Verleihung des höchsten deutschen Ordens an Merkel ist eine Farce
Verleihung des höchsten deutschen Ordens an Merkel ist eine Farce
Datum: 21.04.2023, 11:07
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat erklärt: „Ich habe die Verleihung des Großkreuzes an Angela Merkel nicht zu bewerten.“ Damit hat er mehr als deutlich gemacht, was er von der Beweihräucherung seiner Vorgängerin hält: Sie wissen, welches Desaster Merkel hinterlassen hat – und wir wissen es. Nur Sie können es nicht offen aussprechen, wir schon! Der Historiker Niall Ferguson hat eine Bilanz der „Ära Merkel“ gezogen: „Merkels Kanzlerschaft war ein kolossaler Ausfall. Merkel hat keine großen Leistungen vorzuweisen, dafür aber viele Fehlentscheidungen.«
Die desaströsen Folgen davon kennen wir:
- Massenmigration, Migrantengewalt, gespaltenes Europa,
- Euro-Weichwährung, Schulden-Union, explodierende Preise,
- Spitzenreiter bei Steuern und Energiekosten, kaputte Infrastruktur, abgewirtschaftete Bundeswehr, ruiniertes Gesundheitssystem.
Für diese katastrophale Bilanz hat Bundespräsident Steinmeier sie mit der Sonderstufe des Großkreuzes mit Lorbeerkranz belohnt.
Diese Auszeichnung wurde bis jetzt nur Gründungskanzler Adenauer und Helmut Kohl für die Deutsche Einheit verliehen.
Um die Bedeutung dieser Verleihung zu ermessen, müssen wir auch feststellen, wer diese Auszeichnung nicht bekommen hat:
- Ludwig Erhard, der Vater der Sozialen Marktwirtschaft
- Willy Brandt, der Friedenspolitiker und Nobelpreisträger
- Helmut Schmidt, der echte Krisenmanager
Diese großen Kanzler haben diesen Orden NICHT bekommen. Und jetzt Merkel?
Das Großkreuz für Angela Merkel – Das ist so wie der Literaturnobelpreis für Jan Böhmermann.
Ist das nicht schizophren?
- Die SPD-Regierung entschuldigt alle Probleme der Ampel mit den Altlasten der Merkel-Zeit.
- Gleichzeitig verleiht SPD-Bundespräsident Steinmeier Merkel den höchsten Orden, der selbst für Willy Brandt unerreichbar war.
Kann etwas die Selbstverzwergung der SPD besser symbolisieren als Steinmeiers Bereitschaft, sich im vorauseilenden Gehorsam zum Lakaien Merkelscher Geschichtsklitterung zu machen? Die ehemalige Bundeskanzlerin lässt sich von ihrem ehemaligen Außenminister, den sie ins Amt des Bundespräsidenten gehievt hat, in einem Kreis handverlesener Merkelianer zu einem der drei größten Kanzler der deutschen Nachkriegsgeschichte ausrufen.
Der Bundespräsident hat in seiner Lobrede auf seine ehemalige Chefin eine verbale Schleimspur gezogen, auf der hätte Merkel direkt vom Schloss Bellevue in ihr Haus in der Uckermark rutschen könnte. Aber es ist egal, wie viele Orden Merkels schrumpfender Fan-Club ihr noch verleiht – die Merkel -Mythen stürzen in sich zusammen:
Ein Merkel-Mythos: Sie war ja sooo beliebt.
- Sie war sooo beliebt, dass ihre Union in ihrer Zeit von 38 % auf 24 % abgestürzt ist
- Sie war sooo beliebt, dass 71 % der Deutschen erklären, dass sie sie auf keinen Fall wieder zurückhaben wollen.
Zweite Merkel-Mythos: Sie war ja sooo bescheiden.
- Sie war sooo bescheiden, dass sie ihre katastrophale Kanzlerschaft von Steinmeier auf dieselbe Ebene stellen lässt wie den Aufbau der Bundesrepublik und die deutsche Wiedervereinigung.
Das Gegenteil von Bescheidenheit trifft es: Merkels Kanzlerschaft steht für krankhafte Egomanie. Merkel hat sich immer nur mit Ja-Sagern und Versagern umgeben. So auch bei der Ordensverleihung. Sie lässt sich neben Adenauer und Kohl in den CDU-Olymp hochloben… und lädt zur Preis-Feier den CDU-Vorsitzenden nicht ein. Was für eine Chuzpe.
Dafür kamen ihre alten politischen Gehilfen.
- Ursula von der Leyen: Bundeswehr an die Wand gefahren
- Annette Schavan: Wegen vorsätzlicher Täuschung Doktorwürde aberkannt
- Peter Altmaier: verantwortlich für das Asylchaos und die katastrophale Energiewende
Die Merkelianer feiern sich im Schloss Bellevue für ihr Versagen – was für eine Farce! Aber immerhin: Die Gelegenheit ist da, mit der Aufarbeitung der Merkel-Jahre zu beginnen. Denn es ist klar: Merkel war:
- keine schwäbische Hausfrau,
- nicht Mutter Theresa,
- nicht die Verteidigerin des freien Westens.
Sie war
- machtversessen,
- inkompetent
- und Deutschland und Europa waren ihr völlig egal.
- Merkels Motto war: Nach mir die Sintflut
Das wirklich Positive der Merkel-Zeit? Die Gründung der AfD. Wir wollen die Wunden der Merkel-Jahre in unserer Nation heilen. Aber – wir werden nie vergessen, was diese Frau Deutschland angetan hat.“
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment