Verlaub, Sie schrieben nicht von Vatikanstadt, sondern von der katholischen Kirche. Darauf war mein Kommentar gemünzt. Ich denke auch, dass Sie dies sehr gut verstanden habe.
Aber verdrehen Sie ruhig weiter die Realitäten. Das ist allerdings ausgeprochen falsch, dieses Spiel welches hier einige treiben, so auch Sie.

Gravatar: Berichtiger

"Haha, wie einfältig muss jemand sein, daran zu glauben! Keinen Machtanspruch, wie lächerlich!"

Aber natürlich hat er einen Machtanspruch, schließlich ist der Staat Vatikanstadt als kleinster allgemein anerkannter Staat der Welt mit seinen 0,44 Quadratkilometern Fläche und 932 Einwohnern so eine Art geheime Großmacht und mit seinen 110 Schweizer Gardisten bis an die Zähne bewaffnet. Wo gibt es schon eine so hohe Militärdichte. Vor dieser Großmacht muss man wirklich Angst haben. Und reich sind die Leute dort auch. Die Einkommen der unteren Gehaltsklasse betragen immerhin um die 1.300 Euro, ein Kardinal erhält etwas mehr als das Doppelte, und dazu alles Einkommenssteuerfrei, da kann man richtig neidisch werden. Und ein Gefängnis mit zwei Plätzen haben sie auch, immerhin ist es schon viermal in Anspruch genommen worden, ein richtiger Polizeistaat. Und ausgebeutet werden die Einwohner, denn es gibt nur so eine Art Gewerkschaft. Die Menschen müssen doch tatsächlich 36 Stunden pro Woche arbeiten und Tarifverhandlungen gibt es auch nicht. Relativ gesehen hat der Vatikan mit 100% den höchsten Katholikenanteil weltweit, ist das nicht äußerst verdächtig, denn die Katholiken sind doch alle falsch.

Manche sind mit ihren Vorstellungen vom Vatikan noch nicht mal im 20. Jahrhundert angekommen.

Gravatar: Paul Badde

an Herrn Max Schmidt:

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich habe in der Sache, die viele irritiert hat, einen langen Leserbrief an die Redaktion der Tagespost geschickt und hoffe, dass er bald berücksichtigt und veröffentlicht werden wird.

Mit vielen Grüßen
Paul Badde

Gravatar: JS

An dieser Stelle sei noch ein kleines Bonmot erlaubt, heute an einem der höchsten (national)sozialistischen Feiertage.

"Das grüne Unkraut wächst gut auf dem braunen Humus."

Michael Klonovsky

Gravatar: JS

Die totalitäre Sprache der 68iger, der Hang zum gewalttätigen Aktionismus fielen nicht wenigen kritischen Geistern sofort auf. Dutschke schrie heute kaum verständliche Gewaltparolen und wurde ihr Opfer. Der zehn Jahre ältere Habermas verlangte damals eine Klarstellung von Dutschke, um zu verhindern, dass ein "Linksfaschismus" (O-Ton Habermas) entsteht. Man muß sich nur die zurückgekehrten jüdischen intellektuellen Flüchtlinge anschauen, die die Machtergreifung der Nationalsozialisten erlebt haben: Adorno, Horkheimer, Fraenkel, Löwenthal, Voegelin - alle stehen bei heutigen 68igern hoch im Kurs - und allen fiel, als sie das Treiben der 68iger verfolgten, sofort die SA ein.

Aly nennt als maßgeblichen Unterschied zwischen den 68igern und 33igern, dass letztere die Macht erlangt haben. Man könnte noch einen weiteren Unterschied hinzufügen. Die 68iger sind im Gegensatz zu den 33igern in Wohlstand, und politisch stabilen Verhältnissen aufgewachsen.

Gravatar: Noah

"...katholischen Kirche hat das wenig zu tun, dort gab es von Anfang an klare Strukturen und keinen auf die Gesellschaft bezogenen Machtanspruch...

Haha, wie einfältig muss jemand sein, daran zu glauben! Keinen Machtanspruch, wie lächerlich!

Gravatar: Berichtiger

Die Wortführer der 68-iger waren eindeutig chaotische Möchte-Gern-Diktatoren, die reale Diktatoren als noch unerreichte Vorbilder ansahen. Manche radikalisierten sich, andere bevorzugten den weniger riskanten Weg über den Gang durch die Institutionen und von letzteren sind ja tatsächlich einige angekommen, einige sogar demokratischer und weniger totalitär als zu Beginn der Laufbahn. Mit der katholischen Kirche hat das wenig zu tun, dort gab es von Anfang an klare Strukturen und keinen auf die Gesellschaft bezogenen Machtanspruch, eher ein präsidiales Gefüge.

Gravatar: Julius Pompilius

@ Beobachter: Fragt sich (nicht), wer von wem pervertierend abgekupfert hat. Zeigt auch den quasireligiösen Anspruch der 68er.

Gravatar: Beobachter

Wenn sie schon von "totalitär ausgeprägt" sprechen schauen sie doch mal die katholische Kirche an, sie werden da erstaunliche Ähnlichkeiten finden...

Gravatar: Julius Pompilius

Natürlich haben die 68er eine Affinität zur Diktatur gehabt. Lassen wir die Ho-Chi-Minh- und Mao-Verehrung einmal beiseite (Stalin wäre dann doch zu riskant gewesen), so waren auch die Strukturen innerhalb vieler typischer 68er-Gruppierungen totalitär ausgeprägt. Ich habe als Schüler mit solchen Studenten zu tun gehabt und habe deutlich in Erinnerung, wie rigide gegen Andersdenkende, zu denen man schon wurde, wenn man leise die Wortführer in Frage stellte, ausgegrenzt, heute würde man sagen: "gemobbt" wurden. Es waren eben die vielen kleinen, mittleren und großen Wortführer, aber es waren eben Führer, die keinen Widerspruch duldeten. Die hohe Gewaltbereitschaft spricht eine deutliche Sprache. "Demokratie" war ein dehnbares Wort, jedenfalls hatten die Vorstellungen der 68er wenig mit den Regeln einer parlamentarischen und rechtsstaatlichen Demokratie gemein.

Gravatar: Berichtiger

@Rembrand
"Die Diktatur einer einzigen, zentralistisch aufgebauten Partei, mit einem Führerkult, Militarismus, aggressiven Nationalismus, die antidemokratische, antikommunistische und totalitäre Ziele verfolgte, sowie eine in Konkurrenz zum Sozialismus stehende „Einheit von Volk und Staat anstrebte. Kennzeichen auch radikaler Rassismus und Antisemitismus mit Eroberungs- und Vernichtungszielen."

Sie haben ganz offensichtlich nie in einer Diktatur gelebt oder gehörten selbst zu den Herrschenden in einer Diktatur, sonst würden Sie sich offensichtlichen Analogien in Diktaturen nicht so vehement verschließen. Kommunismus wie auch radikalsozialistische Vorstufen sind Rotlackierter Faschismus, der Unterschied besteht in der nationalen Ausrichtung des braunen Faschismus gegenüber der internationalen des Rotlackierten Faschismus und einer teilweise unterschiedlichen Wichtung einzelner Elemente. Siehe dazu auch die letzten Zeilen meines vorangegangenen Kommentars.

Gravatar: Rembrand

@ JS
"Der Nationalsozialismus war eine durch und durch antibürgerliche Bewegung, eine Jugendbewegung, den 68igern ähnlicher als denen lieb ist."

Der Nationalsozialismus war in erster Linie eine totalitäre Diktatur die wohl in keiner Weise mit der 68er Bewegung verglichen werden kann (das ist geradzu wahnwitzig lächerlich).

Die Diktatur einer einzigen, zentralistisch aufgebauten Partei, mit einem Führerkult, Militarismus, aggressiven Nationalismus, die antidemokratische, antikommunistische und totalitäre Ziele verfolgte, sowie eine in Konkurrenz zum Sozialismus stehende „Einheit von Volk und Staat anstrebte. Kennzeichen auch radikaler Rassismus und Antisemitismus mit Eroberungs- und Vernichtungszielen.

Weitere Diskussionen erübrigen sich hier, die historischen Fakten sprechen für sich.

Gravatar: JS

"Dass die Nazis später ihre Ideologie von den kirchlichen Wurzeln abzukoppeln versuchen,"

Einen solchen Unfug habe ich noch nie gehört. Der Nationalsozialismus war eine durch und durch antibürgerliche Bewegung, eine Jugendbewegung, den 68igern ähnlicher als denen lieb ist. Ich empfehle von Götz Aly "Unser Kampf". Zwischen Baldur von Schirach und Rudi Dutschke passt ideologisch kein Blatt Papier. Günter Grass sprach davon, dass ihn in jungen Jahren "das Antibürgerliche der Nazis" (O-Ton Grass) besonders faszinierte. Jeder der ausschließlich die Bezeichnung "Nazis" verwendet, versucht die Wurzeln der Nationalsozialisten zu verschleiern, nämlich den Sozialismus. Historisch sehr gut dargelegt von Josef Schüßlbürners Werk "Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus". Es ist kein Zufall, dass Hitler und Goebbels zuvor in sozialistischen bzw. linksextremistischen Parteien Mitglieder waren. Zitat Goebbels: "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“

Am 24. Februar 1945 zog Hitler in Anbetracht der Situation und im Rückblick auf die Verschwörung der Reichswehr 1938, die Aktivitäten von Admiral Canaris und auf das Attentat durch Stauffenberg folgendes Fazit: "Wir haben die roten Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde" (O-Ton Hitler). Diese Aussage Hitlers führt die historisch nicht belegbare Gleichsetzung von rechts und NS ad absurdum. Die Deutschen von heute dagegen holen - einmal mehr - Hitlers Versäumnisse nach.

Die Nationalsozialisten waren nicht rechts, sondern Sozialisten, sahen sich selbst so und hatten entsprechend sozialistische Wurzeln.

Gravatar: Rembrand

@ JS
"Dass die Nazis später ihre Ideologie von den kirchlichen Wurzeln abzukoppeln versuchen, kommt den beiden Großkirchen sehr gelegen. In der Nachkriegszeit wird allmählich eine Legende vom "Widerstand" der Kirche gestrickt und dafür das Zeugnis von Einzelnen für die Kirche als Ganzes vereinnahmt.

Unmittelbar nach 1945 ist das noch anders: Beide Kirchen setzen sich mit Engagement vor allem für die Verteidigung von Nazi-Kriegsverbrechern ein. Der Vatikan ist in dieser Zeit Zufluchtsort für Kriegsverbrecher, die aus Deutschland fliehen. Von Rom aus verhilft ihnen die Kirche mit falschen Pässen zur Flucht nach Südamerika.

Einer von ihnen ist Adolf Eichmann, evangelisch und einst Mitglied des CVJM ("Christlichen Verein Junger Männer"), der Organisator der "Endlösung" an den Juden. Eichmann sagt dazu am 14.5.1961: "Ich erinnere mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa und entschied, den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde" (zit. nach Ernst Klee, Persilscheine und falsche Pässe, Frankfurt am Main 1991, S. 25). Eichmann, der auch nach seiner Entführung durch den israelischen Geheimdienst nach Israel sein Tun nicht bereut, blieb zwar offiziell evangelisch, trug aber in seinen argentinischen Pass "katholisch" ein, was er offenbar als "Ehrenmitgliedschaft" auffasst.

Und Hans-Ulrich Rudel, der höchstdekorierte deutsche Soldat des 2. Weltkriegs, der ebenfalls dank der Hilfe der katholischen Kirche vor der Strafverfolgung ins Ausland fliehen kann, bekennt im Jahr 1948: "Man mag sonst zum Katholizismus stehen wie man will. Was in diesen Jahren durch die Kirche ... an wertvollem Menschentum unseres Volkes gerettet worden ist, soll billigerweise unvergessen bleiben" (Klee, a.a.O., S. 26). (Dieter Potzel)

Gravatar: Berichtiger

Viele der "mutigen" jungen Spunte, die im heute von der Bundesregierung geförderten "Kampf gegen Rechts" heldenmütig, aber ohne jedwedes Risiko auftreten, mit Zitaten und Sprüchen, die überwiegend auch nur irgendwo abgekupfert wurden, haben nie selbst den Rotlackierten oder braunen Faschismus erlebt. Hätten wir ihn wieder, und es wird ja kräftig daran gearbeitet wie sich hier zeigt, möchte ich denjenigen sehen, der nicht schnellstens in seinem Mauseloch und nicht freiwillig in KZ oder Gulag verschwindet und wenn, dann höchstens nach dem Wechsel der Seiten.

Und Wendehälse hat es auch schon immer in sehr großer Anzahl gegeben, die meisten jedoch außerhalb der katholischen Kirche. Das Parteibuch wurde dann von manchem ehemals Linientreuen in den berühmten "Wäschekorb" frei nach Erich Loest geworfen

oder

er wurde entnazifiziert

und diente hernach treu und ergeben
wie vorher im alten Leben
dem neuen Herrn bis an sein Ende
oder bis zur nächsten Wende.

Gravatar: JS

Wenn Hitlers eigene Aussagen in Mein Kampf nicht als historische Fakten gelten, seine Meßdienerzeit und andere Trivial Pursuit-Kärtchen dagegen schon, dann ist - in der Tat - jede weitere Diskussion sinnlos.

Gravatar: Noah

@Rembrand
Sehr richtig analysiert. "Ludwig", "JS" und Co. bestätigen dies unbeabsichtigt mit ihren kläglichen Versuchen, die historischen Fakten wegzuwischen.

Gravatar: Noah

@Ludwig
Leider muss ich Sie enttäuschen, ich bin Nichtraucher und lehne Drogen jeglicher Form ab. :)

Gravatar: Rembrand

Es nützt alles nichts, sie können die Tatsache, das Hitler Mitglied der katholischen Kirche war, das er der Meinung war das Werk der katholischen Kirche fortzuführen, das er in seinem handeln vom Vatikan unterstützt wurde und dieser sogar davon profitiert hat, nicht wegleugnen.

Zur Erinnerung: Hitler wird hier immer wieder als ein Beispiel für die "Gottlosen" angeführt, ein Beleg dafür wohin es führt wenn sich die Gesellschaft von der Kirche abwendet.

Es ist wohl in diesem Fall wie bei allen anderen auch, wenn es darum geht das Bild der Kirche, in einem realistischen Kontext zu sehen: leugnen, Tatsachen verdrehen, andere beschuldigen...

Gravatar: Noah

@Ludwig
Reihen Sie sich ruhig ein in die Gruppe derer, die da den Wolf als Schaf verkleiden wollen.
Entscheidend für die Frage der Schuld ist doch die Beurteilung des Handelns einer Person (hier Hitler) mit Duldung und Unterstützung der Institution katholische Kiche/Vatikan.Für den Moment zweitrangig, mögliche Planspiele für einen späteren Zeitpunkt der Geschichte. Dieser Zeitpunkt traf ja bekanntlich und niemals ein! Ihr Kommentar somit ungeeignet, die benannten Fakten (Kommentar Rembrand) zu neutralisieren.

Gravatar: Noah

@JS
Soweit Ihre Interpretation der Person Hitlers und seiner Vorlieben, anders die sehr treffend von Rembrand dargelegten historischen Fakten.
Diese beweisen den mehrfachen Kniefall der katholischen Kniefall vor Hitler und seiner Mörderbande und umbekehrt. Sie sollten dies einfach mal selbst recherchieren, Sie würden somit dann nicht darin verfallen verfallen, die katholische Kirche und den Vatikan als Wiederstandskämpfer hinstellen zu wollen. Möglicherweise ist dies aber genau in Ihrem Interesse, Ihre Intention.
Einzelne Ausnahmen sind ein schlechter Universalbeweis für die tatsächliche Linie der von Ihnen verteidigten Institution.

Gravatar: Dipl. Theol. Max Schmidt

Sehr geehrter Herr Badde!
In Die Tagespost hat Herr Holst einen Artikel über die Ausstellung des Turiner Grabtuchs geschrieben. Das Gesicht auf dem Tuch von Manoppello sei gemalt. Sie belegen in Ihrem Buch das Gegenteil. Wer hat nun recht?
Mit herzlichen Grüßen. M. Schmidt

Gravatar: JS

Insgeheim lehnte Hitler das Christentum völlig ab. Einer der Gründe war, dass die Idee der Nächstenliebe mit den Ideen vom Daseinskampf und Rassismus unvereinbar war. Gleichzeitig hielt Hitler das Christentum für den entscheidenden Faktor, der die von ihm so verehrten antiken Staaten zerstört habe. Durch dessen jüdisch-kosmopolitischen Einfluss sei den Römern das "Rassebewußtsein" abhanden kommen, was sie schwach und dekadent gemacht habe.

Hitler wollte die Bekämpfung des Christentums auf eine Zeit nach dem Krieg verschieben. Bis dahin sah er es für zweckmäßig an, sich nicht mit der Kirche anzulegen, weil sie Einfluss auf große Teile der Bevölkerung hatte. Dagegen sah er im Islam die überlegene Religion. In "Mein Kampf" äußerte er sein Bedauern darüber, dass die Deutschen Christen wären: "Wären die Deutschen Mohammedaner, würden sie die Welt beherrschen".

Gravatar: JS

Wenn in den MSM immer wieder gerne auf die „vergessenen Opfer der Nazis“ hingewiesen wird, dann sind nie die Katholiken gemeint, die sich tatsächlich wie kaum eine andere Gruppe der Wahl der NSDAP und danach oft selbst den alltäglichen Naziritualen wie dem Hitlergruß verweigerten, was seinerzeit keineswegs so gratismutig war wie der heutige „Kampf“ aller Helden „gegen rechts“. In den meisten Klöstern gibt es Gedenktafeln mit den doch recht zahlreichen Namen der Ordensmitglieder, die während der (national)sozialistischen Unrechtsherrschaft beseitigt wurden. Schnell angepasst hatten sich dagegen die protestantischen Kirchenfunktionäre, was heute ebenso der Fall ist.

Gravatar: Noah

@Rembrand
Vielen Dank für diese Breitseite bezüglich der historisch unzulässigen Vergleiche einiger Demagogen, die hier offenbar allen Ernstes einen Hitler mit anderen "Gottlosen" in einen Topf werfen wollen.

Gravatar: Berichtiger

Das wird ja beinahe grotesk, eine Rangfolge der Leichenzahl im Keller:
1. Vorgeburtliche Tötungen
2. Stalin
3. Hitler
....
X. Katholische Kirche

Gravatar: Noah

An alle, die hier versuchen das eine Unrecht gegen das andere Unrecht aufzuwiegen:
Man tilgt die Schuld an Verbrechen nicht, in dem man auf die Verbrechen anderer verweist. Frei nach dem Motto, die haben aber auch und die waren ja viel schlimmer, egal ob gottlos oder nicht.

Gravatar: Z. Klimowa

Die Schandtaten der Kirche im Verlauf von 2 Jahrtausenden sind nichts im Vergleich zu den Schandtaten der Gottlosen im letzten Jahrhundert wie Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot, ...

Gravatar: Berichtiger

@Bernardus
Zu "viele hundert Millionen durch sie ermor-dete" fallen mir vor allem der rote und der braune Sozialismus des letzten Jahrhunderts ein und außerdem die vielen vorgeburtlichen Tötungen, weltweit ca. 40 Millionen jährlich. Bei der katholischen Kirche muss man da schon viele Jahrhunderte Altschulden zusammenzählen, um in den Millionenbereich zu kommen.

Gravatar: ajk

@Bernardus

Sie scheinen nicht die geringste Ahnung vom Christentum zu haben, sonst wüssten Sie das "Kirche Verteidigen" nicht in den Himmel führt.

Und über die Millionen toten, sollten Sie sich mal informieren. Sie sind ein Opfer von Marxistischer Propaganda zu sein.

/ajk

Gravatar: Bernadus

Man kann nur entsetzt zu Kenntnis nehmen, dass es immer noch zahlreiche Menschen gibt, die die ka-tholische Kirche und ihre barbarischen Riten und Missbräuche zu verteidigen suchen. Sie erhoffen sich offenbar einen besonderen Platz im "Himmel". Diese Kirche hat viele hundert Millionen durch sie ermor-dete, geschundene, ausgebeutete und unterdrückte - durch sie ehrlos gemachte Menschen auf dem Gewissen, ohne auch nur eine Andeutung von "Entschuldigung" jemals gemacht zu haben. Im Gegen-teil: Sie behauptet frech, das alles "zur Ehre Gottes geschah". In Wirklichkeit füllte es ausschließlich die Kassen des immens reichen Vatikans und verfolgte das Ziel (bis heute), möglichst viele Menschen zu unterdrücken, ihnen die Freiheit zu nehmen, sie geistig zu versklaven. Ein wirklich perfides System, das insbesondere die Dummen in ihrer übrig gebliebenen Restdenkfähigkeit maßgeblich beeinflusst. Davon lebt sie.

Gravatar: ajk

Die Medien decken doch nicht auf, sie Lügen. Sie stehen unter Kontrolle der SPD/Gewerkschaft und KPDSU :)

Sonst würden sie schreiben: 400 Fälle von Sexuellem Missbrauch gab es in der Katholischen Kirche und Kirchennahen Organisationen. Dies ist die Traurige Wahrheit. Diese Fälle sammelten sich in 40 Jahren zusammen. Demegenüber liegen aber die viel grösseren Problembereiche Familie / Sportschulen / sakuläre Schulen und andere Bereiche, da PRO JAHR allein in Deutschland 15.000 Fälle von Missbrauch geschehen. Die meisten leider in den Familien. Was ist da los, warum geschieht das? Wie können wir dazu beitragen das diese Problematik auflöst. Was kann getan werden, um das Leid zu beenden..

Wenn man die ganze Aufmerksamkeit auf eine MINDERHEIT der Täter wendet, stärkt man die Mehrheit der tatsächlichen Täter.

Ähnlich ist es ja heute bei Häuslicher Gewalt. Oder Gewalt gegen Kinder. Weil Männer dämonisiert worden sind, schauen alle auf die Männer. Folternde, Quälende und schlagende Mütter dagegen existieren fast nicht.. Und kommen davon.. (Sie sind natürlich alle überfordert und gaaanz gaaanz alleine in ihrem Leid die Mütter... Lol)

/ajk

Gravatar: Otto

@ Gockeline

"Aufdecken können was aufgedeckt werden muß.
Es ist die Aufgabe der Medien."

Niemand hat das bestritten, liebe Gockeline.

Medien sollen aber nicht lügen, verleumden und Unbewiesenes behaupten à la: "Der Papst hat mit absoluter Sicherheit vieles gewußt und leugnet bis heute alles." Gockeline, Sie lügen hier genauso wie die Medien, die Sie verteidigen.
Daher fällt es mir schwer, mir unter Iher Art "Rettung" und "Erneuerung" der Kirche etwas Gutes vorzustellen.

Gravatar: ajki

Den Naturalismus haben wir vor 1900 Jahren überwunden. Es ist schlicht eine Vorform des Heidentums.

Es endet in Menschenopfer.

Gravatar: Susanne

Hätte Mixa wenigstens Rückhalt bei seinen eigenen Leuten gehabt, könnte er das vielleicht durchstehen, aber auch dann nicht ohne Schaden für die Kath. Kirche. Was für Käßmann und die EKD gilt, gilt auch für die Katholiken. Lügen haben nun einmal kurze Beine. Da hilft auch kein Gedächtnisschwund. Vertrauenswürdigkeit gilt bei einer Kassiererin im Supermarkt und noch viel mehr bei einem Bischof. Darüber kann noch so viel Gefasel über Medienkampagnen nicht hinwegtäuschen.

Gravatar: Petra

Herzlichen Dank für diese Hintergrund-Infos, Herr Badde!

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